DE173147C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE173147C DE173147C DENDAT173147D DE173147DA DE173147C DE 173147 C DE173147 C DE 173147C DE NDAT173147 D DENDAT173147 D DE NDAT173147D DE 173147D A DE173147D A DE 173147DA DE 173147 C DE173147 C DE 173147C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- torch
- attached
- cap
- chamber
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 7
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- XYFCBTPGUUZFHI-UHFFFAOYSA-N Phosphine Chemical compound P XYFCBTPGUUZFHI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- ZQBZAOZWBKABNC-UHFFFAOYSA-N [P].[Ca] Chemical compound [P].[Ca] ZQBZAOZWBKABNC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000005997 Calcium carbide Substances 0.000 description 1
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 206010053648 Vascular occlusion Diseases 0.000 description 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910052698 phosphorus Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011574 phosphorus Substances 0.000 description 1
- CLZWAWBPWVRRGI-UHFFFAOYSA-N tert-butyl 2-[2-[2-[2-[bis[2-[(2-methylpropan-2-yl)oxy]-2-oxoethyl]amino]-5-bromophenoxy]ethoxy]-4-methyl-n-[2-[(2-methylpropan-2-yl)oxy]-2-oxoethyl]anilino]acetate Chemical compound CC1=CC=C(N(CC(=O)OC(C)(C)C)CC(=O)OC(C)(C)C)C(OCCOC=2C(=CC=C(Br)C=2)N(CC(=O)OC(C)(C)C)CC(=O)OC(C)(C)C)=C1 CLZWAWBPWVRRGI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C9/00—Life-saving in water
- B63C9/08—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
- B63C9/20—Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like characterised by signalling means, e.g. lights
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Seefackeln, und zwar auf eine Methode, Seefackeln
in hängender Stellung anzubringen; die Erfindung" ■ ist besonders anwendbar auf
Fackeln für Rettungsbojen. Der Zweck der Erfindung ist, eine billige, einfache und wirksame Vorrichtung zu schaffen, durch welche
die Fackel leicht losgemacht und gleichzeitig die Verschlüsse an ihren Enden selbsttätig
entfernt werden können, so daß die ins Wasser geworfene Fackel sich sofort entzündet.
Das Losmachen der Fackel oder das öffnen der Enden erfolgt, wenn die Rettungsboje
aus ihrem Halter gelöst, oder wenn die Fackel weggeschleudert wird. .
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Fackel, Fig. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht der oberen Kappe und des' Verschlusses in derselben
Stellung wie in Fig. 1, .
Fig. 4 eine entsprechende Ansicht von Verschluß und Kappe in derselben Stellung wie
in Fig. 2,
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht des oberen Verschlusses, nachdem er herausgerissen oder
die Fackel geöffnet ist.
Der Mittelteil der Fackel 1 ist, wie aus der Zeichnung zu ersehen, zylindrisch, die
Enden 2 und 3 sind halbkugelig geformt und beide mit Öffnungen versehen. Der Hauptkörper
und die Enden können aber irgend eine andere Form, die man wünscht, erhalten.
Rings um die Öffnung in dem unteren Ende 3 läuft ein Kragen 4, der innen mit
Schraubengewinde versehen ist, um die gleichfalls mit Gewinde versehene Kappe 5 aufzunehmen.
Diese besitzt ^ein kleines Loch 6, um den Zutritt von Wasser zu dem im
unteren Teile der Fackel untergebrachten Kalziumkarbid und damit die Entwickelung
von Gas zu ermöglichen.
In der Öffnung des oberen Endes 2 der Fackel ist das übliche Phosphorkalziumgefäß 7
befestigt, das im Inneren mit Schraubengewinde versehen ist, um. die Schraubenkappe 8
aufzunehmen. Diese Kappe 8 besitzt eine Öffnung 9, durch die Wasser zu dem Phosphorkalzium
treten kann, so daß Phosphorwasserstoff entsteht. Die Öffnung 9 ist durch ein Blech IO verschlossen. ■
In der Kammer 7 ist ein mit der Karbidkammer 11 kommunizierendes kurzes Metallrohr
12 befestigt, das als Brenner dient; je nach Wunsch können zwei oder mehr solche
Brenner vorhanden sein. Das Rohr 12 (oder die Rohre oder Brenner, wenn mehrere vorhanden
sind) steht in Verbindung mit der Karbidkammer durch ein Rohr 13, das an
dem Boden der Kammer 7 und in der Kappen befestigt ist. Im Inneren des Fackelkörpers
ist ein Diaphragma 14 angebracht, das die Karbidkammer 11 gegen den Raum 29 abteilt,
in welchem sich das Gas ansammelt. Durch die Rohre 12 und 13 geht ein dünner
Metallstift 15, der am besten biegsam ist und dessen unteres Ende 16 durch die Öffnung 6
der Kappe 5 hindurchgeht und zweckmäßig
ein wenig aus dieser hervorragt. Dieses Ende 16 des Stiftes 15 ist in der Kappe 5 mit
Mennige, Weichlot oder dergleichen dicht in. die Öffnung 6 eingesetzt.
Das obere Ende 17 des Stiftes 15 geht durch die Decke 18 des Verschlußbleches 10
hindurch und ist an diesem befestigt; das Ende 18 ist durch Weichlot oder dergleichen
über der öffn-ung 9 in der Kappe 8 mit
dieser fest verbunden. Auf die Kappe: 8 ist ein Fortsatz 18, 19 aufgesetzt, der so gebogen ist, daß er durch einen Ring 20 hindurchreicht,
an dem die Fackel aufgehängt wird. Diese Einrichtung, hat den Zweck, den
Verschluß abzureißen, wenn die Fackel mit der Rettungsboje ins Wasser geworfen wird.
Um das Gewicht der aufgehängten Fackel
zu tragen und zu verhindern, daß ein Zug auf.Teil 18 des Verschlusses und also auch
auf den Stift 16 in der Öffnung 6 ausgeübt werde, ist quer über dem Teil 18 ein starker
Draht 21 befestigt, dessen Enden 22, 23 auf beiden Seiten des Verschlußbleches herausragen
und durch ösen oder Ringe 24, 25 gehen, die in die Kappe 5 eingeschraubt oder
sonstwie daran befestigt sind. Wie man sieht, wird infolgedessen das ganze Gewicht der aufgehängten
Fackel durch den Draht 21 getragen. Im Innern der Kappe 5 ist ferner die
Hülse 26 befestigt, durch die der untere Teil des Stiftes 15 hindurchgeht und die daher
diesem Stifte als Führung, gleichzeitig aber als Zuleitung für das in das Innere der Karbidkammer
11 zu führende Wasser dient, wenn die Verschlüsse entfernt sind. An dem
■ Deckel 5 ist mit Hilfe von Ösen oder Ringen 28 ein Ring 27 angelenkt, durch den die
Fackel mit Hilfe eines Strickes, einer Kette oder dergleichen an einer Rettungsboje befestigt
werden kann.
Die Fackel wird mit Hilfe eines Taues, der durch den Ring 20 gezogen wird, in
passender Stellung aufgehängt und die Rettungsboje mit ihr durch den erwähnten Ring 27 verbunden, so daß, wenn die Boje
ins Wasser geworfen wird, der durch diesen : Vorgang verursachte Ruck die Enden 22
und 23 des Drahtes 21, der die Fackel trägt, umbiegt und aus den Ösen 24, 25 herausspringen
läßt. Da nun das Ende 19 des Verschlusses fest mit dem Ring 20 verbunden
ist, so wird der Teil 18, der die Öffnung 9 in der Kappe 8 verschlossen hatte, abgerissen
und gleichzeitig der Stift 15, der mit dem Ende 19 des Verschlußbleches fest verbunden
ist, aus dem Körper der Fackel herausgezogen, wie. Fig. 5 darstellt. Auf diese Weise
werden beide Verschlüsse entfernt.
Infolgedessen tritt, sobald die Fackel ins Wasser taucht, Wasser in die Phosphormetallkammer
und durch die Öffnung 6, das Rohr 26 und die Durchbohrungen in Rohr 13 oder
durch die Naht des Rohres 13, die zu diesem Zweck offen gelassen sein kann, in die Karbidkammer
11, wodurch Gas entwickelt wird. Dieses Gas tritt dann durch Öffnungen in dem
Diaphragma 14 in die Kammer 29, oder das Diaphragma wird nur lose in dem Körper
der Fackel angebracht und läßt so das Gas nach der Kammer 29 vorbei. Sobald die
geworfene Fackel wieder an die Oberfläche des Wassers kommt, entzündet sich sofort
der inzwischen gebildete Phosphorwasserstoff, und dieser entzündet gleichzeitig das Gas,
das aus der Kammer 29 durch das Rohr oder den Brenner 12 aufsteigt. Das in der
Kammer 29 sich ansammelnde Gas macht die Fackel schwimmfähig.
Wenn es gewünscht wird, kann man auch den Teil 19 des Verschlußbleches stärker als
den anderen Teil machen, so daß er beim Abreißen des.Verschlusses 18 als Hebel dient
und so das Abreißen erleichtert.
Unter Umständen kann der Ring, an dem die. Fackel aufgehängt wird, mit dem Draht
21 aus einem Stück bestehen oder fest damit verbunden sein, so daß in diesem Falle die
mit dem Verschluß verbundene Öse nichts von dem Gewicht der aufgehängten Fackel trägt, und seine einzige Aufgabe ist, den
Verschluß abzureißen, wenn die Rettungsboje ins Wasser geworfen wird. In diesem Falle
kann diese Schleife entbehrt werden.
Es ist ersichtlich, daß die Enden 22, 23 des Drahtes 21 auch aus ihren Lagern 24, 25
herausgezogen und die Verschlüsse 18 und 16 aufgerissen und entfernt werden können,
wenn man die Fackel mit der Hand losreißt, und daß die Fackel auch für andere Zwecke
als in Verbindung mit einer Rettungsboje gebraucht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Seefackel, deren Verschlüsse beim Abnehmen der Fackel und Hineinwerfen derselben ins Wasser aufgerissen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fackel an einem Fortsatz (18, 19) des Verschlußstückes aufgehängt ist, der so gebogen ist, daß er sich von unten gegen einen no biegsamen Draht (21, 22, 23) legt, der durch ösen (24, 25) gesteckt ist, die in dem Deckel der Fackel angebracht sind, zu dem Zweck,. das Verschlußstück im aufgehängten Zustande der Fackel selbst zu entlasten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173147C true DE173147C (de) |
Family
ID=437981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173147D Active DE173147C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173147C (de) |
-
0
- DE DENDAT173147D patent/DE173147C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2353414A1 (de) | Mit schaft versehener halter fuer karabinerhaken | |
| DE2430996A1 (de) | Festmacheboje | |
| DE173147C (de) | ||
| DE2650820C3 (de) | Stofflöser | |
| DE2141494C3 (de) | Einsatzbeutel für eine zylindrische Schleudertrommel einer Siebzentrifuge mit geschlossenem Boden | |
| DE2217726C3 (de) | Vorrichtung zum Verstopfen des Abstich loches von rotierenden Konvertern | |
| DE260279C (de) | ||
| DE2536549C3 (de) | Vorrichtung zum Auslösen einer Einbruchsicherung | |
| DE1803781U (de) | Drehautomat. | |
| DE102020122261B3 (de) | Weihrauchvorratsbehälter | |
| DE130478C (de) | ||
| DE233580C (de) | ||
| DE218802C (de) | ||
| DE653822C (de) | Packdrahttrommel mit einer Vorrichtung fuer den Abzug des Drahtes | |
| DE26363C (de) | Federhalter mit Tintenbehälter | |
| DE64743C (de) | Sicherheitslampe | |
| DE61117C (de) | Gehäuse zur Aufnahme des Unterfadens bei Doppelsteppstich-Greifer-Nähmaschinen | |
| DE180088C (de) | ||
| DE202431C (de) | ||
| DE168036C (de) | ||
| DE318131C (de) | ||
| AT97754B (de) | Tubenentleerer. | |
| DE231372C (de) | ||
| DE36485C (de) | Revolverbüchse für Nadeln und andere Gegenstände | |
| DE122649C (de) |