DE1685012U - Anordnung fuer membranen akustischer strahler. - Google Patents
Anordnung fuer membranen akustischer strahler.Info
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/12—Non-planar diaphragms or cones
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Description
BL43603M17.54
Anmelder.: SAU Sckwarzwälder Apparatc-Bau-Anstalt
August Scliwer Si51me
TilllBg«2L
TilllBg«2L
*Anoränang iiir MemliraiieB. akaBtiseli«r
Strahler*«
Bei ÄfcastisciierL Stra3üeriläci.eii, also üblichen
Membranen "verschiedenster Art, seigt sich des öfteren
nachteilig, daß diese sicn darch yiattererscneinangen
deformieren können· Insbesondere treten diese Irscneinungen
bei sogenannten Xomzsmembranen und nier Tor allem
bei Membranflädien auf, die in bekannter Weise einen
kreisförmigen Sciiwingspulenkals besitzen und außen einen
elliptischen Sinspannrand mit dazwisdien im allgemeinen
exponential verlaufender Membrangestaltung» Dieser zuletzt
genannten als Oval-iautspreciierform s.B. in der
Eiandfiankindustrie stark verbreiteten läembrangestalt,
nängt der Sachteil an - bei allerdings überwiegenden Torteilen hinsichtlich akustischer Abstrahlfähigkeit -», daß
diese besonders leicht dazu neigt, 3?latt er erscheinlangen
zu zeigen, wodurch vor allem bei längerem Betrieb störende
Deformationen der Membran auftreten· Diese Schwierigkeiten werden nier wesentlich dadiareh hervorgerufen, da
es für «ine derartig« Membrangestaltung nicht einfach
ist, eine kegelförmige Membrane zu schaffen, die bei ellipsenförmiger Basis ale reiner Kolbenschwinger arbeitet,
weil der Antrieb durch eine Schwingspule em
kreisfSrmigen Halsansatz der Membran erfolgt* Gerade
infolge des verschiedenartigen Überganges hier, können die zitierten flattererscheinungen Bit folgenden Deformationen
der Membran besonders leicht auftreten, wobei
es weiter nachteilig ist, daß diese Kräfte auch auf die Antriebsspule der Membran zwangsläufig übergreifen, so
daß diese besondere verstärkt ausgeführt werden nüssen, um 3>eformierangakrafte auffangen zu können, was bekanntlich
sehr wesentlich, da die Schwingspule peinlichst zentriert gehaltert sein muß»
Der Schutzgegenstand betrifft nun eine neuartige
Anordnung für Membranen akustischer Strahler, insbesondere für Xonusmembranen von Oval—iautsprechera, mit dem
Kennzeichen, daß die Membran zum Ansatz von kreisförmigem
Querschnitt zur Senwingspule hin, eine der "Verstärkung
dienende nach außen oder innen gerichtete, vorzugsweise kreisförmige Wulst besitzt. Sb ist hiermit in unmittelbarer
Sähe des Angriffspunktes einer kolbenartig wirkenden Antriebskraft für Membranen eine Torkehrung
getroffen, die aufgeführten Nachteile bisheriger fiembrangestaltung
zu beseitigen» Einmal wird hierdurch etwaigen Deformierungskräften für die Membran selbst entgegengewirkt
und weiter werden diese auch wesentlich von der Antriebsspule abgehalten, wodurch diese dann in normaler
und leichter Ausführung gehaltem sein kann und auch die
*· 3 ·■
ubliehen Schwierigkeiten» vie 2.B- das Streifen der
Spille ax Magnetes, infolge Sraudungserseheinungen des
SpulenkörpernateritilB Termieden sind* Auch hinsichtlich
S-fcra&lerf äiiigkei* der Membran werden alt der ieuerung
Torteile derart; erjtieli;, daß Xelgsagea. sa Störire^uenzen
in der SrSSenoxdnxzag halber Sutzf requen« (Suboktaren)
stark vermindert sind.
Sie Jeuerung 1st wflM»»a von Ausiährungebeispielen
in den folgenden Abbildungen üirem wesen.tli.caen Gedanken
nach ^escnrieben. Ss zeigen:
die beispielhafte Anwendung des Seautzgegenstandee
eaai eine Oral—iauteprecberiorm
im Mittenquerjsctoiit-t säen der ünie A-A
2,
Abb· 2 eine normale Oral—Konusmembran in Draufsicht In den Xonus hinein,
Abb· 3 die neuartige Terdiekong durch die geschlitzte Membranwuist,
Abb. 4 eine sickenartige Sinbenlong der Xembran
mit gesondertem Ausfüllstoff zur Innenfläche der Membran hin*
Abb* 5 eine weitere sitskenartige Einbeulung der
Membran zum Innern des 3Lonu£ hin und besonderer
Ausfüllung zur Außenfläche der Membran hin.
In der Abbildung 1 1st mit 1 ein sogenannter
Exponentialtrichter für eine lautsprechermembran bezeichnet,
der in bekannter Ausführung zum Erzielen genügender Beweglichkeit an seinem Hinspannrand zur Schallwand
hin mehrere über den ganzen τίτη^«»^ verlauf ende
TiHenförmige Einprägungen 2 aufweist. Die Membranfläche
verjüngt sich als Konus in Exponentialfor* xur Mitte hin
und endet in des sylindrisonen kurssen Hals ε tück 3, welches
die nicht gezeichnete Antriebsspule für die Membran trägt*
Unmittelbar bei Beginn dieses Halse tuckes 3 befindet sich nach dem Schutzgegenstand eine wuletartige Verdickung 4»
wie sie in Abbildung 3 vergrößert dargestellt iet. Diese
Wulst 4 stellt eine starke Materialanhäufung dar, wobei es ansich schwierig ist, an der dünnen Kembranwand 1 eine
derartige Materialanhäufung beim Preßvorgang zu bilden* Andererseits ergibt sich aber durch, das Verwenden derart
wulstartiger Membranverdickungen 4 der für die Strahlerfähigkeit wesentliche Vorteil» daß eine Abstrahlung hoher
Frequenzen in der Größenordnung von 6 kHz ab sieh günstig
gestaltet, wie Untersuchungen ergeben haben»
Sine weitere zweckvolle Ausbildung der !Teuerung
ist darin zu sehen, daß die Membranwulst durch sickenartige Einbeulungen der Membran 1 gebildet wird, wie es
in den Abbildungen 4 und 5 mit den Sicken 5 bzw· 51 aus
Membranflächenteilen 6 bzw. 8 heraus bezeichnet wird. Diese sickenartigen Einbeulungen nach außen (5) oder innen
(5*) von der Eonusmembran 1 aus betrachtet, bringen
zwar fertigungsmäßig Vorteile gegenüber der in Abbildung 1 beschriebenen Materialanhäufung 4» da die Prägung einer
Sicke am Hembranhals 3 leicht zu bewerkstelligen ist.
Es zeigt sich hier aber ein Nachteil dahingehend, daß eine derartige Sicke bei Abstrahlung hoher Frequenzen,
insbesondere über 6 kHz, d.h. also bei sehr schnellen Membranechwingungen wie ein Gelenk wirkt, das von der
— 5 — .
Schwingspulenseite iier angetrieben, die Amplitudes, der
wi» «in. Xolben siüh bewegenden ¥fflg¥rin?1P s*fo* herab«etat-Bei
tiefeii Frequenzen 1st diese G-elenkwirkung nicht
feststellbar» weil dort die Xembran der rem Membrmnnals
3 aber die Sicke 5 baw. 5* komaenden,
langsamen lntrie^alsewegung Jiacnioimieai tann.
Ua asa aber den Torteil günstiger Abstrahlfähigkeit
einer ÄaterialwulBt 4 auf der Jlembran 2 sit der
einer Sicke § oder 5! aa ÄesirannalB 3 Jcoabinieren tu
können, -werden in ,xweckvoller leiterbildiang des Scnxitsgegenstand«B,
sickenartige Srägangen 3 1>z«* 5* is gesonderten Arbeitsgang aasgefiillt, wi« es »it 7 bzw· 9 i&
des Abbildungen 4 and 5 bezeicimet wird· Besonders xweckaäSig
«eigt sich hierfür die Verwendimg eines Härtelackes,
-vorzugsweise sät einem Athozyiinharz, da sich
dieser iaok mit der Membran 1 gut bindet, also demzufolge
die angestrebte Membranwulst mit Materialanhäufung bildet,
wie es in den Abbildungen 1 bsw· 3 sit 4 bezeichnet
ist.
Abb« 2 schließlich zeigt eine Oval-Membran 1 üblicher Bauart mit Außenrillen 2 sbl Befestigungerand
der Schallwand und dem syündrisehea Halsstüek 3 für
den Ansatz der Sehwingspule.
Ansprüche»
Claims (1)
1. Anordnung für Membranen akustischer Strahler, insbesondere
für lonue-Membranen von ΟτΒΐ-IiautBprechern
ait kreisförmigem Schwingspulennalß und elliptischem
äußeren Einspannrand, Aaftoreb gekennzeichnet, daß die
Membran im Ansatz tob. kreisförmigem Querschnitt *ur
Schwingspule hin, eine der Yerstarnung dienende nach
außen oder innen gerichtete» vorzugsweise ixeisXÖrmige
Wulst besitzt.
2, Anordnung nach Anspruch 2» gekennzeichnet durch wulstartig*
Terdidrang der Membran in unmittelbarer Sähe
des Angriffspmdrtes ihrer fcolbenartig wirkenden Antriebekrait.
3* Anordnung nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet,
daß die Membranwulst durch sickenartige Einbeulung erzeugt ist·
4· Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbeulung der Membran im gesonderten Arbeitsgang ausgefüllt wird·
5· Anordnung nach Anspruch 4* dadurch gekennzeichnet,
daß die Einbeulung mit einem Eärtelaek ausgefüllt
ist, vorzugsweise mit einem Äthoxjlin-Harz.
allg.Tollm. 338/50 (Dr, W.Bierreth)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14073U DE1685012U (de) | 1954-07-10 | 1954-07-10 | Anordnung fuer membranen akustischer strahler. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES14073U DE1685012U (de) | 1954-07-10 | 1954-07-10 | Anordnung fuer membranen akustischer strahler. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685012U true DE1685012U (de) | 1954-10-14 |
Family
ID=32102351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES14073U Expired DE1685012U (de) | 1954-07-10 | 1954-07-10 | Anordnung fuer membranen akustischer strahler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1685012U (de) |
-
1954
- 1954-07-10 DE DES14073U patent/DE1685012U/de not_active Expired
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