DE17792C - Befestigungsvorrichtung für Schlittschuhe - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für Schlittschuhe

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DE17792C
DE17792C DENDAT17792D DE17792DA DE17792C DE 17792 C DE17792 C DE 17792C DE NDAT17792 D DENDAT17792 D DE NDAT17792D DE 17792D A DE17792D A DE 17792DA DE 17792 C DE17792 C DE 17792C
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DE
Germany
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running rail
foot
sole
skates
fixing device
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Active
Application number
DENDAT17792D
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English (en)
Original Assignee
W. TILLMANNS in Remscheid
Publication of DE17792C publication Critical patent/DE17792C/de
Active legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/04Skates fastened by means of clamps
    • A63C1/12Skates fastened by means of clamps tightened by lateral swinging or shifting of the blade or of the whole skate

Landscapes

  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Bewegung der Befestigungsmechanismen erfolgt durch Drehung der Laufschiene L um die Achse der hinteren, mit dem Lauf fest verbundenen und in der Sohlenplatte b drehbar angebrachten Stütze S. Zu diesem Zweck trägt die letztere unmittelbar unter der Sohlenplatte auf ■dem vierkantigen Theil η die Excenterscheibe e, 'welche sich in dem hinteren Theil des Stückes d dreht und dieses dadurch hin- und herbewegt; diese Bewegung wird auf die Absatzklaue k, sowie auf die Sohlenklammern / p übertragen, so dafs sich bei einer Drehung der Laufschiene nach aufsen, durch die Verschiebung der Theile nach vorn, die Entfernung zwischen Absatzklaue und Kappe, sowie auch die Entfernung der Sohlenklammern von einander vergröfsert, während umgekehrt bei Drehung der Laufschiene unter die Sohlenplatte ein Anzug der Befestigungstheile erfolgt. Die Verbindung des Stückes d mit der Absatzklaue ist durch die Schraube s und die Verbindung mit den Sohlenklammern durch das Zwischenstück c hergestellt; das letztere sowohl wie auch die Absatzklaue ist behufs Verstellung von Sohlen- und Absatzbefestigung gegen einander je nach Gröfse des Schuhwerks, mit einem Schlitz g bezw. h versehen. Die auf der Schraube ί sitzende Büchse α vermittelt bei Anzug der Mutter die feste Verbindung der Absatzklaue mit dem Stück c, ohne dafs dadurch die Drehbarkeit des Zugstückes d, welches die Büchse umfafst, verhindert wird. Die auf dem Vordertheil der Laufschiene befestigte Stütze S1 trägt ein kurzes Bogenstück m, welches sich in eine entsprechend grofse, unter der Sohlenplatte befestigte Coulisse / schiebt und in dieser durch die Feder / gehalten wird, die mit einer Nase i in eine entsprechende Aussparung des Bogenstückes einspringt. Wurden also nach Lösung der Schraube ί Sohlenklammern und Absatzklaue bei geöffneter Stellung der Laufschiene nach der Gröfse des Schuhwerks gestellt und durch Anzug der Schraube j justirt, so genügt zur Anbringung des Schlittschuhes ein Schliefsen der Laufschiene nach Aufsetzen des Fufses auf die Sohlenplatte; da hierbei die ganze Länge der Laufschiene als Hebelarm benutzt wird, so müfs ein äufserst kräftiger Anzug der· betreffenden Theile und somit eine durchaus zuverlässige Befestigung des Schlittschuhes erfolgen.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist neben den Sohlenklammern pp noch ein Riemen R gezeichnet, welcher, über den Vorderfufs gehend, einerseits an dem Stift t befestigt ist und andererseits bei Schliefsung der Laufschiene ebenfalls angezogen wird, indem nämlich der an dem Bogenstück m befestigte Haken w den auf dem Riemen angebrachten Stift 0 fafst und, diesen vor sich herschiebend, den Riemen nachzieht, bis die Laufschiene unter der Mitte der Sohlenplatte festgestellt wird. Der Schlittschuh hat also neben der Befestigung durch Sohlenklammern noch eine Riemenbefestigung, die in der beschriebenen einfachen Weise ihren Anzug erhält.
Bei dem in Fig. 3 der Zeichnung dargestellten Schlittschuh ist zur Befestigung desselben am Vorderfufs nur ein Riemen R1 angewendet, wovon das mit dem Stift O1 versehene Ende zwischen der Sohlenplatte I1 und der Coulisse /j geführt ist, Fig. 4, das Bogenstück M1 bei Schliefsung der Laufschiene in der Aussparung W1 den Stift O1 fafst und den Anzug des
um den Fufs gelegten Riemens bewirkt, während der Anzug der Absatzklaue für sich in der oben beschriebenen Weise auch hier erfolgt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Schlittschuhen eine um die hintere Stütze drehbare Laufschiene, wodurch die Bewegung des Befestigungsmechanismus bewirkt wird.
2. Die Einrichtung zur Feststellung der Laufschiene bei geschlossenem Zustand vermittelst des auf der vorderen Stütze angebrachten Bogenstückes m, der unter der Sohlenplatte befestigten Coulisse / und der mit der Nase i versehenen Feder f.
Die bei Schlittschuhen mit um die hintere Stütze drehbarer Laufschiene getroffene Einrichtung zur Befestigung des Schlittschuhes am vorderen Theil des Fufses vermittelst eines über den Fufs gelegten Riemens R bezw. R1, welcher bei Schliefsung der Laufschiene, wie vorstehend beschrieben, angezogen wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17792D Befestigungsvorrichtung für Schlittschuhe Active DE17792C (de)

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