DE172005C - - Google Patents

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DE172005C
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potatoes
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DENDAT172005D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/06Potato planters with piercing or grasping devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 172005 KLASSE 456.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Verbesserung an solchen Kartoffellegmaschinen, bei denen jede einzelne zu ver-• pflanzende Kartoffel von einem mit einer geeigneten Greifvorrichtung versehenen rotierenden Arm aus dem Kartoffelbehälter entnommen, emporgehoben und bei der darauf wieder erfolgenden Niederbewegung des Armes freigegeben wird und in die Pflanzfurche des Ackers fallen kann.
Bei derartigen Maschinen werden Zinken angewendet, welche an den umlaufenden Pflanzarmen starr befestigt sind und die bei ihrem Durchgange durch den Kartoffelbehälter die Kartoffeln aufspießen. Um die Kartoffeln möglichst wenig zu beschädigen, dringen die Zinken nur sehr wenig in dieselben ein. Hierbei können jedoch große Kartoffeln zu frühzeitig von den Zinken abfallen und es können aus den Kartoffeln Stücke herausgebrochen werden.
Um diese Beschädigung der Kartoffeln, welche von vielen Landwirten für schädlich angesehen wird, zu verhüten, wird nach der vorliegenden Erfindung neben jeder Zinke oder aus zwei Zinken gebildeten Gabel jedes Pflanzarmes eine klinkenähnliche Stütze drehbar angebracht, welche sich während des Durchganges des Pflanzarmes durch den Kartoffelbehälter durch den, Einfluß der Schwere seitlich neben die Zinken anlegt, so daß ihr den Zinkenspitzen nahe befindliches freies Stirnende eine wirksame Stütze für größere Kartoffeln bildet.
Während des Abwärtsganges des Pflanzarmes wird die betreffende große Kartoffel also teils von den erwähnten Zinken gehalten, teils aber auch von der Klinke so gestützt, daß sie nicht von den Zinken abbrechen kann. Erst wenn der Pflanzarm an einem Anschlag vorbeigeht und dementsprechend eine ferner noch an ihm angeordnete maulartig wirkende Platte zurückgedreht und dadurch gleichzeitig die Kartoffel von dem Zinken abgestreift wird, kommt die klinkenartige Stütze außer Berührung mit der Kartoffel, so daß sie nun wirkungslos in die senkrechte Lage herunterhängen kann. Es ist diese Vorrichtung also insofern eine Verbesserung oder weitere Ausbildung der Kartoffellegmaschine nach Patent 162125, als ein Beschädigen der Kartoffeln hier durch Hinzufügung eines weiteren Hilfsmittels auch in solchen Fällen vermieden wird, in denen die Einrichtung nach dem genannten Patent. nicht ausreicht.
In der Zeichnung ist Fig. 1 teils eine Seitenansicht, teils ein Schnitt der in Betracht kommenden Teile der vorliegenden Maschine. Fig. 2 ist die Seitenansicht eines einzelnen
Pflanzarmes der Maschine, und zwar in einem größeren Maßstab als die Fig. i. Fig. 3 ist eine Oberansicht des in Fig. 2 dargestellten Pflanzarmes, wobei jedoch die klinkenartige Stütze in derjenigen Lage ausgezogen dargestellt ist, in der sie in Fig. 2 punktiert erscheint. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch diese klinkenartige Stütze.
α bezeichnet den Rahmen der Pflanzmaschine, b den Kartoffelbehälter und c die geschlitzten Hohlräume, aus denen die Pflanzarme h die Kartoffeln einzeln entnehmen. d ist die umlaufende Achse, an welcher die Pflanzarme befestigt sind, e ist eine auf der Achse d befestigte, mit einer Befestigungsscheibe f für die Arme h versehene Hülse. g ist eine feste Anschlagplatte, welche an dem Rahmen α befestigt ist. Die Pflanzarme h werden durch Schrauben 4, welche durch entsprechende, in der Platte f angeordnete Löcher 3 hindurchgehen, in der gehörigen Lage an der Scheibe festgehalten, wobei sich die gegabelten Enden dieser Arme gegen die Scheibennabe e anlegen. Das äußere Ende jedes Armes wird durch eine Wange Z?1 gebildet. Diese Wange und eine mittels eines Nietes 5 mit dem Arm h verbundene Platte i bilden eine Gabel, in welcher eine um einen Bolzen 11 drehbare Platte k angeordnet ist. Ein zweiter Bolzen 12, der ebenfalls durch die beiden Wangen h1 und i hindurchgezogen ist, dient als Begrenzung für die Schwingbewegung, welche die Platte k um den Bolzen 11 ausführen kann. Diese Schwingbewegung wird durch einen in k eingeschnittenen segmentförmigen Schlitz 8 ermöglicht.
Die Platte k ist ferner mit einem hakenförmigen Ansatz &1 versehen, welcher zum Schütze der von der Gabel 14 an der Platte k gehaltenen scheibenförmigen Rolle 13 dient. An jeder Seite der Arme h ist mittels Niete 6 eine Zinke 10 befestigt; diese Zinken gehen an beiden Seiten des hakenförmigen Ansatzes Ic1 und der Rolle 13 vorbei. In der Nähe der Zinken IO ist an jedem Pflanzarm h die klinkenartige Stütze angeordnet, welche sich um den Bolzen 7 leicht drehen kann. Diese Klinke hat den in Fig. 4 dargestellten Querschnitt, dessen offene Seite, wie aus Fig. 2 hervorgeht, der Rolle u mit dem Ansatz k1 zugewendet ist. Der Drehzapfen 7 liegt ungefähr in der Längsmittellinie dieser klinkenartigen Stütze, so daß ein gegen das freie Ende derselben ausgeübter Druck ungefähr durch den Zapfen 7 hindurchgeht, also kein nennenswertes Drehbestreben auf die Klinke ausgeübt wird.
In Fig. ι sind nur drei Pflanzarme dargestellt. Der oberste davon trägt eine nur kleine Kartoffel, die von den Zinken 10 hinreichend sicher gehalten wird und die gleichzeitig an dem Rande 14 der Platte k und der Rolle 13 anliegt. Der in Fig. 1 ungefähr wagerechte Arm trägt eine große Kartoffel, die zum Teil von den Zinken 10, auf welche sie aufgespießt ist, getragen wird. Außerdem wird diese Kartoffel auf der Außenseite durch den Rand 14 der Platte k, auf der inneren Seite durch das freie Ende der klinkenähnlichen Stütze I gestützt, wobei ersichtlich ist, daß infolge der oben beschriebenen Anordnung die Richtung des auf dieses freie Ende von der Kartoffel ausgeübten Druckes durch den Drehbolzen 7 hindurchgeht. Die große Kartoffel wird also mittels der Klinke / ebenfalls sicher gehalten. Der in Fig. ι am tiefsten stehende Arm k enthält keine Kartoffel mehr, da die Platte k dieses Pflanzarmes bereits vollständig an der festen Anschlagplatte g vorbeigegangen ist, wobei die Platte k infolge Anschlages ihres nacheilenden Teiles gegen die Anschlagplatte g etwas nach rechts herum gedreht wurde, so daß die mit der Platte k durch einen Drehbolzen verbundene Rolle 13 die Kartoffel vollständig von den beiden Zinken 10 abstreifte und sie zur Erde fallen ließ.
Der in Fig. 1 wagerecht stehende Arm befindet sich kurz vor derjenigen Lage, in weleher der noch oben über den Drehpunkt 11 hinausragende Teil der Platte h gegen den Vorsprung g anschlägt. Sobald dieser Anschlag erfolgt, wird der Rand 14 infolge weiterer Niederbewegung des Armes k unter Mitnahme der Kartoffel nach außen bewegt, wodurch die klinkenartige Stütze / vollständig frei wird, so daß sie in die senkrechte Lage heruntersinkt. Bei dem in Fig. 1 nach oben gerichteten Arm hängt die Klinke während der ganzen Bewegung nach unten, da die betreffende Kartoffel nur klein ist. Die Klinke tritt erst dann in Wirkung, wenn dieser Arm wieder nach seinem Eintritt in den Kartoffelbehälter durch die Aussparung c hindurchgeht und hierbei eine Kartoffel aufnimmt. Ist jedoch die -betreffende Kartoffel klein, so daß also die Klinke nicht ganz bis zu ihr hinreicht, so bleibt sie auch bei dem erneuten Umlauf des betreffenden Armes unwirksam. Ist die Kartoffel jedoch groß, so wird sie außer von den Zinken 10 noch von dem freien Ende der Klinke gestützt, so daß sie sicher mit herumgenommen wird. Der V-förmige Querschnitt ist deshalb für die klinkenartige Stütze / gewählt, um es derselben zu ermöglichen, sich ganz nahe an die Zinken 10 heranlegen und dementsprechend wirksam zur Stützung größerer Kartoffeln beitragen zu können. Diese geschlitzte Ausführung der Stütze / ist auch insofern zweckmäßig, als die Kartoffel dann am Ende der
Klinke in zwei beiderseits außerhalb der Mittelebene des Armes befindlichen Punkten unterstützt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kartoffellegmaschine mit sich drehen-
    " den Armen, welche die Kartoffeln einzeln mittels einer Gabel aufspießen, gemäß Patent 162125, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflanzarme (h) mit lose drehbaren klinkenähnlichen Stützen (I) versehen sind, welche sich während des Durchganges der Arme durch den Kartoffelbehälter gegen die die Kartoffeln aufspießenden Zinken (10) seitlich derart anlegen, daß sie mittels ihrer freien Enden große Kartoffeln, welche von den Zinkenspitzen nicht sicher genug gehalten werden, unterstützen, wobei der Drehzapfen (7) dieser Klinke so angeordnet ist, daß der von der Kartoffel gegen das Ende derselben ausgeübte Druck ungefähr durch diese Zapfen hindurchgeht, damit die Klinke nicht um ihren Zapfen gedreht wird.
  2. 2. Ausführungsform der Kartoffellegmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die klinkenartige Stütze an der den Zinken zugekehrten Seite eine Längsnut hat, um an ihrem freien Ende der Kartoffel beiderseits außerhalb der Mittelebene des Pflanzarmes befindliche Stützpunkte zu bieten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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