DE167301C - - Google Patents

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DE167301C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Lederabschärfmaschinen ist es sehr wünschenswert, daß der Vorschub des Arbeitsstückes sehr schnell bewirkt werde, um dadurch die Leistung der Maschine zu erhöhen. Bei der Bearbeitung von Lederstücken mit regelmäßigen Rändern kann die Schnelligkeit der Zufuhr beliebig erhöht werden, bei Arbeitsstücken mit unregelmäßigen Rändern aber ist dies nicht der Fall, da der
ίο Arbeiter das Stück beständig nach links oder nach rechts drehen muß, um den Rand desselben mit dem Kantenführer der Maschine in Berührung zu halten, damit die Abschärfung des Randes regelmäßig ist.
Wenn daher ein Arbeitsstück mit teilweise regelmäßigem und teilweise unregelmäßigem Rand bearbeitet werden soll, so muß bei den bisher gebräuchlichen Maschinen die Schnelligkeit der Zufuhr, da sie während der Bearbeitung des Stückes nicht geändert werden kann, von vornherein so gering bemessen werden, daß der Arbeiter die unregelmäßigen Teile bequem einstellen kann. Es. werden somit die regelmäßigen Teile der Kante ebenso langsam zugeführt als die unregelmäßigen. Die Schnelligkeit der Zufuhr und die Leistungsfähigkeit der Maschine hängt daher ganz von der Geschicklichkeit des Arbeiters bei der Bearbeitung der unregelmäßigen Teile der Kante ab.
Vorliegende Ei-fmdung betrifft nun eine Vorschubeinrichtung für Lederabschärf- oder ähnliche Maschinen, mittels der die Schnelligkeit der Zufuhr des Arbeitsstückes vollständig von dem Arbeiter geregelt wird, derart, daß beim Abschärfen der regelmäßigen Kantenteile eines Arbeitsstückes die Zufuhr beliebig schnell und beim Abschärfen der unregelmäßigen Kantenteile derselben die Zufuhr beliebig langsam geschehen kann. Dies wird dadurch erreicht, daß von der Maximalzuführgeschwindigkeit unter Einschaltung einer nachgiebigen Kupplung ein beliebig regelbares Stück weggenommen wird, ohne gleichzeitige Veränderung der Antriebsvorrichtung.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, bei welcher der Vorschub des Werkstückes durch eine mit einer Rolle zusammen arbeitende Scheibe erfolgt, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. ι und
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Maschine.
Die beweglichen Teile der Maschine sind auf einem Gestell A, daß auf einem Tisch o. dgl. stehen kann, angeordnet. Die Antriebswelle 2 trägt eine Schraube ohne Ende 3, die in ein Zahnrad 4 auf einer Welle 5 eingreift. Von der Welle 5 wird mittels der Kegelräder 6, 6 eine Welle 7 angetrieben, auf der der Arbeitsträger oder das untere Glied der Vorschubvorrichtung angeordnet ist. Am linken Ende (Fig. 1) trägt die Antriebswelle 2 '65 eine zweite Schraube ohne Ende 10; diese greift in das auf der Welle 12 angeordnete Zahnrad 11 ein. Unten trägt die Welle 12 eine Vorschubscheibe 13, die mit dem Arbeitsträger 8 zusammen den Vorschub des Ar-
beitsstückes bewirkt. Welle 12 trägt eine Schraubenfeder 14, deren Oberende gegen das Wellenlager ia und deren Unterende gegen den Stellring I23 auf Welle 12 drückt. Diese Feder drückt die Vorschubscheibe 13 elastisch auf das Werkstück auf, so daß dieses zwischen die Scheibe 13 und das Vorschubrad festgeklemmt wird und bei der Drehung der Scheibe und des Rades gegen das sich drehende Abschärfmesser 22 vorgeschoben wird. Das Abschärfmesser wird von einer Welle 20 getragen und von der Hauptwelle 2 aus in üblicher Weise angetrieben. 60 ist der Kantenführer. Die Welle 12 ist nahe ihrem Oberende mit einem Stellring 40 versehen (Fig. 2), der durch die Schraube 41 auf derselben verstellt, werden kann. Dieser . Stellring trägt den Kegel 42 (Fig. 2), der in eine konische öffnung des Zahnrades 11 paßt. Kegel 42 und Zahnrad 11 bilden auf diese Weise eine Reibungskupplung. Eine Feder 43, deren Oberende durch Schraube 44 an der Welle 12 befestigt ist und deren Unterende auf dem Zahnrade 11 aufliegt, drückt das Zahnrad auf den Kegel 42 nieder. Durch Verschieben des Stellringes 40 auf der Welle 12 kann die Spannung der Feder 43 verstärkt oder vermindert werden. Solange kein Hindernis vorhanden ist, wird die Vorschubscheibe 13 infolge der zwischen dem Kegel 42 und dem Zahnrad 11 bestehenden Reibung durch die Welle 2 mitgenommen und dreht sich gerade so schnell wie die Vorschubrolle 8.
Der Arbeiter bringt das Ende des Leders, dessen Rand abgeschärft werden soll, zwischen die Vorschubrolle 8 und die Vorschubscheibe 13 und setzt die Maschine in Gang, indem er das Werkstück so führt, daß der Rand, der angeschärft werden soll, mit der Kantenführung stets in Berührung bleibt. Rolle 8 und Scheibe 13, die sich mit gleicher Schnelligkeit drehen, ergreifen das Werkstück und führen es schnell gegen das sich drehende Abschärfmesser 22 zu. Solange der Rand des Arbeitsstückes gleichmäßig bleibt, läßt der Arbeiter das Werkstück so schnell vorrücken, als es die Rolle 8 und die Vorschubscheibe 13 vorschieben können. Sobald der Rand unregelmäßig wird und der Arbeiter sich genötigt findet, die Schnelligkeit des Vorschubs zu vermindern, indem er das Werkstück nach rechts oder links drehen muß, um dessen Rand stets mit dem Kanten-
55.. führer 60 in Berührung zu halten, hält er das Werkstück einfach etwas zurück. Hierdurch wird die Drehung der Vorschubscheibe 13 verzögert, indem der Kegel 42 in dem Zahnrad 11 gleitet, während das Zahnrad 11 sich gerade so schnell wie vorher dreht. Anstatt das Werkstück zurückzuhalten, kann der Arbeiter auch mit dem Finger leicht auf die Scheibe 13 drücken, wodurch dasselbe Ergebnis erzielt wird. Sobald der unregelmäßige Teil des Randes bearbeitet ist und der Rand wieder regelmäßig wird, läßt der Arbeiter das Arbeitsstück wieder so schnell wie vorher vorrücken, so daß die Vorschubeinrichtung sich wieder mit gleicher Geschwindigkeit wie vorher bewegt.
Die Möglichkeit, das Leder, wenn nötig, der Maschine langsamer zuführen zu können, ist von besonderem Vorteil beim Schärfen von dünnem, weichem oder porösem Leder, da solches Leder gespannt gehalten und langsamer als dickeres Leder zugeführt werden muß.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Vorschubeinrichtung für Lederabschärf- oder ähnliche Maschinen zur Regelung der Zuführung des Arbeitsgutes, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks willkürlicher Änderung der Zuführungsgeschwindigkeit ein Zuführungsteil der Vorsqhubeinrichtung (z.B. die Zuführungsrolle 8, die Zuführungsscheibe 13) durch eine nachgiebige Kupplung derart mit seinem Antrieb verbunden ist, daß seine Arbeitsgeschwindigkeit geändert werden kann, ohne daß die Arbeitsgeschwindigkeit des Antriebes desselben geändert wird.
2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der sich drehenden Zufuhrscheibe mit der Antriebswelle der Maschine durch eine Reibungskupplung verbunden ist, deren beide Teile (42, 11) durch eine Feder (43)
o. dgl. derart nachgiebig miteinander in Berührung gehalten werden, daß sie in der Regel als ein Teil wirken, jedoch ein Teil (42) in dem anderen Teile (11) gleiten kann zwecks Verminderung der Geschwindigkeit der Zufuhr, wenn der Arbeiter die Drehgeschwindigkeit der Zufuhrscheibe (13) durch Bremsen derselben von Hand oder sonstwie oder Zurückhalten des Arbeitsstückes verzögert.
3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellen eines der Teile (42, 11) gegen den anderen die Spannung der Feder (43) und somit die Reibung dieser Teile den jeweiligen Verhältnissen entsprechend geändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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