DE1696409C - Verfahren zur Herstellung eines Bausteines, insbesondere eines Honlblock- oder Vollsteines - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Bausteines, insbesondere eines Honlblock- oder Vollsteines

Info

Publication number
DE1696409C
DE1696409C DE1696409C DE 1696409 C DE1696409 C DE 1696409C DE 1696409 C DE1696409 C DE 1696409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
sand
percent
weight
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual

Links

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Bausteines, insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines aus Braunkohlenfilterasche, Sand und Zement unter Dampfhärtung. Solcherart hergestellte Bausteine sind bekannt.
Es wurde nun gefunden, daß sich Bausteine mit überraschend hohen Festigkeiten bis zu 320 kg/cm2 ergeben, die ohne weiteres in Konkurrenz zu Ziegelsteinen, Kalksandsteinen und Betonsteinen treten können, wenn erfindungsgemäß einem Gemisch aus etwa 43 Gewichtsprozent Braunkohlenfilterasche, etwa 5 Gewichtsprozent Zement und etwa 52 Gewichtsprozent trockenem Kiessand, Grubensand, Quarzsand, Flußsand oder Dünensand mit einem Gehalt von mindestens 40 Gewichtsprozent SiO2, 6 Gewichtsprozent Wasser, auf das Gemisch bezogen, zugesetzt werden, worauf aus diesem Gemisch Steinrohlinge unter 300 kg/cm2 Preßdruck geformt und unter Dampf bei 0,5 atü und 105° C bis zu 8 Stunden gehärtet werden.
Für die hohe Festigkeit der erfindungsgemäß hergestellten Steine ist neben dem Preßdruck vor allem auch der richtige Feuchtigkeitsgehalt der Mischung maßgebend. Überschreitet oder unterschreitet der Feuchtigkeitsgehalt den angegebenen Wert, so haben die fertigen Steine geringere Festigkeitswerte als die in erfindungsgemäßer Weise mit einem Feuchtigkeitsanteil von 6 Gewichtsprozent hergestellten Bausteine.
Die an sich bekannte Dampfhärtung hat sich für die Herstellung des neuen Steines als außerordentlich vorteilhaft erwiesen. Da die Steine schon nach relativ kurzer Zeit Festigkeiten erhalten, welche ohne weiteres ihre Verladung erlauben, genügen relativ kurze Härtezeiten, wodurch überdies Energie gespart wird.
Die Härtung erfolgt bei 0,5 atü und 105° C, weil
dann im Verhältnis zur erzielten Festigkeit eine optimal geringe Wärmemenge benötigt wird.
Durch die Verwendung von Natursanden an Stelle von Hüttenbims, dessen Zusatz in gleichem Anteil bereits vorgeschlagen wurde, besteht die Möglichkeit, bei der Herstellung des zu einem großen Teil aus
ίο Braunkohlenfilterasche bestehenden Steines einen aus Abraum der Braunkohlengewinnung bestehenden Sandzuschlag zu verwenden, wodurch die Transport- und Herstellungskosten des Bausteines herabgesetzt werden. Es kommt hinzu, daß der Anfall an Hüttenbims begrenzt ist und die Vorräte an natürlichem Bims zur Neige gehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines Bausteines, •o insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines aus Braunkohlenfilterasche, Sand und Zement unter Dampfhärtung, dadurch gekennzeichnet, daß einem Gemisch, bestehend aus etwa 43 Gewichtsprozent Braunkohlenfilterasche, »5 etwa 5 Gewichtsprozent Zement und etwa 52 Gewichtsprozent trockenem Kiessand, Grubensand, Quarzsand, Flußsand oder Dünensand mit einem Gehalt von mindestens 40 Gewichtsprozent SiO2, 6 Gewichtsprozent Wasser, auf das Gemisch bezogen, zugesetzt werden, worauf aus diesem Gemisch Steinrohlinge unter 300 kg/cm2 Preßdruck geformt und unter Dampf bei 0,5 atü und 1050C bis zu 8 Stunden gehärtet werden.

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3725749A1 (de) * 1987-08-04 1989-02-16 Rheinische Baustoffwerke Gmbh Kompaktierung von industriestaeuben und deponie der kompaktate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3725749A1 (de) * 1987-08-04 1989-02-16 Rheinische Baustoffwerke Gmbh Kompaktierung von industriestaeuben und deponie der kompaktate

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT12291U1 (de) Baustoff mit pflanzlichem zuschlag
CH643220A5 (de) Verfahren zur herstellung von dampfgehaertetem geringgewichtigem gasbeton mit hydrophoben eigenschaften.
DE3215777A1 (de) Zement-fliessmoertel
DE1696409C (de) Verfahren zur Herstellung eines Bausteines, insbesondere eines Honlblock- oder Vollsteines
DE1796133C (de) Verfahren zur Herstellung eines Bausteins, insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines
DE2215893A1 (de)
DE1696409B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bausteines,insbesondere eines Hohlblock- oder Vollsteines
DD244546B5 (de) Verfahren zur herstellung einer spezialbetonmasse
DE527934C (de) Verfahren zur Herstellung bituminoeser Kunststeine
DE1796133B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Bausteins,insbesondere eines Hohlblock-oder Vollsteines
DE673375C (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtbeton
AT8757B (de) Verfahren zur Herstellung von Cement-Macadamstraßen.
DE2626041C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Betons bzw. Mörtels
AT84070B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunststeingegenständen.
DE323643C (de) Verfahren zur Herstellung von Leichtbeton fuer Schiffbauzwecke
DE1646416B1 (de) Verfahren zur Herstellung hydrothermal gehaerteter Baustoffe und Bauteile
CH714982A2 (de) Ultra-Hochleistungsbeton.
DE102017206427A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Werksteins aus groben Porenbetonrezyklaten.
DE705126C (de) Verfahren zur Herstellung von bewehrten und ausserdem mit Hohlraeumen versehenen Bimsbetondielen
EP1344757A2 (de) Biologischer Baustoff
AT132931B (de) Verfahren zur Herstellung eines mit Bitumen durchtränkten Belagmaterials aus Formkörpern, die aus gemahlenen mineralischen Stoffen gepreßt werden.
AT95667B (de) Verfahren zum Belegen von Verkehrsflächen.
AT78596B (de) Verfahren zur Herstellung von Konverterböden und dgl.
AT80812B (de) Verfahren zur Herstellung von nagel- und bohrbaremVerfahren zur Herstellung von nagel- und bohrbarem Beton. Beton.
AT56461B (de) Verfahren zur Herstellung eines Straßenbelages.