DE170239C - - Google Patents

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DE170239C
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pendulum
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P13/00Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
    • G01P13/02Indicating direction only, e.g. by weather vane
    • G01P13/04Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement
    • G01P13/045Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement with speed indication
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/18Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

i>'i/yiaeHiat bei. iw
fi'vz,
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim gewöhnlichen Drehpendeltachometer erfolgt der Zeigerausschlag unabhängig von der Drehrichtung der Pendelwelle immer nach derselben Seite, so daß also die Zeigerstellung keinen Aufschluß über die Drehrichtung der mit dem Tachometer verbundenen Maschine gibt.
Um für Maschinen mit wechselnder Drehrichtung am Zifferblatt des Tachometers außer
ίο der Umlaufzahl die Drehrichtung der Maschine erkennen zu können, soll der Zeiger bei der einen Drehrichtung der Maschine nach rechts, bei der anderen nach links ausschlagen. Fig. ι zeigt ein solches Tachometer in teilweis perspektivischer Darstellung. α ist die Pendelwelle, die von der zu kontrollierenden Maschine aus vor- oder rückwärts angetrieben wird, b ein auf der Welle a mit leichter Reibung gleitender Ring, der sich mit seinem Anschlag c je nach der Drehrichtung an die festen Stifte d oder e legt und der daher nur 1J1 Umdrehung ausführen kann. (Ein fest auf der Welle sitzendes Anschlagstück würde die Aufgabe weniger gut lösen.) Die am Ring b angebrachten Nasen/ und g schlagen beim Beginn der Bewegung an einen auf der Zeigerwelle ζ sitzenden Hebel h und bringen denselben ein wenig nach der einen bezw. anderen Seite aus seiner Nullage, so daß die durch das Pendel mit wachsender Drehgeschwindigkeit herabgezogene Stange / die Kurbel k und damit den Zeiger nach der Richtung dreht, die durch den Anschlag der Nasen f oder g eingeleitet worden ist.
40
Während Fig. 1 die Anfangslage (Nulllage) darstellt, zeigen Fig. 2 und 3 die Stellung des Ringes b und die Zeigerausschläge bei rechts (von oben gesehen) bezw. links umlaufender Pendelwelle. Die an den Zeigern angebrachten kleinen Pfeile entsprechen der Zeigerbewegung bei zunehmender Drehgeschwindigkeit der Maschine.
Unter Umständen (z. B. zur Erreichung einer gedrungenen Bauart des ganzen Tachometers) ist es nötig, Zwischenglieder, wie in Fig. 4 dargestellt, einzufügen. So kann der Ring b durch Stirn- oder Winkelräder einen zweiten Ring b1 antreiben, der die Nasen c, f und g trägt, oder die Nebenachse wird angetrieben und der Ring gleitet auf dieser. Die Zugstange / kann durch Vermittlung eines um eine Achse η drehbaren Hebelpaares m und m1 auf die Kurbel k wirken, und zur Erzielung einer gleichmäßigen Skala oder eines größeren Ausschlagwinkels für den Zeiger kann die Zeigerwelle q durch die Zahnrädchen ρ und 0 von der Kurbelwelle i aus angetrieben werden.
Da bei der Bewegung der Zeigerkurbel k vom toten Punkt aus einem sehr kleinen Vorschub der Zeigerstange / ein großer Ausschlagwinkel des Zeigers entspricht, ist es zur Erlangung einer gleichmäßig mit der wachsenden Drehgeschwindigkeit fortschreitenden Skala nötig, den Anfangsvorschub der Stange / sehr klein zu'machen, was man dadurch erreicht, daß man die Anfangslage der mit den Schwungmassen fest verbundenen Angriffspunkte r und r1 für die nach I füh-
60
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rende Verbindungsstange
achse verlegt (Fig. i).
in die Pendeldreh-

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Vorrichtung zum Anzeigen der Drehungsrichtung bei Geschwindigkeitsmessern mit Drehpendel, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger mit Hilfe einer Kurbel eingestellt wird, welche während der Ruhelege im toten Punkt steht, so daß beim Anzug der von dem Drehpendel kommenden Zugstange der Zeiger nach rechts oder links ausschlägt, je nachdem er einen äußeren Anstoß in der einen oder anderen Richtung erhält.
2. Erzeugung des unter 1. erwähnten Anstoßes durch ein auf der Pendel- oder einer mit ihr verbundenen Nebenwelle festsitzendes oder mit leichter Reibung gleitendes Stück, das mit einem Ansatz je nach dem Sinn der beginnenden Pendeldrehrichtung von der einen oder anderen Seite gegen den Zeiger oder einen mit ihm fest oder sonst mechanisch verbündenen Hebel schlägt.
Anordnung der Anfangslage der mit r'endelschwungmassen fest verbundenen Angriffspunkte für die nach der Zeigerkurbel führenden Zugstangen (gleichviel ob beide Stangen sich in einem Punkt der verlängerten Pendelachse zu einer vereinigen oder nicht) in der Pendelachse zur Erlangung eines anfangs dem Quadrat des Pendelausschlages proportionalen Zug-Stangenvorschubes.

den
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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