DE1784940C3 - Feuerlösch- und Rettungsbrücke. Ausscheidung aus: 1559652 - Google Patents
Feuerlösch- und Rettungsbrücke. Ausscheidung aus: 1559652Info
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Description
££ ^'"'55)derVerteilersäule(18)ver- Ä
bU4ndFn err?ösch- und Rettungsbrücke nach einem Ι^ΤΪ
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, renden Schlauche 8
daß Abnahmestellen für die verschiedenen 5» qualmte Flure oder abe _ube
Lösch- und/oder Arbeitsmittel in einer Verteiler- gendes Personal von außen he.
batterie (54) am oberen Leiterende zusammenge- geschafft ^j^^^SS
faßt sind- . nicht nur eine erhebliche Zahl von Helfern, sondern
55 auch kostbare Zeit.
Außerdem muß mit sehr großer Sorgfalt vorgegangen werden, wenn die Schläuche über die Leiterbrücke
zum Brandherd vorgeschafft werden, da sie auf ihrem Einströmende mit der Löschmittelquelle
d i ^j^"^0^
auf ihrem Ein
Die Erfindung betrifft eine Feuerlösch- und Ret- 60 verbunden sind ™d. ein f "^jj'^"^0^
tungsbrücke in Form einer ausziehbaren Leiter, die vor dem Vorschaffen des ScWaiwtartenals aut
mit ihrer Grundplatte auf einem Trägerteil, z. B. dem einem dafür freizuhalte:nd ^ faum vor J^JJ^e
Deck eines Feuerlöschbootes, um 360° schwenkbar Leiterende bereitgehalten werdeη>
muß auf dem die
und aus ihrer waagerechten Ruhelage aufrichtbar ist, erforderliche Schlauchlange η geordneten^ ScMeifen
bei der Arbeitsmittel für die auf der Leiter angeord- 65 vorgelegt sein muß. Einmal ist.nicht '"^er e'n so„
neten Verbraucher über getrennte Kanäle einer in eher ^^^/^^^^^^^.
der Schwenkachse mit dem Trägerteil fest verbünde- anderen erforder das Abheben des,Schlauchmate
nen Verteilersäule zu- bzw. rückführbar ist und bei rials von diesem in Schleifen liegenden Schlauchvor-
V"
784 940
rat zusätzliches Personal. Bei Feuerlöschbooten Drehachsdurchführung nicht für die Weiterleitung
bringt diese Arbeitsweise deshalb besondere Gefah- von Löschmittel, beispielsweise in Form von Löschren
mit sich, da häufig ein solches Boot während sei- wasser, eingesetzt werden, welches in großen Mengen
nes Einsatzes stürmischer See ausgesetzt ist, die zu mit möglichst hohem Druck am Abgabeort zur VerVerwirrungen
des Schlauchvorrats führt. Weiterhin 5 fügung stehen muß. Einerseits würden nämlich dann,
behindert ein solcher Schlauchvorrat das Arbeiten im wenn diese bekannte Drehachsdurchführung für die
Raum hinter dem unteren Leiterende und beschränkt Weiterleitung von beispielsweise Löschwasser einge-Drehungen
der Leiter auf einen verhältnismäßig klei- setzt werden würde, so hohe Strömungsverluste in ihr
neu Schwenkwinkelbereich. Eine Leiterdrehung um auftreten, daß bei vorgegebener Pumpleistung übli-360"
um ihre Schwenkachse (sogenannter Karussell- ίο eher Größe die tieim Löschangriff auf brennende Gebetrieb)
ist gänzlich unmöglich. Eine weitere Gefah- genstände erforderlichen großen Durchsatzmengen
renquelle wird dadurch geschaffen, daß beim Vor- an Löschwasser von mehreren tausend Litern pro
schaffen des Schlauchmaterials auf der aufgerichte- Minute nicht mit dem erforderlichen großen Aus-K-n
Leiter eine erhebliche Zugwirkung durch das strömdruck am Abgabeort zur Verfügung stehen
Schlauchmaterial ausgeübt wird, die sich mit zuneh- 15 könnten. Weiterhin ist Löschwasser erfahrungsgemäß
inender vorgebrachter Länge immer mehr steigert mit mancherlei Verunreinigungen behaftet, die in
und vom auf der Leiter das Schlauchmaterial von Form von Ablagerungen die Einströmkammer zuset-I
fand zu Hand weiterreichenden Personal abgestützt zen und dadurch den bereits minimalen Strömungsuerden
muß. insbesondere bei Feuerlöschbooten, die querschnitt noch verringern und den Betrieb der
häufig schwerem Seegang ausgesetzt sind, ergeben 20 Drehachsdurchführung bereits nach verhältnismäßig
sich dabei Schwierigkeiten und Gefahren für dieses kurzer Betriebszeit empfindlich stören würden,
uuf tier Leiter befindliche Personal. Dieser Nachteil würde sich besonders dann bemerk-
Mit den herkömmlichen Drehleitern ist aus diesen bar machen, wenn als Löschmittel Meerwasser mit
Gründen nicht möglich, gleichzeitig zum Feuerlösch- seinem besonders hohen Salzgehalt Verwendung finangriff
auf einen Brandherd in Not befindliche »5 den muß. Solche Ablagerungen in der Drehachs-Fersonen
über die als Leiterbrücke wirkende ausge- durchführung würden verhältnismäßig häufige und
fahrene Drehleiter zu retten. Wenn nämlich die kostenaufwendige Wartungsmaßnahmen erfordern.
Leiterbrücke durch das das Schlauchmaterial vor- wobei noch nicht einmal zu gewährleisten wäre, daß
schaffende Personal besetzt ist, ist es praktisch nicht die Teile der Verteilersäule, welche die Drehachsmöglich,
meist sogar verletzte Menschen von der 30 durchführung bildet, ohne Austausch gegen ein ent-Leiterspitze
nach unten zu schaffen, zumal es bei sol- sprechendes Neuteil stets weiter benutzt werden könchen
Rettungsaktionen praktisch immer auf Schnei- nen.
ligkeit derselben ankommt. Ferner ist diese bekannte Konstruktion für die
ligkeit derselben ankommt. Ferner ist diese bekannte Konstruktion für die
Es ist bereits bekannt, bei einer Kraftfahrdrehleiter Weiterleitung von Kohlendioxyd ungeeignet, weil es
der eingangs genannten Art mit vom Fahrmotor be- 35 durch die infolge ihrer konstruktiven Ausgestaltung
tätigten Flüssigkeitsgetrieben für die Leiterbewegun- bewirkten hohen Strömungsgeschwindigkeiten zu Gegen
das tür diese benötigte Arbeitsmittel in Form friererscheinungen kommt.
von Hydraulikdruckmittel über getrennte Kanäle Entsprechend ist diese bekannte Konstruktion für
einer in der Schwenkachse mit dem Fahrzeugchassis die gleichzeitige Weiterleitung von einem oder mehfest
verbundenen Verteilersäule zu- bzw. rückzufüh- 40 reren Arbeitsmitteln sowie Löschwasser und/oder
ren. Dabei geht der Zuführungskanal und der Rück- anderem Löschmittel ungeeignet,
führungskanal jeweils in eine über den gesamten Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Umfang der Verteilersäule verlaufende Kammer einfachen und wirtschaftlichen Mitteln eine Feuereines mit dem Drehturm verbundenen und sich daher lösch- und Rettungsbrücke der eingangs genannten mit diesem drehenden Oberteils der Verteilersäule 45 Art zu schaffen, bei der sowohl die benötigten Arüber, wobei beide Kammern voneinander getrennt beitsmittel als auch das Löschwasser und/oder andesind. In die betreffenden Kammern münden jeweils res Löschmittel ohne Beeinträchtigung der Bediedie sich gleichfalls mit dem Drehturm und damit mit nung der Feuerlösch- und Rettungsbrücke sowie des der Leiter mitdrehenden Zu- bzw. Rückleitungen der eigentlichen Lösch- und Rettungsbetriebs zuführbar Verbraucher ein. 50 sind.
führungskanal jeweils in eine über den gesamten Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit Umfang der Verteilersäule verlaufende Kammer einfachen und wirtschaftlichen Mitteln eine Feuereines mit dem Drehturm verbundenen und sich daher lösch- und Rettungsbrücke der eingangs genannten mit diesem drehenden Oberteils der Verteilersäule 45 Art zu schaffen, bei der sowohl die benötigten Arüber, wobei beide Kammern voneinander getrennt beitsmittel als auch das Löschwasser und/oder andesind. In die betreffenden Kammern münden jeweils res Löschmittel ohne Beeinträchtigung der Bediedie sich gleichfalls mit dem Drehturm und damit mit nung der Feuerlösch- und Rettungsbrücke sowie des der Leiter mitdrehenden Zu- bzw. Rückleitungen der eigentlichen Lösch- und Rettungsbetriebs zuführbar Verbraucher ein. 50 sind.
Diese bekannte Drehachsdurchführung für Hy- Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgedraulikdruckmittel
(Drucköl) benötigt ein verhältnis- maß darin, daß die Verteilersäule Kanäle für Armäßig
kompliziertes Gußteil. Bei der Durchführung beitsmittel sowie Löschwasser und/oder anderes
solchen Arbeitsmittels ist dies nicht unbedingt nach- Löschmittel aufweist, die durch konzentrisch zueinteilig,
da nur geringe Durchlaßquerschnitte zur Ver- 55 ander und zur Schwenkachse angeordnete Rohre gefügung
gestellt zu werden brauchen und daher das bildet sind, daß die den Kanälen zugeordneten ober-Gußteil
keine übergroßen Abmessungen aufzuweisen teilseitigen Kammern in entsprechender Weise überbraucht.
Diese bekannte Drehachsdurchführung ist einander angeordnet und gegeneinander abgedichtet
jedoch nicht dafür geeignet, neben dem genannten sind und daß eine mit dem Trägerteil verbundene
Arbeitsmittel auch noch andere Arbeitsmittel, wie 60 Einströmkammer für das Löschwasser vorgesehen
beispielsweise Hydraulikdruckmittel anderer Druck- ist, die über das als Überströmkanal ausgebildete äustufe,
Preßluft oder elektrischen Strom vom festste- Berste Rohr mit den-unmittelbar benachbarten Kamhenden
Teil, beispielsweise dem Fahrzeugchassis mer des Oberteils in Strömungsverbindung steht,
einer Kraftfahrdrehleiter oder dem Deck eines Auf diese Weise wird die Möglichkeit geschaffen, Feuerlöschbootes, zum drehenden Teil, beispiels- 65 unter Ausschaltung der geschilderten Nachteile nicht weise dem den Leiterpark tragenden Drehturm einer nur die Antriebsenergie für die verschiedenen zu be-Kraftfahrdrehleiter oder eines Feuerlöschbootes, !.reibenden Einrichtungen an der Feuerlösch- und weiterzuleiten. Insbesondere kann diese bekannte Rettunesbrücke. sondern auch oleirW.itio T n«-hinit.
einer Kraftfahrdrehleiter oder dem Deck eines Auf diese Weise wird die Möglichkeit geschaffen, Feuerlöschbootes, zum drehenden Teil, beispiels- 65 unter Ausschaltung der geschilderten Nachteile nicht weise dem den Leiterpark tragenden Drehturm einer nur die Antriebsenergie für die verschiedenen zu be-Kraftfahrdrehleiter oder eines Feuerlöschbootes, !.reibenden Einrichtungen an der Feuerlösch- und weiterzuleiten. Insbesondere kann diese bekannte Rettunesbrücke. sondern auch oleirW.itio T n«-hinit.
lel in Form großer Mengen von Löschwasscr oder
Löschschaum sowie Kohlendioxyd zur Brandbekämpfung und weiterhin elektrischen Strom vom ruhenden
Teil, beispielsweise dein Deck eines Feuerlöschbootes
oder dem Fahrzeugchassis einer fahrbaren Drehleiter, zum drehenden Teil so überzuführen,
daß im Raum hinter der Leilerbriieke keine Behinderungen irgendwelcher Art auftreten, sich bei der
Durchführung durch die Drehachse der Leiterbrücke l.öschwasser und elektrischer Strom nicht in gefährliche
Nähe kommen und weiterhin der Rettungsbcirieb von über die Leiterbrücke nach unten zu schaffenden
Personen nicht durch die gleichzeitig laufende Brandbekämpfung gestört werden kann. Weiterhin
bietet die Erfindung im Gegensatz zur bekannten Konstruktion nicht nur den Vorteil schneller und
einfacher Montage, sondern ist auch erheblich einfacher und günstiger herzustellen. Die Erfindung
kommt mit einfachen Rohrteilen, gegebenenfalls mit verhältnismäßig einfacher Dreharbeit und gegebenenfalls
einigen Verschweißungen aus und benötigt kein kompliziertes (iußtcil. Es stehen für jedes Arbeits-
und/oder Löschmittel angemessen große Strömungsquerschnitte zur Verfügung, so daß keine unerwünschten
Druckabfälle auftreten und insbesondere für Löschwasser und Löschschaum sowie Kohlendioxyd
stets ein ausreichender Durchströmquerschnitt angeboten werden kann, welcher diesem Medium
einen den Abgabedruck am Ausströmende der Löschmiltelführungsleitung praktisch nicht wesentlich
beeinträchtigenden Druckabfall abverlangt und praktisch keine Ablageriingsstellen für Verschmutzungen
darbietet, welche den Betrieb des als Feuerlöschbrücke eingesetzten Gerätes beeinträchtigen
könnten.
CJemäß einer erfinderischen Fortbildung können die Antriebsaggregate für die Dreh- und Aufrichtbe
wegung der Feuerlösch- und Rettungsbrücke auf der Grundplatte angeordnet sein. Dabei wird ihnen die
Antnebsenergie über die Verteilersäule zugeleitet.
Zweckmäßigerweise können diese Antriebsaggregate als .Hydraulik-Motoren ausgebildet sein.
Als besonders zweckmäßig für die gleichzeitige Vornahme des Löschangriffs und des Rettungseinsalzes
für Personen von einem brennenden Schiff oder von hochgelegenen Stockwerken eines brennenden
Hauses nach unten hat sich eine Konstruktion herausgestellt, die sich dadurch kennzeichnet, daß die
Verbraucherstellen für die verschiedenen Lösch- und/oder Arbeitsmittel über leiterfest verlegte Rohre
mit den Entnahme- bzw. Rückführöffnungen der ihnen zugeordneten Kammern der Verteilersäule verbunden
sind. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Fortbildung der Erfindung können die Abnahmestellen
für die verschiedenen Lösch- und/oder Arbeitsmittel in einer Verteilerbatterie am oberen Leiierende
zusammengefaßt sein. Dadurch vereinfacht sich nicht nur die Herstellung und Wartung einer erfindungsgemäßen
Feuerlösch- und Rettungsbrücke, sondern es werden auch wesentliche Zeitvorteile im
F.insatz eines solchen Gerätes dadurch erzielt, daß einmal Totzeit in Form von Richlzeit fortfällt
und zum anderen praktisch nur eine Bedienungsperson für die Bedienung der verschiedenen Abnahmeslellen
für die verschiedenen Lösch- und/oder Arbeitsmittel während des Einsatzes an der Leiterspitze
benötigt wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten, als Feuerlöschboot
ausgebildeten Ausführungsbcispicls näher erläutert.
Dabei zeigt
F i g. I einen Querschnitt durch das Fcueilöscliboot
in Höhe der Feuerlösch- und RettungsbriicKe und
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt
durch die Verteilersäule nach der Erfindung.
Bei dem mit der erfindungsgemäßen Feuerlösch- und Rettungsbrücke ausgerüsteten Feuerlöschboot
treiben zwei Bootsmotoren I während der Fahrt des Feuerlöschbootes zwei Schiffsschrauben an. Beim
Löscheinsatz des Bootes können die Schiffsschrauben abgekuppelt und Löschwasserpumpen 2 sowie
eine hydraulische Hochdruckpumpe 3, eine Schaummittelpumpe 4 und ein Generator 5 angekuppelt werden.
Im Rumpf des Feuerlöschbootes sind außerdem Kohlendioxydbattcrien 6 sowie Akkumulatoren 7 untergebracht.
Hier befindet sich auch der Behälter 8
»o für das Hydrauliköl. Der Bootskörper des Feuerlöschbootes
ist durch Zwischcnlagen 9 von dem brennenden Schiff IO getrennt oder mittels nicht gezeigter
saugnapfähnlichcr Abstandshalter mit einem bestimmten Zwischenraum von dem brennenden
«5 Schiff 10 geführt. Hierfür kann eine Vakuumpumpe
vorgesehen sein, welche ebenfalls durch einen der Bootsmotoren angetrieben wird und für eine Aufrechterhaltung
des Unterdruckes in den Saugnäpfen sorgt. Das Löschwasser wird über Leitungen 14, das
Kohlcndioxyd über leitungen 15, das Drucköl über Leitungen 16 und der Kraftstrom über ein Kabel 17
zu einer Verteilersäule 18 geführt, von der auch das Hydrauliköl über einen Rücklauf 19 in den Behälter
8 zurückströmt. Von den löschwasserführenden Leitungen 14 geht außerdem ein Abzweig zu Zapf
stellen 20, die beidseitig am Rumpf vorgesehen sind. Von diesen Zapfstellen 20 kann eine Schlauchleitung
21 auf das brennende Schiff verlegt werden. Eine derartige Verlegungsart ist ohne die erfindungsge-
mäße Feuerlösch- und Rettungsbrücke die einzig mögliche, wobei die Schlauchleitung 21 über Haft
oder Strickleitern auf das brennende Schiff gebracht werden muß.
In F i g. 2 ist die Verteilersäule 18 in einem Längs-
schnitt dargestellt. Auf einem mit einer Innenverzah
nung 43 versehenen Trägerteil 22 ist eine Grundplatte 23 geführt, welche die Feuerlösch- und Rettungsbriieke
trägt. Das Trägerteil 22 ist fest mit dem Deck des Feuerlöschbootes verbunden. Gleichfalls
undrehbar gegen das Bootsdeck ist ein Unterteil 28 der Verteilersäule 18 angeordnet, das in seinem In
neren eine Einströmkammer 32 e für Löschwasser enthält. Gegenüber dem Unterteil 28 der Verteilersäule
18 ist ein rohrförmiges Teilstück 33 des Ober- »eils der Verteilersäule löschmitteldicht drehbar so
gehalten, daß es die gleiche Bewegung durchmachen kann, wie die Grundplatte 23. Dieses Teilstück 33
enthält eine Ausströmkaminer 32 a mit einer Entnahmeöffnung
34 für das Löschmittet und steht übet einen im rohrförmigen Teilstück 33 von einem
äußersten Rohr 32 gebildeten schwenkachsparallelen Überströmkanal 32 mit der Einströmkammer 32 e in
Strömungsverbindung. Dieser Überströmkanal kann auch im Unterteil 28 vorgesehen sein.
Das Oberteil der Verteilersäule 18 wird durch wei tere über dem Teilstück 33 angeordnete und mit diesem
verbundene Kammergehäuse vervollständigt.
Koaxial zur Schwenkachse α der Verteilersäule ίϊ
Koaxial zur Schwenkachse α der Verteilersäule ίϊ
,! i^ χ 784 940
1 sind Rohre 24, 25, 26 und 27 undrehbar gegen das zylinder 49 zum Aufrichten und Niederlegen der
** Bootsdeck angeordnet. Diese Rohre sind schwenk- Feuerlösch- und Rettungsbrücke mittels Drucköl zu
achsgleich ineinandergeschachtelt. Das Rohr 24 betätigen. Die Kammer 40 ist wiederum durch eine
I trägt einen (nicht eingezeichneten) Anschluß zum Dichtung 50 gegen eine auf ihr angeordnete Kammer
I Einleiten von Kohlendioxyd über die Leitung 15, das 5 51 abgedichtet, in die das Rohr 25 mündet. Über das
I Rohr 25 Anschlußmöglichkeiten für ein elektrisches Rohr 25 werden elektrische Kabel 17 zugeführt, die
§ Kabel 17, das Rohr 26 einen Anschluß 29 zum Ein- in Schleifringen 52 enden. Von den Schleifringen 52
I leiten von Drucköl über die Leitung 16 und das werden über Schleifstücke (Kohlebürsten) 53 Kraft-
* Rohr 27 eine Anschlußmöglichkeit 30 für den Rück- und Steuerstrom abgenommen und der Feuerlösch-
I lauf 19 des Hydrauliköls. Das Löschwasser wird io und. Rettungsbrücke, endend in einer Verteilerbatte-
i über die Leitung 14 und einen Flansch 31 der Ein- rie 54, zugeführt.
I Strömkammer 32 e zugeleitet, gelangt von dieser über An der Spitze der Verteilersäule 18 ist eine letzte
I das ringförmige Rohr 32 in die grundplattenfeste Kammer 55 vorgesehen, in die das Rohr 24 mündet.
I Ausströmkammer 32 α und tritt über die Entnahme- Über eine Entnahmeöffnung 56 kann Kohlendioxyd
I öffnung 34 in an diese angeschlossene Weiterfüh- 15 ebenfalls der Verteilerbatterie 54 zugeleitet werden.
i rungsleitungen, vorzugsweise in Form von Rohren 61, Die Feuerlösch- und Reltungsbrücke ist auf der
I 62 ein Das Unterteil 28 der Einströmkammer 32 e drehbaren Grundplatte 23 aufgebaut. Sie kann init-
I trägt einen Flansch 31, an den die Leitung 14 ange- tels des Hydraulikzylinders 49 aufgerichtet und
I schlossen ist, durch welche das Löschwasser züge- niedergelegt werden, wobei eine Parallelführung 57
1 JQi1n wjrtj, ' ■« dafür sorgt, daß die Arbeitsbühne 46 stets mit ihrem
I Koaxial zum Unterteil 28 bzw. zum rohrförmigen Boden horizontal liegt. Unterhalb der Feuerlösch-
% Teilstück 33 ist das Rohr 27 so geführt, daß sich das brücke sind Rohre 61, 62, 63, 64 und 65 sowie
< in
I grundplattenfeste Teilstück 33 um das Rohr 27 dre- Stromführungskabel untergebracht, die zum Weiier-
I hen kann während dieses Rohr in das Unterteil 28 leiten des Löschwassers bzw. des Hydrauliköls bzw.
f fest eingefügt ist line Dichtung 35 sorgt dafür, daß as des Kohlendioxyds sowie des elektrischen Stromes
■ das Löschwasser nicht entlang dem Rohr 27 aus dem dienen. Sämtliche Leitungen enden in einer VVr-ί
oberen Teilstück 33 entweichen kann. Das Rohr 27 teilerbatterie 54, die mit Anschlußmöglichkeiteii f<8
? mündet in eine Kammer 36. in die das entspannte für die verschiedenen Medien versehen ist. An dom
■ Hvdrauliköl über Rückführöffnungen 37 zurück- Löschwasseranschluß können Schlauchleitungen :.i
^ fließt Auch hier ist wiederum durch Dichtungen 38, 30 °der Strahlrohre 67 angebracht werden; außcukn
39 dafür gesorgt daß das Hydrauliköl nicht entlang »si es möglich, Kraftstrom auf das brennende Schuf
dem Rohr 27 bzw dem Rohr 26 aus der Kammer 36 überzuleiten und auch das Kohlendioxyd zur disc*
austreten kann. Die Kammer 36 ist undrehbar mit ien Brandbekämpfung weiterzuführen. Beim Eins,υ ■
der Feuerlösch- und Reiiungsbrückc verbunden, von Strahlrohren 67 am Kopf der Feuerlösch- u -i
dreht sich also mit dieser um das koaxiale Rohrbün- 35 Rettungsbrücke kann die gesamte Brücke als bcgel
del 24 bis 27 Oberhall· der Kammer 36 ist eine wei- bare Wasserkanone angesprochen werden, da sie s
tere Kammer 40 vorgesehen, in die das Rohr 26 wohl vom Deck des Feuerlöschbootes als auch v.o
mündet Über dieses Rohr 26 wild das Drucköl züge- der Arbeitsbühne 46 aus von 0° bis 80° aufgerK "
führt das durch Eninalimeölfnungen 4t mil den an let, als auch um 360° (Karussellfahrt) gedreht wem*
der Feuerlösch- und Reüungsbriicke vorgesehenen 40 kann
Druckölverbrauchern verbunden ist. Druccolver- Die bei 69 an der Feuerlosch- und Rettungsbriu 1
braucher sind ein Hydraulikmotor 42, der die Feuer- schwenkbar angelenkte Arbeits- und/oder Rettung
lösrh und Rettunuslmicke mittels eines Ritzels 44 bühne 46 stützt sich und die Feuerlösch- und Ret
und piner Innenverzahnung 43 verdreht, wobei die tungsbrücke durch einen Stützfuß70, der über eine Gas
Steuerung 45 des Hydraiifikmotnrs 42 einmal auf 45 feder 71 abgefedert ist, auf dem brennenden Schiff a i
einer am Kopf der Feueiiösch- und Rettungsbrücke Findet die Erfindung Anwendung in Verbindung
vorgesehenen Arbeitsbühne 46 und andererseits auch mit einer fahrbaren Drehleiter, so wird das Trägcrtei
an einem Steuerpult 47 vorgesehen sein kann. An der 22 gegebenenfalls unter Zwischenschaltung geeignc
Feuerlösch- und Retlungsbrücke ist außerdem ein ter Stützelemente fest mit dem Fahrzeugchassis ver
Hebezeug 48 angebracht, das ebenfalls durch 50 bunden. Die drehbare Grundplatte 23 wird dann vor
Drucköl betätigt wird. Außerdem ist ein Hydraulik- zugsweise als Trägerplatte für den Drehturm benutzt
Claims (2)
1. Feuerlösch- und Rettungsbrücke in Form Oberteils f^
einer ausziehbaren Leiter, die mit ihrer Grund- 5 drehende Zu- bzw.
platte auf einem Trägerteil, z. B. dem Deck eines einmünden.
Feuerlöschbootes, um 360° schwenkbar und aus Brande von Schiffen kon"en '™ " bekämpft
ihrer waagerechten Ruhelage aufrichtbar ist, bei aus mittels Einsatzes von Lf^eug *£3^
der Arbeitsmittel für die auf der Leiter angeord- werden oder auch, wenn
neten Verbraucher über getrennte Kanäle einer in 1O zweckmäßig ist von der
der Schwenkachse mit dem Trägerteil fest ver- Löschboote. Dabei kann de J
bundenen Verteilersäule zu- bzw. rückführbar ist Löschboot aus direkt oder nd>«kt
und bei der die Kanäle in voneinander getrennte rekter oder[ auch ^^„^SStS
und über den gesamten Umfang der Verteiler- werden Schlauche vom Losen er
säule verlaufende Kammern eines mit der Grund- i5 Schiff verlegt, um,direkt ^s Brandbekämp-
platte verbundenen Oberteils übergehen, m die Brandherd zu fuhren. Bei "1^1 . indirekte
sich mit der Leiter mitdrehende Zu- bzw. Rück- fung werden Losenkanonen be«um U»e«™
leitungen der Verbraucher einmünden, da- Brandbekämpfung wird jedoch ^"J^J ^
durch gekennzeichnet, daß die Ver- wenn em direkter *^fnZ™
teilersäuk(18) Kanäle für Arbeitsmittel sowie *„ zu große^rmeausstrah^
Löschwasser und/oder anderes Löschmittel auf- gefahr oder ahnhches nu*t ™^^l
weist, die durch konzentrisch zueinander und zur samkeit d-.eser B.ra"^e R k r a3beklmpfunR und außer-
Schwenkachse (e) angeordnete Rohre(24, 25, gut ist wie i^f^^Ä^Smeiden
26,27,32) gebildet sind, daß die den Kanälen zu- dem hohe Wasserschaden nam g
geordneten oberteilseitigen Kammern (32 a, 36, 25 sind. ^„^mnfuno die das Lösch-
40, 51,55) in entsprechender Weise übereinander Da bei direkter Β™"^"^™^*^^^
angeordnet und gegeneinander abgedichtet sind, mittel führenden Schlauche auf das brennende Schiff
und daß eine mit dem Trägerteil (22) verbundene verlegt werden müssen, .st e ι bisher ^««"JP™^
Einströmkammer (32 e) für das Löschwasser vor- von Schiffsboden »nve™«dbar daß die Lose
gesehen ist, die über das als überströmkanal aus- 3o mannschaften von den Loschbooten die rm Vertuiu
gebildete äußerste Rohr (32) mit der unmittelbar nis zu den Überseeschiffen sehr ^^™%™
benachbarten Kammer (32«) des Oberteils in kenleiten, und Strickeitern, dian^denw Bor~en
Strömungsverbindung steht. der brennenden Schiffe herab gelassen werde η über
2. Feuerlösch- und Rettungsbrücke nach An- steigen und hierbei n«cht nur d J ScWauche sondern
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die An- 35 sämtliches Losch maU,π al zu ^^J^™;
triebsaggregate (42,49) für ihre Dreh- und Auf- Nicht selten sind dabei unter sehr cn™gen vor
richtung auf der Grundplatte (23) angeord, ζ^^^^^^Ά^ΆΓ^ί L
sTeuerlösch- und Rettungsbrücke nach An- zu überwinden. ^J^^^SS^-
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 40 Transportieren hat des ofe™ schon die das Lösch-
Verbraucherstellen (42, 49, 68, 48, 45, 47,71) führt Weiterhin ist es J™"1 "1JjSren daß sie von
für die verschiedenen Lösch- und/oder Arbeits- mittel fuhrenden Schlauche^so ™ ^^8^™
mittel über leiterfest verlegte Rohre (61 bis 65) den sich gegenseitig ^"^"^f11 niCm
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651784940 DE1784940C3 (de) | 1965-08-19 | 1965-08-19 | Feuerlösch- und Rettungsbrücke. Ausscheidung aus: 1559652 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651784940 DE1784940C3 (de) | 1965-08-19 | 1965-08-19 | Feuerlösch- und Rettungsbrücke. Ausscheidung aus: 1559652 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1784940A1 DE1784940A1 (de) | 1972-05-25 |
| DE1784940B2 DE1784940B2 (de) | 1973-06-20 |
| DE1784940C3 true DE1784940C3 (de) | 1974-01-10 |
Family
ID=5705928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651784940 Expired DE1784940C3 (de) | 1965-08-19 | 1965-08-19 | Feuerlösch- und Rettungsbrücke. Ausscheidung aus: 1559652 |
Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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1965
- 1965-08-19 DE DE19651784940 patent/DE1784940C3/de not_active Expired
Also Published As
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| DE1784940B2 (de) | 1973-06-20 |
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