DE507777C - Presse zum Bearbeiten von Blechstreifen mittels zusammenwirkender Formwalzen - Google Patents

Presse zum Bearbeiten von Blechstreifen mittels zusammenwirkender Formwalzen

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DE507777C
DE507777C DEE37374D DEE0037374D DE507777C DE 507777 C DE507777 C DE 507777C DE E37374 D DEE37374 D DE E37374D DE E0037374 D DEE0037374 D DE E0037374D DE 507777 C DE507777 C DE 507777C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D17/00Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles
    • B21D17/04Forming single grooves in sheet metal or tubular or hollow articles by rolling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Materialbearbeitung und insbesondere auf eine Maschine zur Herstellung von Gegenständen aus Metallblanketten.
Der Hauptzweck der Erfindung ist, eine Maschine der obengenannten Art zu schaffen, die billig herzustellen ist und mittels welcher Metallblanketten schnell und genau in Gegenstände bestimmter, im voraus festgelegter Form umgewandelt werden können.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind zwei zusammenwirkende angetriebene Formwalzen vorgesehen, zwischen welchen die Blanketten stufenweise vorwärts-bewegt werden. Zur Bewegung der Blanketten dienen Zähne oder Vorsprünge am Umfang von ringförmigen Scheiben, die zwischen den verschiedenen Abschnitten der einen Rolle angeordnet sind und zwischen den Abschnitten der anderen Walze bewegt werden können.
Die Mantelflächen der einzelnen Abschnitte der Formwalzen sind derart ausgebildet, daß sie bei der Bearbeitung der zwischen ihnen sich bewegenden Blanketten miteinander zusammenwirken.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der weiteren Beschreibung hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigelegten Zeichnungen dargestellt, in welchen
Abb. ι eine Materialbearbeitungsmaschine in Seitenansicht zeigt.
Abb. 2 zeigt dieselbe Maschine in Vorderansicht.
Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Abb. i.
Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 in Abb. 2.
Abb. 5 und 6 sind Teilschnitte nach den Linien 5-5 und 6-6 in Abb. 4 und zeigen insbesondere das Blankettmagazin sowie die Führungsrinne.
Abb. 7 zeigt ein unbearbeitetes Blankett in Perspektive.
Abb. 8 zeigt, ebenfalls in Perspektive, ein fertig bearbeitetes Blankett.
Das Wort »Formen« bedeutet in der weiteren Beschreibung sowie in den Ansprüchen sämtliche Bearbeitungen, die eine Veränderung der Oberfläche oder Form des behandelten Gegenstandes als Folge haben, z. B. Biegen, Stanzen, Pressen usw.
In den Abb. 1 und 2 bezeichnet 15 eine Grundplatte, die zwei senkrechte Seitenteile 16 und 17 trägt. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, sind die oberen Teile dieser Rahmenkörper schräg gerichtet und bilden oben einen rechten Winkel. Die S-eitenkanten 18 und 19 dieser oberen Teile bilden mit der Horizontalebene einen Winkel von 45 °. Die Seitenkanten 18
Bibliothek
und 19 sind mit viereckigen Schlitzen 21 und 22 versehen, die senkrecht zu den Seitenkanten gerichtet sind und die Lager für die Formwalzen aufnehmen.
Die Formwalzen sind in den Zeichnungen mit den Bezugszeichen 24 und 25 bezeichnet. Die Walze 24 besteht aus mehreren getrennten ringförmigen Abschnitten 26, 27, 28, 29 und 30, die mittels Keilen o. dgl. auf einem verjungten Teil 31 einer waagerechten Welle 32 befestigt sind (Abb. 3). Zwischen den verschiedenen Walzenabschnitten sind Scheiben 33 angeordnet, die ebenfalls an der Welle 32 festgekeilt sein können und an ihrem Umfang Zähne oder Vor Sprünge 34 (Abb. 3) aufweisen, die sich außerhalb der Oberfläche der Formwalze 24 erstrecken. Die verschiedenen Abschnitte der Walze 24 sowie die mit Zähnen versehenen Scheiben 34 werden mittels einer Haltescheibe 35 und einer Mutter 36 fest gegeneinandergepreßt. Die Mutter 36 ist auf das Ende des verjüngten Teiles 31 der Welle 32 aufgeschraubt. Zum Festhalten der Rollenabschnitte und der mit Zähnen versehenen Scheiben dient ferner eine Büchse 38, die an der Welle 32 befestigt ist und die Walzenteile gegen einen Ansatz 40 an der Welle drückt.
Die Welle 32 ist in Lagern 43-43 drehbar gelagert, deren Seiten, wie in Abb. 3 bei 44 angedeutet, mit Schlitzen versehen sind. Die Lager sind in den Schlitzen 21 der Rahmenteile 16 und 17 auswechselbar gelagert und werden mittels T-förmiger Klemmblöcke 46-46 (Abb. 1) gegen den Boden der Schlitze 21 gepreßt, indem die Klemmblöcke nach unten gerichtete Teile 47-47 aufweisen, die in die Schlitze hineinragen und gegen die oberen kurvenförmigen Flächen 48-48 der Lager 43 gepreßt werden. Hierzu dienen vorzugsweise Schrauben 49-49, die durch zweckmäßige Öffnungen in den Teilen 50-50 der Klemmblöcke geführt und in mit Gewinde versehene Öffnungen in den Rahmenteilen 16 und 17 eingeschraubt sind.
Die Formwalze 25 besteht aus mehreren ringförmigen Abschnitten 51, 52, 53, 54, 55 (Abb. 3), die gegenüber den ringförmigen Abschnitten 26, 27, 28, 29 und 30 der Walze 24 liegen. Die einzelnen Abschnitte der Walze 25 sind durch ringförmigeTrennscheiben 57-57 voneinander getrennt. Diese Scheiben haben einen geringeren Durchmesser als die Walzenabschnitte, so daß ringförmige Spielräume 58-58 bestehen, die die Vorsprünge 34 an den Scheiben 33 aufnehmen können. Die Abschnitte 51-55 der Walze 25 sowie die Trennscheiben 57 sind an einer horizontalen Welle (Abb. 1) festgekeilt. Sämtliche Teile werden in ähnlicher Weise wie die Teile der Walze 24 mittels einer Haltescheibe 60 und einer Mutter 61 zusammengehalten. Die Welle 48 ist in Lagern 65-65 drehbar gelagert, und diese Lager sind wiederum in den Schlitzen 22 der Rahmenteile 16, 17 auswechselbar angeordnet. Jedes Lager 65 ruht auf zwei schraubenförmigen Druckfedern 67-67, die in Aussparungen im Boden der Schlitze 22 (Abb. 1) untergebracht sind. Die nach unten ragenden Teile 68 der T-förmigen Klemmblöcke 70-70 werden von den Schlitzen 22 aufgenommen und liegen gegen die kurvenförmigen Oberflächen 71-71 der Lager 65 an. Um die Blöcke mit genügendem Druck gegen die Lager anzupressen, sind Schrauben 72-72 vorgesehen, die durch zweckmäßige Öffnungen in den Teilen 73-73 der Klemmblöcke in Gewindelöcher in den Rahmenteilen 16 und 17 eingeschraubt sind. Wie es aus der obigen Beschreibung hervorgeht, werden die einzelnen Abschnitte der Walze 25 federnd in Berührung mit den entsprechenden Abschnitten der Walze 24 gehalten.
Die Walzen 24 und 25 werden mit derselben Geschwindigkeit in der Pfeilrichtung (Abb. 4) angetrieben. Die Walze 24 kann von einer zweckmäßigen Kraftquelle (nicht dargestellt) angetrieben werden, die mit der Welle 32 in Verbindung steht, und die Walze 25 kann von der Welle 32 mittels eines zweckmäßigen Antriebes in Umdrehung versetzt werden. Gemäß der hier dargestellten Ausführungsform der Erfindung besteht dieser Antrieb aus einem Zahnrad 75, welches auf der Welle 32 sitzt, und aus einem ähnlichen Zahnrad 76, welches auf der Welle 58 befestigt ist (Abb. 1). Ein Triebrad 78, welches mit dem Zahnrad 75 in Eingriff steht, arbeitet mit einem ähnlichen Triebrad 79 zusammen, welches mit dem Zahnrad 76 in Eingriff steht. Das Triebrad 78 ist auf einem Zapfen 80 gelagert, der am Rahmenteil 16 befestigt ist, und das Triebrad 79 ist auf einem Zapfen 81 befestigt, der von einem Träger 82 getragen wird. Dieser Träger ist drehbar am Zapfen 80 angeordnet. Mittels einer Schraube 84, die in einen länglichen Schlitz 85 des Trägers 82 hineinragt und in den Rahmenteil 16 eingeschraubt ist, kann die Lage des Triebrades 79 im Verhältnis zur Lage der Walze 25 eingestellt werden.
Oberhalb der Walze 24 ist ein senkrechter Behälter oder Magazin 88 angeordnet. Dieser Behälter ist mittels Tragteilen 89-89 (Abb. ι und 2) lösbar an den senkrecht stehenden Rahmenteilen 16 und 17 befestigt. 11= Der Behälter 88 besteht aus zwei senkrechten Seitenteilen 90 und 91, die mittels waagerechten Ouerteilen miteinander verbunden sind, von welchen einer in Abb. 2 mit 92 bezeichnet ist. Die Form und der Aufbau des Behälters iac sind natürlich von der Form und der Art der zu behandelnden Blanketten abhängig. Der
hier gezeigte Behälter ist dazu bestimmt, Blanketten94 für Kontaktfedern aufzunehmen (Abb. 7). Die Blanketten sind, wie aus den Abb. 2 und 4 zu ersehen, in einer senkrechten Säule angebracht. Senkrechte Aussparungen 95 und 96 (Abb. 5) in den Teilen 90 und 91 dienen als Führungen für die Blanketten, wenn diese auf Grund ihrer Schwere gegen den Boden des Behälters sinken. Die unterste »ο Blankette in dem Behälter ruht auf einer Platte 97, die einen senkrechten Teil 98 aufweist, mittels welchem sie am unteren Behälterende befestigt ist (Abb. 4).
Wie aus Abb. 4 ersichtlich, ist die Platte 97 ferner mit einem bogenförmigen Teil 97 versehen, der dicht in der Nähe des Umfanges der Walze 24 liegt. Oberhalb der Platte 97 ist eine bogenförmige Platte 100 angeordnet, die einen senkrechten Teil 101 aufweist, ao mittels welchem die Platte an den senkrechten Seitenteilen 90 und 91 des Behälters befestigt ist. Der Abstand zwischen der Platte 97 und der Platte roo ist so groß, daß ein Blankett zwischen beiden Platten gleiten kann. Die Platte 100 weist nach unten ragende Seitenteile 102-102 auf, die so weit voneinander liegen, daß ein Blankett der Länge nach- zwischen ihnen gleiten kann (Abb. 5 und 6). Die Platten 97 und 100 bilden eine Führungsrinne 103 für die Blanketten, wenn diese von dem Boden des Behälters gegen die Formwalzen geführt werden. In den Platten sind mehrere Schlitze oder öffnungen 104-104 (Abb. 5 und 6) vorgesehen, durch welche die Zähne 34 der Scheibe 33 während der Umdrehung der Walze passieren.
Aus der Abb. 4 ist ersichtlich, daß das unterste Blankett im Behälter eine derartige Lage einnimmt, daß es von den vorderen Kanten der Zähne 34 der Scheiben 33 gefaßt wird. Diese Zähne haben einen solchen Abstand voneinander, daß ein Blankett gerade in den Zwischenraum zwischen ihnen hineinpaßt. Wenn die Blanketten auf den Boden des Behälters heruntersinken, werden sie einzeln und stufenweise von den Zähnen 34 der Scheiben 33 gefaßt und von diesen durch die Führungsrinne 103 bewegt, worauf sie von den Formwalzen 24 und 25 gefaßt werden. Sobald ein Blankett vollständig aus dem Behälter entfernt ist, fällt das nächste Blankett auf den Boden herunter. Damit das nächste Blankett genügend Zeit hat, die Stellung am Boden des Behälters einzunehmen, sind die hinteren Kanten der Zahns 34 bei 105 abgeschrägt (Abb. 4).
Die hier dargestellten Formwalzen bestehen aus verschiedenen getrennten Abschnitten, doch kann die eine oder beide Walzen als einheitliche Körper geformt sein. Die Mantelflächen der Formwalzen sind derart geformt, daß sie die zwischen ihnen bewegten Blanketten in Gegenstände der erwünschten Form umwandeln. Bei der hier gezeigten Maschine sind die Mantelflächen der Walzenabschnitte mit zusammenwirkenden ringförmigen Erhöhungen und Aussparungen geformt, mittels welcher Metallblanketten in elektrische Kontaktfedern der in Abb. 8 dargestellten Form umgewandelt werden können.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: Der Behälter 88 wird mit Blanketten 94 gefüllt, und die Formwalzen 24 und 25 werden in Umdrehung gesetzt, so daß sie sich in der Pfeilrichtung (Abb. 4) bewegen. Die Zähne oder Vorsprünge 34 der Scheiben 33 greifen nacheinander die einzelnen Blanketten und führen diese durch die Rinne 103 den Walzen zu. Zwischen den Walzen erfolgt dann die Umformung der Blanketten in Gegenstände der gewünschten, im voraus festgesetzten Form. Die Rinne 103 und die Vorsprünge 34 verhindern, daß die Blanketten in eine verkehrte Lage gelangen, wenn sie den Boden des Behälters verlassen haben. Die fertigen Gegenstände fallen in einen abnehmbaren Behälter 108 (Abb. ι und 2).
Der Behälter 88 kann leicht und bequem durch andere Behälter ersetzt werden, die für Blanketten anderer Größe und Form eingerichtet sind. Ebenfalls können die Walzen oder einzelne Walzenteile leicht ausgewechselt und durch andere Walzen bzw. Walzenteile ersetzt werden, wenn Gegenstände einer anderen Art hergestellt werden sollen.
Elektrische Kontaktfedern der in Abb. 8 dargestellten Art sowie ähnliche Gegenstände sind früher teilweise durch Stanzen hergestellt worden. Die Stanzoperationen bewirken aber oft eine Veränderung der Molekularstruktur des Metalles, so daß die gestanzten Teile einem Ausglühverfahren ausgesetzt werden müssen, bevor sie die erwünschten Eigenschaften erhalten. Es hat sich auch gezeigt, daß die Spannung sowie andere physikaiische Eigenschaften gestanzter Kontaktfedern oft derart verschieden sind, daß jede Feder einzeln überprüft werden muß, um festzustellen, inwieweit die erwünschten physikalischen Eigenschaften vorhanden sind. Gegenstände, die in der Maschine gemäß der Erfindung hergestellt werden, erleiden aber keine Veränderung der physikalischen Eigenschaften, weshalb nachträgliche Erwärmungen und Untersuchungen in Wegfall kommen. Hierdurch werden die Herstellungskosten um ein beträchtliches verringert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Materialbearbeitungsmaschine mit zusammenwirkenden Formwalzen, zwi-
    Bibliothek
    sehen welchen das Material geformt oder behandelt w'ird, dadurch gekennzeichnet, daß eine der erwähnten Walzen zwischen ihren Enden "Vorrichtungen trägt, mittels welcher das Material zwischen den Walzen geführt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Führung und Vorwärtsbewegung des Materials zwischen den Walzen mehrere Glieder vorgesehen sind, die von der Mantelfläche der einen Walze zwischen deren Enden hervorragen und voneinander getrennt sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2 mit einem Magazin, welches Material enthält, und mit einer Führungsrinne, welche am Abgabeende des Magazins angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrinne mit den von der einen Walze getragenen Vorrichtungen zusammenarbeitet ao und das von dem Magazin abgegebene Material führend gegen die Rollen zu bewegt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, mittels welcher das Material vorwärts bewegt wird, aus einer oder mehreren Scheiben besteht, die zwischen den Walzenabschnitten angeordnet sind und über den Umfang derselben hervorragen.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hervorragenden Teile der Scheibe bzw. der Scheiben zahnförmig sind und sich zwischen benachbarten Abschnitten der anderen Walze bewegen können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    γΪ?* λ€
DEE37374D 1927-06-09 1928-05-09 Presse zum Bearbeiten von Blechstreifen mittels zusammenwirkender Formwalzen Expired DE507777C (de)

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