AT123675B - Verfahren zum Bügeln, Dekatieren und Pressen von Strick- oder Wirkwaren und Strick- oder Wirkmaschine zur Ausführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum Bügeln, Dekatieren und Pressen von Strick- oder Wirkwaren und Strick- oder Wirkmaschine zur Ausführung des Verfahrens.

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AT123675B
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Jakob Hoefner
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  Verfahren zum Bügeln, Dekatieren und Pressen von   Strick-oder Wirkwaren und   
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   Das Bügeln, Dekatieren und Pressen von   Strick-und Wirkwaren   erfolgt gegenwärtig nach Fertigstellung der Waren von hand oder durch für diesen Zweck geeignete Sondermaschinen. Hierbei zeigt es sieh oft, dass die von der Strick- oder Wirkmaschine kommende entspannte Ware sich gerollt hat und deren 
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 sonstige Verfahren und Mittel wieder in ihre richtige Lage gebracht werden können. Das Verziehen der Maschen wird dadurch verursacht, dass die während der   Warenerzeugung   durch die vielseitige Beanspruchung der Garne in den Maschen entstandenen Spannungen sich wieder ausgleichen wollen. Solange die Ware sich noch in der   Strick-oder Wirkmaschine   unter Spannung befindet, kann dieses Ausgleichen nicht vorsichgehen.

   Aber nach Herausnehmen des Warenstückes aus der Maschine fangen die Maschen zu arbeiten an, und es tritt das lästige Verziehen der Maschen ein, so dass der   gleichmässige   Eindruck, den die Ware in der Maschine zeigt, bald zerstört wird. 



   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung wird das Bügeln, das Dekatieren und das Pressen der Ware in der   Strick-oder Wirkmaschine   selbst vorgenommen, u. zw. unterhalb des Nadelbettes oder des Nadelzylinders vor oder unmittelbar hinter dem Warenabzug. Die Ware wird   demnach   vor ihrer Entspannung und möglichen Verzerrung gebügelt, dekatiert und gepresst, so dass das ursprüngliche Maschenbild erhalten bleibt und das Einrollen der Warenkanten verhindert wird. Ausserdem werden Sondermaschinen erspart. 



   In Fig. 1 der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Flachstrickmaschine in Vorderansicht 
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   voniehtung   im Querschnitt, vergrössert, Fig. 4 die Vorrichtung zum Befeuchten der Ware, Fig. 5 die Bügelwalzen in Endansicht. Die Fig. 6-9 stellen den Warenabzug einer   Strick-oder Wirkmaschine   und eine   Pressvorrichtung   in Seitenansicht bzw. in Vorderansicht dar. 
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 durch den Warenabzug 3 straffgehalten. Zwischen den   Abschlagkämmen   und dem Warenabzug j ist ein elektrisch   heizbares Bügelwalzenpaar 4   angeordnet, durch welches die Ware 2 geleitet wird. Die Bügelwalzen 4 tragen in ihrem Innern auf einem Isolierkörper 5 Heizdrähte 6.

   Die Walzen 4 haben mit Filzauflagen überzogene Aluminiummäntel 7 und sind von aus Metall mit Asbestumkleidung bestehenden   Wärmeschutzhünen 5 umgeben. Diese tragen   die Wasserzuführungen 9, mit feinen Düsen 10 versehene   Metallhohlkörper.   Jene   Düsen-M,   die infolge des Schmalerwerdens der   Warenstüeke   nach den Abzugswalzen 3 hin nicht in Tätigkeit treten sollen, werden durch die Schieber 11 rechts und links abgesperrt. 



  Bei jedem Schlittenhub in der   Pfeih'ichtung     1'2 (Fig.   4) wird durch den Schlitten mittels eines Kolbens   1 : 3   aus dem Wasserbehälter 14 Wasser in die   Wasserzuführungen   9 gepresst. Das Wasser wird durch die Düsen 10 zerstäubt. Die so auf der Vorder-und der   Rückseite   befeuchtete Ware passiert die Bügelwalzen   4   und wird hier dekatiert, gebügelt und gepresst. Die   Bügelwalzen   4 werden durch eine Feder 15 (Fig. 5) aneinandergepresst. Bei Anordnung der   Bügelwalzen   hinter dem Warenabzug 3 werden die Walzen zwangläufig angetrieben, so dass sie die Ware mit abziehen. Um bei   Masehinenstillstajnd   ein Verbrennen der 
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 Wärme.

   Die Heizung der Walzen kann auch durch Dampf geschehen, desgleichen die   Befeuchtung.   Im letzten Falle wird der in die Ware einströmende Dampf durch ein Vakuum abgesaugt. Dem   Befeuchtung.- !-   
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 und trocken auf die Ware einwirken. 



    Gemäss   den Fig. 6, 7 und 8 sind unter dem Warenabzug 3 einer Strick- oder Wirkmaschine in
Lagern 20 von Böcken 24 Hebel 21 gelagert. Die Hebel 21 tragen bei   22   eine Presswalze   25. Über dieser   
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 wird somit von der Walze 25 wegbewegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 zeichnet, dass diese Arbeiten in der   Strick-oder Wirkmaschine   vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. 2. Strick- oder Wirkmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen der Maschenbildungsstelle und der Warenabzugsvon'iehtnng oder auch unterhalb dieser Vorrichtung eine Bügelvorrichtung oder eine Dekatiervornehtung oder eine Pressvorrichtung oder zwei dieser Vorrichtungen oder alle drei Vorrichtungen angeordnet sind.
    3. Strick-oder Wirkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Gewichte, Federn od. dgl. gegen die Ware gedrückten Bügel-, Dekatier- oder Presswalzen durch die Vorrichtung zum Stillsetzen der Maschine auseinanderbewegt werden, so dass die Ware bei Stillstand der Maschine nicht angesengt oder verbrannt werden kann.
    4. Strick- oder Wirkmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die der Bügel- oder EMI2.4
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