DE175944C - - Google Patents

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DE175944C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 175944 : KLASSE 51 c. GRUPPE
Blasinstrument. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Blasinstrument, welches so eingerichtet werden soll, daß der Bläser das Instrument, ohne es vom Mund abnehmen zu müssen, so umändern kann, daß er das b (Tiefstimmung) oder das a (Hochstimmung) zu blasen vermag. Die Anordnung kann so getroffen sein, daß hierbei der Abstand für diese beiden Lagen genau eingestellt werden kann, wobei auch noch zwei unabhängige Schenkel in Wegfall kommen können. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das in dem ersten Rohr des Instrumentes in bekannter Weise verschiebbare, das Mundstück tragende Rohr mit einer mit Schraubengewinde versehenen Stange ausgestattet ist, die an den Enden Anschlagmuttern trägt. An dem feststehenden ersteren Rohr sind Mittel vorgesehen, um das Einsteckrohr in der Stellung für den Ton a festzustellen.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Seitenansicht des an dem festen Rohr angebrachten Einsteckrohres, wobei das Mundstück weggelassen ist. Fig. 2 zeigt die Anordnung in einem rechten Winkel gedreht, während Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 1-2 der Fig. 2 darstellt. Fig. 4 zeigt die Anordnung nach dem Zusammenschieben der beiden Rohre, wobei dieselben teilweise im Schnitt dargestellt sind.
Das feststehende Rohr α ist mit dem ersten Rohr des Blasinstrumentes verbunden, während das Einsteckrohr b verschiebbar in dem Rohr α sitzt und in gebräuchlicher Weise das Mundstück trägt. Am Rohr b ist am Oberende ein Kreuzstück c befestigt, welches die mit Schraubengewinde versehene Stange d trägt. Auf letzterer sind die beiden Müttern e und f aufgeschraubt. Diese Muttern können auf der Stange so eingestellt werden, daß sie die äußersten Stellungen begrenzen, in welche das Rohr b gebracht werden kann, um den Ton a hoch bezw. b tief hervorzurufen. An dem Rohr α ist ein Kreuzstück g befestigt, durch welches die Stange d hindurchführt. In der Nähe des Kreuzstückes g trägt das Rohr α einen unter Federwirkung j stehenden Hebel h, der bei i drehbar ist und für gewöhnlich in der ausgezogenen Stellung (Fig. 3) steht. Befindet sich dieser Hebel h in der angegebenen Stellung, so legt er sich gegen die Unterseite der Mutter f und verhindert somit eine Verschiebung der Stange d bezw. des Rohres b; das Kreuzstück g verhindert ein Abbiegen der Stange d von den Rohren. Soll das Rohr b in das Rohr α hineingeschoben werden, um den Ton b (tief) hervorzurufen, also in die Stellung nach Fig. 4, so wird der Hebel h gegen das Rohr α gedrückt. Dadurch gibt der Hebel die Mutter/ frei und das Rohr b kann in das Rohr a so weit hineingeschoben werden, bis die Mutter e gegen das Kreuzstück g anstößt.
Mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung wird es unnötig, zwei getrennte Schenkel an-
zuwenden, und ferner kann der Bläser sehr schnell und leicht die erwähnten Stellungen für das Instrument einstellen. Ferner ist der Bläser aber auch in der Lage, sehr leicht die Endlagen des Rohres b für den erwähnten Zweck einzustellen, ohne daß er hierbei notwendig hätte, das Instrument vom Mund abzusetzen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: -
    I. Blasinstrument mit im ersten Rohr verschiebbarem Mundstückrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das letztere mit einer Gewindestange (d) versehen ist, die am Instrumentenrohr geführt und mit Anschlagmuttern (e, f) versehen ist.
  2. 2. Ausführungsform des Blasinstrumentes nach Anspruch 1, bei der an dem Instrumentenrohr ein federnder, ausrückbarer Hebel angebracht ist, durch welchen das Mundstückrohr in seinen beiden Stellungen dadurch festgehalten wird, daß sich der Hebel gegen eine der beiden Anschlagmuttern anlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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