DE516455C - Siebrost mit feststehenden und bewegten Roststaeben - Google Patents

Siebrost mit feststehenden und bewegten Roststaeben

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DE516455C
DE516455C DEK109793D DEK0109793D DE516455C DE 516455 C DE516455 C DE 516455C DE K109793 D DEK109793 D DE K109793D DE K0109793 D DEK0109793 D DE K0109793D DE 516455 C DE516455 C DE 516455C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens
    • B07B1/44Balancing devices

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebrost mit feststehenden und bewegten Roststäben Die bisher bekannt gewordenen Siebroste mit beweglichen Längsstäben, deren Maschen durch seitliche Ansätze gebildet werden und das Gut von unten her durchdringen, zeigen verschiedene Nachteile, die deren Einführung in die Praxis verhindert haben. Es fehlt z. B. allen Konstruktionen die Möglichkeit, das Gut mit mehreren Maschenweiten in mehrere Stückgrößen zu sortieren; die Antriebsteile sind zum Teil äußerst kompliziert. Zum Teil zeigen die Antriebsteile hin und her gehende Bewegung, weichen also von der vorteilhaften kreisförmigen Bewegung ab; sie bieten auch nicht die Möglichkeit, die Stäbe mit kreisförmiger Bewegung nach Belieben alle gleichzeitig oder einzeln oder in Gruppen zu betätigen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Siebrost zum Klassieren von stückigein Gut, dem obige Nachteile nicht anhaften. Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der das Gut von einzelnen Roststäben oder Roststabgruppen von unten her durchdrungen wird, wobei alle Stücke, die größer sind als die jeweilige Maschenweite, gehoben werden und dabei den kleinen, zu der jeweiligen Maschenweite passenden Stücken das Durchfallen ermöglicht wird. Die Roststäbe können in beliebiger, an sich bekannter Weise gehoben und gesenkt werden, z. B. durch Exzenter oder durch Schwinghebel, auch die Verwendung von Kurbeln ist ohne weiteres möglich. Je nach dem verwendeten Antrieb führen die Roststäbe eine Kreis- oder Schwingbewegung aus, wodurch gleichzeitig senkrechte und waagerechte Bewegungen hervorgerufen werden. Dementsprechend wird auch das Gut gehoben und gleichzeitig waagerecht bewegt.
  • Abb. i zeigt schematisch einen Siebrost im Grundriß und Abb. 2 die Vorrichtung gemäß Abb. i iin Aufriß.
  • Abb. 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen von Siebrosten rein schematisch im Querschnitt.
  • Abb. 8 zeigt die Vorrichtung nach Abb. 7 im Grundriß.
  • Der Rost besteht nach den Abb. i bis 8 aus den ruhenden Stäben i und den bewegten Stäben 2. Letztere sind mit den Ansätzen 3, 4. und 5 versehen, deren Abstände und Abinessungen durch die jeweils verlangte Maschenweite bestimmt werden. Zur Erzielung der verschiedenen Maschenweiten werden die Stäbe i waagerecht und die Stäbe 2 senkrecht gekröpft. Die senkrechte Kröpfung der Stäbe :2 an den Übergängen in eine größere Maschenweite ist notwendig, um den größeren Stücken das Durchfallen zu ermöglichen. Aus den Abb. i und 2 ist dies ersichtlich. Die die Maschenweite bildenden Ansätze 3, 4 und 5 haben eine solche Höhe, daß ihre Oberkanten bei tiefster Stellung der bewegten Stäbe in gleicher Höhe mit den Oberkanten der Stäbe i liegen (s. Abb. 2).
  • In Abb. 2 sind Exzenter als Antriebsorgane für die Stäbe :2 vorgesehen. In diesem Falle beschreiben die Oberkanten der Ansätze 3, 4 und 5 einen Kreis, der in Abb. 2 mit i i bezeichnet ist. Die auf einer Welle 7 sitzenden Exzenter 6 werden durch bekannte Maschinenelemente, wie Zahnräder 8, Welle 9 und Antriebsscheibe io, angetrieben.
  • Durch Drehen der Exzenter 6 beschreibt jeder Punkt der Stäbe :2 und der Ansätze 3, 4, 5 einen Kreis i i, durchdringt das Sortiergut von unten, hebt die großen Stücke der Exzentrizität entsprechend und transportiert sie ein Stück vorwärts. Bei dem Heben der großen Stücke wird der Weg für die kleinen Stücke frei, und sie fallen nach unten durch. die Maschen. Dieses Spiel wiederholt sich bei jeder Umdrehung.
  • Die Ansätze, die die Maschenweite bilden, können in vielerlei Weise geformt werden, z. B. Blechstücke 3, 4 und 5 wie in Abb. i, a, 3, 4 und 5 oder als runde und eckige Stifte wie in Abb. 6, einfach oder mehrfach angeordnet. Abb.9 zeigt eine Ausführung aus wellenartig gepreßtem Bandmaterial, Abb. 7 und 8 wieder eine Ausführung in Stiftform, die sich von der nach Abb. 6 wesentlich unterscheidet.
  • Ein sehr wesentlicher Vorteil dieser Rostkonstruktion liegt noch darin, daß die Ansätze 3, 4, 5 bei ihrer Bewegung die Seitenflächen der Roststäbe i reinigen; etwa festklebende Teile des Gutes werden also abgeschabt.
  • Bei ungenauer Montage der Exzenter oder der sonstigen Triebteile oder bei deren Abnutzung könnte der Fall eintreten, daß sie sich klemmen. Um dies zu vermeiden, wird ein an sich bekanntes Ausgleichsgetriebe eingebaut. Dieses besteht aus den konischen Rädern 12, 12, 1 3, 13 und der Antriebsscheibe 14. Selbstverständlich fällt dann die Antriebsscheibe io fort, und die Welle 9 muß im Ausgleichsgetriebe geteilt werden.
  • Es ist nicht unbedingt notwendig, daß die Stäbe 2 bewegt werden; auch durch Bewegen der Stäbe i wäre eine ähnliche Wirkung zu erreichen. Im übrigen können die Stäbe sämtlich gleichzeitig oder einzeln abwechselnd oder gruppenweise bewegt werden. In den Abb. io und ii z. B. wird das Sortiergut nicht ruhig auf den gehobenen Stäben liegenbleiben, sondern seitlich herunterfallen und dabei gründlich durcheinandergeschüttelt. Es können auch die Stäbe i und die Stäbe 2 durch gekröpfte Kurbelwellen oder gegeneinander versetzte Exzenter gegenläufig zueinander bewegt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siebrost für stückiges Gut mit feststehenden und bewegten Roststäben, die miteinander abwechseln und von denen die beweglichen mit maschenbildenden Ansätzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung aufeinanderfolgender Felder verschiedener Maschengröße die Vergrößerung des Abstandes der Maschenbegrenzungen in der Siebebene Hand in Hand geht mit einer Vergrößerung des Abstandes der Stäbe des bewegten Systems von denen des feststehenden Systems durch stufenweises Absetzen der Stäbe des ersteren.
  2. 2. Siebrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung des Abstandes der Maschenlängsbegrenzungen in der Siebebene durch Zusammenführung je zweier fester Längsstäbe zu einem Begrenzungselement der nächsten Siebstufen erfolgt.
  3. 3. Siebrost nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstege sämtlicher Siebfelder an ihrer Oberkante annähernd in Höhe der Siebebene -liegen.
  4. 4. Siebrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbegrenzungen der Maschen rechenartig ausgebildet sind.
DEK109793D 1928-06-13 1928-06-13 Siebrost mit feststehenden und bewegten Roststaeben Expired DE516455C (de)

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DE516455C true DE516455C (de) 1931-01-22

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DEK109793D Expired DE516455C (de) 1928-06-13 1928-06-13 Siebrost mit feststehenden und bewegten Roststaeben

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DE (1) DE516455C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4504386A (en) * 1983-05-16 1985-03-12 Kmw Aktiebolag Screening apparatus for wood chips

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4504386A (en) * 1983-05-16 1985-03-12 Kmw Aktiebolag Screening apparatus for wood chips

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