DE196779C - - Google Patents

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DE196779C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B9/00Footwear characterised by the assembling of the individual parts
    • A43B9/02Footwear stitched or nailed through

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KATSFRt feH£j£
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk.
Fig. ι zeigt den Grundriß eines auf einem Leisten durch Zwecken befestigten Rahmens, Fig. 2 zeigt den Querschnitt des Rahmens, Fig. 3 den Querschnitt eines fertigen Schuhes und Fig. 4 den Grundriß eines aus mehreren Stücken zusammengesetzten Rahmens.
Der Rahmen oder Lederstreifen ι wird an
ίο seiner Innenkante geschlitzt, so daß zwei Lippen entstehen. Die eine Lippe 2 wird aufwärts gebogen und die andere Lippe 3 durch Zwecken oder Speile 4 auf dem Leisten 5 befestigt (Fig. 1). Der Absatz 6 wird dann gleichfalls am Leisten durch Zwecken befestigt, worauf in den Rahmen eine Einlage oder Füllboden 16. aus Leinwand, dünnem Leder o. dgl. eingelegt und darauf das Oberleder über den Leisten gezogen wird.
Das Oberleder wird in seiner richtigen Lage dadurch gehalten, daß es am Absatz durch Zwecken befestigt wird. Die Befestigung des Füllbodens 16 und de.s Oberleders geschieht dadurch, daß Stiche 8 durch den Rand 7 des Oberleders, durch die Lippe 2 des Rahmens und durch den Rand des Füllbodens 16 durchgenäht werden, worauf das so teilweise fertiggestellte Schuhwerk von den Leisten genommen wird.x In die Höhlung des Füllbodens wird Kork öder anderes Füllmaterial 17 eingelegt, worauf die Laufsohle 9 mit Hilfe einer gewöhnlichen Sohlennähmaschine angenäht wird. Der Füllboden dient dazu, hierbei den Rahmen 1 und den Rand 7 des Oberleders zu halten. .
Der Rahmen 1 kann aus einem Stück, gefertigt sein, in welchem Falle es zweckmäßig ist, ihn an zwei Stellen an der Zehenspitze teilweise einzuschneiden, so daß der Rahmen an der Spitze bequem gebogen werden kann. Der Rahmen kann aber auch aus zwei oder mehreren Stücken zusammengesetzt sein (Fig. 1 und 4), in welchem Falle jedes Stück des Rahmens entsprechend der Form des Leistens so geschnitten wird, wie in Fig. 4 angedeutet ist. Hierbei kommen schräge Schnitte 12 und 13 in Anwendung, welche nach entgegengesetzter Richtung schräg verlaufen.
Wird ein linkes Rahmenstück 10 und ein rechtes 11 auf der zugehörigen Kante des Leistens befestigt (Fig. 1), so treffen die schrägen Schnitte 12 und 13 an der Zehenspitze des Leistens zusammen und bilden somit einen zusammenhängenden Streifen 1, und wenn der Rahmen rings um den Leisten laufen soll, so müssen die Schnitte so verlaufen, daß sie eine ähnliche gute Verbindungsstelle an dem Absatz' oder an einem anderen Teile des Leistens bilden.
60

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß ein an
    Lage
    seiner Innenkante geritzter Rahmen (ι) durch in den. Riß eingetriebene Zwecken (4) auf dem Leisten befestigt, das Oberleder über den Leisten gezogen und der Rand (7) des Oberleders mit der aufgebogenen Rißlippe (2) des Rahmens (1) vernäht (8) wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den von dem Rahmen (i) eingeschlossenen Raum eine Einlage (16) eingelegt, deren Rand zusammen mit dem Rand (7) des Oberleders und der Rißlippe (2) des Rahmens (1) vernäht (8) wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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