AT29247B - Vorrichtung zur Herstellung von Bolzen in zwei aufeinander folgenden Stauchprozessen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Bolzen in zwei aufeinander folgenden Stauchprozessen.

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AT29247B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   DenGegenstandvorliegenderErfindungbildeteineVorrichtungzurHerstellungvon Bolzen in zwei aufeinander folgenden Stauchprozessen, welche es ermöglicht, rasch und ohne übermässige Kosten vollkommen vollendete Bolzen, frei von jedem Grat bzw. nicht   erwünschten     Unregelmässigkeiten   zu erzeugen. 



   In der Zeichnung ist der   Erfindl1ngsgegenstand   in beispielsweiser Ausführungsform zur   Darstellung gebracht, u. xw. zeigt   : Fig. 1 ein Schaubild desselben teilweise geschnitten, 
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     Das Wesen der Eründung   ist darin   gelegen, eine Metallstange   in   kaltem Zustande   in   ringsum   geschlossenen Matrizen von geeigneter Form, mittels am herausragenden Ende 
 EMI1.3 
 



  Hiedurch ist es möglich, Bolzen von höchster Vollendung herzustellen. 



     Die Metallstäbe besitzen   eine, den fertigzustellenden Bolzen entsprechende Form und 
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 Bohrung des Stempels E verbleibt nun der Metallstab so lange, bis der Bolzen vollständig fertiggestellt ist, wie dies Fig. 3 zeigt. 



   Nach Fertigstellung des Bolzens wird derselbe durch die vordere Öffnung des   Stempels T ?   zufolge der in   dieser nachgestossenen Stango 77 hinausgestossen.   



   Das Wesen der Erfindung besteht in der Anordnung dos nach rückwärts beweglichen 
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 Ausnehmung der Platte C eingefügt und ist dasselbe mit geeigneten Einrichtungen zur Regulierung der Grösse der seitlichen Bewegung desselben vorsehen. Diese Regulierungvorrichtung besteht aus einer Stütze bzw. Stützkappe K, welche durch Schrauben   M   in ihrer jeweiligen Stellung fixiert wird. Vermittels Federn L wird der erforderliche Widerstand hervorgerufen, welchen das Widerlager J gegen den auf seine Stirnfläche ausgeübten Druck bieten soll. Die Grösse dieses Widerstandes ist in jedem Einzelfalle den Dimensionen des herzustellenden Bolzens entsprechend einzustellen, was durch Auswechslung der be-   züglichen   Teile bzw. durch Einstellung der Schraube   U oder   dgl. geschehen kann. 



   Statt der Federn M kann auch jede geeignete Einrichtung in Verwendung treten. 
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 nach einwärts gestossen. Die Kopfmatrizo äussert dann einen starken Enddruck gegen den nun in seiner Bewegung gehinderten Bolzen und erzeugt einen der Höhlung der Kopfmatrize entsprechenden Bolzenkopf. Hiedurch wird erzielt, dass die erzeugten Bolzen weder den geringsten Grat, noch sonstige nicht wünschenswerte Mängel aufweisen. 



   Die Länge des Zurückweichens des Widerlagers J ist einerseits abhängig von den Dimensionen der zu erzeugenden Bolzen, andererseits von dem in Verwendung genommenen Material.   Die Federkraft   muss derart genügend stark sein, dass das Widerlager J beim Stauchen des Bolzens nicht nachgibt,   u.     zw.   so lange nicht, bis der polygonale Teil der 
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 Federn L zusammengedrückt werden, um die Bildung des Bolzenkopfes zu   ermöglichen.

   Bei   der Erzeugung des Bolzenkopfes leisten nicht nur die Federn L einen grösseren Widerstand, sondern es setzt auch der bereits gestauchte polygonal geformte Teil des Bolzens durch Anstossen an die   Matrizenw1inde   einen entsprechenden Widerstand entgegen.   Hindurch wird   
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 Widerlager wird erzielt, dass das zur Bildung des Kopfes bestimmte Material nicht in den zylindrischen Teil des Bolzens fliesst, vielmehr vollständig zur Bildung des Kopfes dient. 



   Ist nun die Fertigstellung des Bolzens vollendet, so bewegt sich die Kopfmatrize   7''   in ihre Ursprungstellung zurück, während welcher Zeit der Bolzen auf bekannte Weise   horaussst'schoben   wird, u. zw. vermittels des Nachschiebens der   Stange Ii.   



   Der beschriebene Arbeitsgang wiederholt sich hierauf in derselben Weise.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung von Bolzen in zwei aufeinander folgenden Staucbprozessen, dadurch gekennzeichnet, dass das den Stauchdruck aufnehmende Widerlager (. 1) während der bildung des unterhalb des Bolzenkopfes befindlichen verdickten Teiles durch Feder-oder dgl. Belastung in Ursprungstellung gehalten wird, während bei der folgenden Vergrösserung dos Stauchdruckes zum Zwecke der Bildung des Bolzenkopfes das Widerlager (J) unter Über- windung des Federdruckes bis zu einem einstellbaren AnschlagstUcle zurtickweicht und nun jedemstärkerenDruckeWiderstandleistet.
AT29247D 1905-06-02 1905-06-02 Vorrichtung zur Herstellung von Bolzen in zwei aufeinander folgenden Stauchprozessen. AT29247B (de)

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