DE64743C - Sicherheitslampe - Google Patents

Sicherheitslampe

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Publication number
DE64743C
DE64743C DENDAT64743D DE64743DA DE64743C DE 64743 C DE64743 C DE 64743C DE NDAT64743 D DENDAT64743 D DE NDAT64743D DE 64743D A DE64743D A DE 64743DA DE 64743 C DE64743 C DE 64743C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
teeth
rotation
tubes
ratchet teeth
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64743D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. GRUBE in Hamburg, Albertstrafse Nr. 9
Publication of DE64743C publication Critical patent/DE64743C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L23/00Non-electric hand-lamps for miners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Erfindung besteht in der Herstellung eines Verschlusses für Sicherheitslampen, welcher dadurch geöffnet wird, dafs die verschlossene Lampe der Einwirkung der Centrifugalkraft ausgesetzt wird, indem man sie auf einer geeigneten Vorrichtung um ihre Längsachse rotiren läfst, bis bei Erreichung einer bestimmten Tourenzahl das den Verschlufs bewirkende Gesperr ausgelöst wird.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 im Aufrifs . und Grundrifs im Schnitt die geschlossene und Fig. 3 und 4 ebenfalls im Aufrifs und Grundrifs im Schnitt die geöffnete Lampe. Fig. 5 zeigt in verjüngtem Mafsstabe die geschlossene Lampe in Verbindung mit einer zum Oeffhen derselben dienenden Vorrichtung.
A ist der Oelbehälter der Lampe, in dessen oberem Boden A1 sich die Füllöffnung 0 befindet, welche von der das Dochtrohr ^1 tragenden Scheibe % verschlossen ist, indem diese durch den mit Gewinde versehenen Rand r1 der das Glas g tragenden Scheibe r auf die Oeffnung ο niedergeprefst wird.
Das Glas g wird durch einen Ring η . (siehe Fig. 5) gegen r niedergehalten, welcher durch die Verbindungsstangen n1 mit einem Ring R fest verbunden ist, der mit seinem äufseren Gewinde in den Rand Ä2 des Behälters A eingeschraubt ist und innen die Sperrzähne i trägt, in welche zwei um Zapfen k des Bodens A1 drehbare Sperrkegel ssl einfassen und dadurch das Zurückdrehen
verhindern.
des Ringes R Die Scheibe r kann auch mit dem
Ring
ausgeführt
sein, oder es kann auch für sich ein Stück bilden.
fest verbunden und in diesem Falle der Rand r1 ohne Gewinde
letzterer Rand r1
Der Zugang zur Füllöffnung ist, wie ersichtlich, unmöglich, so lange der Obertheil B der Lampe mit dem Untertheil,- dem Oelbehälter A, durch den Ring R verbunden ist.
Die Sperrzähne s s1, welche das Zurückdrehen des Ringes R verhindern, sind in dem durch Boden A1 und Scheibe r, sowie Ring R gebildeten Hohlraum untergebracht und werden durch die Federn / in die Zähne i des Ringes R gedrückt.
Zum Auslösen der Sperrzähne, welche aus Metall hergestellt sind, bedient man sich der in Fig. 5 erläuterten Vorrichtung. Eine Scheibe d, welche von einem Frictionsrad, einem Vorgelege oder anderweitig in schnelle Drehung versetzt werden kann', ist mit den aufrechten Stiften pp1 versehen, über welche die Lampe mit den Rohren ν ν1 gesteckt wird. Letztere sind in dem unteren Boden von A, sowie in A1 vernietet und derart angeordnet, dafs die Stifte pp1 bei der geschlossenen Lampe unter die Sperrzähne s stofsen, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist. Der untere Rand des Behälters, A befindet sich in diesem Falle, wie Fig. 5 zeigt,-in gewissem Abstande von der Scheibe d.
Wird letztere nunmehr in schnelle Drehung versetzt, so werden bei einer gewissen Tourenzahl, z. B. 300 Touren pro Minute, unter Einwirkung der Centrifugalkraft die um k drehbaren Sperrkegel s sl in die in Fig. 4 gezeich-
nete Stellung gelangen und aus den Zähnen i austreten. In diesem Augenblick sind auch die oberen Oeffnungen der Rohre ν v1 von den Sperrkegeln freigeworden und die Lampe sinkt infolge ihres Eigengewichtes an den Stiften ρ pl herunter, wodurch, wie Fig. 3 und 4 darstellen, die letzteren sich hinter die Sperrkegel legen und verhüten, dafs diese wieder in die Zähne i einfallen, so lange sich die Lampe auf den Stiften pp1 befindet. Jetzt kann der Ring R zurückgedreht und der Obertheil der Lampe entfernt werden, wodurch die Füllöffnung 0 freigelegt ist.
Nach erfolgtem Zusammensetzen wird dann die Lampe von den Stiften pp1 abgehoben, worauf die Sperrkegel unter Einwirkung der Federn I in die Zähne i gedrückt werden und dadurch die Lampe verschliefsen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Sicherheitslampe, bei welcher der Verschlufs des Obertheiles B mit dem den Untertheil A bildenden Oelbehälter durch den Eingriff der Sperrzähne s sl in die gezahnte innere Cylinderfläche i des Verschraubungsringes R in solcher Weise erfolgt, dafs dieser Eingriff nur durch die Fliehkraft gelöst werden kann, wenn die Lampe um ihre Längsachse in Umdrehung versetzt wird, wobei dann die Feststellung der Zähne in ihrer ausgelösten Stellung durch in die Rohre ν ν1 geführte Stifte pp1 einer die Lampe aufnehmenden, in Drehung versetzten Scheibe d bewirkt wird, welchen infolge der Drehung der Durchtritt durch die Rohre vv1 freigegeben wird, während diese Rohre im Ruhezustande der Lampe durch die Sperrzähne s s1 geschlossen gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64743D Sicherheitslampe Expired - Lifetime DE64743C (de)

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