DE17754C - Neuerung an Wagenfedern - Google Patents

Neuerung an Wagenfedern

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Publication number
DE17754C
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Germany
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convex
elliptical
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Application number
DENDAT17754D
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English (en)
Original Assignee
W. DAVISON in Hoboken, Hudson County, New-Jersey (Amerika)
Publication of DE17754C publication Critical patent/DE17754C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/18Leaf springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Neuerung an Wagenfedern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1881 ab.
Die elliptische oder halbelliptische Feder ist zusammengesetzt aus Blättern, welche im Querschnitt eine concav-convexe Form haben; dieselbe ist an den Wagen so angebracht, dafs bei Belastung die Kanten der Blätter zusammengedrückt und die Spannung in der Längsrichtung der Mitte der Blätter zwischen den Kanten aufgenommen wird. Es wird das Ausdehnen der Kanten vermieden, weil dieselben schwach sind, oft fehlerhafte Stellen, Risse oder Sprünge haben, und dadurch leicht eine Ueberspannung oder ein Bruch herbeigeführt wird, während der mittlere Längstheil der Blätter frei von Sprüngen u. dergl. ist und eine gröfsere Widerstandsfähigkeit für die dehnbare Ausdehnung hat.
Dafs die Kanten der Blätter im Dienste zusammengedrückt werden, liegt in der Construe1 tion der Längscurve und in der Zusammensetzung der Feder aus concav-convexen Blättern, deren convexe Seiten innen und deren concave Seiten aufsen von der Längscuj've sind, d. h. die convexen Seiten der Blätter sind in dem Bogen und die concaven Seiten oben auf dem Bogen der Krümmung der Längscurve.
Bei der Zusammensetzung der Feder kommt jedesmal die innere convexe Seite in die äüfsere concave Seite des vorhergehenden Blattes zu liegen, so dafs das letzte oberste, kurze Blatt seine concave Seite nach oben hat. Das die Feder zum Zusammenhalten umfassende Band ist dem untersten Blatt entsprechend concav, hat senkrechte Seiten und einen geraden Obertheil, letzterer läge somit nur auf den Kanten des obersten Blattes auf; denselben convex zu machen, entsprechend der concaven Seite des obersten Blattes, ist zu theuer und schwierig, ebenso den frei bleibenden Raum durch ein kurzes Stück Metall von der Breite des Bandes auszufüllen, verursacht nur Arbeit, ohne dafs das Stück als Federblatt irgend welche Dienste thut; es wird deshalb die Oberseite des letzten obersten Blattes der Feder flach gemacht und an die gerade Innenfläche des Bandes angepafst, so dafs dieses oberste Blatt aufser seinen Functionen als Feder noch zum Ausfüllen des Bandes dient.
Für ein bestimmtes Metallgewicht und Herstellungskosten ist diese Feder leistungsfähiger als andere; obgleich der Unterschied bei kleinen Federn nicht grofs ist, so wird doch bei grofsen Federn für Eisenbahnwagen, Güterwagen, Lokomotiven u. a. m. durch die Zahl des Bedarfs eine grofse Ersparnifs erzielt werden.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht einer halbelliptischen Feder,
Fig. 2 ein Schnitt nach x-z in Fig. 1,
α ist die convexe Seite des Blattes auf der Innenseite der Längscurve,
b sind die mittleren Blätter,
c ist das oberste und kurze Blatt, dessen untere convexe Seite in die Concavität des folgenden Blattes pafst und dessen flache Oberseite der flachen Innenseite des Bandes d angepafst ist.
Besteht die Feder nur aus einem einzigen Blatte von concav-convexer Form, so kann man dasselbe an der Stelle oben flach machen, wo das Band an der Wagenaxe oder dem Polster befestigt wird.

Claims (2)

  1. Patenτ-Ansprüche:
    In einer elliptischen oder halbelliptisclien Feder die Blätter mit concav-convexem Querschnitt, deren convexe Seiten innen von der Längscurve liegen, so dafs bei Belastung der Feder die Kanten der Blätter zusammengedrückt und der mittlere Theil derselben ausgedehnt wird.
  2. 2. In einer elliptischen oder halbelliptischen Feder mit Blättern von concav-convexem Querschnitt, deren convexe Seiten innen von der Längscurve liegen, die Combination des Rückenblattes c von convexer Unterseite und flacher Oberseite, mit den Zwischen-. blättern b, dem Unterblatt α und dem Band d, im wesentlichen wie beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT17754D Neuerung an Wagenfedern Active DE17754C (de)

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