DE173147C - - Google Patents

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DE173147C
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torch
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cap
chamber
water
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/20Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like characterised by signalling means, e.g. lights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Seefackeln, und zwar auf eine Methode, Seefackeln in hängender Stellung anzubringen; die Erfindung" ■ ist besonders anwendbar auf Fackeln für Rettungsbojen. Der Zweck der Erfindung ist, eine billige, einfache und wirksame Vorrichtung zu schaffen, durch welche die Fackel leicht losgemacht und gleichzeitig die Verschlüsse an ihren Enden selbsttätig entfernt werden können, so daß die ins Wasser geworfene Fackel sich sofort entzündet. Das Losmachen der Fackel oder das öffnen der Enden erfolgt, wenn die Rettungsboje aus ihrem Halter gelöst, oder wenn die Fackel weggeschleudert wird. .
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Fackel, Fig. 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht der oberen Kappe und des' Verschlusses in derselben Stellung wie in Fig. 1, .
Fig. 4 eine entsprechende Ansicht von Verschluß und Kappe in derselben Stellung wie in Fig. 2,
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht des oberen Verschlusses, nachdem er herausgerissen oder die Fackel geöffnet ist.
Der Mittelteil der Fackel 1 ist, wie aus der Zeichnung zu ersehen, zylindrisch, die Enden 2 und 3 sind halbkugelig geformt und beide mit Öffnungen versehen. Der Hauptkörper und die Enden können aber irgend eine andere Form, die man wünscht, erhalten.
Rings um die Öffnung in dem unteren Ende 3 läuft ein Kragen 4, der innen mit Schraubengewinde versehen ist, um die gleichfalls mit Gewinde versehene Kappe 5 aufzunehmen. Diese besitzt ^ein kleines Loch 6, um den Zutritt von Wasser zu dem im unteren Teile der Fackel untergebrachten Kalziumkarbid und damit die Entwickelung von Gas zu ermöglichen.
In der Öffnung des oberen Endes 2 der Fackel ist das übliche Phosphorkalziumgefäß 7 befestigt, das im Inneren mit Schraubengewinde versehen ist, um. die Schraubenkappe 8 aufzunehmen. Diese Kappe 8 besitzt eine Öffnung 9, durch die Wasser zu dem Phosphorkalzium treten kann, so daß Phosphorwasserstoff entsteht. Die Öffnung 9 ist durch ein Blech IO verschlossen. ■
In der Kammer 7 ist ein mit der Karbidkammer 11 kommunizierendes kurzes Metallrohr 12 befestigt, das als Brenner dient; je nach Wunsch können zwei oder mehr solche Brenner vorhanden sein. Das Rohr 12 (oder die Rohre oder Brenner, wenn mehrere vorhanden sind) steht in Verbindung mit der Karbidkammer durch ein Rohr 13, das an dem Boden der Kammer 7 und in der Kappen befestigt ist. Im Inneren des Fackelkörpers ist ein Diaphragma 14 angebracht, das die Karbidkammer 11 gegen den Raum 29 abteilt, in welchem sich das Gas ansammelt. Durch die Rohre 12 und 13 geht ein dünner Metallstift 15, der am besten biegsam ist und dessen unteres Ende 16 durch die Öffnung 6 der Kappe 5 hindurchgeht und zweckmäßig
ein wenig aus dieser hervorragt. Dieses Ende 16 des Stiftes 15 ist in der Kappe 5 mit Mennige, Weichlot oder dergleichen dicht in. die Öffnung 6 eingesetzt.
Das obere Ende 17 des Stiftes 15 geht durch die Decke 18 des Verschlußbleches 10 hindurch und ist an diesem befestigt; das Ende 18 ist durch Weichlot oder dergleichen über der öffn-ung 9 in der Kappe 8 mit dieser fest verbunden. Auf die Kappe: 8 ist ein Fortsatz 18, 19 aufgesetzt, der so gebogen ist, daß er durch einen Ring 20 hindurchreicht, an dem die Fackel aufgehängt wird. Diese Einrichtung, hat den Zweck, den Verschluß abzureißen, wenn die Fackel mit der Rettungsboje ins Wasser geworfen wird.
Um das Gewicht der aufgehängten Fackel
zu tragen und zu verhindern, daß ein Zug auf.Teil 18 des Verschlusses und also auch auf den Stift 16 in der Öffnung 6 ausgeübt werde, ist quer über dem Teil 18 ein starker Draht 21 befestigt, dessen Enden 22, 23 auf beiden Seiten des Verschlußbleches herausragen und durch ösen oder Ringe 24, 25 gehen, die in die Kappe 5 eingeschraubt oder sonstwie daran befestigt sind. Wie man sieht, wird infolgedessen das ganze Gewicht der aufgehängten Fackel durch den Draht 21 getragen. Im Innern der Kappe 5 ist ferner die
Hülse 26 befestigt, durch die der untere Teil des Stiftes 15 hindurchgeht und die daher diesem Stifte als Führung, gleichzeitig aber als Zuleitung für das in das Innere der Karbidkammer 11 zu führende Wasser dient, wenn die Verschlüsse entfernt sind. An dem ■ Deckel 5 ist mit Hilfe von Ösen oder Ringen 28 ein Ring 27 angelenkt, durch den die Fackel mit Hilfe eines Strickes, einer Kette oder dergleichen an einer Rettungsboje befestigt werden kann.
Die Fackel wird mit Hilfe eines Taues, der durch den Ring 20 gezogen wird, in passender Stellung aufgehängt und die Rettungsboje mit ihr durch den erwähnten Ring 27 verbunden, so daß, wenn die Boje ins Wasser geworfen wird, der durch diesen : Vorgang verursachte Ruck die Enden 22 und 23 des Drahtes 21, der die Fackel trägt, umbiegt und aus den Ösen 24, 25 herausspringen läßt. Da nun das Ende 19 des Verschlusses fest mit dem Ring 20 verbunden ist, so wird der Teil 18, der die Öffnung 9 in der Kappe 8 verschlossen hatte, abgerissen und gleichzeitig der Stift 15, der mit dem Ende 19 des Verschlußbleches fest verbunden ist, aus dem Körper der Fackel herausgezogen, wie. Fig. 5 darstellt. Auf diese Weise werden beide Verschlüsse entfernt.
Infolgedessen tritt, sobald die Fackel ins Wasser taucht, Wasser in die Phosphormetallkammer und durch die Öffnung 6, das Rohr 26 und die Durchbohrungen in Rohr 13 oder durch die Naht des Rohres 13, die zu diesem Zweck offen gelassen sein kann, in die Karbidkammer 11, wodurch Gas entwickelt wird. Dieses Gas tritt dann durch Öffnungen in dem Diaphragma 14 in die Kammer 29, oder das Diaphragma wird nur lose in dem Körper der Fackel angebracht und läßt so das Gas nach der Kammer 29 vorbei. Sobald die geworfene Fackel wieder an die Oberfläche des Wassers kommt, entzündet sich sofort der inzwischen gebildete Phosphorwasserstoff, und dieser entzündet gleichzeitig das Gas, das aus der Kammer 29 durch das Rohr oder den Brenner 12 aufsteigt. Das in der Kammer 29 sich ansammelnde Gas macht die Fackel schwimmfähig.
Wenn es gewünscht wird, kann man auch den Teil 19 des Verschlußbleches stärker als den anderen Teil machen, so daß er beim Abreißen des.Verschlusses 18 als Hebel dient und so das Abreißen erleichtert.
Unter Umständen kann der Ring, an dem die. Fackel aufgehängt wird, mit dem Draht 21 aus einem Stück bestehen oder fest damit verbunden sein, so daß in diesem Falle die mit dem Verschluß verbundene Öse nichts von dem Gewicht der aufgehängten Fackel trägt, und seine einzige Aufgabe ist, den Verschluß abzureißen, wenn die Rettungsboje ins Wasser geworfen wird. In diesem Falle kann diese Schleife entbehrt werden.
Es ist ersichtlich, daß die Enden 22, 23 des Drahtes 21 auch aus ihren Lagern 24, 25 herausgezogen und die Verschlüsse 18 und 16 aufgerissen und entfernt werden können, wenn man die Fackel mit der Hand losreißt, und daß die Fackel auch für andere Zwecke als in Verbindung mit einer Rettungsboje gebraucht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Seefackel, deren Verschlüsse beim Abnehmen der Fackel und Hineinwerfen derselben ins Wasser aufgerissen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fackel an einem Fortsatz (18, 19) des Verschlußstückes aufgehängt ist, der so gebogen ist, daß er sich von unten gegen einen no biegsamen Draht (21, 22, 23) legt, der durch ösen (24, 25) gesteckt ist, die in dem Deckel der Fackel angebracht sind, zu dem Zweck,. das Verschlußstück im aufgehängten Zustande der Fackel selbst zu entlasten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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