DE150673C - - Google Patents

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DE150673C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Phonographenwalzen durch Eingießen eines geschmolzenen, wachsähnlichen Materials in eine Form und um einen hohlen Kern und besteht darin, daß zur besseren Erwärmung des letzteren die geschmolzene Masse während des Gießens auch in das Innere des Kernes eingefüllt wird, und daß das nach dem Gießen erfolgende Ab-
IQ kühlen unter Einfüllen eines Kühlmittels in das Innere des Kernes geschieht.
In den Zeichnungen ist ein zur Ausführung dieses Verfahrens geeigneter Apparat dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die Form und den Kern vor dem Beginn des Verfahrens im Längsschnitt und Fig. 2 den ganzen Apparat im senkrechten Schnitt.
ι ist ein Behälter, welcher in irgend geeigneter ,Weise, z. B. mittels des Gasbrenners 2, erhitzt wird und das wachsähnliche Material in geschmolzenem Zustande enthält. Die Oberfläche des letzteren wird durch Hinzufügen frischen Materials annähernd in einer und derselben Höhe erhalten. 3 ist eine hohle, zylindrische Form; für die Herstellung von gewöhnlichen Walzen besitzt diese Form eine glatte Innenfläche, während sie für die Herstellung von Duplikatregistern an ihrer Innenfläche mit einer Registernut versehen ist, welch letztere in irgend einer bekannten Weise erzeugt wird, z. B. auf elektroplastischem Wege. 4 ist eine Grundplatte, welche .'mit einem hohlen konischen Kern -15 -'■ aus einem-Stück besteht; dieser Kern ist an seiner Außenfläche mit einer gewindegangähnlichen Nut 6 zur Erzeugung einer entsprechenden Rippe an der Innenfläche der herzustellenden Walze versehen. Die Grundplatte 4 besitzt eine Abschrägung 7 zur Aufnahme des imteren Randes der Form, und der Kern 5 ist mit einem zylindrischen Kopf 8 versehen, auf welchem ein Deckel 9 angeordnet ist, der ebenfalls eine Abschrägung 10 zur Aufnahme des oberen Randes der Form besitzt, wodurch die Form in konzentrischer Lage zu dem Kern gebracht wird. Der Deckel 9 ist mit einer oder mehreren Öffnungen 11 versehen, welche die Luft entweichen lassen, wenn das geschmolzene Material in den Raum zwischen der Form und dem Kern eingelassen wird. Am oberen Teil des Kernes ist ein leichter Bügel 12 angebracht, welcher erforderlichenfalls abnehmbar ist und mittels dessen die Teile in den Behälter 1 eingesetzt und aus demselben ausgehoben werden können. In die Grundplatte 4 ist eine Anzahl an beiden Enden mit Köpfen versehener Stifte 13 lose eingesetzt, welche die Form tragen und eine gegenseitige Verschiebung von Kern und Form beim Einsetzen derselben in den Behälter ermöglichen.
Bei der Ausführung des Verfahrens wird der Kern 5 zunächst in die Form 3 eingeführt, bis die Form auf der Abschrägung 7 auf ruht. Die so zusammengestellten - und durch den Deckel 9 bedeckten Teile werden ■dann in den mit dem geschmolzenen Material
angefüllten Behälter ι gestellt. Hierbei* drücken die Stifte 13 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise die Form 3 aufwärts^;so daß sie sich von der Abschrägung 7 abhebt; und das geschmolzene Material in die Form aufsteigt. Gleichzeitig tritt das Material aber auch in den hohlen Kern 5 ein und bringt diesen schnell auf die Temperatur des geschmolzenen Materials, so daß dieses beim Herausziehen der Form und des Kernes aus dem Behälter nicht erhärtet, und zwar weder innerhalb des Kernes noch, außerhalb der Form. Beim Herausheben setzt sich die Form 3 wieder auf die Abschrägung 7, wodurch ein Ausfließen des zwischen Form und Kern eingeschlossenen Materials verhindert wird. Die Form und der Kern werden nun in kaltes Wasser getaucht, wobei das Wasser auch wieder in das Innere des Kernes eindringt und infolge der dünnen Wandung dieses Kernes eine rasche Abkühlung des den Kern umschließenden Materials herbeiführt. Wenn das Material in der Umgebung des Kernes genügend erhärtet ist, so wird der Kern herausgeschraubt. Alsdann läßt man die erzeugte Walze weiter abkühlen, bis sie auch aus, der Form herausgenommen werden kann. Diese weitere Abkühlung kann langsam an der Luft oder durch nochmaliges Eintauchen der Form in Wasser geschehen, wodurch eine schnellere Zusammenziehung der in der Form sitzenden Walze herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Phonographenwalzen durch Eingießen eines geschmolzenen, wachsähnlichen Materials in eine Form und um einen hohlen Kern, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Erwärmung des letzteren die geschmolzene Masse während des Gießens auch in das Innere des Kernes eingefüllt wird, und daß das nach dem Gießen erfolgende Abkühlen unter Einfüllen eines Kühlmittels in das Innere des Kernes geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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