DE174812C - - Google Patents

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DE174812C
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pressure
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/10Drives for forging presses
    • B21J9/12Drives for forging presses operated by hydraulic or liquid pressure
    • B21J9/16Drives for forging presses operated by hydraulic or liquid pressure in conjunction with steam or gas power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Dampftreibvorrichtungen für hydraulische Pressen oder ähnliche Maschinen, und zwar insbesondere auf solche, bei welchen die
.5 Kolbenstange des Ubersetzerkolbens gleichzeitig den Plunger der oberhalb des Dampftreibers angeordneten hydraulischen Presse bildet, und bei denen in der Ruhelage Preßstempel und Dampfkolben in der Tieflage
ίο sich befinden. Derartige Maschinen arbeiten häufig mit Betriebspausen, während welcher die Wandungen des Dampfzylinders sich stark abkühlen, so daß bei Wiederaufnahme der Arbeit eine sehr starke Kondensation des Frischdampfes im Zylinder eintritt, welche sehr störend wirkt. Der vorliegenden Erfindung gemäß ist nun, um eine Abkühlung des Zylinders ohne Anwendung eines besonderen Heizmantels zu verhüten, die Einrichtung derart getroffen, daß die eine (untere) Kolbenseite dauernd mit der Frischdampfleitung in Verbindung steht, d. h. gar nicht gesteuert wird, während die andere Kolbenseite während des Rückganges und der etwaigen Arbeitspause mit der Frischdampfleitung durch die Steuerung verbunden wird. Diese Einrichtung kann auch vorteilhafte Anwendung finden bei der Anordnung mehrerer konachsial hintereinander und in Verbundwirkung zueinander stehender Dampftreibzylinder. Es muß bemerkt werden, daß es bekannt ist, bei dampfhydraulischen Maschinen mit zur Zurückführung des Preßstempels und des Ubersetzerkolbens dienenden Rückzugzylindern einen Druckausgleich am Ende des. Arbeitshubes dadurch herbeizuführen, daß man· den Dampf von der einen Übersetzerkolbenseite auf die andere übertreten läßt und gleichzeitig die Verbindung mit der Frischdampfleitung unterbricht. Diese bekannte Einrichtung hat den Nachteil einer komplizierteren Steuerung und dient lediglich dazu, die Arbeitsleistung der Rückzugzylinder zu verringern, ohne jedoch eine intensive Heizung des Zylinders mit Frischdampf während der Ruhepause zu ermöglichen, welche gerade den Hauptzweck der vorliegenden Einrichtung bildet.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschlitz durch eine einzylindrische Maschine und das daran angebrachte Steuerventil.
Fig. 2 ist ein Längsschlitz durch eine Verbundmaschine, und
Fig. 3 ist ein durch das Steuerventil dieser Maschine gelegter Schnitt, dessen Schnittebene vor der Schnittebene der Fig. 2 liegt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist das untere Ende des Dampfzylinders a, in dem der Druckübersetzerkolben b mit der nach oben verlängerten Kolbenstange c arbeitet, durch die Leitung d direkt, d. i. ohne Zwischenschaltung eines Ventiles mit der Dampf quelle, verbunden. Am oberen Ende steht der Zylinder durch einen Kanal e mit dem Gehäuse f des Steuerventils in Verbindung, das einen Dampfeinlaß g und einen Auslaß h besitzt.
Wenn nach Vollendung des Arbeitshubes das Kolbenventil i abwärts bewegt wird, so strömt durch den Kanal e Frischdampf in den Zylinder α über den Kolben b, und dieser geht in die dargestellte Tieflage bezw. bleibt
in dieser unter dem Einfluß des konstanten, auf den Preßstempel von oben ausgeübten Druckes und des Gewichtes der sämtlichen beweglichen Teile. Während der etwaigen Arbeitspause findet nun, da beide Kolbenseiten mit der Frischdampfleitung in Verbin-• dung stehen, eine intensive Heizung des Zylinders statt. Wird darauf das Ventil i gehoben, so wird dadurch der Kanal e mit dem
ίο Auslaß h in Verbindung gesetzt, und der Dampf strömt oberhalb des Kolbens b aus dem Zylinder α aus, während der volle, auf die Unterseite des Kolbens b wirkende Dampfdruck den Kolben samt dem Preßstempel hebt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist in bekannter Weise ein Niederdruckzylinder a1 über und konachsial mit dem Hochdruckzylinder α angeordnet. Der KoI-
ben b des letzteren ist*" durch seine Kolbenstange c mit dem Kolben b des Niederdruckzylinders verbunden, dessen Kolbenstange c1 nach oben verlängert ist und den hydraulischen Kolben trägt bezw. bildet.
Das untere Ende des Zylinders α steht auch hier wieder beständig in Verbindung mit der Dampfleitung, während von dem oberen Ende ein Kanal e nach dem Ventilgehäuse/1 führt. Dieses steht beständig in Verbindung mit der Dampfzuleitung g. Das Kolbenventil i regelt die Verbindung des Kanales e, ferner eines Kanales e1, der in das untere Ende des Niederdruckzylinders führt, und des Auslasses h.
Wird nach vollendetem Arbeitshub das Ventil i nach links bewegt, so tritt Frischdampf durch den Kanal e in den Zylinder a und verbleibt in demselben bis zum nächsten Arbeitshub, so daß der Zylinder intensiv geheizt wird. Wird darauf das Ventil in die rechte Grenzstellung bewegt, so werden die Kanäle e und e1 miteinander in Verbindung gebracht, so daß der Dampf aus dem oberen Ende des Hochdruckzylinders in das untere Ende des Niederdruckzylinders expandiert und beide Kolben hochgehen. "

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Dampftreibvorrichtung für hydraulische Pressen, bei welcher am Ende des Arbeitshubes ein Druckausgleich zwischen den beiden Seiten des Druckübersetzerkolbens stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Kolbenseite dauernd unmittelbar und die andere Kolbenseite während des Kolbenrückganges und im Ruhezustande des Kolbens mit der Frischdampfleitung in \'erbindung steht, zum Zwecke einer intensiven Heizung des Zylinders während des Rückganges und der Arbeitspausen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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