DE169598C - - Google Patents
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- DE169598C DE169598C DENDAT169598D DE169598DA DE169598C DE 169598 C DE169598 C DE 169598C DE NDAT169598 D DENDAT169598 D DE NDAT169598D DE 169598D A DE169598D A DE 169598DA DE 169598 C DE169598 C DE 169598C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D53/00—Making other particular articles
- B21D53/46—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
- B21D53/48—Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples buttons, e.g. press-buttons, snap fasteners
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Knöpfen
zum Annähen mit einer Butze oder Öse aus Blech. Die neue Erfindung besteht darin,
daß eine mit der Butze oder öse aus einem Stück bestehende Hülse aus Blech in die
Ringnut oder Höhlung des Knopfoberteils eingedrückt und in den unterschnittenen Rand
eingezwängt wird.
ίο Die Erfindung bezweckt in erster Reihe,
in Knopfoberteile beliebiger Form aus hartem Stoff, wie Steinnuß, Elfenbein, Horn, Hartgummi,
Metall usw., eine Butze oder öse zum Annähen ohne Lötung oder Verschraubung
fest einzusetzen, wobei die Butze oder Öse aus einem Stück besteht und
dem Abbrechen oder Verbiegen nicht unterworfen ist.
ösen aus Steinnuß o. dgl., welche in eine Bohrung mit unterschnittenem Rand durch
Weichmachen des in die Bohrung eingreifenden Teils eingedrückt werden und sich durch
Trocknung in der eingedrehten Bohrung festziehen, sind bekannt. Bei Metallbutzen oder
-ösen läßt sich diese Befestigung nicht anwenden. Die Metallbutzen ,oder -ösen sind
aber dem Abbrechen weniger ausgesetzt und auch billiger herzustellen.
Das neue Verfahren wird durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, in welcher
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch einen mit Metallbutze versehenen massiven Knopf
ist. Fig. 2 stellt einen entsprechenden Schnitt durch einen aus. Blech gedrückten Knopf
dar. Fig. 3 und 4 zeigen in Oberansicht und Längsschnitt das aus Blech ausgestanzte
Stück, aus dem die Butze oder Öse zum Annähen geformt wird. Fig: 5 ist eine Ansicht
der fertigen Butze, und Fig. 6 zeigt dieselbe von der Unterseite.
Die Butze oder Öse besteht aus einem röhren- oder hülsenförmigen Teil a, dessen
oberer Rand ein wenig erweitert ist; die Hülse α wird in eine Ringnut des massiven
Knopf Oberteils b (Fig. 1) eingedrückt und klemmt sich mit ihrem durch den Druck
auseinander gespreizten Rand unter den unterschnittenen Rand der Nut, wodurch eine haltbare Befestigung der Hülse in der
Nut hergestellt wird.
Ist der Knopfoberteil b nicht massiv oder eine Ringnut in. demselben nicht anzubringen,
so wird die Ringnut, welche die oben ausgebogene Hülse α festhält, durch die Umrollung
des Knopfoberteils b (Fig. 2) und einen in den Knopfoberteil eingelegten, entsprechend
geformten Blechteil gebildet.
Die Butze oder Öse zum Annähen der Hülse α ist mit der letzteren aus einem Stück
geformt. Eine zweckmäßige Ausführungsform der Hülse α mit Butze ist durch Fig. 3
und 4 dargestellt. Ein sternförmiges Stück (Fig. 3) wird aus Blech ausgestanzt, dessen
mittlerer Teil durch Ziehen des Metalls in die Form der Hülse α verwandelt wird; die
Zungen c, d, e, f werden dann zu einer Krone zusammengebogen, so daß sie mit ihren
Spitzen dicht zusammenschließend aneinander stoßen (Fig. 6). Durch die Zwischenräume
dieser zusammengebogenen Zungen wird der
Faden zum Annähen des Knopfes durchgezogen.
Die Hülse α mit Butze kann aber auch auf andere Art aus einem Stück hergestellt sein,
z. B. indem aus einer Blechscheibe ein zylindrisches Stück gezogen, der geschlossene,
halbrunde Boden dieses Zylinders mit Ausschnitten oder Fadenlöchern versehen und
der hülsenförmige Teil α unten ein wenig
ίο eingezogen, oben dagegen ausgeweitet wird.
Anstatt vier kreuzweise gestellter Zungen
c, d, e, f kann der Stern (Fig. 3) mehr oder auch weniger Zungen haben; bei nur zwei
einander gegenüberliegenden Zungen bilden diese beim Zusammenbiegen einen Bügel oder
eine Öse zum Annähen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Knöpfen mit Butze oder Öse aus Blech,
dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Butze oder öse aus einem Stück bestehende
Hülse (a) aus Blech in die Ringnut oder Höhlung des Knopfoberteils (b)
eingedrückt und in den unterschnittenen Rand eingezwängt wird.
2. Eine Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (α) aus einem Blechstück gezogen wird, dessen Zungen (z. B. c, d,
e, f) kronen- oder bügeiförmig zusammengebogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169598C true DE169598C (de) |
Family
ID=434708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169598D Active DE169598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169598C (de) |
-
0
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