DE162040C - - Google Patents

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DE162040C
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knife
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/157Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter rotating about a movable axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVi 162040 KLASSE 346.
Kreismesser.
Nach der vorliegenden Erfindung wird das Schneiden von Wurst u. dgl. in Scheiben von gewünschter Stärke dadurch erreicht, daß das Kreismesser außer seiner bekannten schwingenden Bewegung nach unten oder oben eine einseitig gerichtete zweite umlaufende Bewegung ausführt.
Diese Anordnung bietet gegenüber bekannten Einrichtungen folgende wichtigen Vorteile.
Die Maschinen mit nur umlaufendem Kreismesser beanspruchen sowohl für das Messer als auch für den das Schneidgut tragenden, hin- und hergehenden Tisch eine angemessene Kraft, während bei der neuen Anordnung nur das Messer getrieben wird.
Die anderen Maschinen, die außer der drehenden auch eine schwingende Bewegung des Kreismessers vorsehen, besitzen den großen Nachteil, daß das Messer beim Rücklauf entweder stillsteht oder bei jedem Hubwechsel seine Bewegungsrichtung ändert.
Das in Drehung versetzte und verhältnismäßig schnellaufende, schwere Messer speichert ähnlich dem Schwungrade lebendige Kraft auf, die im Augenblick der1 Bewegungsumkehrung vernichtet werden muß; demzufolge arbeitet die Maschine stoßweise, und der menschliche Arm ermüdet leicht.
Die vorstehend erwähnte, technisch unvollkommene Einrichtung erfordert außerdem bedeutend stärkere Ausbildung der in Betracht kommenden beweglichen Teile, weil die Materialbeanspruchung eine außerordentlich ungünstige ist.
Nach der Erfindung dagegen wird die im Messer aufgespeicherte lebendige Kraft in der richtigen Weise ausgenutzt und dadurch ein wesentlich leichterer Gang der Maschine anderen Maschinen gegenüber erzielt.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 eine Ansicht, in Fig. 2 einen Grundriß der Maschine.
Auf der Hauptwelle α sitzen das Schwungrad oder die Handkurbel b und Zahnrad c fest; über die. Hauptwelle α ist der Messerhebel d geschoben, der mit der Welle α im Ständer e gelagert ist. Das Ganze wird durch die Mutter f gesichert. Der Hebel d trägt ferner das große Zahnrad g und das kleine Zahnrad i. Letzteres ist mit der Messerwelle h fest verbunden. Zahnrad g ist auf dem Zapfen k lose drehbar und mit einem Kurbelzapfen / versehen, an welchem die am Ständer e um Zapfen η drehbar gelagerte Stange m angreift.
Das große Zwischenrad g ermöglicht nicht allein die schwingende Bewegung des Messerhebels d, sondern es stellt das richtige Übersetzungsverhältnis zwischen Kurbelumdrehung und Messergeschwindigkeit her, indem der Messerhebel d langsam auf- und niederschwingt, während das Kreismesser eine hohe Schnittgeschwindigkeit erhält.
Wird das Schwungrad in Bewegung gesetzt, so erteilt das Zahnrad c dem Zahn-
rade g und dieses dem Rade i und somit dem Messer ο die durch das Übersetzungsverhältnis jeweilig bedingte Geschwindigkeit in den angegebenen Pfeilrichtungen. Der im Zapfen I des Rades g angreifende Hebel m zwingt durch seine Lagerung an dem feststehenden Zapfen η den Messerhebel d, im Verhältnis der Lagenveränderung des Kurbelzapfens / nach unten bezw. oben zu schwingen, während das Kreismesser ο seine nach einer Richtung empfangene Drehung beibehält.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Messerantrieb für Aufschnittmaschinen u. dgl. mit umlaufendem, auf- und abschwingendem Kreismesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung des um seine eigene Achse bewegten Messers sowohl beim Vorlauf als auch beim Rücklauf des Messerhebels dieselbe bleibt.
  2. 2. Messerantrieb für Aufschnittmaschinen u. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Hauptwelle (a) fest verbundenes Zahnrad (c) mittels eines mit Kurbelzapfen (I) versehenen Zahnrades (g) ein das Kreismesser (0) bewegendes Zahnrad (i) treibt, welch letztere in einem um die Hauptwelle (a) schwingenden Messerhebel (d) gelagert sind, dessen schwingende Bewegung durch eine einerseits am Zapfen (I), andererseits an einem festgelagerten Zapfen (n) angreifende Gelenkstange (in) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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