DE754669C - Spritzgiessmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer - Google Patents

Spritzgiessmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer

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Publication number
DE754669C
DE754669C DEB199919D DEB0199919D DE754669C DE 754669 C DE754669 C DE 754669C DE B199919 D DEB199919 D DE B199919D DE B0199919 D DEB0199919 D DE B0199919D DE 754669 C DE754669 C DE 754669C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
crucible
injection molding
compressed air
piston
Prior art date
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Expired
Application number
DEB199919D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hampel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB199919D priority Critical patent/DE754669C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE754669C publication Critical patent/DE754669C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/04Plunger machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Spritzgießmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer Bei Vorrichtungen: zum Gießen metallischer Schmelzen unter Druck ist es bekannt, den im Ofen festgelagerten Schmelztiegel mit einem auswechselbaren Futter zu versehen, in welchem als Kolbenführung eine Büchse eingesetzt ist, die aus feuerfester Masse besteht und einen geringeren Ausdehnungskaeffizf.enten als die Kolbenmasse hat, so daß die am meisten der Abnutzung unterworfenen Teile der Schmelzvorrichtung leicht ausgewechselt werden können.
  • Es sind ferner Spritzgießmaschinen mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneten, z. B. heb- und senkbaren Druckkammern bekannt. Bei diesen bekannten Maschinen wird das flüssige Metall aus der Druckkammer entweder durch die Einwirkung von Druckluft oder durch die Einwirkung eines Druckkolbens verdrängt. Die Erfindung bezieht sich auf derartige Spritzgießmaschinen mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer, insbesondere zur Verarbeitung von Magnesium und dessen Legierungen, und besteht darin, daß Druckkammern für Druckluftverdrängung und solche für Kolbenverdrängung mit gleichen äußeren Paßabmessungen und Befestigungsteilen einsetzbar sind, so daß die Maschine wahlweise als Druckluft- oder als Kolbengießmaschine benutzbar ist. Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil einzelne Spritzgußteile am besten nur auf einer Maschine mit Druckluftverdrängung, andere am besten nur auf einer Maschine mit Kolbenverdrängung hergestellt werden. Nicht nur vom Werkstück, sondern auch von der Art der zu verarbeitenden Metalle hängt es ab, ob die eine oder die andere Maschinenart vorzuziehen ist. Bei der Verarbeitung hochschmelzender Metalle kann z. B. das Arbeiten mit einem Verdrängerkolben An.laß zu Anständen geben. Die Erfindung gestattet es, die Maschine. wahlweise für die eine oder die andere Betriebsart umzustellen, und zwar ohne lange Betriebsunterbrechung und bei beheiztem und gefülltem Tiegel. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Druckkammer als Ventil ausgebildet und wirkt mit dem im Tiegel befindlichen Gußmundstück zusammen. Bei dieser Bauart läßt sich das leichte und schnelle Auswechseln besonders gut verwirklichen. Da die leichte Auswechselbarkeit nicht nur von Bedeutung ist, wenn die eine DruckkammerfürDruckluftverdrängung gegen eine solche für Kolbenverdrängung ausgewechselt werden soll, sondern auch wenn eine z. B. ausbesserungsbedürftige Druckkammer der einen Art gegen eine solche der gleichen Art ausgewechselt werden soll, kommt der Ausbildung der Druckkammer als Ventil auch unabhängig von der Verwendung bei einer Maschine, die wahl-,veise als Druckluft- oder als Kolbengießmaschine zu benutzen ist, selbständige Bedeutung zu.
  • Weitere Merkmale von erfinderischer Bedeutung ergeben sich aus den. Ansprüchen in Verbindung mit der Beschreibung und der Zeichnung.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
  • Abb. i zeigt einen senkrechten Teilschnitt durch eine gemäß der Erfindung ausgebildete Gießmaschine in einer durch den Spritzkrümmer gelegten Ebene; Abb. 2 zeigt einen zugehörigen senkrechten Teilschnitt in einer zu Abb. i senkrechten Ebene.
  • In beiden Abbildungen stellt die linke Seite die Ausführung als Druckluft- und die rechte Seite die Ausführung als Kolbenmaschine dar. Bei derAusführung alsDruckluftgießmaschine ist die Druckkammer i mit einem Deckel 2 versehen und im Deckel 5 des Schmelztiegels q. verschiebbar geführt. Bei dem gezeichneten Beispiel besteht der Deckel 5 mit dem Schmelztiegel .4 aus einem Stück, ebenso wie der in den Tiegel eingebaute Spritzkrümmer io. An ihrem unteren Ende besitzt die Druckkammer eine Ausströmöffnung 16, die bei dem gezeichneten Beispiel durch ein ventiltellerartiges Paßstück 3 gebildet ist, das in die Druckkammer eingesetzt ist. Dieses Paßstück arbeitet mit dem nach Art eines Ventilsitzes ausgebildeten Gußmundstück 8 des Spritzkrümmers io zusammen. Die Druckkammer i ist im Deckel 5 unter Zwischenschaltung einer Hülse 17 geführt, die auf dem Deckel z. B. durch einen Ring 18 gehalten und an ihrem unteren, in den Tiegel hineinragenden Ende mit einem Sp.ritzschutzring i9 versehen sein kann. Die Hülse 17 kann gegebenenfalls auch wegfallen; die Druckkammer ist dann im Deckel unmittelbar zu führen. Für die Zuleitung von Druckluft ist an die Druckkammer ein Rohranschluß 9 angesetzt. Das Luftzuführungssteuerventil ist nicht gezeichnet. Das Heben und Senken der Druckkammer wird durch zwei hydraulische Druckelemente; bewirkt, die mit der Druckkammer durch ein Gestänge 6 verbunden sind. Die Druckelemente ;7 sind symmetrisch zur Druckkammerachse in genügender Höhe über dem. Tiegel angeordnet, und das Gestänge 6 ist entsprechend symmetrisch ausgebildet.
  • Bei angehobener Druckkammer, wenn das Paßstück 3 von dein Gußmundstück 8 abgehoben, das durch die beiden genannten Teile gebildete Ventil also geöffnet ist, tritt die ini Tiegel .I befindliche Schmelze durch die üfinung ih in die Druckkammer ein und füllt sie bis zur Höhe des Spiegels der im Tiegel befindlichen Schmelze. Über ein nicht gezeichnetes Steuerventil erhalten dann die Druckelemente 7 Preßwasser und drücken über das Gestänge 6 die Druckkammer nach unten, bis sich das Paßstück 3 (Ventilteller) fest gegen das Gußmundstück 8 (Ventilsitz) legt. Hierdurch ist eine dichte Verbindung zwischen der Druckkammer i und dem Spritzkrümmer io hergestellt, während die Verbindung mit dem Tiegelinnern unterbrochen ist. Hiernach wird das Druckluftsteuer ventil geöffnet, welches durch das Steuerventil für die BewegungderDruckkarnmer bisher verriegelt war, so daß Druckluft in die Druckkammer eintritt. Die in dieser befindliche Schmelze wird unter der Druckluftwirkung durch den Krümmer io und die an ihn anschließende Düse in die Form gespritzt. Nach beendetem Spritzen erfolgt die Entlastung der Druckkammer durch Schließen des Luftzuführsteuerventils, wobei gleichzeitig eine Auslaßöffnung geöffnet wird. Hiernach wird die Druckkammer erneut angehoben und somit wieder gefüllt.
  • Wie die Zeichnung zeigt, kann nach Lösen des Gestänges 0 und des Rohranschlusses 9 die Druckkammer i ohne weiteres aus dem Tiegel herausgeschoben werden. Sie kann also sehr leicht durch eine andere gleicher Art oder aber durch eine solche für Kolbenverdrängung ersetzt werden. Durch das Einsetzen einer Druckkammer für Kolbenverdrängung entsteht eine Kolbenmaschine, wie sie in der rechten Seite der Abbildungen dargestellt ist. Die nur wenig abweichend gestaltete, für die Ausführung als Kolbenmaschine mit ii bezeichnete Druckkammer besitzt die gleichen äußeren Abmessungen wie die Druckkammer i und ist wie diese in der Hülse 17 geführt. Auch sie ist mit einem Deckel ia ausgerüstet, der in diesem Fall eine Führungsbüchse 13 enthält, in welcher eine Kolbenstange 14 geführt ist, die an ihrem unteren Ende den eigentlichen Kolben 2o trägt. Die Stange 1¢ ist durch ein Zwischenstück 15 mit einem hydraulischen Antrieb ia verbunden. Im übrigen besitzt die Druckkammer i i wie die Druckkammer i mittels des Gestänges 6 eine Antriebsverbindung mit den hydraulischen Elementen 7, die das von den Teilen 3 und 8 in der oben beschriebenen Weise gebildete Ventil öffnen, und schließen. Wenn eine für Druckluftverdrängung eingerichtete Druckkammer eingesetzt ist, ist durch mit dieser verbundene Mittel der hydraulische Antrieb io verriegelt. Wenn eine für Kolbenverdrängung eingerichtete Druckkammer eingesetzt ist, ist ebenso durch mit ihr verbundene Mittel das Druckluftzuführungsventil verriegelt.
  • Bei der Ausführung als Kolbenmaschine kann eine Druckkammer verwendet werden, die in anderer Weise gefüllt wird, als es für die Druckkammer i beschrieben wurde, z. B. über an sich bekannte, vom Kolbengesteuerte Einlaßschlitze im oberen Teil der Druckkammer. Trotzdem kann es vorteilhaft sein, eine solche Druckkammer an ihrem unteren Ende in derselben Weise auszubilden, wie es für die Druckkammer i beschrieben wurde. Das von den Teilen 3 und 8 gebildete Ventil bleibt dann ständig geschlossen, und die hydraulichen Elemente 7 brauchen nicht betätigt zu werden. Auch bei Verwendung einzelner abweichender Bauteile trägt die Benutzung von sonst gleichen Teilen für beide Ausführungsformen zur Verbilligung bei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzgießmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer, insbesondere zur Verarbeitung von Magnesium und dessen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß Druckkammern (i) für Druckluftverdrängung und solche (i i) für Kolbenverdrängung mit gleichen äußeren Paßabmessungen und Befestigungsteilen einsetzbar sind, so daß die Maschine wahlweise als Druckluft- oder als Kolbengießmaschine benutzbar ist. a. Spritzgießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (i, i i) als Ventil ausgebildet ist und mit dem im Tiegel (q.) befindlichen Gußmundstüek (8) zusammenwirkt. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (i, i i) in dem Deckel (5) des Tiegels verschiebbar geführt ist, z. B. unter Zwischenschaltung einer Führungsbüchse (17), die nach dem Tiegelinnern hin gegebenenfalls durch einen Spritzschutzrand (ig) verlängert ist. q.. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (i, i i) durch einen hydraulischen Antrieb bewegbar zweckmäßig von zwei symmetrisch angeordneten hydraulischen Druckelementen (7) aus über ein ebenfalls symmetrisch angebrachtes Gestänge (f) heb- und senkbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 131 05g.
DEB199919D 1942-10-15 1942-10-15 Spritzgiessmaschine mit innerhalb des Schmelztiegels beweglich angeordneter, auswechselbarer Druckkammer Expired DE754669C (de)

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DE754669C true DE754669C (de) 1953-03-16

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ID=7012128

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DE (1) DE754669C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4676296A (en) * 1984-10-05 1987-06-30 Fry's Metals Limited Apparatus for casting metal alloys having low melting points

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE131059C (de) *

Patent Citations (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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