DE42685C - Messerputzmaschine - Google Patents

Messerputzmaschine

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Publication number
DE42685C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belts
rollers
belt
cleaning
pulleys
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42685D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. KLIPPHANN in Dresden, Palmstr. 48 I., und W. BRÜCKNER in Dresden, Serrestr. 12
Publication of DE42685C publication Critical patent/DE42685C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L21/00Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons
    • A47L21/02Machines

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum raschen und gründlichen Reinigen von Messern und Gabeln werden dieselben bei vorliegender Maschine zwischen zwei elastische Bänder von Leder, Filz u. dergl. gebracht und beim Bewegen dieser Bänder, die sich durch Spannung jeder Form willig anschmiegen, von zwei Seiten gleichzeitig bearbeitet. Beide Bänder oder Riemen laufen über einander auf zwei ihnen als gemeinschaftliche Auflage dienenden Rollen, und dienen ihre Berührungsflächen als Arbeite- bezw. Putzflächen; zugleich wird durch diese Anordnung das verwendete Putzmaterial festgehalten und ein Verstäuben, also nutzloser Verschleifs verhindert. Dabei kann die Spannung der Riemen bezw. der Druck, unter welchem das Putzen stattfindet, beliebig regulirt werden.
In einem Gehäuse, Fig. 1 bis 5 und 8, oder auf einem Sockel, Fig. 6 und 7, ist die entweder direct durch Kurbel K oder vermittelst Winkelräder, Fig. 5, angetriebene Rolle A fest gelagert. Eine zweite Rolle A1 ist dagegen verstellbar angeordnet, um die über beide Rollen laufenden Riemen spannen zu können. Die Vorrichtung zum Spannen besteht entweder aus einer Gabel g", die durch Stifte w n>, Fig. i, 2 und 4, geführt und durch Schraube h und Mutter i, oder aus einem Schlitten v, der durch Schraube h, Fig. 5 und 8, verstellbar, oder endlich aus einem um t oscillirenden Hebely, Fig. 6 und 7, welcher durch Feder η und Schraube m gröfsere oder geringere Pressung erhalten kann.
Die Rollen A und A1 tragen, wie bemerkt, zwei Riemen r und p, welche über bezw. auf einander laufen. Beide werden durch die oben erwähnte, die Rollet.1 tragende Spannvorrichtung je nach Bedarf straff angezogen, der innere, etwas längere Riemen ρ aufserdem noch durch eine kleinere Rolle a, die entweder in einem durch Federn d oder Schraube e, Fig. 1, Pressung empfangenden Hebel c, aber auch, wie Fig. 5 zeigt, direct in Federn d gelagert sein kann. Das durch ein Röhrchen 8, Fig. 5 und 8, zwischen die Riemen gelangende Putzmaterial wird beim Bewegen derselben durch Pressung festgehalten und kann nicht ungenutzt verloren bezw. verstäubt werden.
Oberhalb des Gehäuses 0, Fig. 1 und 5, werden die Riemen durch Röllchen b unterstützt bezw. getragen, zugleich aber aus ihrer horizontalen Bewegungsrichtung abgelenkt. Dies hat den Zweck, die einzelne gröfsere Arbeitsbahn der beiden Riemen in mehrere kleinere, gleich grofse Arbeitsflächen von gleicher Riemenspannung zu theilen, damit mehrere Messer etc. zugleich bearbeitet werden können.
Die Messer werden, wie dies bei M, Fig. 11 und 1 , durch den geklammerten starken, schwarzen Strich angedeutet, zwischen beide Riemen gebracht, während des Drehens der Maschine und während sich dieselben ober- und unterhalb des zu säubernden Messers unter gewisser Spannung rasch fortbewegen, rechtwinklig von Hand oder mittelst der in Fig. 9 und 10 dargestellten, weiter unten beschriebenen Vorrichtung verschoben, bis ihre ganze Fläche bearbeitet bezw. gesäubert ist, und zeigt
Fig. ii, wie sich hierbei die Riemen auch der ! Messerangel anpassen, so dafs ein Nachputzen der Angelenden oder -Ecken mit der Hand nicht erforderlich ist.
Der Riemen r ist auf seinem äufseren Umfange noch mit einem Ueberzuge s von feinem Schmirgel oder anderen schleifend oder schärfend wirkenden Materialien versehen, um daraufgehaltene Messer zu schärfen.
Die Fig. 9 und 10 stellen eine Vorrichtung zum Halten mehrerer Messer dar. In der hinteren Wand des Kastens ο ist ein Stift 5 eingeschraubt, auf welchem der Körper 1 verschiebbar ist. Durch den in sein gegabeltes Ende reichenden Stift 6 wird seine senkrechte Lage gesichert. Die Messer werden beim Umlegen des Excenters 4 durch die mit dem Hauptkörper 1 correspondirenden Kerbungen der Seitenhebel 2 und 21 festgehalten und ,können durch Verschieben der nun geschlossenen Vorrichtung auf Stift 5 gleichzeitig gesäubert werden.
In Fig. 13 wirkt die Spannvorrichtung auf beide Riemen gleichmäfsig ein. Rolle A ist im Bock b gelagert und wird durch konische Räder η angetrieben. Die Rollen A^ und A2 (s. schematische Darstellung Fig. 15) sind mit ihren Wellen in Schlitzen des Lagerbockes D verschiebbar. Die Zapfen c c werden von Klammern 0 umfafst und erhalten vermittelst dieser, der Gabel g (welche mit den beiderseitig vorhandenen Klammern beweglich verbunden ist) und der Stellschraube h beide Riemen eine völlig gleichmäfsige Anspannung. Die übrige Anordnung ist ganz den vorhergehend beschriebenen Constructionen gleich.
In Fig. 14 ist nur ein Riemen verwendet, welcher, über die Rollen b b zurückkehrend, durch die hier stattfindende Berührung bei gleicher Wirkung den zweiten Riemen ersetzt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Messerputzmaschine, welche sich charakterisirt durch die beiden über einander liegenden und um die Scheiben AA1 laufenden Riemen ρ und r, die durch eine, die Scheibe Αλ beeinflussende Spannvorrichtung g h i, Fig. ι, ν h, Fig. 5, oder y m n, Fig. 7, gleichzeitig entsprechend angespannt werden und von denen der innere ρ behufs Einführung des Putzmaterials durch eine in Federn d oder in einem adjustirbaren Winkelhebel cf gelagerten Führungsrolle α zwischen den Scheiben A und A1 vom äufseren Riemen r beständig abgedrückt wird, während das Putzen und Poliren der Messer, die event, hierbei durch die Klemmvorrichtung, Fig. 9, gehalten werden können, zwischen den genannten Riemen r und ρ unter Einwirkung der Gleitrollen b b erfolgt.
  2. 2. An der durch Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung die Abänderung, dafs die Riemen ρ und r über Rollen A1 und A2 geführt werden und durch Schraube/?, Gabel g und Klammern 0 eine sich gegenseitig ausgleichende gleiche Spannung erhalten, Fig. ι 3.
  3. 3. Die in Fig. 14 dargestellte Anordnung, · bei welcher der zweite Riemen dadurch ersetzt wird, dafs ein Riemen, um die Rollen A und j4', sowie die Leitrollen b b geführt, durch die hier entstehende Berührungsfläche die gleiche Wirkung erreichen lä'fst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnuneen.
DENDAT42685D Messerputzmaschine Expired - Lifetime DE42685C (de)

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