DE1756005B2 - Radialschleppgeschirr, insbesondere mit hakenslipvorrichtung - Google Patents
Radialschleppgeschirr, insbesondere mit hakenslipvorrichtungInfo
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- B63B21/56—Towing or pushing equipment
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Radialschleppgeschirr, dessen Schlepphaken gelenkig mit einer Zugstange
verbunden ist, die um den Kraftangriffspunkt am Schiff verschwenkbar und in einer halbkreisförmigen Laufbahn
auf dem Schiff geführt ist, insbesondere mit einer Hakenslipvorrichtung.
Bei bekannten Anordnungen ist zwischen dem eigentlichen Hakenkörper und der Zugstange eine
Hakenslipvorrichtung angeordnet, die von Hand oder selbsttätig ausgelöst werden kann. Nachteilig ist, daß
das gesamte Schleppgeschirr bei Bewegungen des Schiffes frei hin- und herschwingen kann, wenn es nicht
unter der Belastung einer Schleppleine steht. Dadurch kommt es häufig zu Verletzungen bei Besatzungsmitgliedern
und auch zu Materialschäden an Bord des Schiffes. Es ist Aufgabe der Erfindung, die freie
Bewegung des Radialschleppgeschirrs im unbelasteten Zustand zu verhindern.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das Radialschleppgeschirr mit einer Bremse ausgerüstet ist.
welche gelenkig mit der Zugstange verbundene Bremsbacken aufweist, die gegen eine Bremsfläche an
der halbkreisförmigen Laufbahn für die Zugstange oder gegen eine Bremsfläche an einer neben der Laufbahn
angeordneten halbkreisförmigen Bremsbahn drückbar sind. Letztere Möglichkeit wird bei Fällen angewandt,
bei denen die Konstruktion die Anordnung einer besonderen Bremsfläche an der Außenfläche der
Laufbahn erschwert oder nicht zuläßt. Besonders vorteilhaft ist eine Anordnung, bei der ein Betätigungsglied der Bremse mit der Hakenslipvorrichtung derart
zusammenwirkt, daß die Bremse bei Auslösung der Slipsperre selbsttätig einrückt. Die Bremskräfte zum
Andrücken der Bremsbacken können mechanisch hervorgerufen und auf die Bremsbacken übertragen
werden, aber auch hydraulische bzw. pneumatische Bremszylinder handelsüblicher Bauart können in besonderem
Maße geeignet sein, insbesondere dann, wenn auch das Radialschleppgeschirr in seiner Ausstattung
einen hohen Perfektionsgrad erreicht. Eine besonders einfache und trotzdem stabile Anordnung auf mechanischer
Basis erreicht man jedoch, wenn die Bremsbacken an den freien Enden auf der einen Seite eines einfachen,
auf der Zugstange gelagerten Scherengestänges befestigt werden, an dessen andere Enden beliebige Kräfte
zum Einrücken der Bremse angreifen können. Diese Enden lassen sich z. B. durch zwei Gelenklaschen
miteinander verbinden, deren gemeinsames Gelenk mit einem beispielsweise manuell bedienbaren Betätigungsgestänge
verbunden ist und welche bei eingerückter Bremse wenig über die gestreckte Totpunktlage hinaus
bis gegen einen Anschlag beweglich sind, so daß die Bremse dadurch in Eingriff gehalten wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung in den F i g. 1 bis 3 jeweils in Seitenansicht
und teilweiser Aufsicht dargestellt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach der Zeichnung sind mit 1 Teile der Aufbauten eines Schleppers
bezeichnet An diesen Aufbauten 1 ist in der Längsmitte des Schiffes der Kraftangriffspunkt vorgesehen An
dieser Stelle ist in einem kräftigen Lagerkörper 2 die Zugstange 3 horizontal verschwenkbar gelagert. Das
hintere freie Ende der Zugstange stützt sich mit einem Rollenbock 4 auf einer Laufbahn S ab, die sich in einem
Halbkreis um den Lagerkörper 2 herum erstreckt. Bei den Beispielen hat diese Laufbahn im Querschnitt
Doppe!-T-Profil, so daß der Rollenbock 4 den oberen Flansch der Laufbahn von beiden Seiten mit Laufrollen
hintergreift. Zur besseren Übersicht ist in der Zeichnung die eine Seite des Rollenbockes weggebrochen. Der
eigentliche Schlepphaken 6 ist verschwenkbar in einem Rahmen 7 gelagert, der seinerseits über ein Gelenkstück
8 an das freie Ende der Zugstange 3 angelenkt ist. In der in der Zeichnung mit vollen Linien angegebenen
Stellung wird der Haken 6 durch eine slipbare Sperre gehalten, die im allgemeinen über eine Reißleine 9
auslösbar ist. Ein auf der Unterseite angeordneter Fangkorb 10 trägt den Rahmen 7 mit dem Haken 6.
Um in der unbelasteten, meistens geslipten Hakenstellung hin- und herschwingende Pendelbewegung des
gesamten Schleppgeschirrs zu vermeiden, ist eine Bremse vorgesehen. Nach dem Beispiel der Fig. 1 ist
ein Scherengestänge U mit seinem Gelenk an der Unterseite der Zugstange 3 gelagert. Die einen freien
Enden der Scherenstangen tragen Bremsbacken 16, die mit einem Bremsbelag versehen und in einfachster
Ausführung gegen die innere Stegflache der Laufbahn 5
gedrückt werden können, die somit die Bremsbahn bildet Die anderen Enden der Scherenstangun sind
durch zwei Gelenklaschen 12 miteinander verbunden, an deren gemeinsames Mittelgelenk ein an der
Zugstange 3 verschwenkbar gelagertes, als Doppelhobel ausgebildetes Betätigungsglied 13 angreift Dieser
Doppelhebel wirkt andererseits mit einem Anschlag 14 zusammen, welcher auf der Reißleine 9 befestigt ist so
daß der Doppelhebel durch den Anschlag 14 nach dem Slippen der Hakensperre aus der strichpunktiert
wiedergegebenen Lage in die gezeichnete Stellung verschwenkt wird. Bei dieser letzteren Stellung des
Doppelhebels 13 sind die Gelenklaschen 12 mit ihrem gemeinsamen Mittelgelenk über die gestreckte Totpunktlage hinaus gegen einen Anschlag gekippt wobei
sie sich selbsttätig arretieren. In dieser Lage werfen die
Bremsbacken 16 gegen den Steg der Laufbahn 5 gedrückt so daß das Schleppgeschirr gegen Penddbewegungen um die Achse des Lagerkörpers 2 gebremst
ist Eine Feder 15 kann zusätzlich angeordnet sein, um einen sicheren Eingriff der Bremse bei ihrer Auslösung
zu erreichen.
Bei der Anordnung nach dem Beispiel der F i g. 2 sind beidseitig neben der Zugstange 3 liegende Bremsbacken
16 Ober ein Gestänge 17 mit einem verschwenkbar an s der Zugstange 3 gelagerten Doppelhebel 18 verbunden,
dessen nach oben gerichteter freier Arm mit dem Kolben eines hydraulischen oder pneumatischen Bremszylinders 21 verbunden ist dessen Betätigung beispielsweise durch von der Hakensperre ausgelöste Endkon·
to takte erfolgen kann.
Das Beispiel nach Fig.3 sieht neben der Laufbahn 5
eine besondere halbkreisförmige Bremsbahn 19 mit einer Bremsfläche vor. Bei diesem Beispiel werden
gegenüber den Beispielen nach den F i g. 1 und 2 anders
is gestaltete Bremsbacken 20 von oben auf die Bremsfläche der Bremsbahn 19 gedrückt wobei die Bremsbakken 20 an Doppelhebeln 22 befestigt sind, deren
Schwenkachse von der Zustange 3 getragen wird und die ebenfalls mit dem Kolben eines hydraulischen oder
pneumatischen Bremszylinders 21 verbunden sein können.
Claims (6)
1. Radialschleppgeschirr, dessen Schlepphaken gelenkig mit einer Zugstange verbunden ist, die um
«den Kraftangriffspunkt am Schiff verschwenkbar lind in einer halbkreisförmigen Laufbahn auf dem
Schiff geführt ist. insbesondere mit Hakenslipvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß es
mit einer Bremse ausgerüstet ist welche gelenkig mit der Zugstange (3) verbundene Bremsbacken (16,
20) aufweist, die gegen eine Bremsfläche an der halbkreisförmigen Laufbahn (5) für die Zugstange (3)
oder gegen eine Bremsfläche an einer neben der Laufbahn (5) angeordneten halbkreisförmigen
Bremsbahn (19) drückbar sind.
2. Radtalschleppgeschirr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätigungsglied (13)
der Bremse mit der Hakenslipvorrichtung derart zusammenwirkt, daß die Bremse bei der Auslösung
der Slipsperre selbsttätig einrückt.
3. Radialschleppgeschirr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken (16)
an den freien Enden auf der einen Seite eines einfachen, auf der Zugstange (3) gelagerten Scherengestänges
(U) befestigt sind.
4. Radialschleppgeschirr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Bremsbacken
(16) abgekehrten Enden des Scherengestänges (11) durch zwei Gelenklaschen (12) miteinander verbunden
sind, an deren gemeinsames Gelenk das Betätigungsglied (13) angreift und die bei eingerückter
Bremse über die gestreckte Totpunktlage hinaus gegen einen Anschlag beweglich sind.
5. Radialschleppgeschirr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Betötigungsglied (13)
ein an der Zugstange (3) schwenkbar gelagerter Doppelhebel dient, dessen eines Ende an das
gemeinsame Gelenk der beiden Gelenklaschen (12) angreift und dessen anderes Ende mit einer
Reißleine (9) der Hakenslipvorrichtung verbunden ist.
6. Radialschleppgeschirr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bremsbacken (16, 20) mit dem Kolben eines hydraulischen oder pneumatischen Bremszylinders
(21) verbunden sind.
IO
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681756005 DE1756005C3 (de) | 1968-03-20 | 1968-03-20 | Radialschleppgeschirr, insbesondere mit Hakenslipvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681756005 DE1756005C3 (de) | 1968-03-20 | 1968-03-20 | Radialschleppgeschirr, insbesondere mit Hakenslipvorrichtung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1756005A1 DE1756005A1 (de) | 1970-03-19 |
| DE1756005B2 true DE1756005B2 (de) | 1977-07-28 |
| DE1756005C3 DE1756005C3 (de) | 1978-03-30 |
Family
ID=5693770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681756005 Expired DE1756005C3 (de) | 1968-03-20 | 1968-03-20 | Radialschleppgeschirr, insbesondere mit Hakenslipvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1756005C3 (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| FI97349C (fi) * | 1994-03-14 | 1996-12-10 | Aquamaster Rauma Ltd | Vetojärjestely hinaajaa varten |
| NL2003746C2 (en) * | 2009-11-03 | 2011-05-04 | Baldo Dielen Assessoria Ltda | VESSEL. |
| ES2541955B1 (es) * | 2014-01-27 | 2016-05-12 | Industrias Ferri, S.A. | Estabilizador de remolcadores |
-
1968
- 1968-03-20 DE DE19681756005 patent/DE1756005C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1756005A1 (de) | 1970-03-19 |
| DE1756005C3 (de) | 1978-03-30 |
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