DE172883C - - Google Patents

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DE172883C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q9/00Pilot flame igniters
    • F23Q9/02Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 172883 KLASSE Ad. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1905 ab.
Die Erfindung bezweckt das selbsttätige Anzünden und Auslöschen von Gasflammen zu vorausbestimmten Zeiten mit Benutzung elektrischer Zündfunken, die von einem Strome geliefert werden, dessen Erzeugung auf mechanischem Wege durch die gleiche Kraft erfolgt, die das Öffnen und Schließen des Gasabsperrhahnes bewirkt. Denn erst die Verwendung mechanischer Stromerzeuger
ίο zur Bildung von Zündfunken macht, nach Ansicht des Erfinders beispielsweise das selbsttätig gleichzeitige Anzünden aller öffentlichen Laternen einer Stadt in wirtschaftlich befriedigender Weise durchführbar, weil der Materialverbrauch galvanischer Elemente Kosten verursacht, welche durch die erzielte Vereinfachung des Betriebes nicht genügend ausgeglichen werden.
Hierdurch, sowie durch die eingenartige Verbindung eines an jedem Brenner angebrachten und entsprechend eingerichteten Uhrwerkes mit dem Gasabsperrmittel und dem Stromerzeuger unterscheidet sich die Erfindung von bereits bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Einrichtungen, bei denen entweder, falls ein selbsttätiges Öffnen und Schließen des Gashahnes stattfindet, der Stromkreis eines galvanischen Elements während der Bewegung des Gashahnes die Zündurig verursacht, oder, wenn auch mechanische Stromerzeuger für die Zündfunken vorhanden sind, das Zünden und Löschen wieder nicht selbsttätig geschieht. Es besitzt daher keine dieser Vorrichtungen alle Merkmale der Erfindung, nämlich eine Kraftquelle, welche zugleich mit dem mechanischen Stromerzeuger auch das Absperrmittel zu vorbestimmten Zeiten selbsttätig in Bewegung setzt..
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dar, und zwar zeigt Fig. 1 eine Einrichtung mit magnetelektrischern, Fig. 2 eine solche mit influenzelektrischem Stromerzeuger.
Bei beiden Einrichtungen setzt die Triebfeder eines im wesentlichen nach der deutschen Patentschrift 126724 gebauten Uhrwerkes a, durch auf bestimmte Zeiten einstellbare Anschläge ausgelöst, eine Welle b vorübergehend in Bewegung, mit welcher sowohl das Absperrmittel, als auch der Stromerzeuger verbunden ist.
In der Ausführung nach Fig. 1 ist der Stromerzeuger eine magnetelektrische Maschine mit dem Anker c und den Magnetpolen e, f. Der Antrieb des Ankers erfolgt von der Welle b aus, die auch die Bewegung des Gashahnes d vermittelt. Da letztere jeweils nur eine Teilumdrehung der Welle b erfordert, so ist eine Räderübersetzung g, la eingeschaltet, welche die Ankerwelle in der

Claims (1)

  1. gleichen Zeit mehrere ganze Umdrehungen machen läßt. Mit dem Anker c ist eine gegen ihre Lager isolierte Welle i gekuppelt, die über den Gasbrenner hinausreicht und mit einer an zwei gegenüberliegenden Stellen gezahnten Scheibe k versehen ist. Die Zähne dieser Scheibe berühren einen im Bereich des Gasaustritts federnd gelagerten Kontakt /,
    . der durch die Metallteile des Gestelles die
    ίο Verbindung mit den Magnetpolen e,f herstellt. Die Drehung der Scheibe k bewirkt daher ein rasch aufeinander folgendes Kurzschließen und Wiederöffnen des durch die Ankerdrehung erzeugten elektrischen Stromes und damit die Bildung zündfähiger Funken (Öffnungsfunken einer kurzgeschlossen gewesenen Spule). Die Triebfeder der Uhr a ist so bemessen, daß sie einerseits das Gehwerk, welches die Stundenachse in 24 Stunden einmal umlaufen läßt, mindestens 14 Tage lang in Gang zu halten und andererseits der Welle b die erforderliche Bewegung täglich zweimal zu erteilen vermag.
    In der durch Fig. 2 veranschaulichten Ausführung ist die magnetelektrische Maschine durch eine Influenzelektrisiermaschine m, η ersetzt, die von der Welle Z> genau in der gleichen Weise angetrieben wird wie der Anker c bei der Ausführung nach Fig. 1.
    Da jedoch die Spannung der von der Influenzmaschine erzeugten . Elektrizität hoch genug ist, um das Überspringen zündfähiger Funken zu bewirken-, so fällt die besondere Vorrichtung zum Funkenziehen weg, und an ihre Stelle tritt ein gut isolierter Leitungsdraht 0, der von der Maschine zum Brenner führt. Dem freien Ende ρ dieses Drahtes steht im Bereich des Gasaustritts die nicht isolierte am Brenner angebrachte Spitze q gegenüber, so daß die überspringenden Funken das ausströmende Gas entzünden müssen.
    Für Glühlichtbrenner sind besondere Zündflammenbrenner neben dem Hauptbrenner anzuordnen. Das Absperrmittel ist in diesem Falle so eingerichtet, daß die Speisung der Zündflamme nur während seiner Bewegung stattfindet, in den beiden Endstellungen dagegen der Zutritt des Gases zur Zündflamme stets abgesperrt ist. Die Fig. 1 und 3 zeigen die Stellung der Hahnkanäle bei gelöschter, die Fig. 2 und 5 bei brennender Hauptflamme. In Fig. 4 ist die Hahnstellung angegeben, in welcher der Zutritt zur Hauptflamme schon halb offen, der zur Zündflamme noch nicht geschlossen ist. Hierbei ist angenommen, daß der Hahn zum öffnen wie zum Schließen je eine halbe Umdrehung zu machen hat. Die Kanäle können je'doch auch anders gelegt werden, z. B. so, daß das öffnen drei Viertel, das Schließen nur ein Viertel Umdrehung erfordert usw.
    Daß auch beim Zudrehen des Hahnes Zündfunken entstehen und unter Urnständen die Zündflamme einen Augenblick aufleuchtet, ist ohne Belang; denn der etwa damit verbundene Gas- und Arbeitsverlust ist äußerst gering und wird durch die erzielte Einfachheit der Einrichtung reichlich aufgewogen.
    Pate ν τ-A N SPRU c H :
    Elektrische Zündvorrichtung für Gasbrenner, deren Absperrmittel von der Triebfeder eines Uhfwerkes zu vorbestimmten Zeiten mittels einer von der Triebfeder für kurze Zeit in Bewegung gesetzten Welle selbsttätig geöffnet oder geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (b) gleichzeitig eine magnetelektrische oder, eine influenzelektrische Maschine (e,f bezw. m, n) behufs Erzeugung einer Reihe elektrischer Zündfunken antreibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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