DE166569C - - Google Patents
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- DE166569C DE166569C DENDAT166569D DE166569DA DE166569C DE 166569 C DE166569 C DE 166569C DE NDAT166569 D DENDAT166569 D DE NDAT166569D DE 166569D A DE166569D A DE 166569DA DE 166569 C DE166569 C DE 166569C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/08—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces heated otherwise than by solid fuel mixed with charge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gasification And Melting Of Waste (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Röstofen für Schwefelkies!
Der Ofen stimmt mit bekannten Einrichtungen darin überein, daß in einem
schachtförmigen Raum eigenartig übereinander aus einzelnen Roststäben bestehende
horizontale Tragebenen eingebaut sind, so daß das Röstgut, welches oben aufgegeben wird,
von Rost zu Rost fallend, allmählich den
ίο Schacht durchrieselt. Die Erfindung besteht
nun darin, daß auf den genannten Roststäben Rüttelstäbe parallel zu jenen beweglich
gelagert sind und von einem Rüttelwerke angetrieben werden, so daß die Spalten der festliegenden Roste abwechselnd von
den Rüttelstäben verdeckt und wieder freigegeben werden.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die Vorrichtung veranschaulicht, und zwar stellt
Fig. ι einen Querschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht zum Teil im Schnitt dar. Fig. 3
veranschaulicht einen Teil ' der Vorrichtung im Grundriß.
Der Ofen besteht im wesentlichen aus einer Reihe übereinander befindlicher Roste 2,
welche in dem Mauerwerk 1 liegen.
Jeder Rost ist, wie Fig. 1 erkennen läßt, aus einer Reihe hohler Roststäbe von bekannter
Gestaltung gebildet und ruht mit seinen Enden auf einem eisernen Rahmen 3, welcher mit Öffnungen 4 versehen ist, die
ihrerseits sowohl mit Kanälen des Mauerwerkes ι als auch mit den offenen Enden
der hohlen Roststäbe 2 in Verbindung stehen ! bezw. in einer Linie liegen. Auf diese
Weise erhält - die Außenluft freien Zutritt zu den Rosten, und es wird dadurch eine
stetige Zirkulation der Luft durch die Roststäbe erzielt. Die Stäbe 2 sind in geeigneter
Entfernung voneinander angeordnet und deren Zwischenräume durch Rüttelstäbe 5
abgedeckt; letztere sind auf ihrer Innenfläche von bekannter Bogenform, auf der Außenfläche dagegen nach beiden Seiten in
Querrichtung zu den Roststäben dachförmig abfallend gestaltet. Die Enden dieser Rüttelstäbe
5 sind in Aussparungen 6 des Rahmens 7 gelagert (Fig. 1 und 3) und in den Rahmen 7
greift mittels des Zapfens Ja die durch das
Mauerwerk 1 hindurchgeführte Zahnstange 8, die andererseits mit dem auf der Welle 10
befestigten Zahnrad 9 im Eingriff steht. Diese Welle 10 ruht im Lager 11 (Fig. 1)
und ist mit einem Hebel 12 verbunden, der zur Drehung desselben und der dadurch bedingten
Hin- und Herbewegung der Rüttelstäbe dient.
Der zu brennende Schwefelkies wird dem mit Holz oder einem anderen geeigneten
Brennstoff gespeisten Ofen von oben zugeführt und während des Brennens von einem Rost
auf den anderen geworfen. Um aber den Schwefelgehalt in wirksamer Weise dem Schwefelkies zu entziehen, muß eine möglichst
vollständige Verbrennung desselben erzielt werden; dies wird im vorliegenden Falle durch häufiges Schütteln und Durcheinanderrütteln
des Schwefelkieses erreicht.
Denn gerade die Anordnung der übereinander befindlichen Roste, auf welche der
Schwefelkies abwechselnd geworfen wird, ermöglicht ein reichliches Entweichen von
Schwefeldämpfen, während das Rütteln des Schwefelkieses eine vollständige Verbrennung
des Schwefels und demzufolge die Erzielung einer möglichst großen Menge von Schwefeldämpfen
bedingt.
ίο Um den Schwefelkies durcheinander zu rütteln oder von einem Rost auf den darunter
befindlichen zu werfen, wird der Hebel 12 bewegt und dadurch die Welle 10
und das Zahnrad 9 gedreht. Letzteres wiederum veranlaßt dadurch eine Längsbewegung
der Zahnstangen 8 und des Rahmens 7, so daß die Rüttelstäbe 5 nicht mehr über die zwischen den Roststäben 2 befindlichen
Räume, sondern unmittelbar auf die Stäbe zu liegen kommen. Infolge der dachförmig
abfallenden Gestaltung der Rüttelstäbe 5 wird dann der auf denselben befindliehe
Schwefelkies durch die zwischen den Roststäben befindlichen und nunmehr freigegebenen
Räume auf den darunter befindliehen Rost fallen. Dann können die Rüttelstäbe
wieder in ihre frühere, jene Räume bedeckende Lage zurückbewegt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schachtröstofen für zerkleinerten Schwefelkies mit mehreren übereinander liegenden Stabrosten, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Roststäben (2) Rüttelstäbe (5) angebracht sind, welche von einem Rüttelwerke (12, 9, 8, 7) angetrieben werden, so daß die Spalten zwischen den festliegenden Roststäben (2) abwechselnd von den Rüttelstäben (5) verdeckt und wieder freigegeben werden, zu dem Zwecke, durch wiederholtes Wenden der Beschickung die Verbrennung des Schwefels zu erleichtern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166569C true DE166569C (de) |
Family
ID=431958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166569D Active DE166569C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166569C (de) |
-
0
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