DE171995C - - Google Patents

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DE171995C
DE171995C DENDAT171995D DE171995DA DE171995C DE 171995 C DE171995 C DE 171995C DE NDAT171995 D DENDAT171995 D DE NDAT171995D DE 171995D A DE171995D A DE 171995DA DE 171995 C DE171995 C DE 171995C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/023Microphones with more than one granular chamber

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

RATENTAMT.
JVIl 71995 KLASSE 21 α.
Nebenmembranen,
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Mikrophon , bei welchem zwei einander gegenüberliegende Hauptmembranen vermittels zweier kleineren Nebenmembranen zwei ineinander greifende Schalen freischwebend tragen, so daß beim Sprechen die beiden das Widerstandsmaterial aufnehmenden Schalen sich gegeneinander verschieben und somit der Widerstand durch die jeweilige Bewegung der ίο Membranen geändert wird.
Es wird hierdurch eine verstärkte Wirksamkeit der Vorrichtung bei der Übermittlung der Sprache erzielt. Außerdem werden bei dieser Konstruktion die Hilfsmembranen an ihren Rändern vibrieren, während ihr mittlerer Teil in Ruhe verbleibt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Oberansicht,
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt von Fig. ι unter Weglassung des Mundstücks und
Fig. 3 eine Ansicht einer der Nebenmembranen.
Die beiden einander gegenüber angeordneten Membranplatten A und B aus irgend einem geeigneten Material sind an zwei entsprechend ausgebildeten Haltestücken A1 B1 befestigt und tragen in ihrer Mitte zwei teleskopartig ausgebildete Behälter oder Schalen A2 B'2, welche wesentlich kleiner sind als die Hauptmembranen und mit zwei Böden A* B* ausgerüstet sind, die als Hilfsmembranen wirken und zwischen den Hauptmembranen schwingen. Diese Hilfsmembranen sind mittels Schrauben A7 B1 unter Einschaltung der Zwischenstücke ^4° B6 an die Hauptmembranen A B angeschlossen. Die Ränder der beiden Schalen greifen über bezw. ineinander, so daß eine innerhalb der anderen gleitet, wenn gegen die Hauptmembranen gesprochen wird'. Diese teleskopartigen Schalen enthalten das Widerstandsmaterial, welches z. B. gekörnte Kohle sein kann, deren Widerstand beim Sprechen durch die Bewegung der Hauptmembranen geändert wird. Die Böden der Schalen sind mit einem oder mehreren knopfartigen Körpern A3 Bs aus Metall, Kohle, mit Gold überzogener Kohle oder ähnlichem ausgestattet. Die Böden und Seitenteile der Schalen werden zweckmäßig durch die Haltestücke A^ Bh verbunden. Leitungen A& Bs sind an die Schrauben A7 B7, die als Elektroden dienen, angeschlossen. Außerdem ist zwischen den beiden Hauptmembranen A und B ein ringförmiges Trennungsstück C eingeschaltet und das Ganze umgibt ein mit Schraubengewinde versehener Ring C1, in welchen die mit gleichem Gewinde versehenen Haltestücke A1 E1 eingeschraubt werden. Das Mundstück D (Fig. 1) teilt sich in zwei Rohre D1 D2, welche an die entsprechenden Haltestücke A1 B1 angeschlossen werden,. Letztere sind mit ringförmigen Vorsprüngen A9 B9 ausgestattet, in deren .Innenraum die Enden der Rohre des Mundstücks hineinpassen. Die Mundstückteile D1 D2 werden mit den Haltestücken A1 B1
durch Schrauben D3 fest verbunden. Indes können hierbei die Vorsprünge A% B9 auch fortgelassen werden.
Wird nun in das Mundstück hineingesprochen, so versetzen die dabei erzeugten Schallwellen die beiden Hauptmembranen A und B in Schwingungen und verursachen auch eine Bewegung der teleskopartigen Schalen.
Dabei nähern sich die Hilfsmembranen und
ίο entfernen sich voneinander und ändern hierbei den Widerstand zwischen den Elektroden. Diese Bewegung ist verhältnismäßig groß infolge der eigenartigen Konstruktion der Vorrichtung und Anordnung der einzelnen Teile, wodurch eine außerordentlich verstärkte Wirksamkeit gesichert ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Mikrophon mit zwei Hauptmembranen und zwei von diesen gestützten kleineren Nebenmembranen, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse zur Aufnahme des Widerstandsmaterials von den Nebenmembranen (A1 B*) freischwebend zwischen den Hauptmembranen (A B) getragen wird.
  2. 2. Mikrophon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt durch mehrere an den Nebenmembranen befestigte, mit dem Leitungsdraht leitend in Verbindung stehende Knöpfe (A^ B3) herbeigeführt wird.
  3. 3. Mikrophon nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Nebenmembranen (A* B^) abgeschlossene Gehäuse zwei teleskopartige, ineinandergreifende Schalen (A2 B2J enthält, welche sich beim Sprechen gegeneinander verschieben und dabei den Widerstand des Mikrophons verändern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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