DE1677902U - Vorrichtung zum buegeln von kleidungsstuecken in einer buegelpresse. - Google Patents
Vorrichtung zum buegeln von kleidungsstuecken in einer buegelpresse.Info
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Description
- Gebrauchsmuster
in einer Bügelpresse. Die neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Bügeln von Kleidungsstücken in Bügelpressen mit unterem und oberem Bügelpresschuh, von denen einer, zweckmässig der obere, anhebbar und absenkbar ausgebildet und mit Beheizung und Dämpfungsvorrichtung versehen ist, sowie ein Verfahren zur Anwendung dieser Vorrichtung.Vorrichtung zum Bügeln von Xleiduagsstueken - Die Neuerung besteht darin, dass der die Beheizung und die DämpfungsvorrichtungbesitzendePresschuhdadurchinnerhalb derselben Bügelpresse sowohl für das Bügeln von Kleidern und Anzügen als auch zum Abbügeln von Staubmänteln und dergleichen Kleidungsstücken geeignet gemacht ist, dass die einerseits der Beheizung und andererseits der Dämpfung dienenden Presschuhkammern wahlweise für gleichzeitige Dampfbeschickung eingerichtet sind, mit der Massgabe, dass die der Beheizung dienende Kammer geringstmöglichen Abstand vom
Während das Bügeln von Kleidern und Anzügen sowohl das Beheizen wenigstens eines der beiden Bügelpresschuhe und ferner das Dämpfen des Bügelgutes erforderlich macht, kann beim Abbügeln von Staubmänteln nicht mit Dämpfung gearbeitet werden.Bügelgut erlangte 0 - Im ersteren Falle muss ein durchlässiges Gewebe, vornehmlich in Form einer Drahtgazematte zwischen Bügelgut und Bügelpressschuh eingeschoben werden ; im zweiten Falle (Abbügeln von Staubmänteln) ist die Zwischenfügung eines blanken Bleches bzw. in sonstiger Weise die Schaffung einer glatten Pressfläche notwendig.
- Die bisherigen Bügelpresschuhe für das Bügeln von Kleidern und Anzügen bestehen aus einem Heizraum und einem darunterliegenden Dämpfraum. Durch Betätigung eines die beiden Räume verbindenden Ventils tritt der Dampf vom Heizraum in den darunter befindlichen Dãmpfraum und von dort durch die mit Öffnungen versehene untere Bügelschuh-Begrenzungsfläche, die üblicherweise aus einem Lochblech besteht, durch die da-
Ein bisher üblicher Presschuh für das Abbügeln von Staubmänteln besteht aus einem Heizraum, dessen untere Begrenzungsfläche blank, beispielsweise blankgeschliffen, ist.runter gelagerte Drahtgazematte in das Bügelgut ein. t2 0 mäntel erzielt.Durch diese blanke Fläche wird der Bügeleffekt für Staub- - Es war also bisher notwendig, zwei unterschiedliche Bügelpressehuhe zu verwenden. Da das Auswechseln des Bügelpressschuhes für den einen oder anderen Anwendungsfall innerhalb derselben Bügelpresse nicht nur zeitraubend und umständlich ist, sondern die Bedienungsperson auch hierbei leicht Verbrennungen ausgesetzt ist, war es bisher üblich, zwei selb-
wurde verengt.ständige, also komplette Pressen für das Bügeln der einen und der anderen Sorte Kleidungsstücke (Kleider und Anzüge einer- seits und Staubmäntel und dergleichen Kleidungsstucke ande- rerseits) zu verwenden. Dadurch waren bisher die Einrich- tungskosten in einer Bügelei hoch, und der Betriebsraus - DieserempfindlicheNachteilwirdneuerungsgemässvermieden, da es nunmehr möglich ist, mit demselben Bügelpresskopf sowohl die eine als auch die andere Bugelgutsorte einwandfrei zu bügeln und hierbei die unterschiedlichen Bügeleffekte zu erzielen. Dieser Erfolg der Neuerung wird vornehmlich dadurch erzielt, dass der Presskopf für beide Anwendungsfälle zwar zwei Kammern besitzt, wobei indes für den Fall des Bügeins von Staubmänteln und dergleichen Bügelgut die Dämpfungskammer ausser Wirkung bleibte Die Ausbildung der Bfigelpresseinrichtung erfolgt zweekmä-Bigerweise derart dass die Unterfläche (Pressflãehe) des Presschuhea je nach dem Benutzungsfall entweder mit leicht auswechselbaren Belägen (Drahtgazematte oder dergleichen durchläsdsiges Gewebe beim Bügeln von Kleidern und Anzügen und blankes Blech beim Bügeln von Staubmänteln und dergleichen Kleidungsstücken) versehen ist oder im einen Anwendungsfall (Heizen und Dämpfen) mit einem durchlässigen Gewebe und im anderen Falle ( nur Heizen ) ohne Zwischenlage, aber mit unterer blanker Pressfläche benutzt wird. Im Besonderen sind die beiden Presschuhkammern in der Waise ausgebildet, dass der Heizraum unterhalb des Dämpfraumes vorgesehen ist, wobei beide Kammern zwar in bekannter Weise durch ein Ventil miteinander verbunden sind, indes die Dämpfungskasmer im Bedarfsfalle abgeschaltet bleibt.
- Diese neuerungsgemässe Vorrichtung wird in der Weise ange-
Bügeln von Kleidern und Anzügen zunächst das durchlässige' Gewebe, vornehmlich in Form einer Drahtgazematte, auf die Schuhunterfläche aufgespannt und die Beheizung der Kammer bewirkt wird, woraufhin nach Betätigung des Ventils Dampf in die Kammer eingelassen und von dort durch die Bohrungen auf das Bügelgut geführt wird und dass bei Benutzung des Bügelpresschuhes für das Abbügeln von Staubmänteln und ähnlichen Kleidungsstücken die Drahtgazesatte entweder lediglich entfernt oder durch ein blankes Blech ausgetauscht und die Beheizung der unteren Kammer durch Einlassen von Dampf bewirkt wird. Es ist zweckmässig, die Drahtgazematte und das glatte Blech mit seitlichen Haltegliedern und diese wiederum mit Griffbügeln zu versehen.wendet, dass bei Benutzun"e wendet, dass bei Benutzung des Bügelpresschuhes für das - Schliesslich empfiehlt es sich, den oberen Bügelpresschuh in der Weise konstruktiv auszugestalten, dass die obere Begren-
grenzungsfläche durch Stege verbunden ist und dass diese Stege die Bohrungen für den Dampfdurchtritt von der oberen DämpfungskammerdurchdieDrahtgazemattehindurchzumBügelgut besitzen. Die Stege sollen relativ hoch sein und deren Bohrungen möglichst kleine Durchmesser besitzen, um den austretenden Dampf zu spannen. Die Zahl der Stege soll rela-zungsfläche der unteren Beheizungskamaer mit der unteren Be- auch beim Kleiderbügeln die mustergemässe Ausbildung des Bügelpresschuhes zusätzliche Vorteile bietet, und zwar zufolge des unten liegenden Heizraumes, da hierdurch die Er-tiv gross sein. Beim Bügelpressen von-Staubsänteln auch ohne die Zischenfugung eines glatten bzw< blanken Bleches stSren die Bohrungen in der Pressfläche nicht. Ein zusätzlicher Vorteil der Neuerung besteht darin, daas , , besteht darin, dase zogen auf das Bügelgut, aufweist. Auch der Dämpfungseffekt ist ein besserer, als bei der bisherigen Ausführung, bei der lediglicheingelochtesBlechalsuntereBegrenzungsfläche vorgesehen ist. Zufolge der relativ langen Bohrungen in denwärmun L wärmung des Bügelpresschuhes einen grösseren Nutzeffekt, be- Die Neuerung ist in der Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es bedeuten Fig. 1 : Querschnitt durch einen Bügelpresschuh für das Bügeln von Kleidern und Anzügen in bisheriger Ausführungsform,Kammerstegen gelangt ein trockenerer Baspf auf das Bügelgut, als bei dem bisheriges Bugelpressshuh e Fig. 3, und 4 : Querschnitt durch den kombinierten Bügelpressschuh nach der Erfindung für das wahlweise Bügeln von Kleidern, Anzügen, Staubmänteln und dergleichen Kleidungsstücken, wobei Fig. 3 den Anwendungsfall des Bügelns von Kleidern und Anzügen und Fig. 4 den Anwendungsfall des Bügelns von Staubmänteln und dergleichen veranschaulicht und Fig. 5 : waagerechter Schnitt durch den Bügelpresschuh gemäß Fig. 3 bzw. 4.Fig. 2 : Querschnitt durch einen Bügelpresschuh für das Ab- ia bügeln von Staubmänteln in bisheriger Ausführungsform, 0 - Der bisher gebräuchliche Bügelpresschuh für das Bügeln von Kleidungsstücken und Anzügen besteht gemäss Fig. 1 aus der oberen Kammer 1 für Heizzwecke und der darunterliegenden Kammer 2 für den Dämpfungszweck. Die untere Begrenzungsplatte 5 besteht aus einem Blech mit Lochungen 5', und diese Fläche ist von einer Drahtgazematte 3 bedeckt. Bei Betätigung des Ventils 4 tritt Dampf vom Heizraum 1 in den darunter befindlichen Dämpfraum 2 und von dort durch das gelochte Blech 5 und die Drahtgazematte 3 auf das Bügelgut.
- Bei einer Bügelpresse für das Abbügeln von Staubmänteln besteht der obere Presschuh entsprechend Fig. 2 aus dem einzigen Heizraum 6, dessen untere Begrenzungsfläche eine glatte bzw. blanke Unterfläche 7 besitzt, wodurch der Bügeleffekt für Staubmäntel erzielt wird.
- Gemäss den Figuren 3 bis 5 stellt der neuerungsgemässe obere Bügelschuh eine Kombination aus den beiden selbständigen Bügelschuhen nach den Figuren 1 und 2 dar. Der in den Figuren 3 bis 5 in Schnitten dargestellte kombinierte Kleider- und Staubmantel-Presschuh besitzt im oberen Teil den Dämpfraum 9, während der Heizraum 8 entgegen der bisherigen Übung unterhalb des
raumes 8 ist durch Stege 15 miteinander verbunden, die ihrerseits die Bohrungen 12 für den Dampfaustritt besitzen.Dämpfraumes 9 vorgesehen ist. Bureh diese gewissermassen um- gekehrte Anordnung des Dämpf- und des Heizraumes wird die Voraussetzung für die Durchführung beider Bügelarten mit dem- selben Bugelschuh geschaffen, wobei gleichzeitig eine inten- sivere Reizwirkung und eine verbesserte Dämpfung erzielt wird. Die obere Begrenzun,. c Die obere Begrenzung 16 und die untere Begrenzung 17 des Reiz- , 17 des Heiz- ., renzun, c - Wenn der Bügelschuh entsprechend Fig. 3 für das Bügeln von Bleidern und Anzügen verwendet werden soll, wird ein durchlässiges Gewebe, vornehmlich eine Drahtgazematte 10, auf den Schuh aufgelegt. Wird der Schuh für das Abbügeln von Staubsänteln oder dergleichen benötigt, so wird anstelle der Matte 10 ein blankes Blech 13 entsprechend Fig.4 aufgespannt. Es genügt auch die blosse Wegnahme der Matte 10, sofern die Unterfläche des - Schuhes blank ist.
- Im Falle der Fig. 3 tritt bei Betätigung des Ventils 11 Dampf vom Heizraum 8 in den darüber befindlichen Dämpfraum 9 und von dort durch die Bohrungen 12 auf das Bügelgut, so dass der
dem zusätzlichen Vorteil, dass erheblich trockenerer Dampf auf das Bügelgut gelangt.Presschuh im Falle der Ftg. 3 dieselben Voraussetzungen aufseist ? wie bei dem bisherigen Presschuh entsprechend Fig. 1, indes mit - Bei Verwendung des Presschuhes entsprechend Fig. 4 für Staubmäntel erfährt das blanke Blech 13 bzw. die untere Schuhbe-
eine sehr intensive Erwärmung.grenzung 17, die mit dem Bügelgut in direkten Kontakt kommt, CD - Die seitlichen Umbördelungen 10'und 13'dienen der Halterung der Matte 10 bzw. des Bleches 13 an den Presschuh. Diese seit-
bzw. das Blech bequem aufspannen und abnehmen zu können. Verbrennungen sind bei dieser Ausführung entsprechend der Neuerung ausgeschlossen, und das Umwechseln der beiden Beläge 10 und 13 je nach dem erwünschten Anwendungsfall kann in kürzester Zeit durchgeführt werden. Beim Arbeiten ohne Blech 13 für das Abbügeln von itaubmäntela und dergleichen Bügelgut, also beim Vorhandensein einer blanken Unterfläche der unteren andlichen Umbördelungen tragen Handgriffe 14 bzw. 15, um die latte u M-1 17 und deren direkter ontaktnahme mit dem Bügelgut, erfolgt 43 lediglich das Auflegen der Matte 10 auf den Schuh bzw. deren Abnahme, je nach-der Art des zu bSgelnden utes.
Claims (1)
- Schutzansprüche.1) Vorrichtung zum Bügeln von Kleidungsstücken in Bügelpressen mit unterem und oberem Bügelpresschuh, von denen einer, zweckmässig der obere, anhebbar und absenkbar ausgebildet und mit Beheizung und Dämpfungsvorrichtung versehen ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der die Beheizung und die Dämpfungsvorrichtung besitzende Pressehuh dadurch innerhalb derselben Bügelpresse sowohl für das Bügeln von Kleidern und Anzügen als auch zum Abbügeln von Staubmänteln und dergleichen Kleidungsstücken geeignet gemacht ist, dass die einerseits der Beheizung und andererseits der Dämpfung dienenden Presschuhkammern (8 und 9) wahlweise für gleichzeitige und einzelne Dampfbeschickung eingerichtet sind, mit der Massgabe, dass die der Beheizung dienende Kammer (8) geringstmöglichen Abstand vom Bügelgut besitzt. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c hn e t t dass die Unterfläche (Pressfläche) des Presschuhes je nach dem Benutzungsfall entweder mit leicht auswechselbaren Belägen (Drahtgaze-Matte oder dergleichen durchlässiges
Kleidungsstücken) versehen ist oder im einen Anwendungsfall (Heizen und Dämpfen) mit einem durchlässigen Gewebe (10) und im anderen Falle (nur Heizen) ohne Zwischenlage, aber mit unterer, blanker Pressfläche benutzbar ist.Gewebe (10) beim Bügeln von Kleidern und Anzügen und blan- Q ci kes Blech (13) beim Bügeln von Staubmänteln und dergleichen z2 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n nz e i c h n e t, dass der Heizraum (8) unterhalb des Dampfraumes (9) vorgesehen ist und dass beide Kammern unter Ver- raufhin nach Betätigung des Ventils (11) Dampf in die Kammer (9) eingelassen und von dort durch die Bohrungen (12) auf das Bügelgut geführt wird und dass bei Benutzung des BügelpresschuhesfürdasAbbügelnvonStaubmäntelnund ähnlichen Kleidungsstücken die Drahtgazematte (10) entweder abgenommen oder durch das blanke Blech (13) ausgetauscht und dieBeheizung der unteren Kammer (8) durch Einlassen von Dampf bei geschlossenem Ventil (11) bewirkt wird.sittlung eines Ventils (11) miteinander Terbindbar sind. 4) Verfahren zur Benutzung einer Vorrichtung nach Anspruch 1 , nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g e k e n n z e i e h n e t, dass bei Benutzung des Bügelpresschuhes für das Bügeln von Kleidern und Anzügen zunächst das durchlässige Gewebe, insbesondere die Drahtgazematte (10), auf die Schuhunterfläche aufge- spannt und die Beheizung der Kammer (8) bewirkt wird, wo- k e n n z e i c h n e t , dass die Gewebematte (10) und das glatte Blech (13) seitliche halteglieder (10') bzw. (13')5) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch e- und diese ihrerseits Griffbugel (14) bsw. (15) besitzen. ., el (-14) bzw. (15) besitzen. 6) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch g ek e n n z e i c h n e t , dass die obere Begrenzungsfläche der unteren Beheizungskammer (8) mit der unteren Begrenzung fläche durch Stege (16) verbunden ist und dasa-diese Stege (16) die Bohrungen (12) für den Dampfdurchtritt von der oberen Dämpfungskammer (9) durch die Gewebematte (10) hindurch zum Bügelgut besitzen.7) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c hn e t t dass die stege (16) relativ lang sind und deren Bohrungen (12) relativ kleine Durchmesser besitzen und dass ferner relativ viele Stege (16) im Heizraum (8) vorgesehensind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK8709U DE1677902U (de) | 1952-06-17 | 1952-06-17 | Vorrichtung zum buegeln von kleidungsstuecken in einer buegelpresse. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEK8709U DE1677902U (de) | 1952-06-17 | 1952-06-17 | Vorrichtung zum buegeln von kleidungsstuecken in einer buegelpresse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1677902U true DE1677902U (de) | 1954-06-10 |
Family
ID=32081960
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEK8709U Expired DE1677902U (de) | 1952-06-17 | 1952-06-17 | Vorrichtung zum buegeln von kleidungsstuecken in einer buegelpresse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1677902U (de) |
-
1952
- 1952-06-17 DE DEK8709U patent/DE1677902U/de not_active Expired
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