DE173288C - - Google Patents

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DE173288C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H1/00Incandescent mantles; Selection of imbibition liquids therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4/. GRUPPEl.
B. DRERUP in MÜNSTER i.W.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1905 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung der zur Herstellung von Gasglühlichtstrümpfen bestimmten Schläuche oder Garne und besteht darin, daß man den Schlauch oder das Garn der Einwirkung von Laugen, Säuren oder Salzlösungen, z. B. der Einwirkung einer genügend starken Natronlauge, unterwirft, so daß ein • sofortiges Zusammenschrumpfen des Schlauches ίο oder Garnes stattfindet. Hierdurch werden in mehrfacher Hinsicht wesentliche Vorteile erreicht.
Man wird in den folgenden Fällen den Schlauch über seine ganze Länge mit den erwähnten Reagentien behandeln:
1. Um den Schlauch dichter oder enger zu machen. Dies ist dann zu empfehlen, wenn der Schlauch bei der Herstellung auf der Strick-, Flecht- oder Häkelmaschine oder auf dem Webstuhl aus technischen Gründen nicht dicht genug, d. h. nicht mit genügend engen Maschen angefertigt werden konnte.
2. Wenn man ein Garn verarbeitet hat, das für den zu erreichenden Zweck zu dünn
3. Wenn man einen Schlauch mit Verengungen dadurch herstellen will, daß man den Schlauch auf eine aus Hartgummi o. dgl. bestehende Form mit Verengungen zieht und ihn hierauf seiner ganzen Länge nach der chemischen Behandlung aussetzt, so daß nach Entfernung der Form der Schlauch die Gestalt der Form aufweist. Man kann auch den Schlauch erst der chemischen Behandlung unterwerfen und ■ ihn hierauf stellenweise dehnen. Das Verfahren läßt sich beispielsweise bei allen auf einem Webstuhl angefertigten Schläuchen, z. B. bei solchen mit Leinwandbindung oder bei Schläuchen aus Drehergewebe, mit großem Vorteil verwenden, um die bekannten Nachteile eines nur zylinderförmigep Glühstrumpfes mit dickem, breitem, unförmigem Kopf zu beseitigen. Es sind zwar bereits gewebte Schläuche mit Verengungen bekannt, doch ist ihre Herstellung mit großen technischen Schwierigkeiten verbunden. Auch besteht bei den aus solchen Schläuchen hergestellten Strümpfen der Übelstand, daß durch die gewebte Verengung eine Garnverminderung beim Kopf des Glühkörpers eintritt, weil dort der Schuß kürzer ist, wodurch der Körper an Haltbarkeit verliert. Durch die vorbeschriebene chemische Behandlung kann nun gleichfalls die gewünschte Verengung, aber ohne die genannten Nachteile, erzielt werden. Es besteht sogar noch der Vorteil, daß am Kopfteil die Garnstärke am größten genommen werden kann.
4. Wenn man einen dehnbaren Schlauch erhalten will.
Für folgende Zwecke braucht die chemische Behandlung der Schläuche sich nur auf einen Teil der Strumpflänge zu erstrecken:
i. Um eine Verstärkung und Verengung der Maschen nur am Kopfteil des Strumpfes herbeizuführen. Die chemische Behandlung hat gegenüber der bisher üblichen maschinellen Herstellungsweise den Vorteil, daß erstere
(2. Auflage, ausgegeben am 6. August igogj
nicht, wie letztere, an bestimmten abgepaßten Stellen des Schlauches vorgenommen werden muß, sondern an jeder beliebigen Stelle möglich ist, wodurch die Abfälle verringert werden.
2. Um stellenweise in dem Schlauch Verengungen dadurch herzustellen, daß man nur die zu verengenden Stellen mit der Lauge anfeuchtet.
ίο Das Garn kann apch vor seiner Verarbeitung in der beschriebenen Weise chemisch behandelt werden, wodurch ein Schlauch entsteht, der eine größere Dehnbarkeit besitzt als einer, welcher aus Garn angefertigt ist, das dieser chemischen Behandlung nicht unterworfen wurde. Das Garn, welches zum Anfertigen des Schlauches verwendet wird, wird nur zum Teil, z. B. das Schußgarn, chemisch behandelt, wodurch erreicht wird, daß der Schlauch in der Richtung, in welcher die ehemisch behandelten Fäden liegen, größere Dehnbarkeit besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Behandlung der zur Herstellung von Gasglühlichtstrümpfen bestimmten Schläuche oder Garne, dadurch gekennzeichnet, daß man dieselben ganz oder teilweise derart der Einwirkung von genügend starken Laugen, Säuren oder Salzlösungen unterwirft, daß die Strümpfe engmaschiger bezw. stellenweise in ihrem Durchmesser verengt sowie dehnbarer werden.
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