DE597566C - Spannvorrichtung fuer Fahrradsaettel - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Fahrradsaettel

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Publication number
DE597566C
DE597566C DEV29684D DEV0029684D DE597566C DE 597566 C DE597566 C DE 597566C DE V29684 D DEV29684 D DE V29684D DE V0029684 D DEV0029684 D DE V0029684D DE 597566 C DE597566 C DE 597566C
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DE
Germany
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saddlecloth
spring
clamping
hand
bridge
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Expired
Application number
DEV29684D
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English (en)
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FRANCIS US ANTONIUS DONATUS MA
Original Assignee
FRANCIS US ANTONIUS DONATUS MA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Description

  • Spannvorrichtung für Fahrradsättel Bekannt sind Fahrradsättel, bei welchen die aus Leder oder anderen geeigneten Stoffen bestehende Satteldecke mittels. einer Federanordnung in gespannter Lage erhalten wird. Die Federanordnung selbst besteht aus einer Vorderfeder, die einerseits an einem im Vorderteil der *Satteldecke angebrachten, gleichfalls als Spannvorrichtung ausgebildeten Halter und andererseits an einer festen Brücke oder an einer bzw. mehreren Brückenfedern befestigt ist, welche unmittelbar zu einem Brückenstück geführt oder mit den Hinterenden an einem Paar Bolzen befestigt sein können, an welchen auch das eine Ende einer weiteren Feder angebracht ist, deren anderes Ende mit einem weiteren Brückenstück verbunden ist, an welchem das Hinterteil der Satteldecke befestigt ist. Dieses Brückenstück ist wiederum durch einen Federbügel bzw. eine oder mehrere Spannfedern mit der Vorderfeder verbunden.
  • Bei diesen Sätteln erstreckt sich der Federbügel bis weit in das Vorderteil der Satteldecke, was darauf zurückzuführen ist, daß der Halter der Feder im Vorderteil befestigt ist. Außerdem ist dieser Halter im allgemeinen ziemlich breit, und die Satteldecke selber erfüllt mehr als das dafür bestimmte federnde Untergestell die Aufgabe der Federn. Abgesehen davon, daß hierbei die Satteldecke zu schwer belastet wird, ergibt sich von oben gesehen schon in der Nähe des Vorderteils der Satteldecke eine derartige Verbreiterung derselben, daß bei der Benutzung eines solchen Sattels die Schenkel an der Seite desselben reiben, was zu einer baldigen Abnutzung und Beschädigung der Kleidung des Benutzers Anlaß gibt.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile ist es bereits bekannt, die Federbügel oder die Streckfedern derart auszubilden, daß sie sich vom Brückenstück bis etwa zur Mitte bzw. etwas darüber hinaus, nicht aber in den vorderen oder sich unmittelbar daran. anschließenden Teil der Satteldecke erstrecken.
  • Bei diesen Sätteln ist aber die Spannvorrichtung für die Satteldecke nur sehr schwer zugänglich. An die Spann- oder Stellschraube ist kaum heranzukommen, weil sie teilweise unterhalb des im Kopf der Vorderfeder sitzenden Federbügels oder der durchgehenden Brückenfeder liegt.
  • Gegenstand der Erfindung ist es daher, die Spannvorrichtung derart auszubilden, daß sie innerhalb einer metallenen Innenbekleidung des Vorderteils gelagert werden kann, die dafür Sorge trägt, daß die Satteldecke praktisch erst etwa von der Mitte an merkbar nach hinten divergiert. Die Satteldecke erhält hierdurch eine sehr vorteilhafte Form, wobei von ihrem Vorderteil aus zunächst ein genügend langer, schmaler Teil mit praktisch parallelen Seitenlappen gebildet wird, welche bei der Tretbewegung nicht hindern bzw. keine hindernde Reibung und Abnutzung der Kleidung herbeiführen. Der verfügbare Raum zwischen den Seitenlappen bietet Gelegenheit, zwischen der metallenen Innenbekleidung des Vorderteils der Satteldecke und dem Kopf der Vorderfeder eine sehr praktische Spannvorrichtung in länglicher Form anzuordnen, die leicht zugänglich ist.
  • Erfindungsgemäß kann diese Spannvorrichtung aus einer Doppelschraube mit rechtem und linkem Schraubengewinde bestehen, die einerseits durch ein gegebenenfalls als Mutter ausgebildetes Keilstück, das zwischen den Seitenwänden der metallenen Innenbekleidung des Vorderteils der Satteldecke eingeschlossen liegt, und andererseits durch den gegebenenfalls als Mutter ausgebildeten Kopf der Vorderfeder hindurchgeführt werden, wobei der Federbügel mit einer Verlängerung gegen den oder im Kopf abgestützt ist oder auch darin drehbar zu liegen kommt. Dies ermöglicht dem Sattel eine gewisse Drehbarkeit um eine @ horizontale Längsachse. Die Verlängerung des Federbügels kann aus einer Stange o. dgl. bestehen, die mit dem freien Ende auf einem Ansatz des Kopfes der Vorderfeder oder der durchgehenden Brülckenfedern oder drehbar in einem an diesem Kopf angebrachten Loch ruht.
  • Die Spannschraube kann erfindungsgemäß auch zwischen den mit rechtem und linkem Gewinde versehenen Teilen finit Einstecklöchern für einen passenden Schlüssel zum Drehen derselben bzw. zur Regelung der Spannung der Satteldecke versehen sein.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i die Unteransicht eines Fahrradsattels nach der Erfindung, Abb. 2 eine Seitenansicht dieses Sattels, teilweise im Längsschnitt, Abb. 3 eine weitere Seitenansicht in abgeänderter Ausführungsform, gleichfalls teilweise im Längsschnitt.
  • In Abb. i und z der Zeichnung bedeutet i die z. B. lederne Satteldecke, 2 die Vorderfeder, deren vordere Enden einerseits durch Bolzen 3 mit der dreiteiligen Brückenfeder 4 und deren hintere Enden mit den unteren Enden der aufrechtstehenden Schraubenfedern 5 verbunden sind. Die oberen Enden der letzteren sind am Brückenstück 6, um welches das rückwärtige Ende der Satteldecke gespannt ist, befestigt. Mit diesem Brückenstück ist ein Spannfederbügel7 verbunden, der bei ig mit einer Verlängerung 17 versehen ist, die späterhin erläutert werden. wird. Die Spannvorrichtung für die Satteldecke besteht aus einer Schraube 8, die mit linkem Schraubengewinde g und rechtem Schraubengewinde io sowie mit einem Mittelteil ii in Form eines Bundes mit radialem Einsteck- oder Stellöchern 12 versehen ist. Die Schraube 8 ist mit ihrem Hinterende in ein Keilstück 13 geschraubt, das zwischen den Seitenwänden 14 einer metallenen Innenbekleidung 15 eingeschlossen liegt, welche im Vorderteil der Satteldecke befestigt, beispielsweise daran festgenietet ist. Die Schraube 8 ist mit ihrem Vorderende in den Kopf 16 derVorderfeder 2 geschraubt, welche bei 18 daran befestigt ist. Die Verlängerung 17 des Federbügels 7 ruht mit ihrem freien Ende auf einem Ansatz 2 1 des Federkopfes 16.
  • Aus Abb. i geht hervor, daß der Federbügel 7 sich vom Brückenstück 6 aus bis nur etwa zur Mitte bzw. etwas darüber hinaus erstreckt, und weiter, daß die Seitenlappen 2o der Decke erst etwa von der Befestigungsstelle der Bügelfeder 7 am Teile 17 ab merkbar divergieren. Infolgedessen wird an der Satteldecke eine lange und schmale Nase gebildet, die die bereits eingangs erwähnten Vorteile bietet.
  • Aus der Zeichnung geht auch hervor, daß die Spannvorrichtung und insbesondere das Stehorgan i i leicht zugänglich ist.
  • Die Wirkung der Spannvorrichtung bedarf keiner näheren Erläuterung. Wird die Schraube 8 mittels eines in die Einstecklöcher i2 einzusteckenden Schlüssels in der einen Richtung gedreht, so wird der Schlitten 17 nach hinten geschoben und zu gleicher Zeit mittels des Keilstückes der Innenbekleidung der Satteldecke, letztere zusammen mit der Sattelnase, nach vorn verschoben, so daß die Satteldecke gespannt wird. Bei Drehung in der anderen Richtung wird die Satteldecke entspannt.
  • Die beschriebene Ausführungsform hat noch den Vorteil, daß eine gewisse seitliche Drehbarkeit der Satteldecke um die Achse der Schraube 8 besteht.
  • Diese seitliche Drehbarkeit wird noch leichter dadurch herbeigeführt, daß, wie nach Abb.3, der Federbügel 7 mit einer bei z9 drehbaren Verlängerung 22 versehen wird, die stangenförmig ist und mit dem Vorderende 23 geringeren Durchmessers in einem Loch des Kopfes 16 der Vorderfeder :2 steckt. An der Übergangsstelle der Stange 2ä in das dünnere Ende 23 befindet sich eine Auskragung, mittels welcher sich die Stange gegen den Kopf 16 der Vorderfeder anlegt. Das Stangenende 23 ist frei drehbar im Loch des Kopfes 16 gelagert. Die Stange 22 ist in der Mitte noch durch ein Querstück 24 der Innenbekleidung 14 des Vorderteils der Satteldecke geführt. Bei dieser Ausführungsform ist weiter die mit linkem . Gewinde 9 und rechtem Gewinde io versehene Spannschraube 8 nicht in das Keilstück 13 geschraubt, sondern geht frei durch ein in demselben befindliches Loch 25. Auf das herausragende Ende 26 derselben ist eine Mutter 27 geschraubt. Weiterhin ist das Mittelstück 28 der Spannschraube quadratisch ausgebildet und mit durchgehenden Stellöchern 29 versehen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist durch das in der vorstehenden Beschreibung erläuterte und in der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel nicht erschöpft, sondern umfaßt auch alle übrigen Ausführungsformen, welche auf dem gleichen Grundgedanken der Erfindung beruhen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannvorrichtung für Fahrradsättel, bei welchen die Satteldecke auf einer Federkonstruktion gespannt ist, die aus einer Nasen- oder Vorderfeder besteht, welche einerseits an einer im Vorderteil der Satteldecke angeordneten Spannvorrichtung, andererseits an einer festen Brücke oder an einer oder mehreren Brückenfedern befestigt ist, welche mittelbar zu einem Brückenstück geführt oder mittels Federn daran befestigt sind, um welches das hintere Ende der Satteldecke gespannt ist und das mit einem Federbügel oder durch eine oder mehrere Streckfedern mit der Vorderfeder verbunden ist, wobei dieser Federbügel oder diese Streckfedern sich vom Brückenstück aus nur bis etwa zur Mitte der Satteldecke erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (8 bis 12 bzw. 8, 9; 28, 29) in einer metallenen Innenbekleidung (i5) des Vorderteils der Satteldecke (i), aufgenommen ist=
  2. 2. Spannvorrichtung für Fahrradsättel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbügel (7) mit einer Verlängerung (i7 bzw. 22) versehen ist, die sich durch den Vorderteil der Satteldecke (i) erstreckt und gegen den Kopf (i6) der Vorderfeder (2) stützt bzw. darin drehbar aufgenommen ist.
  3. 3. Spannvorrichtung für Fahrradsättel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einer Doppelschraube (8) mit rechtem und linkem Gewinde (i o und 9) besteht, welche einerseits durch ein gegebenenfalls als Mutter ausgebildetes Keilstück (13) hindurchgeht, das zwischen deri Seitenwänden der metallenen Innenbekleidung (i5) des Vorderteils der Satteldecke (i) eingeschlossen liegt, andererseits durch den gegebenenfalls als Mutter ausgebildeten Kopf (i6) der Vorderfeder (2) geht. Spannvorrichtung für Fahrradsättel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (8) zwischen dem mit rechtem und linkem Gewinde (io und 9) versehenen Teil einen mit Einstecklöchern (i2 bzw. 29) versehenen Bund (i i bzw. 28) aufweist.
DEV29684D 1933-06-07 1933-07-02 Spannvorrichtung fuer Fahrradsaettel Expired DE597566C (de)

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ID=19787729

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DEV29684D Expired DE597566C (de) 1933-06-07 1933-07-02 Spannvorrichtung fuer Fahrradsaettel

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DE (1) DE597566C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202005018979U1 (de) * 2005-12-01 2007-04-12 Rti Sports Vertb Sportartikeln Fahrradsattel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202005018979U1 (de) * 2005-12-01 2007-04-12 Rti Sports Vertb Sportartikeln Fahrradsattel

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