DE176567C - - Google Patents

Info

Publication number
DE176567C
DE176567C DENDAT176567D DE176567DA DE176567C DE 176567 C DE176567 C DE 176567C DE NDAT176567 D DENDAT176567 D DE NDAT176567D DE 176567D A DE176567D A DE 176567DA DE 176567 C DE176567 C DE 176567C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
force
ham
pliers
back gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT176567D
Other languages
English (en)
Publication of DE176567C publication Critical patent/DE176567C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C7/00Apparatus for pounding, forming, or pressing meat, sausage-meat, or meat products
    • A22C7/0023Pressing means
    • A22C7/003Meat-moulds
    • A22C7/0046Containers in which meat is pressed and moulded

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
- JVIl76567 -KLASSE 66 b. GRUPPE
KNIETSCH JUN. in BERLIN.
in sogenannte Kochhülsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1906 ab.
Es sind Vorrichtungen bekannt, ,bei welchen zwecks Rollens und Schnürens von Schinken, Dauerwurst die betreffenden Arbeitsstücke in einer Hülse rund gepreßt werden, um darauf aus der Hülse zwecks Herumführung der Schnürung unter Ausführung einer Drehbewegung herausgepreßt zu werden.
Diese Vorrichtungen eignen sich wohl für Ware, welche nicht gekocht wird, z. B. Blasenschinken oder Lachsschinken. Dagegen sind diese Vorrichtungen nicht verwertbar für Waren, welche nach dem Rollen gekocht werden sollen, wobei die Säfte nicht entweichen dürfen.
Zu diesem Zwecke ist es vorteilhaft, daß der Schinken mit einer ihn umgebenden Hülse in den Kochkessel eingehängt oder eingelegt wird. Diese Hülsen sind zweiteilig und bestehen vorzugsweise aus Metall.
Das Einpressen der Schinken selbst ist aber eine sehr schwierige und anstrengende Arbeit. Erfordert es schon eine sehr große Geschicklichkeit, den Schinken so zusammenzurollen, daß sein Ansehen nicht darunter leidet, so wird auch die körperliche Kraft des Arbeiters hierbei in hohem Maße beansprucht, da das Fleisch während des Einpressens stets bestrebt ist, zu dem Spalt der Hülse wieder herauszuquellen und immer wieder von neuem mit Gewalt hineingepreßt werden muß. Man bedient sich daher in neuerer Zeit solcher Hülsen, wie Fig. 1 der Zeichnung im geöffneten Zustande, Fig. 2 im geschlossenen Zustande zeigt, bei denen das Zusammenpressen der beiden Hülsenhälften mit Schraubcnspindeln und Flügelmuttern bewirkt wird. Aber auch bei !Benutzung dieser 40
45
Hülsen hängt der Erfolg der Arbeit in der Hauptsache von der Geschicklichkeit des betreffenden Arbeiters ab.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Verbesserung an dieser Vorrichtung, welche die Arbeit so- wesentlich erleichtert und unterstützt, daß auch ungeübte Arbeiter ohne weiteres das Einspannen der Schinken in die Hülsen besorgen können.
Auf der Zeichnung sind eine Reihe von Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar veranschaulicht jede einzelne Figur in der Seitenansicht eine andere Ausf ührungsform.
Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die Hülse samt Inhalt in ein Zangenmaul eingelegt wird (s. Fig. 3), welches seinerseits mittels eines kraftübersetzenden Vorgeleges, entsprechend dem Fortschreiten der Arbeit, nach und nach geschlossen werden kann. Sobald der Arbeiter das Fleisch mit Gewalt in die Hülse hineingedrückt hat, schließt er mittels dieses Vorgeleges rasch das Zangenmaul um den entsprechenden Betrag, so daß die beiden Hülsenhälften in dieser Lage festgehalten werden und zieht dann die Schrauben der Hülse um den entsprechenden Betrag an, und so fort, bis die Hülse vollständig geschlossen werden kann (s. Fig. 2). Um ein Ausweichen des Fleisches nach beiden Seiten zu verhindern, wird das Fleisch in ein Tuch ο. dgl. zuvor eingehüllt, wie dies aus dem Querschnitt ersichtlich ist.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist der eine Zangenschenkel α fest an der Wand befestigt, der andere Hebelarm des be-
55
60
weglichen Zangcnschenkels b steht unter dem Einflüsse des kraftübersetzenden Vorlegers in Gestalt einer Kurbelschraube c.
Bei der Äusführungsform nach Fig. 4 sind zwei Schraubenspindeln d und e mittels der Stirnräder f, g zwangläufig verbunden. Der bewegliche Zangenteil b hat hier, ebenso wie der feststehende a, zwei Maulhälften. Das Ganze wirkt also ähnlich einem Parallelschraubstock. Dieser Vorrichtung können sich zwei Arbeiter gleichzeitig bedienen. Das Ganze wird zweckmäßig auf einem Tische in der gezeichneten Lage befestigt.
Bei der Äusführungsform nach Fig. 5 sind die beiden Maulhälften α und b, in welche die Schinkenhiilse eingelegt wird, an zwei einarmigen Hebeln h und i befestigt, an deren Enden das krafi übersetzende Vorgelege in Gestalt einer umlegbaren Schraubenspindel k und
ao einer Kurbelnuiüer I angreift.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 besteht das kraftübersetzende Vorgelege aus einem Hebel m mit Glcitröllchcn 11, welches seinerseits beim Niederdrücken des Hebels m auf eine Ausbiegung 0 des beweglichen Zangenschenkels b auftrifft und dadurch diesen mit Gewalt gegen den feststehenden drückt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 dient ein Keil s dem gleichen Zwecke, der sich einerscits gegen ein festes Widerlager />, andererseits gegen den beweglichen Zangenschenkel b legt. Durch Ziehen an dem Griff q wird die Zange geschlossen, durch Ziehen an dem Griff r geöffnet. Diese Griffe können auch als Fußtritte ausgebildet sein.
Fig. 8 endlich veranschaulicht die im wesentlichen mit einem Parallelschraubstock vergleichbare Ausführungsform der Vorrichtung.
Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, den Erfindungsgegenstand auch noch in anderer Weise auszuführen. So kann man beispielsweise den beweglichen Zangenschcnkel in ein gezahntes Segment auslaufen lassen, in das eine Schnecke eingreift. Man kann ferner bei der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform statt des Keiles s eine beide Zangenschcnkel umfassende Schiebchülsc anwenden u. a. m.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Erleichterung des Einpresscns vom Knochen abgelöster Schinken in sogen. Kochhülsen, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere zangenartige, zur Aufnahme der Hülse dienende Klemmvorrichtungen mit einem kraftübersetzenden Vorgelege z. B. einem Schraubstock, Kniehebel, Keilschieber o. dgl. verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT176567D Active DE176567C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE176567C true DE176567C (de)

Family

ID=441129

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT176567D Active DE176567C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE176567C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE176567C (de)
DE102015000727A1 (de) Handhebelpresse mit Schutzfunktion
DE2423226A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von nocken in aufeinanderliegenden blechlagen
DE1300451B (de) Scheibenschneidgeraet
DE7531806U (de) Handnietzange zum setzen von blindnieten insbesondere aus kunststoff
DE732164C (de) Einpressvorrichtung fuer die Verbinder der Enden von Riemen oder Foerderbaendern miteigenem Antrieb
DE441366C (de) Zangenartiges Gefluegelbesteck
DE571849C (de) Maschine zum Richten bzw. Glattspannen von Blechen u. dgl.
DE184579C (de)
DE427497C (de) Schinken-Bratvorrichtung mit einem der Form des Schinkens angepassten Behaelter
DE2520264A1 (de) Nussknacker
DE549719C (de) Wringvorrichtung
DE283051C (de)
DE816618C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Weichkaese, insbesondere Romadourkaese
DE3036725C2 (de) Zitronenschnitzelpresse
DE631713C (de) Vorrichtung zum Abheben des Fensterfluegels aus seinem Schliessfalz
DE413235C (de) Maschine zum Druecken gewoelbter Gegenstaende aus Blech
DE138692C (de)
DE243952C (de)
DE178495C (de)
DE270953C (de)
DE443527C (de) Handgeraet zum OEffnen und Schliessen von Klosettdeckeln und Sitzen
DE297744C (de)
DE210978C (de)
DE154271C (de)