DE173302C - - Google Patents

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DE173302C
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Germany
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butter
plate
kneading
strand
cone
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J17/00Kneading machines for butter, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/80Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis
    • B01F29/87Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis with rotary cylinders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Butterwendevorrichtung für Butterkneter, welche aus einem rotierenden Teller und einem in geeigneter Entfernung von der Knetwalze über dem Teller angeordneten Wender besteht und sich von den bisher bekannten Einrichtungen dadurch unterscheidet, daß als Wender ein der Tellerdrehung entgegengesetzt sich drehender .Vollkegel mit einem Spitzenwinkel von annähernd 900 verwendet wird. Dadurch wird erreicht, daß die Butter in ununterbrochenem Strange gewendet und. aufgerollt wird und eine schärfere Knetung unter der Knetwalze erfährt.
Um das bisher von Hand erfolgte Wenden der Butter auf dem Knetteller aus hygienischen Gründen zu vermeiden, war man bereits dazu übergegangen, das Umwenden des Butter-.stranges von der Maschine selbst ausführen zu lassen, indem man einen pflugscharähn-.liehen Wender, wie er bei der Margarinefabrikation benutzt wird, anwendete. Da jedoch die Butter infolge ihrer klebrigen Konsistenz nicht in derselben Weise wie die talgartige Margarine fortgeschoben werden konnte, so' hat auch diese Einrichtung Eingang in die Praxis nicht gefunden, ebensowenig wie die bekannte, aus einer Flügelwalze bestehende Vorrichtung, welche die Butterplatte abhebt und aus einem geeigneten Abstreicher oder besser Abschneider besteht, welcher die auf dem Flügel befindliche Butterplatte von dem übrigen Teil abtrennt. Beim Drehen der Flügel fallen dann die einzelnen Butterplatten auf den jeweilig vorhergehenden Flügel und sollen sich hierbei umwenden. Da jedoch die Butter an den Flügeln haftet, so wird dieses Wenden häufig nicht eintreten. Außerdem weist diese Einrichtung den Übelstand auf, daß die Butterplatten flach gewendet werden, daß sie demnach in gleicher Stärke wieder unter den Kneter kommen, so daß eine nochmalige knetende Wirkung nicht ausgeübt wird. Im Gegensatz hierzu wird durch die vorliegende Einrichtung der auf dem Teller befindliche Butterstrang durch den Wender derart beeinflußt, daß er tütenartig oder spiralig zusammengerollt wird und in diesem Zustande nochmals unter den Kneter gelangt, so daß ein nochmaliges gründliches Durchkneten erfolgt.
Die Butterwendevorrichturig ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar in
Fig. ι in einer Seitenansicht und teilweisem Schnitt, in
Fig. 2 in einer Draufsicht.
Fig. 3 veranschaulicht perspektivisch die Wirkungsweise des Kegels.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem über den Teller b rotierenden hölzernen oder aus einem anderen geeigneten Material bestehenden Kegel a, dessen Drehachse geneigt zum Teller eingestellt ist. Der gegen den sich umgekehrt zum Teller drehenden Kegel vorrückende Butterstrang staut sich am Kegel, klettert senkrecht an demselben hoch, wobei er gleichzeitig von der Kegelfläche nach der Mitte .des Tellers gedrückt wird. Infolge seines Eigengewichtes
und der Zugwirkung des zusammenhängenden Butterstranges steigt der vom Kegel hochgehobene Teil des Stranges nach innen und wendet sich, so daß der Strang tütenförmig aufgerollt erscheint (Fig. 3). In diesem tütenförmig zusammengerollten Zustande gelangt der Strang unter die Knetwalze /, um durch diese nochmals gehörig durchgearbeitet zu werden.
Der Antrieb des Wendekegels kann entweder von Hand oder, wie beispielsweise dargestellt, mittels eines eingekapselten Getriebes e, f, g erfolgen, welches von dem Zahnkranz c des Butterkneters b und dem Kegelrad, d oder auch unabhängig von dem Butterkneter von einer geeigneten Transmission mittels Schnur angetrieben werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Butterwendevorrichtung für Butterkneter mit rotierendem Teller und in geeigneter Entfernung von der Knetwalze über dem Teller angeordnetem Wender, dadurch gekennzeichnet, daß als Wender ein der Tellerdrehung entgegengesetzt sich drehender Vollkegel mit einem Spitzenwinkel von annähernd 900 verwendet wird, zum Zwecke, die Butter in ununterbrochenem Strange zu wenden und aufzurollen und eine schärfere Knetung unter der Knetwalze zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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