DE836783C - Vorrichtung zum Entzuenden von Leuchtgas - Google Patents

Vorrichtung zum Entzuenden von Leuchtgas

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DE836783C
DE836783C DEP31530A DEP0031530A DE836783C DE 836783 C DE836783 C DE 836783C DE P31530 A DEP31530 A DE P31530A DE P0031530 A DEP0031530 A DE P0031530A DE 836783 C DE836783 C DE 836783C
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DE
Germany
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transformer
igniting
gas
switch
tap
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Expired
Application number
DEP31530A
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English (en)
Inventor
Dr Hans Guenther Kionka
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HANS GUENTHER KIONKA DR
Original Assignee
HANS GUENTHER KIONKA DR
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/10Arrangement or mounting of ignition devices
    • F24C3/103Arrangement or mounting of ignition devices of electric ignition devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/0206Combined operation of electric switch and of fluid control device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entzünden von Leuchtgas Zusatz zum Patent 828 687 Das Patent 828 687 beschreibt eine Vorrichtung zum Entzünden von Leuchtgas, bei welcher der Hahn zur Regelung der Gaszufuhr mit dem Schalter zur Ein- hzw. Ausschaltung des zum Zünden verwendeten elektrischen Stromes gekoppelt ist. Diese Vorrichtung ist in gleicher Weise anwendbar, wenn der Hahn zur Regelung der Gaszufuhr von Hand betätigt wird, wie auch bei Einrichtungen, hei denen diese Betätigung selbsttätig z. B. durch Wasserdruck erfolgt. Besonders bei Warmwasserbereitern ist die Erfindung vorteilhaft anwendbar, da durch sie die bisher benötigten, ständig Gas verbrauchenden Zündflammen überflüssig werden.
  • Es hat sich nun gezeigt, daB bei den meisten :,\nwendtitigsarten der Erfindung die Verwendung einer Funkenzündung der Zündung durch eine vom Strom durchflossene Drahtschleife vorzuziehen ist. Um nun eine ausreichende Funkenbildung und damit eine sichere Zündung zu erzielen, wird erfindungsgemäB weiter vorgeschlagen, die Spannung zu erhöhen. Bei WechselstromanschluB, der heute meist zur Verfügung steht, ist dies durch Zwischenschaltung eines Transformators ohne Schwierigkeit zu erreichen. Da nur eine kurze Funkenstrecke erforderlich ist und da ferner der Transformator nur sehr kurze Zeit belastet wird, braucht dieser nur sehr geringe Dimensionen aufzuweisen.
  • Auch schaltungstechnisch bringt die Zwischenschaltung eines Transformators weitere Vorteile mit sich. Da eine Belastung und damit ein Stromverbrauch nur während der sehr kurzen Betätigungszeit des Hahnes erfolgt, bleibt der Transformator primärseitig zweckmäßig ständig an das Netz angeschlossen. Der eine Pol der,Sekundärspule wird direkt mit dem zur Funkenbildung bestimmten Kontakt verbunden. Der andere Pol wird zu einem Kontaktstück' geführt, das in der Nähe des zur Regelung der Gaszufuhr dienenden Hahnes,,' von dem Metall des Gasgerätes elektrisch isoliert, angebracht ist. Es ist nunmehr nur noch erforderlich, den Hahn mit einem Metallstreifen zu versehen, derart, daß bei Betätigung des Hahnes eine Berüh: rung dieses Metallstreifens mit dem Kontaktstück erfolgt. Der Stromkreis ist dann über den mit dem Brenner stets metallisch verbundenen Hahn geschlossen. Der :Metallstreifen wird am Hahn zweckmäßig derart angebracht, daß eine Berührung mit dem Kontaktstück nur während eines kleinen, im ersten Viertel des Drehweges des Hahnes gelegenen Teilstückes erfolgt. -Bei Anwendung eines selbsttätigen Schalters, z. B. eines Bimetallschalters, wird dieser vorzugsweise im Primärkreis des Transformators angeordnet, da in diesem Stromkreis eine höhere Stromstärke zur Verfügung steht.
  • . Die.Erfindung wird@an Hand der Zeichnung, in der ein :@usführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert. Die Zeichnung zeigt schematisch die Anwendung der Erfindung an einem für Kochzwecke bestimmten Gasgerät.
  • Der Brenner i mit dem Rohr 2 ist in bekannter Weise mit dem zur Regelung der Gaszufuhr bestimmten Gashahn 3 verbunden. Zur Erzeugung des zum "Zünden benötigten Stromes dient der Transformator .4, der primärseitig an das Wechselstromnetz angeschlossen ist. Praktisch wird man zweckmäßig den Transformator an einer Stelle des Gasgerätes anordnen, an der er nicht von der beim Brennen des Gases entstehenden Wärme betroffen wird. Der eine Pol der Sekundärwicklung des Transformators ist mit dem den Öffnungen des Brenners gegenüberstehenden Kontakt 5 verbunden. Von dem anderen Pol wird eine Leitung zu einem Kontaktstück 6 geführt, das an dem am Gasgerät angebrachten Isolierstück? befestigt ist. Der Hahn3 ist nun mit dem Metallstreifen 8 versehen, der bei Betätigung des Hahnes mittels des Handgriffes 9 über das Isolierstück 7 schleift und bei einer bestimmten Stellung über das Kontaktstück 6 gleitet. In' dieser Stellung wird nun eine Verbindung vom Kontaktstück 6 über den Metallstreifen 8 und das Rohr 2 zum Brenner i hergestellt und eine Funkenbildung zwischen dem Brenner i und dem Kontakt $ erreicht, wodurch das aus den Öffnungen des Brenners i strömende Gas entzündet wird.
  • Das Kontaktstück 6 bzw. der Metallstreifen 8 werden zweckmäßig derart angeordnet, daß der Stromkreis nur während eines kleinen, im ersten Viertel des Drehweges des Hahnes gelegenen Teilstückes geschlossen ist. Um zu vermeiden, daß der Stromkreis längere Zeit geschlossen bleibt, falls versehentlich der Hahn in der Stellung belassen wird, in der Kontaktstück 6 und Metallstreifen 8 sich berühren; wird zweckmäßig ein elektrischer Zeitschalter, vorzugsweise im Primärkreis des Transformators, vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entzünden von Leuchtgas, bei welcher der Hahn zur Regelung der Gaszufuhr mit dem Schalter zur Ein- bzw. Ausschaltung des zum Zünden verwendeten elektrischen Stromes gekoppelt ist, nach Patent 828 687, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Zündung verwendete Spannung z. B. mit Hilfe eines Transformators erhöht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol der Sekundärwicklung des Transformators mit einem den Öffnungen des Gasbrenners gegenüberstehenden Kontakt und der andere Pol mit einem dem Hahn benachbarten, von diesem isoliert angebrachten Kontaktstück verbunden ist und daß der Hahn derart mit einem Metallstück versehen ist, daß bei der Betätigung des Hahnes eine Berührung des Metallstückes mit dem Kontaktstück erfolgt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines elektrischen Zeitschalters, z. B. eines Bimetallschalters, dieser im Primärstromkreis des Transformators angeordnet ist. .I. Vorrichtung zum Entzünden von Leuchtgas nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung des Schalters mit einem selbsttätig z. B. durch Wasserdruck betätigten Hahn vorgenommen ist.
DEP31530A 1949-01-14 1949-01-14 Vorrichtung zum Entzuenden von Leuchtgas Expired DE836783C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117124A1 (de) * 1981-04-30 1982-11-18 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Verfahren und vorrichtung zum abreinigen der niederschlagselektrodenplatten in einem trockenstaubelektrofilter
DE3208542A1 (de) * 1982-03-10 1983-09-22 Karl Dungs Gmbh & Co, 7067 Urbach Gas-feuerungsautomat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3117124A1 (de) * 1981-04-30 1982-11-18 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Verfahren und vorrichtung zum abreinigen der niederschlagselektrodenplatten in einem trockenstaubelektrofilter
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