DE166940C - Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser Zigarrenmengen - Google Patents
Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser ZigarrenmengenInfo
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- cigars
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/38—Final treatment of cigars, e.g. sorting
- A24C1/44—Bundling and pressing devices for cigars
Landscapes
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Zigarrenpresse nach
Patent 156732.
Es wurde nämlich gefunden, daß die wagerechte Pressung, wie sie nach dem Hauptpatent
bezweckt wird, noch nicht allen praktischen Anforderungen hinreichend genügt. Insbesondere ist in manchen Fällen die Anwendung
von besonderen Schiebern zur Aufnähme der Zigarren nicht zweckmäßig. Nach
der vorliegenden Erfindung wird nun die Anwendung solcher Schieber vermieden, und die
Zigarren werden unmittelbar in Kasten gepreßt, deren Wände selbst den Druck ausüben.
Weiter hat es sich als zweckmäßig erwiesen, nicht nur die senkrechte Pressung durch Nürnberger Scheren zu regeln, sondern
dies auch für die wagerechte Pressung durchzuführen. Die wagerechte Pressung kann
nun entweder durch diese Nürnberger Scheren oder vermittels einer Welle mit Linksoder
Rechtsgewinde erfolgen. Um eine verschiedene senkrechte Pressung herbeiführen zu können, sind die entsprechenden Preßplatten
mit verschieden dicken Klötzen versehbar.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1
zeigt denselben in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß; Fig. 3 stellt eine Abänderung in
Seitenansicht dar, und Fig. 4 zeigt ebenfalls eine solche in der gleichen Ansicht. Fig. 5
zeigt einen Teil von Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe, und Fig. 6 veranschaulicht die Einrichtung
nach Fig. 4 in aufgeklappter Stellung.
Die Presse (Fig. 1 und 2) besteht, wie die Presse nach dem Hauptpatent, aus durch eine
Nürnberger Schere
oder dergl.
35
gegeneinander bewegbaren, in ihren Abständen zueinander durch Anschlagringe m einstellbaren
Preßböden b. Auf jeden Preßboden ist eine' Vorrichtung zum seitlichen Pressen der Zigarren
aufsetzbar. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte c und
senkrecht auf derselben stehenden Querwänden d.
Im vorliegenden Fall bilden je zwei solcher Wände d eineAbteilung, in die die zu pressenden
Zigarren eingeschichtet werden (Fig. 5). Alle Wände d werden gleichzeitig durch zwei
Spindeln e bewegt, die unter sich durch eine Kette oder dergl. zwangläufig gekuppelt sind.
Die Spindeln sind an den entsprechenden Stellen, welche für die Bewegung der Querwände
d in Betracht kommen, mit Links- und Rechtsgewinden versehen, und in den Querwänden
sind Muttern mit entsprechendem Gewinde angeordnet.
An der Unterseite der Preßböden b sind Preßklötze / vorgesehen, die beim Zusammengehen
der ersteren dazu bestimmt sind, mit Hilfe von Platten g einen Druck auf die eingeschichteten
Zigarren auszuüben. Jede
(2. Auflage, ausgegeben am 6. April igii.J
sich übereinander
und 5
Platte g besteht aus zwei
schiebenden Hälften, wie aus Fig. ι
ersichtlich ist, so daß die Gegeneinanderbewegung der Querwände d jeder Abteilung ein 5, Widerstand von Seiten der Platten nicht entgegensteht.
schiebenden Hälften, wie aus Fig. ι
ersichtlich ist, so daß die Gegeneinanderbewegung der Querwände d jeder Abteilung ein 5, Widerstand von Seiten der Platten nicht entgegensteht.
Die Preßklötze / sind so schmal gehalten, daß sie eine Gegeneinanderbewegung der
Wände d bis zu einem bestimmten Grade nicht verhindern.
Die Zigarren können in jeder durch die Wände d gebildeten Abteilung wieder in
Unterabteilungen geschichtet werden, und zur Trennung gelang'en dann mehrere zusammenschiebbare
Platten g in aufrechter und wagerechter Lage (Fig. 1 und 5) zur Verwendung.
Die Verschiebung der Querwände d kann statt durch Schraubenspindeln auch entsprechend
den Preßböden b durch Nürnberger ,Scheren erfolgen, von denen je eine an den
Ecken der Querwände angeordnet ist (Fig. 3). Es sind in diesem Falle dann nicht mehr für
jede Abteilung je zwei Wände erforderlich, sondern drei Wände bilden z. B. zwei Abteihingen.
Bei vier Abteilungen sind demnach nur fünf Querwände erforderlich.
Die \¥ände werden an Querstangen q geführt und stehen mit den entsprechenden Gelenkbolzen
der Schere in Verbindung.
Die Preßklötze / sind vorzugsweise nicht mehr an der Unterseite der Preßböden b befestigt,
sondern sie sind an Leisten h (Fig. 3) geführt, die durch die freien Gelenke der
Scheren in senkrechter Lage gehalten werden.
Die Bewegung der Scheren erfolgt in gleicher Weise wie die der Preßböden b.
Die ganze Querpreßvorrichtung kann an ihrer Grundplatter angelenkt sein (Fig. 4), so
daß die Querwände d mit den Spindeln e von der Grundplatte abklappbar sind (Fig. 6). Die
vorderen Enden der Spindeln e erhalten zu diesem Zwecke ihre Führung in Gelenken {,
\vährend die hinteren Enden derselben durch eine an die Kante der Grundplatten angelenkte
durchbohrte Platte k während der Arbeit in ihrer Lage gehalten werden. Die Bewegung
der Querwände d kann durch auf der Spindel e verstellbare Anschlagringe m1 (Fig. 6)
begrenzt werden, zu dem Zwecke, stets die zulässige Höchstpressung sicher einstellen zu
können.
Claims (5)
1. Eine Maschine zur gleichzeitigen und gleichmäßigen Pressung großer Zigarrenmengen
nach Patent 156732, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechte Pressung
in Preßräumen geschieht, welche durch bewegliche Querwände (d) gebildet werden,
die durch Nürnberger Scheren untereinander verbunden sind.
2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
der Ouenvände (d) für die nebeneinanderliegenden Preßräume durch Spindeln (e)
mit Rechts- und Linksgewinden geschieht.
3. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
senkrechte Pressung mit Hilfe aufsteckbarer Klötze (f) geschieht, zum Zwecke,
eine verschieden starke senkrechte Pressung zu ermöglichen.
4. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
gegenseitige Annäherung der pressenden Querwände (d) durch zwei Anschlagringe
(m1) begrenzt wird, zum Zwecke; stets die
zulässige Höchstpressung sicher einstellen zu können.
5. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Querwände mit den sie bewegenden Scheren oder Spindeln um ein Gelenk an der Grundplatte drehbar sind, zum Zwecke,
nach Freilegung der Grundplatte die Zigarren bequem in die Kisten packen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE156732T | 1902-07-21 | ||
| DE166940T | 1904-10-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166940C true DE166940C (de) | 1906-01-15 |
Family
ID=432294
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904166940D Expired DE166940C (de) | 1902-07-21 | 1904-10-29 | Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser Zigarrenmengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166940C (de) |
-
1904
- 1904-10-29 DE DE1904166940D patent/DE166940C/de not_active Expired
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