DE17820C - Neuerung an Strumpfnähmaschinen - Google Patents

Neuerung an Strumpfnähmaschinen

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DE17820C
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DE
Germany
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needle
catcher
loop
stocking
thread
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DENDAT17820D
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B. RUDOLPH in Berlin N., Chausseestr. 86
Publication of DE17820C publication Critical patent/DE17820C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • D05B27/18Feed cups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
BRUNO RUDOLPH in BERLIN. Neuerung an Strumpfnähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Mai 1881 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf eine Einfaden-Nähmaschine für überwendliche Naht, mit welcher an Schlauch-Strumpfwaaren der obere Saum oder Doppelrand genäht werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Neuerung dargestellt.
Fig. 10 zeigt die Vorderansicht,
Fig. 11 die Seitenansicht der Maschine.
Der Apparat, welcher zum Säumen der Strümpfe dient, besteht aus einem Cylinder a, welcher bei r eine Unterschneidung, bei r rx eine Nuth hat und vermittelst der Schrauben m auf eine ringförmige Stahlplatte e aufgeschraubt ist. Um diesen Cylinder liegt ein zweiter auf dem Cylinder α verschiebbarer Cylinder b. Letzterer sitzt auf einem eisernen Ringe c auf, welcher seinerseits den Cylinder α umfafst und von den beiden Trägern d mittelst Schrauben / gehalten wird. Die Träger d sind auf die Fundamentplatte der Maschine aufgeschraubt. Unterhalb der ringförmigen Platte e ist' noch ein Zahnrad w durch drei Schrauben 0 an derselben befestigt. Das Zahnrad w greift in ein Zahnrad q, welches an einer Hülse s und mit dieser auf der Hülse M und wiederum mit dieser auf dem Bolzen y aufsitzt. An der Hülse ί befindet sich das Kegelrad Z1, welches in das Kegelrad i eingreift und dadurch eine Drehung des ganzen Apparates abc vermittelt.
Sämmtliche Bewegungen werden von der Welle A abgeleitet.
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Um das Säumen der Strümpfe zu bewirken, wird der Strumpf in den Cylinder a eingehängt und der Rand aufsen über denselben herabgezogen.
Die Stelle des Strumpfes, an welcher der Bruch erfolgen soll, wird genau an die Nuth r rx gebracht und mittelst eines Fadens genau angepafst. Sodann wird ein Stahlreifen p (punktirt) um den Strumpf gelegt und derselbe so in seiner Lage festgehalten, nachdem man noch vorher den unterhalb des Fadens überstehenden Theil des 'Strumpfrandes nach oben geklappt hatte. Nunmehr zieht man den Cylinder b in die Höhe, und zwar so hoch, dafs die Oberkanten der beiden Cylinder α und b gleich hoch stehen. Den überstehenden Theil des Strumpfrandes schneidet man etwa 1 mm über der Kante ab und näht den Rand dann an den Strumpf an. Hierbei wird nur die halbe Masche am Rande mit dem Strumpfe vereinigt.
Die Herstellung der überwendlichen Naht geschieht auf folgende Weise:
Es befinden sich an der Maschine, und sind aus Fig. ι ο und 11 zu ersehen, die zur Bildung der Naht direct dienenden Maschinentheile:
1. Die Nadel JV; dieselbe wird durch den Nadelhalter K gehalten und geführt.
2. Der runde Schlingenfänger F\ derselbe ist in der Hülse H befestigt und dreht sich mit derselben um seine verticale Achse.
3. Der gerade Schlingenfänger G, welcher in der Hülse P, Fig. 10, befestigt ist und eine verticale Bewegung ausführt.
Ferner sind noch vorhanden zwei Federn, nämlich die Klemmfeder, welche am Halter R sitzt, und die Spiralfeder, welche auf den Bolzen L aufgesteckt ist und den Faden immer in der nöthigen Spannung erhält. Der Faden wird, wie in Fig. 11 angedeutet, über die Spiral-

Claims (1)

  1. feder, unter der Klemmfeder, durch den Nadelhalter zur Nadel geführt.
    Die Naht selbst entsteht wie folgt:
    Der zu säumende Strumpf ist auf den Cylinder α aufgezogen und durch den Ring festgehalten, so dafs die an einander zu nähenden Theile über den Rand überstehen. Die Nadel N macht nun zunächst eine Bewegung nach vorwärts, wobei sie den Strumpf durchsticht, geht bis zu einem gewissen Punkte vor, von wo ab dieselbe sich rückwärts bewegt. Sobald letztere Bewegung anfängt, bildet der in die Nadel eingefädelte Faden eine Schlinge, in welche sofort der runde Finger F einzutreten beginnt. Der Faden wird hierbei vor dem zurückziehenden Einfiufs der Spiralfeder bewahrt, indem die Klemmfeder ihn festhält. Der Fänger F legt nun infolge seiner kreisförmigen Bewegung den von ihm gefangenen Faden über den Strumpfrand, während gleichzeitig der letztere um eine Stichlänge transportirt wird. Der Schlingenfänger G, welcher, sobald der Fänger F seinen Halbkreis beschrieben hat, herabsteigt, tritt in die Schlinge ein und hält dieselbe so lange fest, bis die Nadel N wieder vorgeht und in diese Schlinge hineinsticht. In diesem Augenblick bewegt sich der runde Fänger F nach rückwärts und der Fänger G aufwärts. Der Faden fällt vom Fänger F ab, und der Stich ist fertig, nachdem die Spiralfeder, welche schon beim Zurückgehen der Nadel durch das Abheben der Klemmfeder mittelst der Bolzen Q wieder zur Wirksamkeit gekommen war, die Schlinge fest zugezogen hat. Alsdann beginnt das Spiel von neuem.
    Fig.' 12 a und 12 b zeigen die Lage der Fänger in dem Augenblick, wo die Nadel die Bewegung nach rückwärts beginnt.
    Fig. 13 zeigt die Nadel in ihrer äufsersten Stellung nach rechts;
    Fig. 14 den gesenkten Fänger G. Die Schlinge ist geöffnet, die Nadel ist im Begriff, vorwärts zu gehen und in dieselbe einzustechen;
    Fig. 15 die Ansicht der fertigen Naht.
    Patent-
    Die Construction und Anwendung eines Cylinders mit verschiebbarem Ring bei Nähmaschinen, welche eine überwendliche Naht hervorbringen, derart, dafs die Waare zu einer ganz bestimmten Höhe umgelegt, durch den verschiebbaren Ring festgehalten und genäht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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