DE166940C - Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser Zigarrenmengen - Google Patents

Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser Zigarrenmengen

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Publication number
DE166940C
DE166940C DE1904166940D DE166940DA DE166940C DE 166940 C DE166940 C DE 166940C DE 1904166940 D DE1904166940 D DE 1904166940D DE 166940D A DE166940D A DE 166940DA DE 166940 C DE166940 C DE 166940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressing
cigars
machine according
transverse walls
machine
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Expired
Application number
DE1904166940D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Woerner
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Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE166940C publication Critical patent/DE166940C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausbildung der Zigarrenpresse nach Patent 156732.
Es wurde nämlich gefunden, daß die wagerechte Pressung, wie sie nach dem Hauptpatent bezweckt wird, noch nicht allen praktischen Anforderungen hinreichend genügt. Insbesondere ist in manchen Fällen die Anwendung von besonderen Schiebern zur Aufnähme der Zigarren nicht zweckmäßig. Nach der vorliegenden Erfindung wird nun die Anwendung solcher Schieber vermieden, und die Zigarren werden unmittelbar in Kasten gepreßt, deren Wände selbst den Druck ausüben. Weiter hat es sich als zweckmäßig erwiesen, nicht nur die senkrechte Pressung durch Nürnberger Scheren zu regeln, sondern dies auch für die wagerechte Pressung durchzuführen. Die wagerechte Pressung kann nun entweder durch diese Nürnberger Scheren oder vermittels einer Welle mit Linksoder Rechtsgewinde erfolgen. Um eine verschiedene senkrechte Pressung herbeiführen zu können, sind die entsprechenden Preßplatten mit verschieden dicken Klötzen versehbar.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt denselben in der Seitenansicht, Fig. 2 im Grundriß; Fig. 3 stellt eine Abänderung in Seitenansicht dar, und Fig. 4 zeigt ebenfalls eine solche in der gleichen Ansicht. Fig. 5 zeigt einen Teil von Fig. 1 in vergrößertem Maßstabe, und Fig. 6 veranschaulicht die Einrichtung nach Fig. 4 in aufgeklappter Stellung.
Die Presse (Fig. 1 und 2) besteht, wie die Presse nach dem Hauptpatent, aus durch eine Nürnberger Schere
oder dergl.
35
gegeneinander bewegbaren, in ihren Abständen zueinander durch Anschlagringe m einstellbaren Preßböden b. Auf jeden Preßboden ist eine' Vorrichtung zum seitlichen Pressen der Zigarren aufsetzbar. Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte c und senkrecht auf derselben stehenden Querwänden d.
Im vorliegenden Fall bilden je zwei solcher Wände d eineAbteilung, in die die zu pressenden Zigarren eingeschichtet werden (Fig. 5). Alle Wände d werden gleichzeitig durch zwei Spindeln e bewegt, die unter sich durch eine Kette oder dergl. zwangläufig gekuppelt sind. Die Spindeln sind an den entsprechenden Stellen, welche für die Bewegung der Querwände d in Betracht kommen, mit Links- und Rechtsgewinden versehen, und in den Querwänden sind Muttern mit entsprechendem Gewinde angeordnet.
An der Unterseite der Preßböden b sind Preßklötze / vorgesehen, die beim Zusammengehen der ersteren dazu bestimmt sind, mit Hilfe von Platten g einen Druck auf die eingeschichteten Zigarren auszuüben. Jede
(2. Auflage, ausgegeben am 6. April igii.J
sich übereinander
und 5
Platte g besteht aus zwei
schiebenden Hälften, wie aus Fig. ι
ersichtlich ist, so daß die Gegeneinanderbewegung der Querwände d jeder Abteilung ein 5, Widerstand von Seiten der Platten nicht entgegensteht.
Die Preßklötze / sind so schmal gehalten, daß sie eine Gegeneinanderbewegung der Wände d bis zu einem bestimmten Grade nicht verhindern.
Die Zigarren können in jeder durch die Wände d gebildeten Abteilung wieder in Unterabteilungen geschichtet werden, und zur Trennung gelang'en dann mehrere zusammenschiebbare Platten g in aufrechter und wagerechter Lage (Fig. 1 und 5) zur Verwendung. Die Verschiebung der Querwände d kann statt durch Schraubenspindeln auch entsprechend den Preßböden b durch Nürnberger ,Scheren erfolgen, von denen je eine an den Ecken der Querwände angeordnet ist (Fig. 3). Es sind in diesem Falle dann nicht mehr für jede Abteilung je zwei Wände erforderlich, sondern drei Wände bilden z. B. zwei Abteihingen. Bei vier Abteilungen sind demnach nur fünf Querwände erforderlich.
Die \¥ände werden an Querstangen q geführt und stehen mit den entsprechenden Gelenkbolzen der Schere in Verbindung.
Die Preßklötze / sind vorzugsweise nicht mehr an der Unterseite der Preßböden b befestigt, sondern sie sind an Leisten h (Fig. 3) geführt, die durch die freien Gelenke der Scheren in senkrechter Lage gehalten werden.
Die Bewegung der Scheren erfolgt in gleicher Weise wie die der Preßböden b.
Die ganze Querpreßvorrichtung kann an ihrer Grundplatter angelenkt sein (Fig. 4), so daß die Querwände d mit den Spindeln e von der Grundplatte abklappbar sind (Fig. 6). Die vorderen Enden der Spindeln e erhalten zu diesem Zwecke ihre Führung in Gelenken {, \vährend die hinteren Enden derselben durch eine an die Kante der Grundplatten angelenkte durchbohrte Platte k während der Arbeit in ihrer Lage gehalten werden. Die Bewegung der Querwände d kann durch auf der Spindel e verstellbare Anschlagringe m1 (Fig. 6) begrenzt werden, zu dem Zwecke, stets die zulässige Höchstpressung sicher einstellen zu können.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zur gleichzeitigen und gleichmäßigen Pressung großer Zigarrenmengen nach Patent 156732, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechte Pressung in Preßräumen geschieht, welche durch bewegliche Querwände (d) gebildet werden, die durch Nürnberger Scheren untereinander verbunden sind.
2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Ouenvände (d) für die nebeneinanderliegenden Preßräume durch Spindeln (e) mit Rechts- und Linksgewinden geschieht.
3. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Pressung mit Hilfe aufsteckbarer Klötze (f) geschieht, zum Zwecke, eine verschieden starke senkrechte Pressung zu ermöglichen.
4. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Annäherung der pressenden Querwände (d) durch zwei Anschlagringe (m1) begrenzt wird, zum Zwecke; stets die zulässige Höchstpressung sicher einstellen zu können.
5. Eine Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwände mit den sie bewegenden Scheren oder Spindeln um ein Gelenk an der Grundplatte drehbar sind, zum Zwecke, nach Freilegung der Grundplatte die Zigarren bequem in die Kisten packen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1904166940D 1902-07-21 1904-10-29 Maschine zur gleichzeitigen und gleichmässigen Pressung grosser Zigarrenmengen Expired DE166940C (de)

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