DE1762503C3 - Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge

Info

Publication number
DE1762503C3
DE1762503C3 DE19681762503 DE1762503A DE1762503C3 DE 1762503 C3 DE1762503 C3 DE 1762503C3 DE 19681762503 DE19681762503 DE 19681762503 DE 1762503 A DE1762503 A DE 1762503A DE 1762503 C3 DE1762503 C3 DE 1762503C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
character
output
flip
circuit arrangement
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681762503
Other languages
English (en)
Other versions
DE1762503A1 (de
DE1762503B2 (de
Inventor
Hans Wolfgang Dr.-Ing. 8023 Pullach Rathje
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
Priority to DE19681762503 priority Critical patent/DE1762503C3/de
Publication of DE1762503A1 publication Critical patent/DE1762503A1/de
Publication of DE1762503B2 publication Critical patent/DE1762503B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1762503C3 publication Critical patent/DE1762503C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Description

richtung (M) steuert, deren nach ihrer Umsteuerung erregter Ausgang (M 1) mit dem einen Eingang eines Koinzidenzprüfschaltmittels (G) verbunden ist, dessen andere Eingänge mit mehreren 25 Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsander Fernschreibleitung (FL) zugeordneten und Ordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmdurch das zu bewertende Zeichen steuerbaren ten Zrichenfolr ί .!ie aus einer vorgegebenen Anzahl Kippstufen (A, B, C, D) verbunden und nur bei untereinander plci Uer und jeweils nur einen einzigen Auftreten des Polaritätswechsels innerhalb des Polaritätswechsc' einhaltender schrittcodierter Zei-Prüfintervalls (ti) vorbereitet sind, und daß das 30 chen besteht, in Fernmeldeanlagen — insbesondere Koinzidenzprüfschaltmittel (G) einen Ausgangs- Feraschreibvermittlungsanlagen.
impuls an einen nachgeschalteten Zähler (Z) ab- Das Problem, ein bestimmtes Kriterium an einer
gibt, der bei Auftreten einer vorgegebenen Anzahl beliebigen Stelle des Verbindungsweges zu erkennen, (viei) von Ausgangsimpulsen des Koinzidenzprüf- tritt beispielsweise in der Fernschreibtechnik auf, um schaltmittels (G) eine Bewertungseinrichtung (ZB) 35 die während einer Verbindung aufgelaufenen Gebüherregt. ren dem Teilnehmer, der durch diese Gebühren zu
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da- belasten ist, zuzuschreiben. Es ist bekannt, hierzu das durch gekennzeichnet, daß über die das erste und Schlußzeichen zu verwenden und dessen Bewertung das zweite Ausgangssignal abgebenden Ausgänge derart durchzuführen, daß die Auslösung der Verbin-Cd 52, A 68) des Zeittaktgebers (ZT) für die Dauer 40 dung erst nach dem Zuschreiben der aufgelaufenen des Prüiintervalls (ti) eine bistabile Kippstufe (P) Gebühren erfolgt. Das Schlußzeichen muß dazu innersteuerbar ist, die ihrerseits an eine weitere bi- halb der Schlußzeichenzeit abgefangen, als ein die stabile Kippstufe (E) angeschaltet ist, an deren Aussendung der Gebührennachricht von der Vermitt-Eingänge außerdem die durch den bestimmten lungsstelle aus einleitendes Signal erkannt und erst Polaritätswechsel innerhalb des Prüfintervalls (ti) 45 daran anschließend als das die Verbindung auslösende erregten Ausgänge (BT, CZ) der der Fernschreib- Kriterium bewertet werden. Solche Verfahren erforleitung (FL) zugeordneten Kippstufen (B, C) an- dem umfangreiche Schaltmaßnahmen. So müssen geschaltet sind, und daß sowohl der Ausgang die- z. B. Abfangeinrichtungen vorhanden sein, die vor ser bistabilen Kippstufe (E) als auch die durch der Schlußzeichenüberwachungseinrichtung anspreden Polaritätswechsel innerhalb des Prüfintervalls 50 chen und die genannten Vorgänge auslösen. Ein be- (ti) erregten Ausgänge (AT, BT, CZ) der der sonderes Problem stellen in diesem Zusammenhang Fernschreibleitung (FL) zugeordneten Kippstufen die zeitlichen Toleranzen dar.
(A, B, C) mit jeweils einem Eingang des Koinzi- Neben der Bewertung des Schlußzeichens als ein
denzprüfschaltmittels, vorzugsweise eines UND- solches, besonders zu bewertendes Kriterium ist es Gatters (G) verbunden sind. 55 bekannt, bestimmte Zeichenkombinationen zu bewer-
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 ten. Man hat vorgeschlagen, die in der Speicherverund 2, dadurch gekennzeichnet, daß die monosta- mittlungstechnik als Nachrichtenendsignal verwenbile Schalteinrichtung (M) durch das dritte Aus- dete Kombinationsfolge »4 /V« als Kriterium zu sengangssignal des Zeittaktgebers (ZT) umsteuerbar den, da diese Kombinationsfolge im Text nicht vorist (über A 128) und die Koinzidenzprüfung ein- 60 kommt. Zu ihrer Erkennung ist jedoch wiederum ein leitet und daß die monostabile Schalteinrichtung relativ hoher technischer Aufwand erforderlich. So nach einer einstellbaren Zeit selbsttätig wieder müssen Serien-Parallel-Umsetzer in die Leitung einihre Ausgangslage einnimmt und über ihren nun- geschleift werden, die ihrerseits mit nachfolgenden mehr erregten Ausgang (M 2) nach Beendigung Bewertungseinrichtungen zusammenarbeiten.
der Koinzidenzprüfung ein Rückstcllkriterium für 65 Auch der im folgenden beschriebenen Erfindung alle anderen Kippstufen (A, B, C, D, E) erzeugt. liegt die Aufgabe zugrunde, an einer im Zuge der
4. Schaltungsanordnung nach einem der An- Verbindung liegenden Stelle, vorzugsweise in einer Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vermittlungsstelle, ein von einem der Teilnehmer aus-
3 4
zusendendes bestimmtes Kriterium zu bewerten, um Prüfintervall, das durch den Zeittaktgeber bestimmt ; beispielsweise auf Grund dieses Kriteriums die auf- wird, den Potentialwechsel zwischen dem zweiten und gelaufenen Gebühren dem das Kriterium sendenden dritten Schritt des Fernschreibzeichens. Zu diesem Teilnehmer zuzuschreiben. Diese Aufgabe wird erfin- Zweck enthält der Zeittaktgeber ZT die Ausgänge dungsgemäß dadurch gelöst, daß ein durch den Start- 5 A 52 und A 68. Bei einer Telegrafiergeschwindigkeit schritt eines Zeichens anlaßbarer Zeittaktgeber je- von 50 Bd wird der Ausgang A 52 nach 52 ms, der weils drei nacheinander auftretende Ausgangssignale Ausgang A 68 nach 68 ms, jeweils bezogen auf den erzeugt, daß das erste und das zweite Ausgangssignal Beginn des Startschrittes, durch den auch der Zeitein -in den Startschritt bezogenes und den Zeitpunkt taktgeber ZT gestartet wird, erregt Über diese Ausdes zu erkennenden Polaritätswechsels innerhalb des io gänge des Zeittaktgebers ist eine bistabile Kippstuf e P zu bewertenden Zeichens einschließendes Prüfinter- steuerbar, die ihrerseits eine nachfolgende bistabile vall bilden, daß das dritte Ausgangssignal während Kippstufe E über erste Eingänge vorbereitet. Die jedes zu erwartenden Stoppschrittes am Ende des zu weils zweiten Eingänge dieser Kippstufe E sind mit bewertenden Zeichens auftritt und eine monostabile den Ausgängen BT und CT der bistabilen Kippstu-Schaiieim.vhtung steuert, deren nach ihrer Umsteue- 15 fen B und C verbunden. Der Ausgang EZ der Kipprung erregter Ausgang mit dem einen Eingang eines stufe E ist mit einem ersten Eingang des Koinzidenz-Koinzidenzprüfschaltmittels verbunden ist, dessen prüfschaltmittels G, das ein UND-Gatter ist, verbunandere Eingänge mit mehreren der Fernschreibleitung den. Zur Feststellung der Lagen der Kippstufen A, zugeordneten und durch das zu bewertende Zeichen B und C sind deren Ausgänge AT, BT und CZ mit steuei baren Kippstufen verbunden und nur bei Auf- ω den weiteren Eingängen des Gatters G verbunden, treten des Polaritätswechsels innerhalb des Prüfinter- Der letzte Eingang des Gatters G schließlich ist mit valls vorbereitet sind, und daß das Koinzidenzprüf- dem Ausgang Ml einer mo aostabilen Kippstufe M schaltmittel einen Ausgangsimpuls an einen nachge- verbunden, die ihrerseits über den Ausgang A 128 schalteten Zähler abgibt, der bei Auftreten einer vor- des Zeittaktgebers ZT am Ende eines Zeichens kurzgegebenen Anzahl von Ausgangsimpulsen des Koin- 25 zeitig umgesteuert wird und dadurch den Koinzidenzzidenzprüfschaltmittels eine Bewertungseinrichtung prüfvorgang auslöst. Die monostabile Kippstufe M erregt. kippt zeitverzögert um 5 ms nach ihrer Umsteuerung
Durch den auf den Startschritt des schrittcodierten wieder in die Ausgangslage zurück. Hierdurch werden Zeichens bezogenen Zeittakt wird eine ümschlagbe- über den Ausgang Ml einerseits alle bistabilen Stuwertung in vorbestimmten Prüf Intervallen durchge- 30 fen A, B. C, D, P und E in ihre Ruhelage, d. h. in führt, wobei am Koinzidenzprüfschaltmittel ein Aus- die durch T gekennzeichnete Lage zurückgesteuert gangsimpuls und damit ein positives Prüfergebnis nur und andererseits der Zeittaktgeber ZT über ein dann entsteht, wenn der Potentialwechsel innerhalb Steuerschaltmittel St stillgesetzt. Der Ausgang des eines PruFintervalls stattfindet und außerhalb des Gatters G ist mit einer Zähleinrichtung Z verbunden. Prüfintervalls kein Potentialwechsel erfolgt. Damit ist 35 Wenn das Kriterium durch ein mehrmals nacheinder Vorteil verbunden, daß die Prüfintervalle wäh- ander gesendetes bestimmtes schrittcodiertes Zeichen rend des Ablaufs eines schrittcodierten Zeichens über gebildet ist, so muß die Zähfeinrichtung eine dementeinen Zeittaktgeber, der durch einen in der Regel be- sprechende Anzahl von Ausgangsimpulsen des Gatreits vorhandenen Taktgenerator fortgeschaltet wird, ters G als positive Prüfergebnisse erhalten. Es kann durch Abzählen gebildet werden. Durch eine leicht 40 beispielsweise genügen, die Anzahl der zu bewertendurchzuführende Umschaltung der Ausgänge des den schrittcodierten Zeichen auf 4 zu beschränken, Zeittaktgebers kann das Prüfintervall sowohl hin- doch gestattet die Erfindung auch, jede andere Ansichtlich seiner zeitlichen Lage innerhalb eines Zei- zahl von schrittcodierten Zeichen zu bewerten,
chens als auch seiner Zeitdauer eingestellt werden. Dem hier beschriebenen Beispiel liegt die Annahme
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden 45 zugrunde, daß ein viermal nacheinander gesendetes
an Hand eines Ausfuhrungsbeispiels, das der Fern- Fe nschreibzeichen »M« das Kriterium darstellt. Tritt
Schriebtechnik entnommen ist, erläutert. In F i g. 1 das positive Prüfergebnis ebenfalls viermal nachein-
ist eine z. B. einer Vermittlungsstelle zugeordnete ander auf, so wird über den Zähler Z die Bewer-
Schaltungsanordnung zur Bewertung eines bestimm- tungseinrichtung ZB erregt.
ten Femscbreibzeichens dargestellt während F i g. 2 50 Die Funktion der in F i % 1 dargestellten Anord-
ein Funktionsdiagramm der Anordnung nach Fig. 1 nung wird im folgenden an Hand des Funktionsdia-
zeigt. gramms nach F i g. 2, unter der Voraussetzung, daß
Der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung als zu bewertendes schrittcodiertes Zeichen das Fernliegt die Voraussetzung zugrunde, daß das als Krite- schreibzeichen »M« gesendet wird, erläutert,
rium zu bewertende schritteedierte Zeichen das Fern- 55 Dieses auf der Fernschreibleitung FL eintreffende schreibzeichen »M« ist. Wie aus Zeile 1 in F i g. 2 zu Zeichen ist in der ersten Zeile von F i g. 2 dargestellt, entnehmen ist, besteht das Fernschreibzeichen »M« Im Ruhezustand befinden sich alle Kippstufen in der aus dem Anlaufschritt, zwei Schritten mit Zeichen- Trennlage T. Mit Beginn des Fernschreibzeichens, polarität, drei Schritten mit Trennpolarität sowie dem d. h. mit Beginn des Anlaufschrittes, wird die bistabile Stoppschritt. Die S :haltungsanordnung der F i g. 1 60 Kippstufe A in die Zeichenlage Z umgesteuert (Zeile 2 enthält die vier bistabilen Kippstufen A, B, C und D, in F i g. 2) und bringt dadurch die Kippstufen B und C die entsprechend den Potentialwechseln des Fern- ebenfalls in die Zeichenlage Z (Zeilen 3, 4 in Fig. 2). schreibzeichens in bestimmter Weise, auf die später Sowohl die Kippstufe D als auch die Kippstufe P eingegangen wird, steuerbar sind. Weiterhin ist der und E bleiben während dieses Umschlagens in der Zeittaktgeber ZT vorhanden, der über einen hier 65 Trennlage T liegen (Zeilen 5, 6, 7 in Fig. 2). Über nicht dargestellten Taktgenerator versorgt wird das ODER-Gatter G1, das über den Ausgang CZ der (Takt T). Unter der Voraussetzung, daß das Fern- Kippstufe C durchlässig wird, und über das Steuerschreibzeichen »M« bewertet werden soll, umfaßt das schaltmittel St wird der Zeittaktgeber ZT angelassen
5 6
(Zeile 9 in Fi g. 2). Nach 52 ms wird dessen Ausgang hat, ist der vorher erläuterte Funktionsablauf nichl A 52 erregt, wodurch die bistabile Kippstufe P in die mehr möglich.
Zeichenlage Z umgesteuert wird. Gleichzeitig ist da- In beiden Fällen (Potentialwechsel vor oder nach
mit der Beginn des Prüfintervalls (/ (Zeile 6 in F i g. 2) dem Prüfintervall) tritt zum Zeitpunkt der Koinzimarkiert Durch den innerhalb des Prüfintervalls auf- 5 denzprüfung, d. h. im dargestellten Beispiel zum tretenden Potentialwechsel des Fernschreibzeichens Zeitpunkt (128, am Gatter G keine Koinzidenz auf, wird die Kippstufe A in die Trennlage Γ umgesteuert. In Fig. 2 ist als zweites Zeichen das Fernschreib-Damit wird auch die Kippstufe B in die Trennlage T zeichen *S« gewählt worden, das neben einem Poumgesteuert. Da die Kippstufe C in der Zeichenlage Z tentialwechsel zwischen dem zweiten und dritten bleibt, wird nun die Kippstufe D in die Zeichenlage Z io Schritt außerdem sowohl vor als auch nach dem umgesteuert Der Zeittaktgeber ZT bleibt über den Prüfintervall ti Potentialwechsel aufweist An Hand Ausgang CZ, das Gatter Gl und das Steuerschait- von Fig. 2 erkennt man, daß in diesem Fall, obmittel St weiterbin erregt. Über den die Kippstufe E wohl während des Prüfintervalls ti, dessen Dauer vorbereitenden ersten Eingang (über die Zeichen- wiederum durch die erregten Ausgänge Λ 52 und lage Z der Kippstufe P) und den nunmehr erregten 15 A 68 bestimmt ist, ein Potentialwechsel stattfindet. Ausgang BT der Kippstufe B, der ebenfalls mit der der am Ende des Zeichens (nach 128 ms) eingeleitete Kippstufe E verbunden ist, wird mit dem durch den Koinzidenzprüfvorgang kein positives Ergebnis Potentialwechsel an der richtigen Stelle gesteuerten bringt
Umschlag der Kippstufe B der Ausgang EZ der Kipp- Der Zähler Z wird durch ein auf ein positives
stufe E erregt. Damit befinden sich innerhalb des ao Prüfergebnis folgendes negatives Prüfergebnis stets Prüfiritervalls die Kippstufen A und B im der Trenn- auf Null zurückgestellt. Zu diesem Zweck ist das lage 7', die Kippstufen C und E dagegen in der Zei- Gatter G 2 vorhanden, das zum Zeitpunkt der KoinchenlageZ. Die entsprechenden Ausgänge Λ T, BT, zidenzpriifung ((128) nur dann durchlässig ist, wenn CZ und EZ sind mit dem Gatter G verbunden. Über die Kippstufe E in der Trennlage T liegt. Damit ist den Ausgang A 68 wird die Kippstufe P wiederum in 35 sichergestellt, daß durch ein innerhalb der Nachricht die Trennlage T gesteuert. Tritt bis zum Ende des auftretendes Zeichen, das dem als Kriterium verein-Zeichens kein weiterer Potentialwechsel auf, so wird batten Zeichen entspricht, in keinem Fall eine Zeiam Ende des Zeichens, d. h. nach 128 ms, der Aus- chenbewertung eingeleitet wird,
gang A 128 des Zeittaktgebers ZT erregt und steuert Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, daß
damit die monostabile Kippstufe M urn (Zeile 8 in 30 ein bestimmtes schrittcodiertes Zeichen innerhalb F i g. 2). Dadurch wird der Koinzidenzprüfvorgang dnes ganz bestimmten einstellbaren Zeitintervalls eingeleitet Für den hier dargestellten Fall ergibt sich ohne aufwendige und teure Schaltungsanordnungen ein positives Prüfergebnis, d. h., die nachgeschaltete bewertet werden kann. Die Aussendung eines der-Zähleinrichtung Z erhält einen Impuls (Zeile 10 in artigen Kriteriums erfordert vom Teilnehmer keinen Fig. 2). Beim Zurückkippen der monostabilen Kipp- 3s Mehraufwand. Durch beliebige Wahl des Prüfinterschaltung Af (beispielsweise nach 5 ms) werden alle valls am Zeittaktgeber kann jeder gewünschte ToIebistabilen Kippstufen in ihre ursprüngliche Lage, ranzbereich eingestellt werden. Dadurch können beinämlich in die Trennlage T, zuriickgesteuert. Gleich- spielsweise Verzerrungen oder Drehzahlabweichunzeitig wird fiber das Steuerschaltmittel St auch der gen in sehr einfacher Weise berücksichtigt werden. Zeittaktgeber Z7" stillgesetzt. Trifft nun auf der 40 Im hier dargestellten Beispiel für 50 Bd Telegrafier-Fernschreibleitung FL ein neues Zeichen ein, so geschwindigkeit sind durch das zwischen den Zeitwerden wiederum durch den Startschritt die Kipp- punkten (52 und (68 liegende Prüfintervall Verzerstufen/1, B und C in die durch Z gekennzeichnete rungenvon ± 35 β/β zulässig.
Lage gesteuert, d.h., über das Gatter Gl wird der Zur Steuerung des Zeittaktgebers kann jeder belie-
Zeittaktgeber erneut angelassen. 45 bige Taktgenerator, z. B. ein bereits zur Gebühren-
Schrittcodierte Zeichen, die entweder vor oder erfassung vorhandener Taktgenerator, in der Vermittnach dem festgelegten Prüfintervall einen oder meh- lungsstelle Verwendung finden. Im Ausführungsbeirere Potentialwechsel aufweisen, dürfen nicht als spiel ist die Wirkungsweise der Erfindung an Hand solche bewertet werden. Das wird über die Kipp- einer Schaltungsanordnung gegeben worden, der als stufen C und D erreicht Treffen nach Beendigung 50 schrittcodierte Zeichen Fernschreibzeichen mit 50 Bd des Prüfintervalls ti weitere Potentialwechsel ein, so Telegrafiergeschwindigkeit zugeführt weiden. Die Erwird bei einem von Trenn- nach Zeichenpolarität findung ist jedoch nicht darauf beschränkt Vielmehr wechselnden Schritt nur die Kippstufe A in die Zei- ist jede andere Geschwindigkeit und jeder andere chenlage Z umgesteuert, während die Kippstufe B in Code möglich. Dazu bedarf es lediglich eines andeder Trennlage T und die Kippstufe C in der Zeichen- 55 ren Taktes des Zeittaktgebers und einer anderen lage Z bleibt Bei einem anschließenden, von Zeichen- Wahl der Abgriffe am Zeittaktgeber. Ebensowenig nach Trennpolarität wechselnden Schritt wird die ist die fing auf das im Beispiel erwähnte Zei-Kippstnfe«4 zwar erneut in die Trennlage T, gleich- eben »M« beschränkt Auch andere Zeichen, die zeitig aber auch die Kippstufe C in die Trennlage T einen einzigen Potentialwechsel aufweisen, können umgesteuert Damit ist aber der zuvor erläuterte 60 ab festgelegt iden.
Funktionsablanf nicht mehr mögDch. Das Prinzip der Erfirkhmg läßt sich zwar auch
Em vor dem Prüfintervafl stattfindender Potential- auf solche schrittcodierte Zeichen anwenden, die wechsel von Zeichen- auf Trennpolarität steuert die außer dem einen im PrüfmtervaB Gegenden Potential-Kippstufen A, B und D in die Treanlage T mn, wäh- wechsel noch weitere Potemrarwechsel ufwi, rend die Kippstufe C in der Zeichenlage Z bleibt Da 65 Allerdings sind dann weitere Kippstnfen erforderlieh, sich in diesem FaD bereits vor dem PrSfmtervafl ti die die zovor beschriebene Sperrung des Koinzidenz-(Se Lage der Kippstufen Λ, B, C und D verändert prfifschaltniittels (Gatter G) verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeen

Claims (1)

f, Zeittaktgeber (ZT) über ein Steuerschaltmittel (St) 'Patentansprüche: an einen Taktgenerator anscfaaitbar ist und daß * das Steuerschaltmittel (St) für die Taktunpulse
1. Schaltungsanordnung zum Bewerten und Er- über ein an die durch die Polaritä&wechsel steuerkennen einer bestimmten Zeichenfolge, die aus 5 baren bistabilen Kippstufen (C, D) angeschaltetes einer vorgegebenen Anzahl untereinander gleicher ODER-Gatter (G 1) durchlässig und über den bei und jeweils nur einen einzigen Polaritätswechsel der Rücksteuerung der monostabilen Kippstufe enthaltender schrittcodierter Zeichen besteht, in (M) ,erregten Ausgang (M2) gesperrt ist.
Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernschreibver- 5. Schaltungsanordnung nach einem der Anmittlungsanlagen, dadurch gekennzeich-io spräche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß das η ei, daß ein durch den Startschritt eines Zei- über den Zeittaktgeber (ZT) bestimmte Prufinterchens anlaßbarer Zeittaktgeber (ZT) jeweils drei vall einstellbar ist.
nacheinander auftretende Ausgangssignale er- 6. Schaltungsanordnung nach einem der Anzeugt, daß das erste und das zweite Ausgangs- Sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
signal ein auf den Startschritt belogenes und den 15 Zeittaktgeber (ZT) in seiner Impulsfrequenz entZeitpunkt des zu erkennenden Polaritätswechsels sprechend der Übertragungsgeschwindigkeit der innerhalb des zu bewertenden Zeichens einschlie- zu bewertenden Zeichen einstellbar ist.
ßendes Prüfintervall (// in Fig. 2) bilden, daß das
dritte Ausgangssignal während des zu erwartenden Stoppschrittes am Ende des zu bewertenden ao
Zeichens auftritt und eine monostabile Schaltein-
DE19681762503 1968-06-28 1968-06-28 Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge Expired DE1762503C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681762503 DE1762503C3 (de) 1968-06-28 1968-06-28 Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681762503 DE1762503C3 (de) 1968-06-28 1968-06-28 Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1762503A1 DE1762503A1 (de) 1970-07-02
DE1762503B2 DE1762503B2 (de) 1974-06-06
DE1762503C3 true DE1762503C3 (de) 1975-01-02

Family

ID=5697042

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681762503 Expired DE1762503C3 (de) 1968-06-28 1968-06-28 Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1762503C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2742476A1 (de) * 1977-09-21 1979-03-22 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur ermittelung von in einer folge von zeichen unmittelbar aufeinanderfolgend auftretenden bestimmten zeichen, insbesondere fuer fernschreibvermittlungsanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2742476A1 (de) * 1977-09-21 1979-03-22 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur ermittelung von in einer folge von zeichen unmittelbar aufeinanderfolgend auftretenden bestimmten zeichen, insbesondere fuer fernschreibvermittlungsanlagen

Also Published As

Publication number Publication date
DE1762503A1 (de) 1970-07-02
DE1762503B2 (de) 1974-06-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2608879C3 (de) Decodierschaltung
DE3008687A1 (de) Datenuebertragungseinrichtung
DE1960491A1 (de) Rahmensynchronisierverfahren
DE2461091C3 (de) Gerät zur Erfassung und Weitergabe der Anzahl von ein bestimmtes Ereignis repräsentierenden Signalen
DE2055356B2 (de) Rastersynchronisierschaltung fuer digitale kommunikationssysteme
DE2333187A1 (de) Statisches fernsteuerungsrelais
EP0009586A1 (de) Verfahren zur Synchronisierung von Sende- und Empfangseinrichtungen
DE1762503C3 (de) Schaltungsanordnung zum Bewerten und Erkennen einer bestimmten Zeichenfolge
DE1917842C3 (de)
DE1814618A1 (de) Zeitmultiplex-Fernsprechuebertragungssystem
DE2428367C2 (de) Schaltungsanordnung zum Begrenzen der Übertragungsgeschwindigkeit von Datensignalen
DE1286088B (de) Impulsgenerator fuer die Erzeugung von Impulsfolgen mit wahlweise einstellbarer Betriebsart
DE2842279C2 (de) Schaltungsanordnung zur Bestimmung des Vorzeichens der gegenseitigen Phasenlage zweier zueinander in Beziehung zu setzender Flanken zweier Signale oder Impulse
DE2418736A1 (de) Vorrichtung zum aufsuchen eines festen synchronisationsbits in einem raster unbekannter laenge
DE69120364T2 (de) Verfahren und Gerät zur Wahrnehmung einer Rahmenbitfolge in einem digitalen Datenübertragungssystem
DE1186098B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Fehlererkennung fuer in Seriendarstellung uebertragene Impulse
DE2603844A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum synchronisieren eines empfangsseitigen schluesselgenerators mit einem sendeseitigen schluesselgenerator
DE1028608B (de) Schaltungsanordnung zum Entzerren von Fernschreibzeichen
DE2112179C2 (de) Schaltungsanordnung zum Zusammenschalten einer ankommenden Übertragungsleitung mit einer von mehreren weiterführenden Übertragungsleitungen
DE2241089C3 (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Vielzahl von binär codierten Fernschreibnachrichtensignalen, Dauersignalen und Wählsignalen zwischen Signalsendern und Signalempfängern
DE1512168A1 (de) Serien-Parallelwandler fuer nach dem Start-Stopp-Prinzip uebertragene Zeichenkombination
DE2933322A1 (de) Schaltungsanordnung zum ableiten eines bittaktsignals aus einem digitalsignal
DE2118598C3 (de) Fernschreibmaschine mit aus elektronischen Schaltungen gebildetem Empfänger
DE1907013B2 (de) Fernschreibmaschine mit aus elektronischen Schaltungen gebildetem Empfänger
DE2153228A1 (de) Digitale schaltungsanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)