DE168907C - - Google Patents
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- DE168907C DE168907C DENDAT168907D DE168907DA DE168907C DE 168907 C DE168907 C DE 168907C DE NDAT168907 D DENDAT168907 D DE NDAT168907D DE 168907D A DE168907D A DE 168907DA DE 168907 C DE168907 C DE 168907C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D7/00—Casting ingots, e.g. from ferrous metals
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
Vv { \ι te
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Patent
168572 zur Verbesserung der Beschaffenheit eines Gußstücks durch Eintreiben einer
Metallstange in den noch flüssigen Gußkern und bezweckt eine weitere Verbesserung der
Gußbeschaffenheit, was dadurch erreicht wird, daß der Gußblock während des Eintreibens
der Stange unter äußerem Druck gehalten wird.
Der Druck kann von einer beliebigen Seite auf den Gußblock ausgeübt werden, jedoch
dürfte sich in den meisten Fällen empfehlen, den Druck durch einen Preßkolben von unten
einwirken zu lassen, während gleichzeitig von oben die Stange in den Kern eingetrieben
wird. Eine zur Ausübung des Drucks von unten geeignete Einrichtung ist als Ausführungsbeispiel
in der Zeichnung dargestellt, in der die Fig. 1 bis 4 an senkrechten Querschnitten
durch die Gußform die fortschreitende Beeinflussung des Gußkerns während
des Verfahrens veranschaulichen.
Der Guß erfolgt aus einem Gießgefäß 4 (Fig. 1) in die leicht konische Form 3, welche
auf einer Grundplatte 1 steht. In einer dem Boden des Gußblocks A entsprechenden Öffnung
der Grundplatte befindet sich der Kopf 17 einer Kolbenstange 18 eines hydraulischen
Zylinders 19. Wenn der Guß so weit erkaltet ist, daß sich eine Kruste A' an seinem
Umfang und an seinem Kopf gebildet hat (Fig. 2, 3 und 4), während der Kern A" noch
flüssig ist, wird in die obere Mündung der Form eine genau passende Kappe 20 eingesetzt
und mittels Keile 21, die über Lappen 22 der Kappe durch Öffnungen in Ansätzen
23 der Form eingetrieben werden, festgehalten.
Hierauf wird in die zentrale Höhlung 12 (Fig. 2) der Kappe das mit der einzutreibenden
Stange 10 versehene Kopfstück 13 so eingesetzt, daß das Ende dieser Stange, durch
eine entsprechende Bohrung im Boden der Kappe 20 reichend, auf der Decke des Guß-Stücks
aufsitzt. Der Guß wird nun noch einige Minuten länger erkalten gelassen, damit die äußere Kruste A" so stark wird, daß
sie dem durch Eintreiben der Stange 10 verursachten Innendruck widerstehen kann, ohne
zu bersten.
Zum Eintreiben der Stange 10 kann eine
hydraulische Presse oder, wie in den Zeichnungen dargestellt, ein schwerer Hammer 16
dienen. Ein oder zwei Schläge des Hammers werden genügen, um die Decke zu durchbrechen
(Fig. 3) und einen Teil der Stange 10 in den noch flüssigen Gußkern einzutreiben;
es werden dann so lange weitere Schläge ■ gegeben, bis der durch Schwindung sich
nach und nach vergrößernde Hohlraum in dem Kern durch die Stange 10 vollständig
Claims (1)
- ausgefüllt ist. Um dabei ein Zurückprallen der Stange zu verhindern, ist das Kopfstück 13 mit Verzahnungen 14 versehen, in welche die an oberen Ansätzen der Kappe 20 angebrachten Fallklinken 15 eingreifen. Entsprechend der fortschreitenden Schwindung des Kerns erfolgt ein weiteres Nachtreiben der Stange 10 in angemessenen Zwischenräumen, bis der Kern durchaus plastisch geworden ist.Während der ganzen Dauer dieser Vorgänge wird das Gußstück in seiner Längsrichtung mittels der hydraulischen Presse 19 unter Druck gehalten, um seinen äußeren Mantel, der äußeren Schwindung des Gußstücks entsprechend, stets in Berührung mit der Form, die Decke aber in Berührung mit dem Fuß der Kappe 20 zu halten, so daß der inneren Pressung und dem Gewicht des Barrens der nötige Gegendruck entgegengesetzt ist. Die Stange 10 soll eben nur Ersatz geben für die Schwindung im Kern des Gusses und nicht auch für die Schwindung von außen.Die Stange 10 wird, soweit sie in den as Gußstückkern eingedrungen ist, mit diesem verschmolzen und dabei eine raschere Abkühlung und Erhärtung des Kerns bewirken, so daß das Gußstück schneller in den Wärmeofen eingebracht und in diesem homogenisiert werden kann.Wird bei dem Verfahren nach der Erfindung der Druck auf das Gußstück von derselben Seite ausgeübt, von der die Stange in den Kern eingetrieben wird, so muß der in die Form eintretende Druckkolben durchbohrt sein, um die Stange durchzulassen.PateNT-AνSPRUcη :Verfahren zur Verbesserung frisch gegossener Metallbarren gemäß Patent 1685 72, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußblock während des Eintreibens der Stange unter äußerem Druck gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168907C true DE168907C (de) |
Family
ID=434079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT168907D Active DE168907C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168907C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2761204A (en) * | 1951-02-12 | 1956-09-04 | United States Steel Corp | Method of making bars |
-
0
- DE DENDAT168907D patent/DE168907C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2761204A (en) * | 1951-02-12 | 1956-09-04 | United States Steel Corp | Method of making bars |
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