DE1774792U - Polarisiertes nebenuhrwerk. - Google Patents

Polarisiertes nebenuhrwerk.

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DE1774792U
DE1774792U DE1957A0010297 DEA0010297U DE1774792U DE 1774792 U DE1774792 U DE 1774792U DE 1957A0010297 DE1957A0010297 DE 1957A0010297 DE A0010297 U DEA0010297 U DE A0010297U DE 1774792 U DE1774792 U DE 1774792U
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polarized
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stator
winding
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • mn\\cr o Polarisiertes Nebenuhrwerk Polarisierte Nebenuhrwerke besitzen im allgemeinen einen Rotor aus permanentem Magnetstahl und eine Statorwicklung, die von den von der Hauptuhr periodisch abgegebenen Stromimpulsen durchflossen wird. Die Nachteile, die solche Werke aufweisen, sind : 1.) Im Laufe der Zeit Verluste des permanenten Magnetismus.
  • 2.) Das zum Betrieb des Uhrwerks notwendige Drehmoment entsteht infolge der Anziehung zwischen dem permanenten Feld des Ankers und dem zeitlich begrenzten Feld, das durch den Stromstoss, der durch die Statorwicklung fliesst, erzeugt wird. Der Betrag des Drehmomentes ergibt sich aus der Feldstärke eines der beiden Teile und zwar aus der kleinsten.
  • Der günstigste Wirkungsgrad ist dann vorhanden, wenn das permanente und das vom stromstoß erzeugte Feld die gleiche Feldstärke haben. Das ist jedoch in der Praxis nie der Fall. Bei zu schwachen Ankermagneten kann auch durch verstärkten Stromstoss kein ausreichendes Drehmoment erzeugt werden.
  • Diese Nachteile sollen erfindungsgemäss dadurch behoben werden, dass der Anker kein Permanentmagnet ist, sondern eine Wicklung trägt, die ebenfalls vom periodischen Stromstoß durchflossen wird und zwar derart, dass die wirksame Feldstärke von Rotor und Stator annähernd gleichgross ist.
  • Fig. 1 stellt das Nebenuhrwerk gemäss der Erfindung im Schnitt dar.
  • Damit eine anziehende Wirkung zwischen den Polen von Rotor und Stator zustande kommt, d. h. die beiden Feldrichtungen stets gegensinnig verlaufen, ist erfindungsgemäss im Stromkreis des Stators oder des Rotors ein Gleichrichter vorgesehen. Die gleiche Wirkung kann ohne Gleichrichter erzielt werden, wenn anstelle einfacher Schleifringe zur Zuführung des Stromes zum Anker ein Kommutator und eine zusätzliche, beispielsweise mechanische Vorrichtung verwendet wird, die eine Umpolung der Ankerwicklung erst nach Aufhören des Stromflusses bewirkt. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Ankerdrehung unter Strom nicht volle 180 Grad beträgt und die restliche, zu 180 Grad noch fehlende Drehung mittels einer Nachholvorrichtung nach Aufhören des Stromflusses vollführt wird.
  • Es bezeichnet ! a) Trieb
    b)Welle
    c)Stator
    d) Rotor
    e)Statorwicklung
    t)Rotorwicklung
    g)Schleifringe
    h) Schleiffedern
    i) Anschlagscheibe k) Fanghebel L) Gleichrichter m) Uhrenleitung
    n)Blattfeder
    o)anschlaggabel
    Der polarisierte Strom fließt durch die Zuleitung m über den
    Gleichrichter 1, die Schleiffedern h über die von der Welle b
    isolierten Schleifringe g durch die Wicklung f des Rotors. Durch den Gleichrichter 1 bleibt jeweils die Stromrichtung durch den Rotor dieselbe, gleichgültig, welche Polarität der Stromkreis in der Uhrenleitung besitzt. In der Statorwicklung hingegen wechselt die Stromrichtung mit der Polarität des Impulses von der Hauptuhr. Der Rotor vollführt jeweils eine Umdrehung um 180 Grad. Selbstverständlich kann der Gleichrichter 1 anstatt in dem Stromkreis der Rotorwicklung auch in dem Stromkreia der Statorwicklung liegen. Stator und Rotor können auch mehrpolig sein.
  • Um eine exakte Drehung des Rotors um den vorgegebenen Winkel, bei einem zweipoligen Werk nach Fig. 1, also 180 Grad, und damit eine definitive Fortachaltung der Neben-oder Kontrolluhr zu erreichen, ist es bei derartigen Rebenuhren üblich, einen Fanghebel k zu verwenden, der gegen eine Anschlagscheibe i trifft. Da der Rotor jedoch bis zum Ende seines Weges auf eine große Geschwindigkeit beschleunigt wird und seine Masse besonders bei grossen Werken beträchtlich ist, ist der Impuls oder die Wucht, die vom Fanghebel k aufgenommen werden muss, sehr erheblich, was in der Praxis häufig zum Abbrechen der Stifte des Panghebels geführt hat. Deshalb ist es ein weiterer Gegenstand der Erfindung, den Rotor d nicht direkt auf der Welle b, sondern vielmehr auf einer Hülse zu befestigen, die auf der Welle b drehbar gelagert ist. Die Welle b wird dann vom Rotor d über die Anschlaggabel o und die Blattfeder n mitgenommen. Beim Anschlag der Welle b mittels Fanghebel k an der Anschlagscheibe" i bewirkt die Blattfeder n ein langsames Abbremsen des Rotors d.

Claims (4)

  1. "\..; ..- 3 anspruche
    1.) Polarisiertes Nebenuhrwerk dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Stator c als auch der ßotor deine
    Wicklung e und f tragen, die beide vom polarisierten Strom der Uhrenanlage durchflossen werden.
  2. 2.) Polarisiertes Nebenuhrwerk nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, dass durch Vorschalten eines Gleichrichters 1-vorzugsweise in Brückenschaltung-die Polarität des Stromes entweder durch die Stator-oder durch die Rotorwicklung stets gleichbleibend gehalten wird, auch wenn der von aussen kommende Stromimpuls seine Richtung wechselt.
  3. 3.) Polarisiertes Nebenuhrwerk nach Anspruch 1.) und 2.) dadurch gekennzeichnet, dass zur Zuführung des Stromes in die Rotorwicklung f Schleifringe h und Schleiffedern k an sich bekannter Art verwendet werden.
  4. 4.) Polarisiertes"ebenuhrerk nach Anspruch 1.) und 3.) dadurch gekennzeichnet, das3 der Rotor d auf einer Hülse befestigt ist, die auf der Welle b drehbar gelagert ist und dass die zelle b Über die Anschlaggabel o und die Blattfeder n mitgenommen wird.
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