DE587136C - Magnetsystem fuer elektrodynamische Lautsprecher - Google Patents

Magnetsystem fuer elektrodynamische Lautsprecher

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Publication number
DE587136C
DE587136C DED62237D DED0062237D DE587136C DE 587136 C DE587136 C DE 587136C DE D62237 D DED62237 D DE D62237D DE D0062237 D DED0062237 D DE D0062237D DE 587136 C DE587136 C DE 587136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet system
electrodynamic
electrodynamic loudspeakers
conical
pole
Prior art date
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Expired
Application number
DED62237D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing August Rehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
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Publication of DE587136C publication Critical patent/DE587136C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R9/00Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
    • H04R9/02Details

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE· 21a2 GRUPPE 2oi
Deutsche Edelstahlwerke Akt.-Ges. in Krefeld*) Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. November 1931 ab
Bei Magnetsystemen für Lautsprecher, bei denen ein mittlerer Kern in der Jochmitte (z. B. im Grunde eines Topfmagneten) befestigt wird und mit dem freien Polende in die Aussparung des äußeren Polringes ragt, kommt es darauf an, den Kern im Gehäuse so zu befestigen, daß das freie Ende genau zentrisch im Luftspalt steht.. Bei den bisher starren Schraubverbindungen bereitet dies Schwierigkeiten, die auch durch besondere Zentrierringe und durch konische Ausbohrung des Befestigungsloches nicht beseitigt werden. Gemäß der Erfindung wird die Konusverbindung nachgiebig ausgebildet, so daß der Pol im Luftspalt für sich zentriert werden kann und trotzdem der Fuß des Kernes in der Gehäusebohrung gut an der Wandung anliegt. Dies wird dadurch erreicht, daß die Konusverbindung durch Schlitzen des Kernfußes oder eines zwischen Gehäüsewand· und Kernfuß eingefügten Zwischenstückes nachgiebig gemacht wird.
Die Ausführungform des nachstellbaren Konus am Boden kann so getroffen werden, daß der Polschuh teilweise in segmentförmige Körper nach Art der Spannhülsenfutter geschlitzt und in die konische Bohrung des Bodens eingepaßt wird. Durch diese Einpassung werden die segmentförmigen Teile des Polkernes aneinandergepreßt, wodurch Klemmspannungen ausgelöst werden, die eine stete Haftverbindung des Polkerns mit dem Polgehäuse auch dann gewährleisten, wenn beispielsweise die Bohrung des Polgehäuses durch Alterung des Materials usw. im Laufe der Zeit sich vergrößern sollte.
Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert und dargelegt werden. In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 2 ein Magnetellipsoid mit segmentförmigen Bodenkonussen, teilweise im Schnitt,
Fig. ι _ die Bodenverbindung, teilweise im Schnitt, . '
Fig. 3 und 3a dieselbe Bodenverbindung wie Fig. ι und 2, teilweise im Schnitt, jedoch Segmentkörper von dünneren Wandstärken,
Fig. 4 eine Anordnung eines teilweise geschlitzten Innenpols nach Art dar Spannhülsenf utter, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4·
In Fig. ι und 2 sind 1, 2, 3 und 4 konische Segmentringe zum Befestigen des Innenpols 5 mit dem Magnetgehäuse 6. 8 ist der Außen-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. August Rehmann in Düsseldorf-Oberkassel.
polschuhring, 7 stellt eine Zentrierscheibe dar. In Fig. 3 ist 5 wieder der Innenpol, der durch die Segmentringe 2 (in diesem Falle 6 Stück) mit dem Boden des Magnetgehäuses 6 verbunden wird. Fig. 3a zeigt diese Segmentringe in Grund- und Aufriß, teilweise im Schnitt.
Die Montage des Innenpols kann beispielsweise so erfolgen, daß zuerst die Zentrierscheibe 7 aufmontiert und sodann der Außenpolschuhring 8 mit dem Gehäuse 6 wieder durch Aufschrumpfen verbunden wird. Sodann wird der Innenpol 5 durch die zehtrische Bohrung der Scheibe 7 eingeführt und nötigenfalls noch während der Montage eine auswechselbare Distanzbuchse in den ringförmigen Luftspalt zwischen Außen- und Innenpol eingelegt. Zum Einziehen der segmentförmigen Polkörper wird sodann das Magnetgehäuse mit den Polen auf eine Planscheibe gelegt und die segmentförmigen Konusse 1, 2, 3 und 4 bzw. 2 in Fig. 3 zwischen Innenpol und Magnetgehäuse eingetrieben. Ebenso kann auch das Gehäuse beim Einziehen erwärmt werden. Damit ein möglichst verlustloser Übergang der Induktionslinien an den Stoßstellen der Verbindungskörper erfolgt, sollen die Segmentkörper möglichst mit dünnen Wandstärken ausgeführt werden. Dadurch ist es z. B. möglich, daß die Segmente sich mit ihrem Krümmungsradius beim Einziehen der jeweiligen Lage des Innenpols zu dem Magnetgehäuse anpassen können. Die xA.usführung wird dann auch zweckmäßig so getroffen, daß, um Streuverluste zu verhüten, ein Überstehen der Segmentkörper vermieden wird.
Die Herstellung der Segmentkonusse kann durch Drehen und Schleifen erfolgen. Da die Wandstärken sehr gering gehalten sind, so ergibt sich daraus der Vorteil, diese Körper aus Bandprofilen herzustellen. Dies kann durch konisches Walzen oder Ziehen von Bandmaterial erfolgen. Das Band wird sodann in gleiche Teile geschnitten, deren Länge dem Umfang des zur Verwendung gelangenden Segmentstückes entspricht. In einer Matrize können sodann diese Teile durch Schlagen, wie verlangt, gebogen werden.
Damit während des Gebrauchs . keine Materialteilchen aus dem Magnetgehäuse in den Luftspalt gelangen können und so den Luftspalt verschmutzen, wird das Magnetgehäuse innen und außen lackiert. Zeigt sich jedoch nach der Montage eine Verschmutzung des Luftspaltes, so kann die Reinigung desselben in der Weise vorgenommen werden, daß die konische Verbindung am Ende gelöst und der Innenpol ganz oder teilweise demontiert wird. Um dabei die magnetischen Eigenschaften des Magneten nicht zu verschlechtern, kann eine geeignete Überbrückung des Außenpolschuhringes mit dem Boden des Magnetgehäuses angewendet werden.
In Fig. 4 ist 5 der Innenpol, der bis kurz unterhalb des Polschuhkopfes geschlitzt ist und aus den 4 Segmentkörpern 1, 2, 3 und 4 besteht. Die Segmentkörper sind unten konisch ausgebildet und werden in die konische Sitzfläche des Magnetgehäuses 6 eingepaßt. Bei diesem Einpassen werden die Segmentkörper radial zusammengedrückt, wodurch Klemmspannungen ausgelöst werden, die eine dauernde einwandfreie Klemmverbindung gewährleisten. In die Bohrung des Innenpols wird von oben eine Schraube 9 eingefügt, die im Polkopf eingepaßt ist. Durch die Schraube ΐϊ und Scheibe 10 kann der Polschuh in der jeweiligen axialen Lage festgestellt werden. Zweckmäßig wird der Pol auch kurz unterhalb des Polschuhringes durch die Zentrierscheibe 7 zentriert.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    ι . Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher, bei dem der Kern mit konischen Sitzflächen in das Joch eingepaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Komi s verbin dung" durch Schlitzung des Konus oder des ihn aufnehmenden konisehen Sitzes nachgiebig gemacht wird.
  2. 2. Magnetsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gehäusewand und Kernfuß Zwischenstücke eingefügt sind.
  3. 3. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus konischen Segmentkörpern besteht. "
  4. 4. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der konischen Segmentkörper so gehalten ist, daß beim Einziehen die Segmentkörper deformiert werden.
  5. 5. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenpol radial unterteilt ist.
  6. 6. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, däß die Zentrierung der Polschuhe durch eine besondere Zentrierscheibe erfolgt, die in den Rand des äußeren Polringes eingefügt ist.
  7. 7. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierring lose auf einer besonderen Schulter des Gehäuses aufliegt.
  8. 8. Magnetsystem für elektrodynamische
    587186
    Lautsprecher nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentkörper aus Bandmaterial hergestellt sind.
  9. 9. Magnetsystem für elektrodynamische ' Lautsprecher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Verwendung gelangende Bandmaterial durch konisches Ziehen oder Walzen hergestellt ist.
  10. 10. Magnetsystem für elektrodynamische Lautsprecher nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentkörper in einer Matrize geformt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED62237D 1931-11-05 1931-11-05 Magnetsystem fuer elektrodynamische Lautsprecher Expired DE587136C (de)

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DE (1) DE587136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856339C (de) * 1950-03-11 1952-11-20 Deutsche Edelstahlwerke Ag Dauermagnet

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856339C (de) * 1950-03-11 1952-11-20 Deutsche Edelstahlwerke Ag Dauermagnet

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