DE170887C - - Google Patents

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DE170887C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/10Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den Maschinen, welche Glasfassetten mittels hin- und hergehender und mit Filz bespannter Polierpflöcke, sogenannter Polissoire, polierten, tritt der große Übelstand ein, daß die Polierfilze α (Fig. i) sich sehr schnell auf die zu polierende Fassette χ einarbeiten. Infolgedessen liegt, falls eine breitere Fassette y (Fig. 2) zu polieren ist, der Polierfilz nicht in seiner ganzen Breite auf der Fläche der neuen breiten Fassette auf, sondern nur an zwei Stellen. Deshalb bleibt dann die Fassette an den vom Filz nicht berührten Stellen so lange unpoliert, bis der Filz sich auch auf diese neue Fassettenbreite eingearbeitet hat. Aus diesem Grunde werden meistens, sobald die Filze sich z. B. auf eine 3 cm breite Fassette eingearbeitet haben und dann einen Posten von 4 oder 5 cm breiten Fassetten polieren sollen, die alten, sonst noch guten Polierfilze entfernt und die Polierkloben mit neuen Filzen bespannt. Es entsteht hierdurch stets ein längerer Aufenthalt, und der Filzverbrauch ist ein großer.
Ferner haben die Maschinen mit nur hin- und hergehenden, auf der Fassette gleitenden Polierkloben den Übelstand, daß sehr leicht feine Riefen oder Kratzer infolge der stets gleichbleibenden Auflage der Polierfilze auf der Fassette entstehen, die dann wieder durch Handpolissoire mühsam entfernt werden müssen.
Eine Fassettenpoliermaschine, die mit den neuen Polierkloben gemäß der Erfindung ausgestattet ist, beseitigt in durchgreifender
Weise alle diese Übelstände, ohne daß ein Erneuern der Filze vor gänzlichem Verschleiß oder ein Nacharbeiten der Fassette aus freier Hand nötig ist.
Der Polierfilz α wird an dem Schuh b des Polierklobens c in einfacher Weise bequem befestigt, wobei nicht wie bei bekannten Maschinen der ganze Kloben mit Hubspindel q, Handrad, Gewichten oder Feder s und Bock t von der Maschine abgeschraubt zu werden braucht, sondern der kleine leichte Schuh b, an welchem der Polierfilz α befestigt werden soll, wird vom Kloben c abgenommen, während alle übrigen Teile an der Maschine verbleiben. Dieser Schuh b kann in verschiedener Weise, z. B. mittels Schwalbenschwanz und Schrauben (Fig. 5), oder nur mittels Schrauben (Fig. 6) am eigentlichen Polierkloben c befestigt werden und gestattet so ein leichtes Umwechseln. * Auch kann dieses Umwechseln dadurch erreicht werden, daß der Schuh b drehbar am Kloben c befestigt ist (Fig. 7). Dieses Umwechseln oder Umdrehen der Polierfilze geschieht täglich etwa morgens und mittags, so daß die Filze sich nicht wie bei den stets in einer Lage verbleibenden alten Polierkloben einarbeiten können. Die Filze werden also gleichmäßiger abgenutzt, weil einmal die Seite 11 (Fig. 1 und 2) und dann wieder die Seite ν des Filzes vorn ist, und weil die Zeit zum Einarbeiten der Vertiefung zu kurz ist.
Um nun erstens das gleichmäßige Abnutzen der Polierfilze noch mehr zu fördern, zweitens um die Bildung von feinen Riefen oder Kratzern auf der Fassette zu verhindern und drittens, um ein schnelles Polieren herbeizuführen, werden die um den Bolzen d dreh-

Claims (1)

  1. baren Polierkloben c mitsamt den Schuhen b und den daran befestigten Polierfilzen α außer in hin- und hergehende Bewegung auch in eine zu dieser Richtung senkrecht verlaufende Querbewegung versetzt. Die letztere Bewegung wechselt mit der hin- und hergehenden Bewegung nicht gleichzeitig, sondern geht langsamer vor sich, so daß also die Polierkloben eine schlingernde Bewegung auf der
    ίο Fassette ausführen und diese dadurch vollkommen, schnell und ohne Bildung von Riefen polieren.
    Während die hin- und hergehende Bewegung dadurch erreicht wird, daß sämtliche Polierkloben auf einer mittels Kurbel und Treibstange oder Exzenter und Exzenterstange oder auch durch Hebelwerk bewegten Schiene e befestigt sind (Fig. 3), wird die zu dieser Bewegung quer oder senkrecht verlaufende Bewegung 3-4 für die Polierkloben dadurch erreicht, daß die Kloben c sich an eine drehende, exzentrisch gelagerte Welle f anlegen. Eine andere Antriebsvorrichtung zeigen Fig. 4 und 8. Eine mit schrägen Schlitzen versehene Schiene g, welche ebenfalls durch ein verstellbares Hebelwerk oder Exzenter bewegt wird, bewirkt, daß die Polierkloben zur hin- und hergehenden Bewegung 1-2 senkrecht verlaufende Bewegung 3-4 erhalten.
    Die Vorrichtung, welche die Bewegung 3-4 der Kloben veranlaßt, ist verstellbar, so daß man bei Mittelstellung der Querbewegungsvorrichtung die schräge Lage des Filzes der jeweiligen Fassettenschräge anpassen kann. Infolge dieser verschiedenen Bewegungs- und Stellvorrichtungen wird die Hochglanzpolitur gewährleistet, so daß die neue Maschine die alten Maschinen sowohl an Leistungsfähigkeit als auch an Arbeitsleistung übertrifft.
    Pate ν T-A ν SPRU c η :
    FassettenpoHermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung gleichmäßig polierter Fassetten verschiedener Breite mit dem gleichen Polierkloben der den Polierfilz tragende Schuh (b) jedes Polierklobens umwechselbar oder drehbar angeordnet ist und die Polierkloben in einstellbare, schlingernde Bewegung versetzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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