AT104059B - Telephonempfänger. - Google Patents

Telephonempfänger.

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AT104059B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ring
membrane
resilient
armature
held
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Edward Alfred Graham
Original Assignee
Edward Alfred Graham
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Application filed by Edward Alfred Graham filed Critical Edward Alfred Graham
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Publication of AT104059B publication Critical patent/AT104059B/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones
    • H04R7/18Mounting or tensioning of diaphragms or cones at the periphery
    • H04R7/22Clamping rim of diaphragm or cone against seating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei Telephonen mit einer Membran, die durch elektromagnetische Einrichtungen in Schwingungen versetzt wird, um Schallwellen zu erzeugen, zum Unterschied von solchen bei Mikrophonen od. dgl., die durch Schallwellen in Bewegung gesetzt werden, ist es üblich, die Membran an ihrem Rand zwischen zwei Metallplatten oder Flanschen festzuklemmen, wobei gegebenenfalls Scheiben aus Hartgummi, Fiber oder einem andern ähnlichen Stoff zwischengelegt werden, um zu bewirken, dass die Membran soweit als möglich gleichmässig festgeklemmt wird, wodurch   das"Klappern"der   Membran vermieden wird, wenn das Elektromagnetsystem bei der Einstellung nahe an die Membran selbst oder an eine Armatur gebracht wird, an welcher die Membran befestigt ist. 



   Es ist natürlich im allgemeinen bekannt, eine Membran in der Weise zu halten, aufzuhängen oder in ihrer Lage zu erhalten, dass eine elastische Vorspannung vermieden wird, die bei der Funktion eine bestimmte Schwingungsfrequenz der Membran hervorrufen oder die der Membran innewohnende Eigenfrequenz verstärken würde. Es genügt jedoch nicht, insbesondere nicht im Falle von Membranen von   Telephonempfängern   der Lautsprechertype, auf die sich die vorliegende Erfindung vor allem bezieht, dies vorzusehen, ohne die Gewähr zu schaffen, dass die ursprüngliche Einstellung der Membran stabil bleibt, und es ist Gegenstand der Erfindung, die erforderliche Stabilität zu gewährleisten. 



   Demgemäss besteht die Erfindung darin, dass die Membran an ihrem Rande auf der dem erregenden elektromagnetischen System zugewendeten Seite durch einen elastischen Ring oder eine solche Armatur oder einen starren Sitz in solcher Weise unterstützt wird, dass ihre Annäherung an das elektromagnetische System genau begrenzt wird und an der dem elektromagnetischen System abgewendeten Seite von getrennten elastischen oder nachgiebigen Elementen gehalten wird. 



   Die Erfindung ist in den Fig. 1-5 der Zeichnungen beispielsweise in verschiedenen Ausführungsformen dargestellt. Die Fig. la und   Ib   sind eine Seitenansicht und eine Draufsicht eines Teiles des Lagerringes mit einem federnden Finger, der bei der Anordnung der Fig. 1 Verwendung findet.. Fig. 2a ist eine Seitenansicht eines Teiles des Lagerringes mit federnden Fingern, der bei der Anordnung der Fig. 2 angewendet wird. Fig. 4a ist eine Seitenansicht des Lagerringes mit federnden Fingern, wie er bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 in Verwendung steht. Die Fig. 5a und 5b zeigen Teile eines Ringes mit verschieden ausgestalteten federnden Fingern für die Anordnung nach Fig. 5. 



   Mit Bezug auf die Fig. la und   Ib   ist mit a das Gehäuse eines Telephonempfängers bezeichnet, welches an seinem vorderen Ende einen nach aussen ragenden Flansch b trägt und mit einem im Innern liegenden stufenförmigen Absatz c versehen ist. In diesen Absatz wird eine Membran d eingesetzt, die in bekannter Weise von einem Ring e aus Gummi oder einem andern elastischen oder federnden Material umfasst wird. Dieser Ring wird im folgenden kurz als Gummiring bezeichnet und hat einen ebenfalls an sich bekannten U-förmigen Querschnitt. An dem mit dem Flansch versehenen Ende des Gehäuses ist z. B. mittels Schrauben eine Abschlussplatte f befestigt, mit einer mittleren   Schallauslass-   
 EMI1.2 
 



   Der Gummiring e ruht an seiner inneren Seite, d. h. an der Seite, die dem Magnetsystem zugekehrt liegt, auf der Unterfläche des Absatzes   c.   Auf dem Ring wird beiderseits durch einen Ring k aus Metall oder anderm Material, der als Lagerring bezeichnet wird, ein leichter Druck ausgeiibt. Der Lagerring ist mit einer Anzahl (z. B. drei) federnder Finger kl versehen, die radial nach innen, d. h. nach dem mittleren   Schallaiislass     11   des Deckels f, zu gerichtet sind und sich gegen die innere Seite des Deckels stützen. Diese 

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 Finger können in schmalen Nuten oder   Ausnehmungen/   liegen, die sich in dem Deckel befinden.

   Der erwähnte äussere Ring e kann, wie dargestellt, von grösserer radialer Breite sein, als der Absatz   c,   so dass er nur auf einem Teil seiner radialen Breite   unterstützt   wird. 



   Der Lagerring k kann so angeordnet sein, dass er sich leicht auf den Gummiring e legt, der die Kante der Membran   ci   mit leichtem Druck umfasst, wobei ein Druck nach unten oder hinten durch besondere Organe erfolgt, die unmittelbar zwischen dem   Lagerring Je   und dem Deckel f angeordnet sind und sich nicht wie gemäss Fig. 1, la, 1b radial nach innen zum Lagerring erstrecken. In Fig. 2 und 2a ist ein   Lagerring Je   dargestellt, der mit einer Anzahl (beispielsweise drei) federnder Finger kl versehen ist, die sich vom Ring unmittelbar aufwärts erstrecken und sich gegen den Deckel f legen, so dass der auf oder gegen den   Lagerring Je   ausgeübte Druck unmittelbar abwärts und auf den Gummiring e und den Rand der durch ihn gehaltenen Membran d übertragen wird.

   Die Rückseite des Deckels f kann mit einer Ringnut   f   zur Aufnahme der federnden Finger k1 versehen sein. Wenn der Lagerring k aus Metall oder einem ähnlichen elastischen Material besteht, können die federnden Finger in einfacher Weise aufwärts herausgedrückt werden, wie es in Fig. 2 und 2a dargestellt ist. Die federnden Finger können auch je an einem Ende durch Nietung an dem Lagerring oder gegebenenfalls auch an dem   Deckel f   befestigt werden. An Stelle der federnden Finger können elastische gebogene Glieder      Verwendung finden (Fig.   3),   die am   Deckel f durch Niete ? befestigt werden   und gegen den Lagerring k drücken. Sie können auch   am Lagerring Je   befestigt sein und sich gegen den   Deckel f   abstützen. 



   Das elastische gebogene Glied kl   (Fig.   3) kann, wenn am Deckel befestigt, sich unmittelbar auf den Gummiring e abstützen, wodurch dann der Lagerring k in Fortfall kommt. 



   In den Fig. 4,4a ist eine in den Fig. 2 und 2a ähnliche Ausführungsform dargestellt, mit dem Unterschied, dass der Lagerring k mit federnden Fingern      versehen ist, die in der umgekehrten Richtung abgebogen sind. Der Ring legt sich in eine Ringnut f5 des Deckels f hinein und die federnden Finger   Jel   stützen sich unmittelbar auf dem Gummiring e ab. 



   Bei einer weiteren Ausführungsform kann die Rückseite des Deckels f mit einer Ausnehmung 
 EMI2.1 
 Anzahl von Gummikugeln oder-kissen, Schraubenfedern od. dgl. eingesetzt werden, die sich unmittelbar auf dem Lagerring abstützen und diesen leicht gegen den Gummiring   e   drücken. Der Lagerring kann in diesem Falle flach ausgebildet werden. 



   Die Fig. 5 und 5a zeigen eine weitere Abänderung, bei der der Rand der Membran   d   gegen einen Ring      von   weichemMaterial, wieTuch,   Gummi od. dgl., durch leicht federnden Druck gehalten wird, der beispielsweise von einer   Anzahl federnder Finger 7 ausgeübt wird,   die von einem in einer Nut f5 im Deckel f 
 EMI2.2 
 



   Gegebenenfalls kann der Rand der Membran durch federnde Einrichtungen wie die in den Fig. 5a oder 5b dargestellten Finger direkt gegen den   ringförmigen   Sitz   c   im Gehäuse   s   angedrückt werden, 
 EMI2.3 
 eines Sitzes aus Gummi od. dgl. erzielt. 



   Der Deckel kann am Telephongehäuse in boliebiger Weise, z. B. durch Schrauben m, befestigt werden. 



  Telephonempfänger gemäss der Erfindung können auf verschiedene Weise gebaut werden, ohne dass von dem wesentlichen Merkmal der Erfindung abgewichen wird. Es sei noch   erwähnt,   dass der oben verwendete Ausdruck ,,DeckeI" für denjenigen Teil des   Gehäuses angewendet wird, -der. sich   oberhalb oder vor der Membran befindet und den   Schallauslass   trägt, an welchem ein   Sshallverstärker   oder ein Trichter in der üblichen Weise angebracht werden kann. Im allgemeinen ist der ,,Deckel", der mit dem Schallauslass versehen ist, leicht abnehmbar, z. B. durch Anwendung von Schrauben, wie dargestellt.

   Bei gewissen Bauarten kann jedoch der   Schallauslass f1   aus einem Stück mit dem Gehäuse a bestehen, und die Membran mit dem Gummiring e und den allenfalls dazugehörigen Teilen wird von der   Unter-oder Rückseite   des Gehäuses eingesetzt und durch geeignete Vorrichtungen gehalten-Darauf wird der elektromagnetische Teil des Telephons in das Gehäuse eingesetzt. Dieser Teil kann auch auf einer besonderen Grundplatte angebracht werden, auf welcher das Gehäuse befestigt wird. Die Haltevorrichtungen können aus einer zylindrischen Hülse bestehen, die abnehmbar innerhalb das Gehäuses a befestigt ist und mit diesem den Absatz c   für den   Gummiring a, die   Membran     d   und die allenfalls dazugehörigen Teile bildet. 



   Die oben beschriebenen Anordnungen zur Lagerung und zum Festhalten der Membran lassen sich   natürlich   nicht nur auf die besondere dargestellte Ausführungsförm von Telephonen anwenden, sondern beispielsweise auch auf die Lagerung von Membranen von grossen Abmessungen, welche keine Deckplatte mit Mittelöffnung benötigen, sondern wo einfach ein Ring aus Metall oder anderm Material als Abschluss verwendet wird, um die Membran festzuhalten.

   Auf die erfindungsgemässe Weise kann auch die Membran eines Telephons gelagert werden, die nicht unmittelbar durch ein Elektromagnetsystem, sondern mittels eines   Hebels   in- Schwingungen versetzt wird, der mit einem, unter dem Einfluss eines 
 EMI2.4 
 

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Bei Anwendung der oben beschriebenen Bauarten wird die Membran ohne jede Vorspannung in ihrer Lage gehalten und nur durch den Einfluss des elektromagnetischen Systems selbst erregt. Durch die Lagerung gemäss der Erfindung wird im Vergleich zu den Membranen, die in der üblichen Weise eingespannt werden, die Fülle, Klarheit und Klangfarbe der Tonwiedergabe verbessert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Telephonempfänger,     bestehend aus einem Gehäuse, einer Membran und einem dieselbe erregenden   elektromagnetischen System, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (d) auf der dem Elektromagnetsystem zugewendeten Seite durch einen elastischen Ring oder eine solche Armatur (e) oder einen starren Sitz   (c   unterstützt wird, so dass ihre Bewegung in bezug auf das elektromagnetische System genau begrenzt wird, während sie an der dem Elektromagnetsystem abgewendeten Seite durch getrennte elastische oder nachgiebige Bestandteile (kl,   k,   k3) gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Telephonempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (d) und ihre Armatur (e) gegen einen starren Sitz (cl) durch einen Lagerring (k) gehalten wird, der leicht durch Federn (kl) oder nachgiebige Einrichtungen niedergedrückt wird, die zwischen ihm und einem vom Gehäuse (a) des Telephons getragenen Abschluss (f) angeordnet sind (Fig. 1, la und lob).
    3. Telephonempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden oder nachgiebigen Einrichtungen (kl) unmittelbar zwischen dem Lagerring (k) und einem von dem Gehäuse (a) des Empfängers getragenen Abschluss (f) angeordnet sind, derart, dass der leichte, durch die Vorrichtungen auf dem Lagerring ausgeübte Druck senkrecht auf diesen wirkt (Fig. 2). EMI3.1 mit ihrer Armatur (e) durch Federn oder nachgiebige Vorrichtungen (kl) in ihrer Lage gehalten wird, welche in unmittelbarer Berührung mit der Armatur stehen und nur einen leichten Druck auf sie ausüben (Fig. 4 und 4a).
    5. Telephonempfänger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Membran (d) mit ihrer Armatur (e) durch einen mit federnden Fingern (kl) versehenen Ring (k) gehalten wird, der zwischen der Armatur (e) und dem am Gehäuse (a) sitzenden Abschluss (f) des Telephons angeordnet ist, wobei die federnden Finger (kl) unmittelbar auf die Armatur (e) und der Ring (k) gegen den Abschluss (f) (Fig. 4 und 4a) drückt und hiebei der Ring (k) gegen die Armatur (e) und die federnden Finger (kl) gegen den Abschluss (f) wirken (Fig. 2, 2a und 3).
    6. Telephonempfänger nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Armatur (e) für die Membran (d) nur auf einem Teil ihrer radialen Breite unterstützt wird, wodurch ihr innerer Teil von einer Unterstützung freibleibt (Fig. 1-5).
    7. Telephonempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand der Membran (d) unmittelbar und leicht zwischen einem auf einem starren Sitz aufliegenden Ring (e2) aus Filz, Gummi oder anderm weichen oder nachgiebigen Material und schwach federnden Einrichtungen (kl) gehalten wird, wobei diese letzteren gegebenenfalls mit einem Belag (k3) aus weichem Material versehen sein können (Fig. 5,5a und 5b).
    8. Telephonempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand der Membran (d) an einem ringförmigen Sitz im Gehäuse (a) des Empfängers durch eine Anzahl von schwach federnden Einrichtungen (kl) leicht und unmittelbar gehalten wird (Fig. 5).
AT104059D 1923-06-14 1924-06-04 Telephonempfänger. AT104059B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1552123A GB221856A (en) 1923-06-14 1923-06-14 Improvements in or relating to telephonic receivers
GB2897523 1923-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT104059B true AT104059B (de) 1926-09-10

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ID=27790205

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FR (1) FR582522A (de)
GB (1) GB221856A (de)

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FR582522A (fr) 1924-12-20
GB221856A (en) 1924-09-15

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