DE166554C - - Google Patents

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DE166554C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0683Arrangements or means for the linking to the drive system

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
Bei den bisherigen Federzug-Registern für Schaftwebstühle sind die Schaftfedern so befestigt , daß zur Änderung der Federspannungen jede Feder für sich eingestellt werden muß, und zwar muß dazu der Betrieb unterbrochen werden, da diese Register mit allen ihren Gliedern unter dem Stuhl angeordnet sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
to nun ein neues Federzug-Register, bei dem diese Mängel vermieden sind. Das Wesen dieses Registers besteht darin, daß die Schaftfedern auf dem Umfange einer außerhalb des Stuhles drehbar gelagerten, mittels eines Spcrrwerks in der jeweils gewünschten Lage feststellbaren Trommel befestigt sind, so daß durch Drehung derselben die Federspannungen gleichzeitig und gleichmäßig auch während des Betriebes geändert werden können. Stellt sich beispielsweise heraus, daß die Federspannungen für das jeweils zu verarbeitende Kettenmaterial zu schwach oder zu stark sind, so genügt eine Drehung der Trommel, um die Federspannung des Registers den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen, ohne daß der Stuhl erst stillgesetzt zu werden braucht. Die Einstellung des Registers ist also ungemein einfach und leicht zu ermöglichen.
Auf der Zeichnung ist diese Neuerung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 dieselbe in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 in Seitenansicht und Fig. 3 in Draufsicht.
Die Schäfte α hängen an Schnüren b, welche über Rollen c laufen und mit einer geeigneten Hebevorrichtung bekannter Art in Verbindung stehen.
An die untere Schaftleiste greift beim Ausführungsbeispiele eine Schnur d an, welche um ein auf der Achse e drehbar gehaltenes Rollensegment f gelegt und mit ihrem Ende darauf befestigt ist. An dem Arm J1 des Segments ist die Zugfeder g befestigt.
Diese Federn g sämtlicher Schäfte α bezw. der daran befestigten Schnüre sind nun nach der einen Seite hin durch die betreffende Ge-Stellwand hindurch nach außen geführt und hier mit ihrem Ende auf einer an der Gestellwand drehbar gehaltenen Trommel h befestigt, so daß durch Drehen derselben alle Federn gleichzeitig angezogen oder gelockert werden können, d. h. ihre Spannung verstärkt oder abgeschwächt werden kann. Eine auf die Trommel einwirkende· Sperrvorrichtung, Sperrad i und Klinke k, sichert die Trommel in der ihr jeweils gegebenen Stellung. Zur leichteren Handhabung kann die Trommelwelle am Ende mit einem Vierkant / zum Aufsetzen eines Schlüssels ausgestattet sein.
Die Federn g sind zweckmäßig mit der Trommel einstellbar verbunden, um auch gegebenenfalls die Spannung jeder einzelnen Feder für sich regeln zu können.
Wirken zwei Federn auf jeden Schaft ein, so würde zweckmäßigerweisc zu beiden Seiten des Stuhles je eine solche Trommel Ii angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Federzug-Register für Schaftwebstühle, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Schaftfedern auf dem Umfang einer außerhalb des Stuhles drehbar gelagerten Trommel befestigt sind, so daß durch deren Drehung die Federspannungen gleichzeitig und gleichmäßig auch während des Betriebes geändert werden können.
    Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
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