DE1781834U - Sicherheitskeilblock fuer gleisumbauarbeiten. - Google Patents

Sicherheitskeilblock fuer gleisumbauarbeiten.

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DE1781834U
DE1781834U DE1957W0017959 DEW0017959U DE1781834U DE 1781834 U DE1781834 U DE 1781834U DE 1957W0017959 DE1957W0017959 DE 1957W0017959 DE W0017959 U DEW0017959 U DE W0017959U DE 1781834 U DE1781834 U DE 1781834U
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wedge
wedges
wedge block
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cable winch
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DE1957W0017959
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Jakob Weber
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Description

  • Jakob W e b e r in Jülich (Rhld.)
    Sicherheitskeilblock für Gleisumbaurbeiten.
    Beim Gleisumbau in Betriebsgleisen, die nicht gesperrt wer-
    den können, werden zwei Schwellenfelder ausgeräumt und die Schiene unterklotzt, worauf die zwischen den Feldern liegende Schwelle freigeräumt und ausgewechselt wird. Hierzu werden Holzklötze mit Holzkeilen verwendet. Der Holzklotz wird unter die Schiene gelegt und zwei Keile unter der Schiene übereinandergeschoben und mittels Vorschlaghammer festgekeilt. Durch diese Abstüztung ist aber keine unbedingt feste Lage geschaffen, denn sobald wie die Unterkeilung durch das Befahren unter Druck kommt, passiert es, dass sich schon, nachdem die Unterklotzung erst durch die halbe Zuglänge belastet worden ist, die Koile lösen und sich ver-
    setzen, da keinerlei Befestigung die Keile in ihrer Lage zu-
    ? Z> zi
    einander hält. Darüber hinaus ist der Bedarf an Keilen und Klötzen sehr gross, da diese durch das Anschlagen mit dem Hammer reissen und spleissen.
  • Diese Nachteile werden gemaß der Neuerung durch eine Vorrichtung behoben, die aus einem unteren und einem oberen Keilblock besteht, von denen der untere Keilblock an der Stirnseite seines dicken Endes eine Seilwinde tragt deren Seil zum Anziehen des oberen Keilblocks mit seinem freien Ende an diesem befestigt ist, wobei an der Seilwinde und/ oder den Keilen lösbare Sperren zum Verhindern des Rücklaufes der Keile angebracht sind. Die an der Seilwinde vorgesehene Sperre besteht vorzugsweise aus einem Zahnrad mit Sperrklinke.
    j
    Die an den Keilen angebrachten lösbaren Sperren können aus
    !
    in die Keilblöcke des einen Keilblockes eingelassenen Zahn-
    stangen und in dem anderen Keilblock schwenkbar befestigten
    in die Zahnstangen eingreifenden Sperrklinken bestehen. Zum Drehen der Seilwinde dienen ein auf deren Welle befestig-
    tes Zahnrad und ein in Eingriff mit diesem zu setzender, ab-
    Z
    nehmbarer Handhebel.
  • Die Keilblöcke können aus Holz (Eichenholz) bestehen und sind bis auf die sich berührenden Keilflächen mit Blech umkleidet. Zwishhen den Keilklötzen können Elemente zum Parallelführen der Keile vorgesehen sein. Diese Führungen werden zweckmässig von auf den Keilflächen übereinander greifenden Flanschen der Blechumkleidungen gebildet. Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Neuerung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in der Abb. 1 eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und Abb. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung darstellt.
  • An der Stirnfläche des dicken Endes eines unteren Keil blockes 1 ist eine Seilwinde 2 befestigt, die mit einer aus Zahnrad mit Sperrklinke bestehenden Rücklaufsperre 3 versehen ist. Zum Drehen der Winde trägt deren Welle ein weiteres Zahnrad 4, an dem ein abnehmbarer Handhabel 5 angesetzt werden kann, der an seinem unteren Ende eine Kreuzgabel bildet, mit der er unter Umfassen der Windenwelle in die Zähne des Rades 4 eingreift. Das Seil 6 der Winde ist mit seinem freien Ende an einem oberen, auf der schrägen Fläche des Blockes 1 verschiebbaren Keilblock 7
    befestigt. Für die Durchführung und Bewegung des Seiles
    C>
    besitzen die Blöcke entsprechende Aussparungen.
    In die Schrägfläche des Blockes 1 sind Zahnstangen 6
    ,
    eingelassen, in die in dem Block 7 gelagerte, ausschwenkbare
    !
    Sperrklinken 9 eingreifen und den Rücklauf des oberen Keiles 7 verhindern.
    Die Keilblöcke 1 und 7 sind bis auf die aufeinanderglei-
    C-1
    tenden Keilflächen mit Blechen 10 umkleidet. Auf den Keilflächen bilden die Umkleidungen sich überlappende Flansche411, 12, die die Keile parallel führen und ein Abheben des oberen Blockes vom unteren verhüten.
  • Die Verwendung der Vorrichtung erfolgt so, dass nach deren Unterlegen unter die zu unterstützende Schiene der Handhebel 5 auf das Zahnrad 4 der Winde 2 aufgesteckt und so verschwenkt wird, dass das Seil 6 angezogen und der Keil 7 auf dem Keil 1 verschoben wird, wobei sich die Höhe der Vorrichtung vergrößert. Nach dem Erreichen einer zum Unterstützen der Schiene ausreichenden Höhe wird der Handhebel 5 abgenommen.
  • Der Keil 7 wird durch die Rücklaufsperre 3 der Seilwinde und durch die Sperren 8,9 am Rücklauf gehindert, so dass die Höhe der Vorrichtung auch bei starker Belastung der Schiene durch Überfahren unverändert bleibt.
  • Zum Entfernen der Vorrichtung aus der Stützlage wird die Klinke der Rücklaufsperre 3 ausgeschwenkt und werden die Sperrklinken 9 durch Drehen ihrer Achse 13 ausser Eingriff mit den Zahnstangen 8 gebracht. Die Keile 1 und 7 können dann z. B. durch Ziehen an den Griffen 14,15, die auch zum Transport der Vorrichtung dienen, so gegeneinander verschoben werden, dass die Höhe der Vorrichtung abnimmt und diese unter der Schiene fortgezogen werden kann.
  • Schutz-Ansprüche :

Claims (6)

  1. Schutz-Ansprüche : Vorrichtung zum Unterstützen von Schienen bei Gleishau&sheiten mit gegeneinander verschiebbaren Keilen, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem unteren und einem oberen Keilblock (1 und ?) besteht, von denen der untere Keilblock (1) an der Stirnseite seines dickes Endes eine Seilwinde (2) trägt, deren Seil (6) zum Anziehen des oberen Keilblocks (7) mit seines freien Ende an diesem befestigt ist, und dass an der Seilwinde und/oder den Keilen lösbare Sperren (3, 8,9, 13) zum Verhindern des Rücklaufes der Keile angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Seilwinde (2) vorgesehene Sperre aus einem Zahnrad mit Sperrklinke (3) besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Keilen angebrachten lösbaren Sperren aus in die Keilfläche des einen Keilblocks (l) eingelassenen Zahnstangen (8) und in dem anderen Keilblock (7) schwenkbar befestigten, in die Zahnstangen (8) eingreifenden Sperrklinken (9) bestehen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein auf der Welle der Seilwinde (2) befestigtes Zahnrad (4) und einen in Eingriff mit diesem CD zu setzenden, abnehmbaren Hebel (5) zum Drehen der Seilwinde.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Keilblöcke (1,7) aus Holz (Eichenholz) bestehen und bis auf die sich berührenden Keilflächen mit Blech (10) umkleidet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechmumkleidungen (10) auf den Keilflächen einander übergreifende Flanschen (11,12) zum Parallelführen der Keile besitzen.
DE1957W0017959 1957-08-06 1957-08-06 Sicherheitskeilblock fuer gleisumbauarbeiten. Expired DE1781834U (de)

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