DE1753614U - Nachgiebige verbindung fuer gleichsinnig ineinanderliegende geflanschte rinnenprofile. - Google Patents

Nachgiebige verbindung fuer gleichsinnig ineinanderliegende geflanschte rinnenprofile.

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DE1753614U DE1957B0028563 DEB0028563U DE1753614U DE 1753614 U DE1753614 U DE 1753614U DE 1957B0028563 DE1957B0028563 DE 1957B0028563 DE B0028563 U DEB0028563 U DE B0028563U DE 1753614 U DE1753614 U DE 1753614U
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  • Nachgiebige Verbindung für gleichsinnig ineinanderliegende geflanschte rinnenprofile.
  • Es sind nachgiebige Verbindungen für gleichsinnig ineinanderliegende geflanschte Rinnenprofile, insbesondere für den Streckenausbau im Grubenbetrieb, bekannt. Um hierbei eine Verspannung der Profile nur an den Flanschen zu gewährleisten, wird bei einer bekannten Ausführungsform eine das Außenprofil mit Zwischenraum untergreifende Lasche verwendet, die mit ihren im Verhältnis zum Mittelteil verstärkten Flanschen gegen die Flanschen des Außenprofils angepreßt wird. Der Lasche ist hierbei ein Spannbügel zugeordnet, welcher die ineinandergelegten Rinnenprofilabschnitte auf der der Lasche gegenüberliegenden Seite übergreift. Die Bügelschenkel sind als Schraubenbolzen ausgebildet und durch Löcher der Laschenflanschen hindurchgeführt. Die Verspannung erfolgt durch auf die Bügelschenkel aufgeschraubte Muttern. Da die zu verspannenden Profile nur Flanschen möglicht geringer Breite erhalten sollen, können die Sehenkel der Spannbügel in geringem seitlichem Abstand von den Profilflanschen vorbeigeführt werden. Ein allgemeiner Nachteil solcher Spannbügel ist aber deren Neigung zum Schrägstellen, so daß bereits vorgeschlagen wurde, die auf den Bügel im Sinne einer Schrägstellung einwirkenden Kräfte durch zusätzliche Elemente abzufangen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß die Spannbügel und Laschen verhältnismäßig große Abmessungen erhalten müssen, um die teilweise erheblichen Zug-und Biegebeanspruchungen verformungsfrei aufnehmen zu köhnen.
  • Es ist weiterhin bereits ein zweiteiliger Spannbügel für die drucknachgiebige Verspannung von Profilsegmenten vorgeschlagen worden, bei dem die die beiden Verbindungsachellen verbindenden Bolzen schwenkbar in Ausnehmungen der das Innenprofil umgreifenden Schelle geführt sind.
  • Zwar ist es hierdurch möglich, die Bolzen in geringem Abstand an den Profilflanschen vorbeizuführen, doch setzt diese Bauart Schellen mit verhältnismäßig kompliziertem Aufbau voraus, wobei diese an den Seitenteilen, in denen sich die Ausnehmungenzur Aufnahme der Bolzenköpfe befinden, außerdem besonders kräftig ausgebildet sein müssen. Da die Bolzenköpfe in den Ausnehmungen schwenkbar gelagert sein sollen, setzen diese eine unsymmetrische Gestalt voraus, die äußerst schwierig herzustellen ist, Ein weiterer wesentlicher Nachteil liegt ferner darin, daß sich die Bolzen aus den Ausnehmungen des Oberteils herausdrehen können, ohne daß hierbei eine Vergrößerung der Zugbeanspruchung eintritt, Während an sich eine Erhöhung der vorbestimmten Lastaufnahme wün-
    sehenswertist, wird hierbei demgegenüber eine Verringerung
    der Spannkraft innerhalb der Verbindung erzielt, die während der Relativbewegung zu einer Lockerung der Verbindung führt.
  • Schließlich sind Verbindungen für geflanschte Rinnenprofile bekannt, bei denen zur Vermeidung der den vorstehend beschriebenen bekannten Vorschlägen anhaftenden Nachteile zweiteilige die Profile im Verbindungsbereich umgreifende Hülsen verwendet sind, die eine gegenüber den be-
    kannten Spannbügel wesentlich größere Länge besitzen. In-
    folge ihrer großen Länge kann bei diesen-Hülsen die bei den
    Spannbügelbefürohtete Schrägetellung nicht eintretene Die
    Länge dieser Spannhülsen wird hierbei etwa so groß wie ihre
    Höhe, in vielen Fällen jedoch auch größer gewählt.
  • Bei den bekannten Spannhülsen werden die Schenkel der etwa U-förmig gekröpften Ober-und Unterteile entweder zu Führungen für einen klammerartigen Verbindungskeil umgebogen oder es werden die umgebogenen Schenkelenden beider Hülsenteile unmittelbar aneinander geführt. Die Umbiegungen werden in Längsrichtung der Hülse keilförmig ausgebildet, damit durch Relativverschiebung der Hülsenteile die die Profile gegeneinanderpressende Spannkraft erzeugt bzw. vergrößert wird. Eine die Hülse auf ganzer Länge gleichmäßig verspannende Keilführung läßt sich unter Verwendung einfacher Herstellungsverfahren nicht erzielen, während andererseits die hohen Herstellungskosten in der Regel nicht tragbar sind Bei einer weiteren bekannten Verbindung werden Ober-und Unterteil der Hülse mit seitlichen Flanschen versehen, welche auf jeder Hülsenseite durch mindestens zwei kurze Schrau ben verspannt werden. Da hierbei die beiden Hülsenteile aus
    Blechgepreßt sind, die Flanschen andererseits mit Rücksicht
    auf die Anordnung der Spannschrauben verhältnismäßig breit bemessen sein müssen, unterliegen die Flanschen der Hülsenteile beim Anziehen der Spannschrauben starken Biegeverformungen, wodurch die Spannkraft der Verbindung beeinträchtigt und eine ungünstige Beanspruchung der Schraubenbolzen hervorgerufen wird. Eine unangenehme Folge dieser Erscheinung
    ist darin zu sehen, daß die verbogenen Flanschen der Hülsen-
    teile eine gleichmäßige Anpressung der Hülse auf ganzer Länge nicht mehr gewährleisten.
  • Die Neuerung betrifft nun ebenfalls eine nachgiebige Verbindung für gleichsinnig ineinanderliegende geflanse te Rinnenprofile unter Verwendung einer Spannhülse, die aus einem das Außenprofil untergreifenden. Unförmigen Unterteil und einem das Innenprofil Übergreifenden tt-förmigen Oberteil gebildet ist, welche beide seitliche Flanschen besitzen, die
    auf jeder Hülsenlängs&eite durch Schrauben miteinander ver-
    bunden sind, kennzeichnet sich aber unter VermeidUng der den
    vorstehend beschriebenen bekannten Ausführungsformen anhaftenden Nachteile dadurch, daß die in den Flanschen der beiden Hülsenteile vorgesehenen Einstecklöcher für die Schraubenbolzen mit dem größeren Teil ihres Querschnitts in Verlinierung der seitenschenkel des Hülsenoberteils liegen und daß in den Seitensohenkeln des Hülsenoberteils über den in den Planschen befindlichen Einstecklöchern Durchbrechungen fUr die teilweise Aufnahme des Kopfes der Schraubenbolzen vorgesehen sind. Abgesehen davon, daß diese Verbindung verhältnismäßig einfach und leicht herstellbar ist, weist sie den bekannten Vorschlägen gegenüber unter Vermeidung deren Nachteile eine Reihe wesentlicher Vorteile auf. Der aus einem verhältnismäßig dünnen Blech gebogene Hülsenoberteil führt sich mit seinen Seitenteilen unmittelbar neben den kurzen Profilflanschen, so daß Biegeverformungen praktisch nicht auftreten. Ober-und Unterteil der Hülse brauchen nur sehr schmale Flanschen aufzuweisen, weil die zur Aufnahme der Schraubenbolzen dienenden Löcher unmittelbar neben den Außenseiten der Rinnenprofile liegen. Ein Abbiegen der Flanschen des Hülsenoberteile wird durch die im wesentlichen innerhalb der seitlichen Durchbrechungen der Seitenschenkel des Oberteils eingreifenden Schrauben praktisch ausgeschlossen. Diese Lage der Schraubenbolzen führt ferner dazu, daß diese selbst nur einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser zu besitzen brauchen, so daß auch an dem liülaenuntertell die Flanschen gegenüber den bekannten Vorschlägen kürzer und widerstandsfähiger gehalten werden können. Eine Beeinträchtigung einer gleichmäßigenkraftübertragung durch Verformungeerscheinungen ist mithin nicht zu befürchten.
  • Zwar ist es bei der eingangs beschriebenen bekannten Bauart, bei welcher unter Verwendung von schmalen Verbindungsschellen durch Verwendung in bestimmter Weise ausgebildeter Ausnehmungen eine schwenkbare Lagerung der Bolzen vorgesehen ist, bekannt, diese Bolzen möglichst nahe an die Profilflanschen heranzulegen, doch setzt dies einen verhältnismäßig komplizierten Aufbau für den Verbindung Oberteil voraus, wie denn andererseits durch diese Bauart nicht das bekannte Schrägstellen der Bolzen vermieden, sondern gerade begünstigt wird.
  • Gerade dieser bekannten Bauart gegenüber liegt der Vorteil der Bauart gemäß der Neuerung darin, daß durch die hülsenartige Ausführung einerseits ein Schrägstellen und Verkanten der Verbindung unmöglich sind und andererseits bei keiliger Ausbildung der Laschenflanschen trotz eines geringen Keilwinkel ein genügendes Maß zusätzlicher Verspannung gewährleistet ist.
  • Die in die Durchbrechungen des dülsenoberteils eingreifenden Köpfe der Schraubenbolzen können im Bedarfsfall in einfacher Weise gegen Verdrehung gesichert werden.
  • Außerdem besteht die Möglichkeit, die Durchbrechungen oberhalb der Köpfe der eingesetzten Schrauben durch Einsatzstücke oder durch Zusammenquetschen des Werkstoffs des Hulsenteils um ein solches Maß zu schließen, daß die Schraubenbolzen nicht herausfallen können. Trotz Verwendung mehrerer einzeln anziehbarer Schrauben ist daher ein Verlust dersel-
    ben nicht möglich.
  • Die miteinander zu verspannenden Profile können einen z. B. trapezförmigen oder winkligen Querschnitt mit ebenflächigen Böden erhalten, doch kann der Boden auch gewölbt sein. Bei einem Ausbau dieser Art kann man für das Innenprofil und für das Außenprofil voneinander verschiedene oder gleiche Walzenprofile verwenden. In allen Fällen ist es zweckmäßig, die Profilsohenkel durch entsprechend unterschiedliche Winkelbemessung so auszubilden, daß beim Ineinanderlegen eine federnde Klemmwirkung eintritt. In erster Linie werden für den Ausbau Profile aus Stahl verwendet.
  • Für die Profile kann aber auch ein anderer Werkstoff, insbesondere eine eine ausreichende Festigkeit besitzende Leichtmetallegierung, verwendet werden. Die Profile erhalten im übrigen eine solche Form, daß sie mit den Flanschen unmittelbar aufeinander abgestützt werden können, so daß im Bereich der Verbindung diese auSeinanderliegenden Planschen an der Oberseite durch den Hülsenoberteil und an der Unterseite durch den Hülsenunterteil erfaßt werden, so daß die Verspannungspunkte dicht beieinanderliegen.
  • Die Verbindung nach der Neuerung ist in erster Linie für den Streokenausbau im Grubenbetrieb bestimmt, kann aber auch für Profile im Hoch-, Tunnel-und Brückenbau Verwendung finden. Die Verbindung nach der Neuerung ist ferner für Streckenstempel verwendbar, insbesondere bei solchen Stempeln, die in Verbindung mit dem Türstockausbau gesetzt werden.
  • Weitere bauliche Einzelheiten des Vorschlages gemäß der Neuerung sind nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen veranschaulicht : Fig. 1 zeigt in Ansicht einen Teil zweier, einen Strekkenausbau bildenden Bogen im Bereich ihrer Überlappung, wobei an dem einen Ende der Überlappung eine Spannhülse, an dem anderen Ende der Überlappung ein verspannbarer Führungsring vorgesehen sind ; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie In-Im der Fig.
    Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. 2 ;
    Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Spannhülse mit in dieser angeordneten Profilen in Seitenansicht, teils im Schnitt ; Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4 ; Fig. 6 zeigt den Unterteil der Spannhülse nach Fig. 4 in Seitenansicht mit einer gegenüber Fig. 4 geänderten Abstützung der Spannschrauben.
  • Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen bestehen das Innenprofil 1 und das Außenprofil 2 aus dem gleichen Walzprofil. Die Profile legen sich mit ihren kurz bemessenen Flanschen 3 aufeinander, während zwischen den Boden 4 ein Zwischenraum 5 verbleibt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, werden die Profile 1 und 2 in dem Überlappungsbereich, d. h. in dem Bereich, in welchem die gegeneinandergerichteten Endabschnitte der beiden Profile ineinanderliegen, durch eine Spannhülse 6a, 6b und einen geteilten Führungsring 7 verbunden und gegeneinandergepreßt bzw. aneinander geführt.
  • Die Spannhülse besitzt einen niedergezogenen Ansatz 6c, gegen welchen die Stirnseite des Innenprofils 1 anliegt, derart, daß bei der Relativverschiebung der Profile 1 und 2 die Spannhülse von dem Profil 1 mitgenommen und auf dem anderen Profil verschoben wird. Am Ende des Außenprofile 2 ist der Spannring 7 vorgesehen, welcher verhindert, daß sich dieses Profilende von dem anderen Profil abhebt. Die Anordnung von Spannhülsen 6a, 6b und Spannring 7 kann auch in umgekehrter Weise erfolgen. In diesem Falle ist eine dem Ansatz 60 entsprechende Stützfläche am Hülsenunterteil vorzusehen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 besteht die Spannhülse aus dem Oberteil 6a und dem Unterteil 6b. Die Teile 6a und 6b besitzen einen etwa U-förmigen Querschnitt. Der Oberteil 6a ist beispielsweise aus einem Blechstück von etwa 3 bis 5 mm Wandstärke gebogen und liegt mit dem Steg 8a auf den Oberseiten der Flanschen des Innenprofils 1 auf. Die Seitenschenkel 8b des Oberteils sind unmittelbar neben den Außenseiten der Profilflansohen 3 abwärts geführt bis etwa zu der Unterseite der Flanschen des Außenprofile 2. Die Enden der Seitenschenkel 8b sind zu kurzen Flanschen 9 nach außen abgebogen. In diesen Flanschen 9 sind an jeder Hülsenseite ziiei Löcher 10 vorgesehen, von welchen ein wesentlicher Teil des Querschnitts in Verlängerung der Wandstärke jedes Seitenschenkels 8b liegt.
  • Die Mitte jedes Loches liegt möglichst noch innerhalb des Bereichs der Wandstärke eines Seitenschenkel 8b. Über jedem Loch 10 ist in den Seitenschenkeln 8b eine Durchbrechung 11 vorgesehen, in welche der Kopf 12 kurzer Schraubenbolzen 13 eingreift. Der Kopf 12 der Schraubenbolzen 13 kann langgestreckt oder in anderer weise profiliert sein. Zweckmäßig wird der Kopf derart geformt, daß ein seitlicher Vorsprung bzw. Ansatz 14 in die Durchbrechung 11 eingreift, während über die Breite der Durchbrechung 11 vorstehende Seitenflächen 15 an den Außenseiten der Seitenschenkel 8b anliegen.
  • Nach dem Einsetzen der Schraubenbolzen werden die Löcher 11 an der Oberseite durch Einsatzstücke oder durch Verpressen des Werkstoffes auf einem Teil ihrer Höhe geschlossen, so daß die Schrauben nicht mehr herausgenommen werden können.
  • Der Durchmesser der Schraubenbolzen wird etwa doppelt so groß, möglichst aber kleiner als die doppelte Wandstärke des Hülsenoberteils 6a gewählt (z. B. 10 mm oder weniger).
  • Der Oberteil 6a besitzt einen abwärts gerichteten, außeneeitig schräg geneigten Ansatz 6c, welcher gegen die Stirnseite des Innenprofils 1 anliegt.
  • Der Hülsenunterteil 6b kann im Gesenk geschmiedet sein. Zweckmäßig wird dieser Hülsenunterteil aber aus genabschnitten eines gewalzten, geflanschten Rinnenprofils gebildet, wobei der Querschnitt dieses Rinnenprofils entsprechend der Querschnittsform des Hülsenunterteils gewählt ist.
  • Ein solches Walzprofil wird in die gewünschten Längenabschnitte zerschnitten (gesägt). Man kann in diesem Falle ohne umständliche Arbeitsmethoden jeder Hülse die gewünschte Länge geben und dabei auch den Unterteil des Führungaringes 7 aus einem solchen kurzen Längenabschnitt des Walzprofils bilden. Der Hülsenunterteil 6b besitzt an den aufwärts gerichteten Seitenschenkeln 16 kurze Planschen 17. In Verlängerung der Seitenschenkel 16 sind oberhalb der Flanschen 17 vorspringende Leisten 18 vorgesehen, die gegen die Unterseiten der Flanschen 3 des Außenprofils gerichtet sind. Die Leisten 18 besitzen eine in Längsrichtung gewölbte Oberfläche 19, auf welcher ein langer, dünner, biegsamer Metallteil 20 mit seiner geneigten Fläche 21 aufliegt. Dieser Metallkeil liegt unmittelbar gegen die Unterseite des Profilflansche an. Die Länge des Keils ist wesentlich größer bemessen als die Länge der Hülse. An dem verjüngten Ende besitzt der Keil auf der der Flanschunterseite des Profils zugekehrten Seite dorn-oder rippenartige Vorsprünge 22.
  • Die in den Flanschen 17 vorgesehenen Löcher 23 sind genau unterhalb der Löcher 10 der Flanschen 9 des Oberteils 6a vorgesehen. Zwischen den Flanschen 9 und 17 ist ein geringer Abstand vorgesehen ; außerdem ist die Leiste 18 so schmal gehalten, daß der Flansch 9 an dieser Leiste vorbei gegen den Flansch 17 angezogen werden kann. Die Leiste 18 liegt außerdem mit ihrem obersten Innenbereich gegen die Außenseite der Stege des Außenprofile 2 an.
  • Aus den Fig. 2 und 5 ist besonders deutlich erkennbar, daß die Rittelachse sämtlicher Schraubenbolzen 13 dadurch besonders nahe an die schmale, den Profilflansch untergreifende Leiste 18 herangelegt worden ist, daß ein wesentlicher Teil des Querschnitts des Bolzens in die Durchbrechungen der Seitenschenkel 8b des Oberteils 6a eingreift.
  • Dadurch liegen die Flanschen, ferner die Angriffspunkte der Schrauben an diesen Flanschen und der Angriffspunkt der Leiste 18 am Profilflansch dicht nebeneinander, eo daß besonders günstige Verspannungskräfte erzielt werden, die selbst bei verhältnismäßig einfacher und. leichter Ausführung der Hülsenteile keine unerwünschten Verformungen zur Folge haben.
  • Bei der Relativverschiebung der Profile 1 und 2 wird die gesamte Hülse von dem Profil 1 auf dem Profil 2 verschoben. Die dünnen Keile 20 werden dabei tiefer in die Verbindung hineingezogen Auf Grund der geometrischen Formgebung des Keils 20, welcher etwas schwächer gebogen ist alB die gewölbte Oberfläche der vorspringenden Leiste 18, erfolgt das Abbiegen des die Vorsprünge 22 tragenden dünneren Keilendes erst dann, wenn der Hülsenunterteil gegen die an dem dickeren Keilende vorgesehene Nase stößt. Zu diesem Zeitpunkt ist die größtmögliche Spannkraft erreicht. Jeder Keil 20 wird an der äußeren Längsseite an den Innenseiten der Flanschen 9 und an den Schraubenbolzen 13 geführt, welche gewissermaßen die Führungsnut für den Keil begrenzen.
  • Die Breite des Keils ist etwa entsprechend der Breite der Unterseite des Profilflansches 3 bemessen. Die Flanschen 17 des Hülsenunterteils sind an der Wurzel, d. h. an der Verbindung mit den Seitenschenkeln 16 und der Leiste 18 verhältnismäßig biegungssteif. An sich sind solche Verstärkungen bekannt. Infolge der durch die besondere Lage der Schraubenbolzen 13 erzielten Verkürzung des auf Biegung wirkenden Hebelarmes können bei der Bauart nach der Neuerung gegenüber den bekannten Vorschlägen für die Flanschen und die Seitenteile geringere Abmessungen gewählt werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist die Hülse ebenfalls in ein Oberteil 6a und ein Unterteil 6b unterteilt, welche Flanschen 9 und 17 besitzen, die durch Schrauben 13 verbunden sind, und zwar in der gleichen @eise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 sind die an dem Unterteil 6b vorgesehenen Leisten 18 unmittelbar gegen die Unterseiten der Flanschen 3 des Außenprofils 2 abgestützt. Die Löcher 23 in den Flanschen 17 sind als Langaugen ausgebildet. Die Unterseite der Flanschen 17 ist in Längsrichtung schräg ansteigend ausgebildet, so daß die Keilfläche 24 entsteht. Zwischen den Schraubenmuttern 25 und jeder Keilfläche 24 ist ein langgestrecktes, keilförmiges Zwischeuelement 26 eingeschaltet, durch welches die Schraubenbolzen 13 hindurchgreifen. Das Zwischenelement 26 ist in Längsrichtung relativ zu den Schraubenbolzen 13 nicht verschieblioh Fig. 6 zeigt, daß an Stelle des keilförmigen Zwischenelementes 26 der Fig. 4 auch keilförmige Unterlegscheiben 26a vorgesehen werden können.
  • Bei den beiden Ausfuhrungsformen nach Fig. 4-6 führen die beiden Teile 6a und 6b der Hülse gemeinsam mit den Profilen 1 und 2 zunächst eine Relativverschiebung durch. Hierbei können sich die in Längsrichtung keilförmigen Planschen 17 quer zu den Schraubenbolzen 13 auf den Keilflächen der Zwischenelemente 26 bzw. der Scheiben 26a entlang schieben bis die Endflächen der Langaugen 23 zur Anlage an den ochraubenbolzen gelangt sind.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß der Spannring 7 fast den gleichen Aufbau hat wie die Spannhülse 6a, 6b.
  • Der Spannring 7 hat etwa die halbe Länge wie die Spannhülse und wird an jeder Seite nur durch eine Schraube 27 zusammengehalten. Diese Schrauben sind im Ober-und Unterteil des Spannringes in genau der gleichen Weise angeordnet wie bei der Spannhülse. Es ist auch der Oberteil des Spannringes nur aus einem dünnen gebogenen Blech hergestellt, welches in den Seitenwänden die Durchbrechungen zur Aufnahme eines Teils des Kopfes der Schraubenbolzen 27 besitzt. In dem Spannring 7 sind keine Schleppkeile angeordnet, und es ist auch nicht erforderlich, eine Relativverschieblichkeit zwischen Ober-und Unterteil vorzusehen. Die Bolzen 27 haben genau die gleiche Größe wie die Bolzen 13 der Spannhülse. Die gleich großen Schraubenmuttern können daher mit Hilfe eines einzigen Schlüssels angezogen oder gelöst werden.
  • An dem Ober-und Unterteil des Spannrings sind an der äußeren Stirnseite nach einwärts gerichtete Ansätze befestigt, welche sich gegen die Stirnseite des Außenprofils 2 abstützen, so daß der Spannring bei der Relativbewegung der Profile 1,2 von dem Außenprofil 2 mitgenommen wird.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Nachgiebige Verbindung für gleichsinnig ineinanderliegende geflanschte Rinnenprofile unter Verwendung einer Spannhülse, die aus einem das Außenprofil untergreifenden U-förmigen Unterteil und einem das Innenprofil übergreifenden U-förmigen Oberteil gebildet ist, welche beide seitliche Flanschen besitzen, die auf jeder Hülsenlängsseite durch Schrauben miteinander verbunden sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die in den Flanschen (9, 1 der beiden Hülsenteile (6a, 6b) vorgesehenen Einstecklöcher (10 und 23) für die Schraubenbolzen (13) mit dem größeren Teil ihres Querschnitts in Verlängerung der Seitenschenkel (8b) des Hillsenoberteils (6a) liegen und daß in den Seitenschenkeln des Hülsenoberteils über den in den Flanschen (9) befindlichen Einstecklöchern (10) Durchbrechungen (11) für die teilweise Aufnahme des Kopfes (12) der Schraubenbolzen (13) vorgesehen sind.
    2. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 1, d adurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die Köpfe (12) der Schraubenbolzen (13) einen in Verlängerung des Bolzenquerschnittes liegenden, in die Durchbrechung (11) des Hülsenoberteils eingreifenden Ansatz (14) besitzen und mit zusätzlichen Seitenflächen (15) beiderseits der Durchbrechunggen (11) gegen den Seitenschenkel (8b) des Hülsenoberteils abgestützt sind (Fig. 3).
    3. Nachgiebige Verbindung nach Ansprüchen. 1 und 2, d g e k e n n z e i c h n e t, daß die Durchbrechungen (11) in den Seitenschenkeln des Oberteils (6a) über den Köpfen (12) der eingesetzten Schrqubenbolzen (13) Z>
    durch Einsatzstüoke oder durch aus dem Seitenteil herausge- preßtenWerkstoff um ein solches Maß geschlossen sind, daß die Schraubenbolzen gegen Herausfallen gesichert sind. 4. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 19 d a- durch gekennzeichnet, daß die gelochten Flanschen (9) des Oberteils (6a) etwa in der Ebene der Un- teraeite der Planschen (3) des Außenprofils (2) und die abge- flachten Seiten der SchrsubenkSpfe (12) seitlich dieer Pro- filflanschen (3) liegend angeordnet sind, und dass der HUlsen- unterteil (6b) mit innenseitig seiner Flanschen (17) liegenden gegen die Unterseite der Flanschen (3) des Außenprofile (2) vorspringenden Leisten (18) gegen die Profilflansche-"gege- benenfalls mittelbar-abgestutzt ist. 5. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der nmsenunterteil (6b) aus einem vorzugsweise aus ge- walzenRinnprofilabschnitten gebildeten Pörmkorper und der Hülsenoerteil (6a) ans einem dünnwandigen (B. B. 3-5 mm starken) mit gbhrten der gestanzten Durchbrechungen ver- sehenen gebogenen Blech gebildet ist 6. liaehgleb VerbindungnaohAnspruch4t &*"' dur<sh gekennsiehnet daß neben da ? lan sehen (9) des Hulsenobertellä (6a) ein von diesen Flanschen und den Schraubenbolzen (l) Begrenzter FubrungspaMS : für einen dünnen, biegsaEien/aehr flachen Metallkeil (20 vorge- sehen ist, welcher jmisohen der Flaxtsohenuntareite dea Außen- profils (2) und der Leistenoberseite des EUlgunterteils (6b) eingespannt ist und eine grdßere Länge als die Hülse besitzt. 7. Nachgiebige Verbindung nach Anspruoh 6 t d a- durchgekennzeichnete das der Keil (20) an seinem verjüngten Ende nit gegen die Profilflanaehimter aoite gerichteten dorn-gdee zippenartigen VorsprUngen (22) versehen und mit seiner kilforsden Unterseite auf einer tn Längariohtung gewölbten Oberfäche (19) der Leiste (1) S Bulaenutterteile gefuhrt iet. Rllse ert
    8. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 4, d du ob g k e n n z e i o h n e t, daß die Leisten (18) des Hülsenunterteils (6b) unmittelbar gegen die Flanschenunterseiten des Außenprofils (2) abgestützt und die Unterseiten der Planschen (17) des Hülsenunterteils (6b) in Längsrichtung als Keilflächen (24) ausgebildet sind, und daß die Sohraubenbolzen (13) in Langaugen (23) der Flanschen (17) des Hülsenunterteile geführt und die Schraubenmuttern (25) mit keilförmigen Scheiben (26a) oder einem etwa über die Länge der Hülse rei- absenden keilförmigen Zwischenelement (26) gegen die Keilflä-* chen der Flansche des Hülsenunterteils verspannt sindtderartt daß bei einer Relativbewegung der Hülsenteile in deren Bs
    richtung eine Zunahme der Spannkraft bewirkt wird.
    9. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß einer der beiden Hülsenteile (6a, 6b) in an sich bekanntter Weise durch einen stirnseitigen Anschlag (6c) mit der Stirnseite eines der verspannten Profile gekuppelt ist.
    10. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, bei welcher an einem Ende des Überkappungsbereiche ein geteilter Führungsring vorgesehen ist, welcher durch mindestens eine Schraube verspannt inte 4 a d u z o X gekennzeichnet, daß die Schraube (27) des VW2ruxioo* ringes (7) und die Schrauben der Spannhaise dan gleichen Durchmesserbesitsen und die Muttern dieser Schrauben mit Hilfe eines einzigen gemeinsamen Schraubenschlüssels anzeb''- barsind. 11. Nachgiebige Verbindung nach Anspruch 10. d as durchgekennzeiehnet, daß der FührungaaNg (7) den gleichen Aufbau wie die Spannhülse besitzt, do< nur etwa halb so lang wie die Spannhülee bmessn und SMf derSeife durch eine Schraube verbunden ist.
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