AT82386B - Tintenlöscher. - Google Patents

Tintenlöscher.

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AT82386B
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Inventor
Pierre Marius Jean-Bapt Feraud
Original Assignee
Pierre Marius Jean-Bapt Feraud
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Description


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    Tintenlöscher.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Tintenlöscher, bei welchen ein Löschpapierstreifen um einen ovalen Kern aufgerollt ist und ein Griffteil wechselweise von einer Seite des Kernes auf die andere verschoben werden kann. 



   Erfindungsgemäss ist in dem'Kern ein längslaufender Schlitz angebracht, in welchem eine. mit dem Griffteil des Löschers verbundene Achse verschoben und in ihrer mittleren Stellung festgestellt werden kann. Soll der Griff teil auf die andere Seite des   Kernes gesdaben werden, so genügt es, den Kern in seiner Längsrichtung in Bezug auf den Griffteir zu verschieben, da bei Verwendung einer nachgiebigen Verriegelungsvorrichtung   infolge dieser Nachgiebigkeit oder bei Verwendung einer starren Verriegelung nach vorhergehender Entriegelung die Achse in dem Schlitz verschoben und der Griffteil daher umgelegt werden kann. Nach der Umlegung'des Griffteiles ist derselbe auf dew Kern wieder verriegelt. Beim Gebrauch des Löschers entfällt daher jedes Zurückziehen irgendeines Verriegelungselementes, so dass das Umlegen des Griffteiles wesentlich vereinfacht ist. 



   Drei Ausführungsformen des Tintenlöschers sind in der Zeichnung dargestellt, Es zeigen Fig. i und 2 die eine Ausführungsform von der Seite und von vorne im Schnitt,   Fig. g   eine Einzelheit, Fig. 4 und 5 in Ansicht von der Seite und im Schnitt von vorne eine zweite   Ausführurrgsform,   Fig. 6 und 7 in der gleichen Darstellungsweise die dritte Ausführungsform. 



   Der Kern des Löschers besteht beispielsweise aus zwei Schalen   je, 2   aus. umgebördeltem Blech, die derart vereinigt sind, dass sie einen Zylinder von länglichem Querschnitt bilden und zwischen sich einen Schlitz 3 zur Seitwärtsbewegung der beweglichen Querachse   4   frei lassen. Eine Lage von Filz 5 ist um den Kern befestigt, über den ein Löschpapierstreifen 6. aufgerollt ist, indem er eine Anzahl von übereinander gelegten Schichten bildet. Die eine der Hälften des Kernes ist von einer Kappe 7 aus umgebördeltem Blech bedeckt, deren Wangen von der Achse 4 durchdrungen werden und die an ihrem oberen Ende einen Knopf 8 oder einen ähnlichen Handgriff trägt. 



   Wenn die im Gebrauch befindliche Seite des Löschpapiers, z. B. die auf der Seite der Schale 2, abgenutzt ist, genügt es, die Kappe 7 auf diesen Teil überzuführen, wobei das freie Ende des Papierstreifens, das bisher auf der Seite der Schale 1 unter der Kappe festlag, freigelegt wird ; man kann dann dieses Ende des Papiers bis zum Rand der Kappe abreissen, so dass ein frisches Stück Papier auf der Seite der Schale 1 blossgelegt wird und verwendet werden kann. Sobald dieses Stück ebenfalls abgenutzt ist, überführt man die Kappe wieder nach der Seite der Schale 1 und reisst das nun freiwerdende Stück des Papiers, das bisher unter der Kappe lag, ab. In dieser Weise fährt man fort, bis der Papierstreifen vollkommen abgenutzt ist. 



   Um die Kappe auf dem Kern in jeder der beiden entgegengesetzten Stellungen festzuhalten, sind Federriegel 9 in dem Kern untergebracht, die in Löcher 10 der Wangen der Kappe 7 eingreifen. Diese Riegel werden in entsprechenden Öffnungen der Schale 1 und 2 und in Röhren 11 geführt, in denen die Federn 12 untergebracht sind. Es genügt, einen Druck auf die entgegengesetzten Riegel gleichzeitig auszuüben, um die Kappe zur Längs- 

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 bewegung frei zu machen. Sie wird derart zur Seite geführt, bis die Achse 4 an das eine seitliche Ende des Kernes gelangt, wo die Kappe über diese Seite hinweg nach der entgegengesetzten Fläche des Löschers überführt werden kann. 



   Wenn der Löscher mit einem neuen Papierstreifen überzogen werden soll, ist es vorteilhaft, die Kappe 7 ganz abzunehmen. Zu diesem Zwecke ist die Achse   4   abnehmbar eingerichtet ; z. B. sind ihre Enden mit Köpfen 13 ausgerüstet, deren seitliche Vorsprünge 14 in Öffnungen oder knopflochförmige Schlitze 15 der Wangen der Kappe eingreifen können, derart, dass man die Achse von einer Seite der Kappe einführen kann, worauf man zum Feststellen der Achse diese   um 900 verdreht.   Die Reibung zwischen den Wangen der Kappe und den Vorsprüngen   14   genügt, um eine ungewollte Drehung der Achse zu verhindern. 



   In Fig. 4 und 5 besitzt der hohle Kern 1, 2, um den der Papierstreifen 6 gewickelt ist, an beiden Seiten Längsschlitze   3,   die eine freie Bewegung der Achse   4   gestatten, deren Enden nach aussen ragen. Diese Enden der Achse greifen in Rinnen 15 der seitlichen Lappen 16 der Kappe 7 ein, welche seitliche Lappen zum Zusammenhalten des Löschers mit dem Griff dienen. Um eine angemessene Verriegelung des Halters mit dem Kern zu erreichen, sind zwei Schraubenfedern 18 an den Seiten der Vorrichtung angeordnet ; diese sind um Riegel 19 gewunden, die frei durch die Enden der Achse   4   treten und mit ihren Köpfen 20 in entsprechende Lager 21 der Lappen 16 eingreifen. Diese Federn sind 
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 sie die Kappe zwingen, sich scharf auf das Löschpapier zu drücken.

   Dieser Druck verhindert gleichzeitig jedes ungewollte Abgleiten der Kappe ; um die Sicherung zu vollenden, sind in den Rändern der Schlitze 3 Aussparungen 23 angeordnet, derart, dass die Achse teilweise in diese eingreift und dadurch einer seitlichen Verschiebung genügenden Widerstand bietet. 



   Wenn man die Kappe von der einen   Löschfläche   auf die andere überführen will, so genügt es, sie in der Richtung des Schlitzes zu verschieben. Dank der Wirkung der Federn 18 kann der Druck der Kappe auf das Papier fast konstant gehalten werden, welches auch die Dicke der auf dem Kern ruhenden Papierschicht ist, bis diese vollkommen abgenutzt   ist..   



   In der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist die Anwendung von Federn vermieden. Die Anpressung der Kappe 7 auf das Papier wird von Hand bewirkt und dann aufrecht erhalten durch das Unbeweglichmachen der Kappe auf dem Kern mittels irgendeiner Feststellvorrichtung ; z. B. kann diese Feststellung erreicht werden durch das Anpressen der Lappen 16 der Kappe gegen die Seitenwände der Kerne 1, 2, wooei der 
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 sind und die geneigte Flächen 25 besitzen, durch die ein Druck auf die Lappen 16 ausgeübt wird, wenn die Knöpfe in der entsprechenden Richtung gedreht sind. Es genügt, diese Spannvorrichtung jedesmal zu lösen, wenn die Lage der Kappe geändert werden soll, und nach Ausführung der Bewegung wieder die Knöpfe in die Spannstellung zu bringen. 
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I.

   Tintenlöscher mit um einen ovalen Kern aufgerollte Löschpapierstreifen und einem wechselweise auf die beiden Seiten des Kernes verschiebbaren Griff teil, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern mit einem längslaufenden Schlitz ausgestattet ist, in welchem eine mit dem Griff teil verbundene Achse (4) verschoben und in der mittleren Stellung festgestellt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Tintenlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (7) auf jeder der gewölbten Löschflächen des Kernes festgehalten werden kann durch Federriegel (10), die in der Querrichtung im Innern des Kernes angeordnet sind und auf die Wangen oder seitlichen Lappen der Kappe einwirken, die sich längs der Seitenflächen des Kernes erstrecken (Fig. i).
    3. Tintenlöscher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellung der Achse (4) mittels Ausnehmungen (23) erfolgt, die in den Rändern der Schlitze (3) angebracht sind und in welche die Achse unter der Wirkung der Federn (18) eingreift, die sich auf die seitlichen Fortsätze des Griffteiles stützen, welche Führungen für die Enden der Achse bilden (Fig. 4 und 5). EMI2.4 quer durch senkrechte Aussparungen der Wangen der Kappe (7) ragende Achse (4) gezahnte Knöpfe (24, 25) trägt, welche gestatten, die Wangen gegen die seitlichen Wände des Kernes zu pressen (Fig. 6 und 7).
AT82386D 1912-11-05 1913-05-23 Tintenlöscher. AT82386B (de)

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AT82386D AT82386B (de) 1912-11-05 1913-05-23 Tintenlöscher.

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