DE16878C - Neuerung in der Herstellung von geklebten Gummizügen und an den hierzu erforderlichen Apparaten - Google Patents

Neuerung in der Herstellung von geklebten Gummizügen und an den hierzu erforderlichen Apparaten

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DE16878C
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GEBRÜDER levinste1n in Berlin, Köpnickerstrafse m
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Apparaten.
Bisher wurden die Gummizüge für Schuhe und Gürtel etc. durch gebäumte Gummi- und Baumwollenketten durch Eintrag eines Schusses aus verschiedenen Materialien gewebt oder durch Einlegen einer Gummikette zwischen zwei Stoffe geklebt. Beide. Arten von Gummizügen waren infolge dessen nur nach einer Richtung hin dehnbar, und zwar in der Längsrichtung der Gummikette.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht nun eine Erzeugung von Gummizügen, welche nach mehreren Richtungen hin dehnbar sind und sich infolge dessen allen Theilen des Fufses fest und doch vollkommen schmiegsam anschliefsen sollen.
Diese Dehnbarkeit wird dadurch erreicht, dafs die zwischen zwei Stoffe geklebte Gummikette nicht nur, wie bisher, in der einen Längsrichtung zwischen den Stoff geklebt, sondern durch eine nachstehend näher beschriebene maschinelle Einrichtung sowohl in der Längs-, als auch in der Seiten- bezw. Querrichtung eingeklebt wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die vordere Ansicht einer Maschine zur Erzeugung von geklebten Gummizügen dar, Fig. 2 ist eine obere Ansicht hierzu und Fig. 3 ein Querschnitt in der Richtung A-B.
Bei A ist die Gummikette aufgebäumt und geht zwischen den Spannwalzen B und B1 hindurch über die Streichwalze C, welche aus dem Gefäfs JD die Gummifäden mit Gummilösung benetzt.
Ueber die Führungsrollen E und F G und H geht die Kette auf den bei J sich abwickelnden Stoff.
Der bei K sich abwickelnde obere Stoff legt sich auf die Kette, und beide Stoffe mit der zwischengelegten Kette gehen über die Führungsrollen L und L1 zwischen den Spannwalzen M und N hindurch in den Wasserkasten O, von wo aus sie durch die Quetschwalzen P und Q nach den Messingwalzen Ji und S kommen. Nachdem der soweit fertiggestellte Gummizug hier gefräst ist, wird er über die Führungsrolle T in den geheizten \ Trockenkasten U geführt, in welchem derselbe behufs gänzlicher Fertigstellung über ein Rollensystem V läuft, um endlich auf der Walze W als fertiges Product aufgewickelt zu werden.
Der Antrieb der verschiedenen Walzen erfolgt von der Welle X, wie in der Zeichnung angedeutet, durch Riemen, Zahnräder und Schnecken.
An dieser bekannten Maschine ist nun eine besondere Vorrichtung angebracht, welche die Gummikette unmittelbar, ehe sie zwischen die beiden Stoffe kommt, in verschiedene, beliebig anzuordnende Lagen bringt, damit sie in diesen eigenthümlichen Lagen zwischen den Stoff geklebt wird.
Zu diesem Behuf wird die Gummikette, nachdem sie die Streichwalze C verlassen hat, durch drei Riete α b und c geführt. Von diesen drei Rieten ist α fest angebracht, während b und c verschiebbar angeordnet sind, und zwar
werden sie durch die Excenter d und f verschoben bezw. hin- und hergeschoben.
Es ist ersichtlich, dafs die Gummikette nunmehr sowohl in der Längsrichtung der Maschine, als auch in beliebigem Winkel hierzu, je nach dem Hube und der Tourenzahl der Excenter, zwischen die Stoffe gebracht wird.
Die Verschiebung der Riete b und c kann. selbstverständlich statt durch Excenter auch durch andere entsprechende Mechanismen, wie Schraubenbewegung, Curvenschub, Hebelwerk, Riemenverbindung etc., hergestellt werden.
Desgleichen kann die Anzahl der verschiebbaren Riete beliebig vermehrt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:■
    i. Das Verfahren zur Herstellung von geklebten Gummizügen durch Einführung von Gummifäden zwischen zwei mit Gummi oder Gummiauflösung versehene Stoffe, wobei den Gummifäden oder einem Theil derselben vermittelst beweglicher Riete eine seitliche Hin- und Herbewegung aufser der geradlinigen ertheilt wird behufs Erzeugung von Gummizügen, welche in der Längssowie Querrichtung dehnbar sind.
    An Gummizugmaschinen zur Erzeugung von geklebten Gummizügen die Anbringung mehrerer Riete, welche während des Ganges der Maschine selbstthätig hin- und hergeschoben werden und dadurch die Gummifäden in beliebig zu bestimmender Winkellage zur Längsachse der Maschine zwischen die Stoffe bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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