DE175183C - - Google Patents

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DE175183C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/02Footwear stitched or nailed through

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

bets
Sigt b-tyt
KAISERLICHES
PATENTAMT. Y&
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, beispielsweise Schuhen, Stiefeln, Stiefeletten o. dgl. m., bei welchem die Ränder des Oberleders während der Vernähung mit der Brandsohle mittels eines steifen Verbindungskörpers vorübergehend durch Heftzwecken (Täcks) zusammengehalten werden, so daß das Werkstück die eingezwickte Form behält.
Bei den bekannten Verfahren dieser Art wurde der die Heftzwecken festhaltende Ver^ bindungskörper bisher auf die Innenseite der Brandsohle gelegt. Infolgedessen wurde diese durch die Zwecken durchbohrt und konnte nach durchlaufener Hauptsohle nicht mehr das Eindrängen von Nässe in das Innere des Schuhes verhindern.
Als zweiter Übelstand zeigte sich bei der Unterbringung des Verbindungskörpers auf die Innenseite der Brandsohle die Schwierigkeit, den Leisten zu entfernen. Denn um den Verbindungskörper während des Nageins festzuhalten, muß er bei dieser Anordnung durch Vorsprünge des Leistens
2_ bezw. in einer Vertiefung desselben gehalten werden.· Hierdurch wirkt er bei Entfernung des Leistens wie eine Verriegelung, und es kann durch ihn hierbei leicht eine Verzerrung des Schuhkörpers hervorgerufen werden. Ferner macht bei dieser Anordnung die Entfernung des Verbindungskörpers bei engen Stiefelschäften Schwierigkeiten. Und endlich kann es auch leicht vorkommen, daß beim Durchnähen die Brandsohle mit dem
3g Verbindungskörper vernäht wird, weil dieser beim Nähen nicht sichtbar ist.
Alle diese Übelstände werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß der Verbindungskörper auf der Außenseite der Brandsohle verwendet wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist das Verfahren nach vorliegender Erfindung in zwei Schnitten veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι das Schuhwerk vor und Fig. 2 nach der Vernähung.
Die Ränder des Oberleders α werden über dem Leisten b auf einen Verbindungskörper d gezwickt, welcher gemäß der Erfindung auf die Außenseite der Brandsohle gelegt wird. Die Zwecken/" werden hierbei zweckmäßig nach innen geneigt eingetrieben, um größeren Widerstand gegen Lockerung zu bieten. Die Ränder des Verbindungskörpers sind abgeschärft, um einen sanften Übergang des Oberleders von dem Verbindungskörper auf den Leisten zu vermitteln.
Nach Eintreibung der Zwecken wird der Leisten aus dem Werkstück herausgenommen; das Oberleder α wird hierauf mit der Brandsohle c auf der Durchnähmaschine mittels der Naht e (Fig. 2) verbunden, wobei der steife Verbindungskörper d dem Werkstück die eingezwickte Form erhält.
Nach der Vernähung werden die Heftzwecken f ausgezogen, der Verbindungskörper d wird entfernt und der Schuh in üblicher Weise durch Befestigung der Laufsohle fertiggestellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Schuhen, bei welchem die Ränder des Oberleders
    während ihrer Vernähung mit der Brandsohle durch einen steifen Verbindungskörper vorübergehend zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskörper auf der Außenseite der Brandsohle verwendet wird, zum Zwecke, das Durchlochen der Brandsohle zu vermeiden, die Entfernung des Leistens und des Verbindungskörpers zu erleichtern und das Vernähen des Verbindungskörpers mit der Brandsohle zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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