DE1786110C - Vorrichtung zum Zerschneiden und Ab füllen von in plastischem Zustand befindh chen Nahrungsmitteln - Google Patents
Vorrichtung zum Zerschneiden und Ab füllen von in plastischem Zustand befindh chen NahrungsmittelnInfo
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- DE1786110C DE1786110C DE1786110C DE 1786110 C DE1786110 C DE 1786110C DE 1786110 C DE1786110 C DE 1786110C
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Description
1 786 1 IO J
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ah- F i g. 2 in schematischer Darstellung eine Drauf-
irennen von Portionen von in plastischem Zustand sieht auf den beweglichen Kopf,
befindlichen Nahrungsmitteln, insbesondere Fleisch, F i g. .1 eine Ansicht des Doppeleinlaufs,
unter gleichzeitigem Einfüllen der abgetrennten Por- F i g. 4 eine Perspektivansicht der Schriltzuförda-
tionen in Dosen, wobei zur periodischen Zustellung '5 vorrichtung für die Dosen und
des Nahrungsmitlelstranges ein statischer Füllraum F i g. 5 eine Perspektivansicht der Dosierplatien
und an dessen Austrittsende ein auf- und abwärts he- und einer zugehörigen Gegenplatte mit dem Kolbenweglicher
Arbeiiskopf vorgesehen sind, der eine Do- paar des beweglich Kopfes der Maschine,
siereinrichtung, ein Schneidwerkzeug zum Abtrennen Insbesondere gemäß Fig. 1 und 2 ist crtindungsder Portionen, eine Einfülleinrichtung sowie eine io gemäß zunächst ein vertikales Schneidmesser 1 vor-Dosentransporteinrichtung umfaßt. gesehen, das an beiden Enden mit dem Rahmen des
siereinrichtung, ein Schneidwerkzeug zum Abtrennen Insbesondere gemäß Fig. 1 und 2 ist crtindungsder Portionen, eine Einfülleinrichtung sowie eine io gemäß zunächst ein vertikales Schneidmesser 1 vor-Dosentransporteinrichtung umfaßt. gesehen, das an beiden Enden mit dem Rahmen des
Bei einer bekannten Vorrichtung der oben ge- beweglichen Kopfes 2 verbunden ist. Das hier als Beinannten
Art wird im automatischen Verfahren unter spiel vorgesehene Fleisch wird in bekannter Weise im
optimalen hygienischen Bedingungen ein einzelner, Füllraum 3 zusammengedrückt und gegen das Mesdurch
den Füllraum gepreßter Fleischstrang quer 15 scr 1 geschoben. Dieses Messer führt eine, vertizur
Förderrichtung zerteilt und die abgetrennten kale Hubbewegung durch den beweglichen Kopf 2
Portionen in Dosen abgepackt (deutsche Patent- aus, der seinerseits durch die Kurvenscheibe 4 geschrift
1 105 333). steuert ist, die bei der Drehung um die Welle 5 herum
Obgleich bei der bekannten Vorrichtung bereits an einer Rolle 6 angreift, die im Hebel 7 gelagert ist.
mit relativ hohem Arbeitstempo gearbeitet werden 20 Dieser Hebel 7, der an seinem einen Ende angelenkt
kann, ist es äußerst schwierig, die Leistung noch wei- ist, ist am anderen Ende mittels eines Verbindungs-
ter zu steigern, da bei jedem Arbeitsspiel eine Viel- gestänges 8 mit dem beweglichen Kopf 2 verbunden,
zahl von Bearbeitungsschritten nacheinander durch- Die zum Messer 1 gelangende Fleischmasse wird
geführt werden muß, die sich zeitlich nicht mehr ver- vom Messer in zwei gleiche Teile geteilt, die bei der
kürzen lassen. 25 Ankunft am Ende des Füllraums 3 auf die beiden
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dosierplatten 9 bzw. 9' (F i g. 5) auftreffen und sie
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, unter Überwindung der Gegenkraft zweier Schrauben-
mit der ohne wesentlichen vorrichtungstechnischen federn 10 in festgelegter Länge bewegen, um das
Mehraufwand mindestens eine Verdoppelung der Ar- Füllen einer Dose in einer bestimmten Größe zu er-
beitsleistung gegenüber der bekannten Vorrichtung 30 möglichen,
möglich ist. An diesem Punkt wandert der bewegliche Kopf 2
Erfindungsgemäß wird diese Auf£, ibe dadurch gc- nach oben zusammen mit dem Messer 1 und dem
löst, daß an dem Arbeitskopf mindestens ein verti- Schneidband 11, das kontinuierlich um die Schei-
kales, starr angeordnetes Messer, welches den Nah- ben 12 und 12' herumläuft, so daß das Band in sei-
rungsmittelstrang in zwei Teilstränge aufteilt, und für 35 ner Aufwärtsbewegung zwei Schnitten von der
jeden der Teilsträngc eine gesonderte Einfülleinrich- Fleischmasse abschneidet. Die auf diese Weise ge-
tung vorgesehen sind und daß mit der Dosentrans- schnittenen beiden Fleischschnitten fallen auf Grund
porteinrichtung bei jedem Arbeitsspiel je eine Dose ihres Eigengewichts in die beiden öffnungen 13 und
unter jede Einfülleinrichtung transportierbar ist. 13' des Einlaufs 14 (Fig. 3). Inzwischen hat die
Zur Erhöhung der Arbeitsleistung braucht dabei 40 Schrittzufördervorrichtung 15 mit zwölf Ausnehmun-
die Arbeitsgeschwindigkeit nicht erhöht zu werden, gen (Fig. 4) zwei Dosen 16 und 16' genau unUr die
sondern es ist lediglich erforderlich, den Querschnitt beiden öffnungen 13 und 13' des Einlaufs 14 ge-
des Füllraums entsprechend groß zu gestalten und bracht, so daß die beiden Fleischschnitten jeweils in
eine entsprechende Anzahl von vertikalen Messern eine der beiden Dosen 16 umd 16' gelangen. Die bei-
sowie die entsprechende Anzahl der Abfülleinrich- 45 den Kolben 17 und 17' (F i g. 5), die in bekannter
tungen vorzusehen. Weise arbeiten, wandern nach unten, um damit die
Das vertikale Messer ist zweckmäßig in einem Ab- beiden Schnitten in die jeweiligen Dosen 16 und 16'
stand vor dem Austrittsende des Füllraums ange- zu drücken und dort zum Setzen zu bringen.
•ordnet und wird entsprechend dem Hubspiel des Ar- inzwischen hat der bewegliche Kopf 2 seinen obe-
beitskopfes auf und ab bewegt, um dabei den Nah- 50 ren Totpunkt erreicht und wandert in umgekehrter
rungsmittelstrang in Längsrichtung zu zerschneiden. Richtung zurück nach unten. Gleichzeitig dreht sich
Um die Teilstränge nach dem Zerschneiden gut von- die Schrittzufördervorrichtung um ihre Welle 18 um
einander zu trennen, kann in Förderrichtung hinter 60° weiter, wodurch zwei gefüllte Dosen abgefördert
dem Messer in dem Füllraum eine vertikale Trenn- und zwei leere Dosen unter die beiden öffnungen 13
platte vorgesehen sein, die sich zweckmäßig durch 55 und 13'des Einlaufs 14 zugefördert werden,
die mittlere untere Zone des Füllraums erstreckt. Dieses Arbeitsspiel wird kontinuierlich wiederholt,
Die Dosiereinrichtung weist vorzugsweise für jeden so daß am Ende eines jeden Hubes gleichermaßen
Teilstrang eine an sich bekannte, gegen Federn abge- nach oben oder nach unten des beweglichen Kopfes 2
stützte Dosierplattc auf. Ferner kann jedem Teilstrang zwei abgemessene Fleischschnitten, die ausreichen,
eine gesonderte Austrittsöffnung, die je über einen 60 um die jeweilige Größe der in Frage stehenden Dosen
Einlauf zu einer in Aufnahmestellung befindlichen zu füllen, geschnitten werden, in die öffnungen 13
Dose führt, und eine gesonderte Einstampfcinrich- und 13' des Einlaufs 14 gelangen und in die Dosen
tung zugeordnet sein. 16 und 16', fallen und sie füllen. Anschließend wan-
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dem die Kolben 17 und 17' nach unten, um die jc-
veianschaulieht und im nachstehenden im einzelnen 65 weiligen gleichen Mengen abgemessenen Fleisches zu-
an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt sammenzudriicken und in den Dosen zum Setzen zu
Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch eine Ausfüh- bringen,
ningsform der crfindungsgemäßen Vorrichtung, Die Erfindung ist in einem bevorzugten Ausfüh-
rungsheispiel dargestellt und beschrieben worden, wobei es sich allerdings versteht, daß sich Konstruktionsvarianten
ergeben, ohne daß vom Erfindungsiimi'ang
abgewichen wird.
Insbesondere könnte die Masse des in den Füllraum gebrachten und zusammengedrückten Nahrungsmittels
anstatt in zwei Teile gemäß der vorangegangenen Beschreibung in weitere Teile unterteilt
werden, um im noch größeren Maße die Arbeitsleistung der Maschine zu erhöhen. Dazu wäre es firforderlich,
die Anzahl der zusätzlichen Teile entsprechend zu erhöhen, indem sie jeweils mit zwei, drei,
vier usw. multipliziert werden. Diese Zahlen stellen gleichzeitig ein Maß für die Verbesserung in der Arbeitsleistung
dar. Die Vervielfachung der Teile gilt für das vertikale Schneidmesser, das gegenüber dem
Kopf in seiner vertikalen Hubbewegung starr ist, für die in der unteren Zone des Füllraums befestigte vertikale
Platte, für die Platten der Dosierkammer, für
die öffnungen des Einlaufe, für die Verdichtungskolben für das Nahrungsmittel und schließlich für
die Ausnehmungen in der Schrittzufördervorrichlung.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Abtrennen von Portionen von in plastischem Zustand befindlichen Nahrungsmitteln,
insbesondere Fleisch, unter gleich-, zeitigem Einfüllen der abgetrennten Portionen in
Dosen, wobei zur periodischen Zustellung des Nahrungsmittelstranges ein statischer Füllraum
und an dessen Austrittsende ein auf- und abwärts beweglicher Arbeitskopf vorgesehen sind, der eine
Dosiereinrichtung, ein Schneidwerkzeug zum Abtrennen der Portionen, eine Einfülleinrichtung sowie
eine Dosentransporteinrichtung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Arbeitskopf
(2) mindestens ein vertikales, starr umgeordnetes Messer (1), welches den Nahrungsmittelstrang
in zwei Teilstränge aufteilt, und für jeden der Teilstränge eine gesonderte Einfüllvorrichtung
(13, 13', 17, 17') vorgesehen sind und daß mit der Doseiitransporteinrichtung (15) bei
jedem Arbeitsspiel je eine Dose (16. 16') unter jede Einfülleinrichtung transportierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vertikale Messer (1) in
einem Abstand vor dem Austrittsende des Füllranms (3) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in Föraorrichtung hinter dem Messer (1) im Füllraum (3) eine vertikale Trennplatte
vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung
für jeden Teilstrang je eine an sich bekannte, gegen Federn (10) abgestützte Dosierplatte
(9, 9') aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Teilstrang
eine gesonderte Austrittsöffnung (13,13'), die je über einen Einlauf (14) zu einer in Aufnahmestellung
befindlichen Dose (16,16') führt, und eine gesonderte Einstampfeinrichtung (17,
17') zugeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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