DE166874C - - Google Patents
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- DE166874C DE166874C DENDAT166874D DE166874DA DE166874C DE 166874 C DE166874 C DE 166874C DE NDAT166874 D DENDAT166874 D DE NDAT166874D DE 166874D A DE166874D A DE 166874DA DE 166874 C DE166874 C DE 166874C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D17/00—Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B25/00—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
- G11B25/02—Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using cylindrical record carriers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Phonographenwalzen
durch Eingießen eines geschmolzenen wachsähnlichen Materials in eine Form und um
einen mit faserigem Material umgebenen Kern.
Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung solcher Walzen· den Kern mit einer Lage
eines spiralförmig aufgewickelten Fadens oder
ίο Drahtes zu versehen. Hierdurch wird eine
Walze erhalten, die im großen und ganzen aus homogener Wachsmasse besteht und nur
im Innern eine Lage aus anderem Material, Faden oder Draht, enthält. Eine bedeutende
Vergrößerung der Festigkeit der Walze, insbesondere gegen Bruch und Stöße von außen, wird aber dadurch nicht erzielt.
Im Gegensatze dazu wird nach der vorliegenden Erfindung das Fasermaterial so um
ao den'' Kern verteilt, daß der Zwischenraum
zwischen Form und Kern ganz oder teilweise mit dem Fasermaterial ausgefüllt ist. Beim
Eingießen des geschmolzenen Materials durchdringt dieses dann die Fasern vollständig, so
daß die fertige Walze durch und durch von Fasern durchsetzt ist und nur auf der Oberfläche,
die für die Aufnahme des Phonogramms bestimmt ist, aus der reinen wachsähnlichen
Masse besteht.
Eine so hergestellte Walze besitzt alle Vorzüge einer ganz aus wachsähnlicher Masse
verfertigten Walze, zeigt aber dieser gegenüber den bedeutenden Vorteil, daß sie außerordentlich
fest und zähe ist. Man kann sie aus beträchtlicher Höhe auf den Boden fallen lassen oder einen ziemlich bedeutenden Druck
auf die Walze ausüben, ohne daß die Aufnahmefläche beschädigt wird.
In den Zeichnungen ist ein zur Ausführung dieses Verfahrens geeigneter Apparat dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι die Form, den Kern und die dazwischen befindliche Walze im Längsschnitt
und Fig. 2 den ganzen Apparat im" senkrechten Schnitt.
ι ist ein Behälter, welcher in irgend geeigneter
Weise, z. B. mittels des Gasbrenners 2 erhitzt wird und das wachsähnliche Material
in geschmolzenem Zustande enthält. Die Oberfläche des letzteren wird durch Hinzufügen
frischen Materials annähernd in einer und derselben Höhe erhalten. 3 ist eine hohle, zylindrische Form; für die Herstellung
von gewöhnlichen Walzen besitzt diese Form eine glatte Innenfläche, während sie für die
Herstellung von Duplikatregistern an ihrer Innenfläche mit einer Registernut versehen
ist, welch letztere in irgend einer bekannten Weise erzeugt wird, z. B. auf elektroplastischem
Wege. 4 ist eine Grundplatte, mit welcher ein hohler, konischer Kern 5 aus einem Stück besteht; dieser Kern ist an
seiner Außenfläche mit einer gewindegangähnlichen Nut 6 zur Erzeugung einer entsprechenden
Rippe an der Innenfläche der herzustellenden Walze versehen. Die Grundplatte 4 besitzt eine Abschrägung 7 zur Aufnahme
des unteren Randes der Form, und
der Kern 5 ist mit einem zylindrischen Kopf 8 versehen, auf welchem ein Deckel 9
angeordnet ist, der ebenfalls eine Abschrägung 10 zur Aufnahme des oberen Randes der
Form besitzt, wodurch die Form in konzentrische Lage zu dem Kern gebracht wird. Der Deckel 9 ist mit einer oder mehreren
öffnungen 11 versehen, welche die Luft entweichen
lassen, wenn das geschmolzene Material in den Raum zwischen der Form und
dem Kern eingelassen wird. Am oberen Teil des Kerns ist ein leichter Bügel 12 angebracht,
welcher erforderlichenfalls abnehmbar ist und mittels dessen die Teile in den Behälter 1 eingesetzt und aus demselben ausgehoben
werden können. In die Grundplatte 4 ist eine Anzahl an beiden Enden mit Köpfen versehener Stifte 13 lose eingesetzt,
welche die Form tragen und eine gegenseitige Verschiebung von Kern und Form beim Einsetzen derselben in den Behälter
ermöglichen.
Bei der Ausführung des Verfahrens wird zunächst eine Lage faserigen Materials lose
um den Kern 5 herumgewickelt, und zwar in beliebiger Dicke. Dieses Material ist vorteilhafterweise gewöhnliche Baumwolle oder
Watte; es kann aber auch irgend ein anderes faseriges Material verwendet werden. AIsdann
wird der Kern 5 mit seiner Umhüllung aus faserigem Material in die Form 3 eingesetzt,
so daß der Deckel 9 auf den oberen Rand der letzteren zu liegen kommt. Hierauf wird das Ganze in den Behälter 1 eingetaucht,
und zwar so weit, daß die Stifte 13 auf dem Boden dieses Behälters aufsitzen,
wobei der Kern 5 mit der Grundplatte 4 und die Form 3 sich gegenseitig verschieben, so
daß das geschmolzene Material von unten nach oben in den Raum zwischen Kern und Form eindringen kann. Dieses Material wird
von dem faserigen Material angesogen, wobei alle Luft verdrängt wird.
Ist die Form vollständig gefüllt, so werden die Teile aus dem Behälter 1 herausgehoben,
wobei die Form 3 sich wieder auf die untere Abschrägung 7 aufsetzt, so daß nichts von dem geschmolzenen Material entweichen
kann. Das Ganze wird dann durch Eintauchen in kaltes Wasser oder auf beliebige andere Weise gekühlt und dann der
Kern herausgeschraubt und die Form abgezogen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Gießen von Phonographenwalzen aus wachsähnlichem, mit Fasern durchsetztem Material, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen der Form und dem Kern vor dem Eingießen des geschmolzenen Materials mit losen Fasern zum Teil oder ganz derart ausgefüllt wird, daß die losen Fasern sich beim Eingießen des geschmolzenen Materials durch die ganze Masse desselben möglichst gleichmäßig verteilen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166874C true DE166874C (de) |
Family
ID=432233
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166874D Active DE166874C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166874C (de) |
-
0
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