DE170199C - - Google Patents

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DE170199C
DE170199C DE1905170199D DE170199DA DE170199C DE 170199 C DE170199 C DE 170199C DE 1905170199 D DE1905170199 D DE 1905170199D DE 170199D A DE170199D A DE 170199DA DE 170199 C DE170199 C DE 170199C
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DE
Germany
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housing
glue
tape
adhesive
loop
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Expired - Lifetime
Application number
DE1905170199D
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English (en)
Filing date
Publication of DE170199C publication Critical patent/DE170199C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/14Catching by adhesive surfaces
    • A01M1/16Fly papers or ribbons
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M2200/00Kind of animal
    • A01M2200/01Insects
    • A01M2200/012Flying insects

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Fliegenfänger mit herausziehbarem Fangbande, der durch die neue und eigentümliche Art der Faltung und Lagerung desselben einen gänzliehen Verbrauch der zähen Klebmasse und ein vollkommenes Beleimen des Bandes gewährleistet.
Die Herstellung des Fliegenfängers geschieht in folgender Weise.
ίο Wie Fig. ι der Zeichnung zeigt, wird das Fangband zunächst in Falten von ungleicher Länge zickzackförmig gefaltet, und zwar derart, daß die oberste Falte a mit ihren beiden Faltenenden die unteren gleich langen Falten b überragt. Alsdann wird das so gefaltete Band schlaufenförmig zusammengebogen und in das Gehäuse c eingelegt. Das eine Ende des Bandes d wird am Gehäuse in bekannter Weise befestigt, während das andere Ende e mitten durch den inneren freien mit Klebmasse gefüllten Raum des Behälters hindurchgeht und bei / den Austrittsschlitz des Gehäuses verläßt.
Die Größe der einzelnen Bandfalteii ist so gewählt, daß die äußerste Falte hinreichend lang ist, um, nach dem Einlegen in das Gehäuse, am Rande desselben, sich möglichst dicht an ihn anschließend, entlang zu laufen und mit ihren beiden Faltenenden nahe am Austrittsschlitz zu enden, während die Kanten aller übrigen Falten sich in einer gewissen Entfernung vom Austrittsschlitz befinden (Fig· ι)·
Durch ihre natürliche Spannung legt sich die äußerste Schlaufe fest an die Gehäusewandung an, während die übrigen Schlaufen infolge der Biegung sich zwar auch mit einer gewissen Spannung von innen nach außen gegeneinander legen, jedoch zwischen den einzelnen Faltenkanten Zwischenräume entstehen lassen, da die Faltenenden sich infolge der Elastizität des verwendeten Pergamentpapiers keulenförmig ausbreiten.
Um bei der äußersten Schlaufe dieses keulenförmige Auseinandergehen möglichst zu vermeiden, sind deren Kanten nicht durch einfaches Umbiegen, sondern durch scharfes Brechen gebildet worden.
Der von der inneren Schlaufe umschlossene Raum wird mit der Klebmasse d ausgefüllt, so daß das Ende e des Bandes den Leim mitten durchschneidet und diesen in zwei Teile teilt.
Die Bandbreite ist in bekannter Weise so gewählt, daß sie dem Abstande zwischen Deckel und Boden des Gehäuses vollständig entspricht.
Durch diesen letzteren Umstand, sowie die verschiedene Länge der einzelnen Falten wird vermieden, daß infolge des freien Raumes, der zwischen dem Bandrand und Deckel oder Boden vorhanden sein würde oder beim Herausziehen des Bandes sich bildet, ein scharfes Abstreichen der Innenseiten des Deckels und Bodens durch die Ränder des Bandes ' nicht stattfindet und infolgedessen
ein Teil des Leims in diesen Flächen haften bleibt und ungenutzt im Behälter zurückgehalten wird. Ebenso wird vermieden, daß Klebmasse zwischen Bandrand und Deckel
5 oder Boden nach den Seitenwänden gepreßt wird, wo sie sich fest anhaften und größtenteils für die Beleimung des Bandes verloren gehen würde.
Wird an dem Bande e gezogen, so umschnürt dasselbe zunächst die linke Hälfte. der in der inneren Schlaufe umschlossenen Klebmasse und preßt dieselbe, da sich am Austrittsschlitz von Anfang an genügend Klebmasse befindet, zwischen die linken, sich bei den durch das Zusammenpressen der Klebmasse entstehenden Druck auseinanderspreizenden Enden der inneren Schlaufen (Fig. 3)·
Beim weiteren Herausziehen des Bandes wird durch die gleiche Bewegung während der Abwickelung der zweiten Schlaufe die andere Hälfte der Klebmasse nach der rechten Seite hin zwischen die Enden der inneren Falten gepreßt (Fig. 4). Die äußerste Schlaufe
hingegen wird durch den Druck des Leims noch stärker an die Wand gepreßt und nur ein sehr geringer Teil der Klebmasse schiebt sich am äußersten Ende der Faltenkanten zwischen Rand und Gehäusewand.
Durch die beschriebenen Vorgänge wird der größte Teil der im Gehäuse befindlichen Klebmasse bei Ingebrauchnahme des Fliegenfängers schon nach dem Herausziehen der beiden innersten Schlaufen, also eines verhältnismäßig kurzen Stückes des Bandes, auf das vorher vornehmlich trocken gelagerte Band verteilt, indem die Außenseiten der einzelnen Schlaufen sich in ihrem unteren Teile mit Leim bedecken. Diese Art Beleimung ist nur zuerst eine unregelmäßige; wird nun weiter am Bande gezogen, so streifen die nicht nachgiebigen Ränder des
• schmalen Austrittsschlitzes den unregelmäßig haftenden Leim ab, bewirken eine gleichmäßige Verteilung desselben und sorgen infolge der Aufspeicherung von Leim am Austrittsschlitz auch für die vollkommene Beleimung der noch nicht mit Leim bedeckten Teile des Fangbandes.
Wird in das Gehäuse diejenige Menge an Klebmasse eingebracht, welche, wie durch Versuche und Erfahrungen festgestellt ist, zur ausreichenden Beleimung eines Bandes von bestimmter Länge notwendig ist, so bringt jede einzelne Schlaufe zur Ergänzung des Leimvorrats am Austrittsschlitz diejenige Menge an Leim mit, welche zur vollkommenen Beleimung des jeweiligen noch unbeleimten Teiles des Fangbandes erforderlich ist.
Die Art der Beleimung des Fangbandes unterscheidet sich demnach_ wesentlich von derjenigen aller bisher bekannt gewordenen Fliegenfänger, indem die Leimmasse schon bei beginnender Ingebrauchnahme des Fliegenfängers auf das gesamte Band in gewissen Abständen verteilt wird, während bisher das trockene Band erst beim jedesmaligen Ziehen mit dem Leim in Berührung gebracht wurde.
Ein Zutritt des Leims zu den Seitenwandungen des Gehäuses ist, wie bereits erwähnt, ausgeschlossen, da die äußerste Schlaufe die Seitenwände vollständig bedeckt und daher in gewissem Sinne die Wand des Fliegenfängers selbst darstellt.

Claims (1)

  1. 75 Patent-Anspruch :
    Fliegenfänger mit in einem Gehäuse zickzackförmig gefaltetem und schlaufenförmig zusammengebogenem, gespannt gelagertem Fangband, dadurch gekennzeichnet, daß die äußerste Schlaufe, an den seitlichen Gehäusewandungen entlang laufend, einen fast geschlossenen Ring bildet und die inneren Schlaufen, deren voneinander abstehende Enden sich in einer gewissen Entfernung vom Austrittsschlitz befinden, umschließt und mit ihren Faltenkanten dicht am Austrittsschlitz endigt, zum Zwecke, einen Zutritt des Leims zu den seitlichen Gehäusewandungen zu verhindern und die Klebmasse beim Herausziehen des Bandes zwischen die einzelnen Falten der inneren Schlaufen zu pressen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1905170199D 1905-05-10 1905-05-10 Expired - Lifetime DE170199C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT26320D AT26320B (de) 1905-05-10 1905-11-14 Fliegenfänger.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE170199C true DE170199C (de)

Family

ID=435265

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1905170199D Expired - Lifetime DE170199C (de) 1905-05-10 1905-05-10

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