DE16951C - Neuerungen an der durch Patent Nr. 4555 geschützten Rundstrickmaschine - Google Patents

Neuerungen an der durch Patent Nr. 4555 geschützten Rundstrickmaschine

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DE16951C
DE16951C DENDAT16951D DE16951DA DE16951C DE 16951 C DE16951 C DE 16951C DE NDAT16951 D DENDAT16951 D DE NDAT16951D DE 16951D A DE16951D A DE 16951DA DE 16951 C DE16951 C DE 16951C
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DENDAT16951D
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Firma J. LANDAU in Berlin
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/12Tensioning devices for individual threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions
    • D04B35/14Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions responsive to thread breakage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Γ PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 4555 vom 4. August 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1881 ab. Längste Dauer: 3. August 1893.
Die Neuerungen bezwecken:
1. den Kettenfäden eine gleichmäfsige und gröfsere Spannung zu geben,
2. die Maschine bei Fadenbruch selbstthätig auszurücken.
Fig. ι zeigt eine theilweise durchschnittene Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 eine Vorderansicht der Neuerungen.
Um die Fäden gleichmäfsig zu spannen, ist vor den Speisewalzen b1 P eine mit einem rauhen Ueberzug (Sand- oder Schmirgelpapier) versehene Walze α drehbar in den Gestellwänden A1A2 gelagert, und aufserdem sind die Spannstangen a1 a2 angebracht, über welche die Kettenfäden geleitet werden. Die Walze α wird vermittelst Räder von den Walzen b1 P aus getrieben.
Zum selbsttätigen Ausrücken der Maschine beim Bruch eines der Kettenfäden ist folgende Einrichtung getroffen:
Wie Fig. ι zeigt, befinden sich vor der geriffelten Walze P zwei dünne Stangen P P, über welche die Kettenfäden hinweggehen. Zwischen diesen Stangen ist auf jeden Faden ein Haken c lose aufgehängt, dessen Verlängerung in Bohrungen einer im Bock A1A2 drehbar gelagerten Schiene d Führung erhält, e ist eine ebenfalls in denGestellwänden^M2 gelagerte Winkelschiene, welche durch den mit Schlitz versehenen Hebel / von der Welle g aus durch die Kurbel g1 und mittelst des daran angebrachten Zapfens g"2, welcher in dem Schlitz des Hebels f läuft, eine oscillirende Bewegung um ihre Achse cl erhält.
Sobald ein Faden bricht, fällt der darauf hängende Haken in die Bohrung der Schiene d herunter. Die Haken c sind so lang, dafs dieselben beim Herunterfallen entweder auf oder bis hinter das Winkeleisen e fallen müssen, in welchem Falle sie und gleichzeitig auch die Schiene d von der Winkelschiene nach hinten gestofsen werden.
In der Mitte der Maschine, und zwar unmittelbar hinter der Schiene d und unterhalb der Speisewalzen b 1P, sind zwei Schieber oder Schlitten i und k in 'dem Lager h geführt.
Diese Schieber oder Schlitten laufen rechtwinklig zu einander, und besitzt der Schieber ι aufser der Feder z'1, welche denselben stets nach vorn zieht, noch eine kleine Nase, welche in zwei Ausschnitte des Schlittens k pafst. Letzterer steht durch den bei I1 drehbar gelagerten Doppelhebel / und den Stellring m1 mit der Ausrückstange m in Verbindung. An der Ausrückstange m sitzt eine Feder m%, welche die Neigung hat, die Ausrückstange und damit auch die Gabel in2, in welcher der Treibriemen liegt, nach rechts und dadurch den Treibriemen von der festen auf die lose Riemscheibe zu schieben.
Die Wirkung der Feder mz wird so lange aufgehalten, bis die Nase des Schiebers i aufser
Eingriff mit den Ausschnitten der Stange k tritt.
Sobald die Maschine in Thätigkeit tritt, wird die Winkelschiene e durch die oben beschriebene Vorrichtung in oscillirende Bewegung gesetzt. Reifst nun ein Faden, so fällt der betreffende Haken c hinter die Winkelschiene e. Dieser und damit zugleich die Schiene d werden nach hinten gestofsen, worauf dann die Wmkelschiene zurückgeht. Bei dieser Bewegung stöfst die Schiene d auf den Schieber i, drückt denselben zurück und damit auch zugleich seine Nase aufser Eingriff mit den Ausschnitten der Stange k. Die Feder m3 an der Ausrückstange m ist dadurch freigegeben; dieselbe drückt die Ausrückstange nach vorn und gleichzeitig durch die Gabel m2 den Treibriemen auf die lose Riemscheibe.

Claims (2)

Patent-An Sprüche: An der durch Patent No. 4555 geschützten Rundstrickmaschine:
1. Die Anbringung des vorbeschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausrückmechanismus.
2. Die Anbringung der mit einem rauhen Ueberzug versehenen Walze α und der Stangen axa2, um die Spannung der Kettenfäden zu erhöhen und dadurch ein noch gleichmäfsigeres Zuführen derselben zu den Hakennadeln zu ermöglichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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